Am Donnerstagmorgen, 12. März 2026, wurden um 8:36 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Waldaschaff, Hösbach und Bessenbach zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesautobahn 3 in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich rund 1.000 Meter nach der Anschlussstelle Bessenbach-Waldaschaff.
Nach ersten Erkenntnissen war ein Lkw allein beteiligt. Das Fahrzeug kam nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr in die Leitplanke und durchbrach diese. Dabei wurde der Dieseltank des Lkw aufgerissen, wodurch Kraftstoff austrat. Der Lkw kam anschließend hinter der Leitplanke zum Stehen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr lief Diesel aus dem beschädigten Tank aus. Die Einsatzkräfte stoppten umgehend das weitere Auslaufen des Kraftstoffs. Zudem wurden Restmengen aus dem beschädigten Dieseltank umgepumpt und bereits ausgelaufener Diesel mit Bindemittel aufgenommen.
Der Rettungsdienst und ein Notarzt, die bereits vor der Feuerwehr an der Einsatzstelle eingetroffen waren, untersuchten den Lkw-Fahrer. Ein Transport in ein Krankenhaus war nicht erforderlich.
In Abstimmung mit der Polizei mussten die rechte sowie die mittlere Spur der dreispurigen Fahrbahn in Fahrtrichtung Würzburg gesperrt werden. Die Fahrbahnsperrung und Absicherung der Einsatzstelle erfolgte mittels Verkehrssicherungsanhänger der Feuerwehr Waldaschaff. Dadurch kam es im morgendlichen Berufsverkehr zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.
Insgesamt waren 28 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren Waldaschaff, Hösbach und Bessenbach im Einsatz. Die Einsatzleitung oblag Zugführer Robert Hepp von der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach. Kreisbrandmeister Marco Laske unterstützte den Einsatzleiter an der Unfallstelle.
Die Unfallursache ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.
Bilder: FF Waldaschaff / KBM Laske