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Das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration hat uns auf die ab dem 1. Januar 2022 geltenden EU-Schwellenwerte für die Vergabe öffentlicher Aufträge hingewiesen. Diese wurden am 11.11.2021 im Amtsblatt der EU (OJ L 398, 19 ff., Link: EUR-Lex - L:2021:398:TOC - DE - EUR-Lex (europa.eu), dort: Seite 23) veröffentlicht; eine Bekanntmachung im Bundesanzeiger ist bislang nicht erfolgt.

Ab dem 1. Januar 2022 gelten damit folgende neue EU-Schwellenwerte:

  • Für öffentliche Liefer- und Dienstleistungsaufträge:           215.000 € (bisher:     214.000 €)
  • Für öffentliche Bauaufträge:                                           5.382.000 € (bisher: 5.350.000 €).

Am Montagmittag (27.12.21, 14:09 Uhr) wurde der Leitstelle Bayerischer Untermain eine Ölspur gemeldet. Die Erkundung der Feuerwehr ergab, dass sich die Verunreinigung über mehrere Kilometer von Biebergemünd – Bamberger Mühle - Kleinkahl bis nach Schöllkrippen zog.

Aufgrund der festgestellten Lage wurden die Feuerwehren aus Wiesen, Kleinkahl und Schöllkrippen alarmiert. Seitens der Kreisbrandinspektion machte sich der designierte, zuständige Kreisbrandinspektor Georg Thoma ein Bild vom Geschehen. Durch die Einsatzkräfte wurde die Ölspur abgestreut und das verunreinigte Ölbindemittel aufgenommen. Nach rund zwei Stunden war der Einsatz für die 35 Einsatzkräfte mit ihren sieben Fahrzeugen beendet.

Pressemitteilung 73/2021 vom 27. Dezember 2021

Deutscher Feuerwehrverband begrüßt Böller-Verkaufsverbot

Berlin – In diesem Jahr gilt erneut ein generelles Verkaufsverbot für Böller – mit dieser Änderung der Sprengstoffverordnung soll die Zahl der Unfälle rund um Silvester reduziert werden, damit Rettungsdienst und Kapazitäten in den Krankenhäusern entlastet werden. „Wir begrüßen das Böllerverbot aus fachlicher Sicht“, erklärt Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Der letzte Jahreswechsel habe gezeigt, dass hierdurch die Feuerwehren und insbesondere die Notaufnahmen in der Silvesternacht entlastet werden. „Es gibt deutlich weniger Kleinbrände und weniger Verletzungen durch Böller – wie etwa Amputationen, Knalltraumata oder Verbrennungen. Hinzu kommt die wesentlich verringerte Rauchentwicklung. Ebenso berichten die Kräfte vor Ort von deutlich reduzierten Angriffen auf Einsatzkräfte“, resümiert der DFV-Präsident die Erfahrungen.

An publikumsträchtigen Plätzen, die durch die jeweilige Kommune definiert werden, gilt generell Feuerwerksverbot. Pyrotechnik ist auch in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen untersagt; das Verbot gilt auch für Fachwerk- und Reetdachhäuser.

Hinzu kommen vielerorts Versammlungsverbote, die föderal geregelt worden sind. „Wird bei der Feier im engsten Familienkreis Kleinstfeuerwerk verwendet, das ganzjährig verkauft werden darf, mahnen wir trotzdem zur Vorsicht: Beachten Sie die Verwendungshinweise. Wunderkerzen etwa gehören nicht unbeaufsichtigt in die Hände kleiner Kinder“, so Banse. Er warnt zudem vor dem Kauf illegaler Pyrotechnik oder dem Versuch der eigenen Herstellung: „Feuerwerk ist Sprengstoff!“

Der DFV-Präsident äußert auch Verständnis dafür, dass das gemeinsame Feiern an Silvester neben der gesellschaftlichen Funktion auch für die pyrotechnische Industrie eine große wirtschaftliche Rolle gespielt hätte. „Vielleicht gibt es ja im nächsten Jahr, wenn die pandemiebedingten Umstände besser sind, einen Anlass für sichere Feiern mit professionellem Feuerwerk?“, schlägt Banse vor.

Um die Wohnung in der Silvesternacht vor Brandgefahren zu schützen, rät der DFV-Präsident, Möbel, Hausrat und andere brennbare Gegenstände von Balkonen und Terrassen zu entfernen. „Halten Sie Fenster und Türen geschlossen! Wählen Sie bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112. Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe durch Feuerwehr und Rettungsdienst“, so Banse.

Mehr als eine Million Feuerwehrangehörige, die überwiegende Mehrheit davon ehrenamtlich, gewährleistet auch an Silvester die Sicherheit der Menschen in Deutschland.

Brennender Adventskranz ruft Feuerwehr auf den Plan

Ein Adventskranz geriet am Heiligabend (19:27 Uhr) in Brand, so dass die Feuerwehren aus Hösbach und Wenighösbach sowie der Kreisbrandinspektor Otto Hofmann nach Hösbach in die Haslauerstraße gerufen werden mussten. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte quoll dichter Rauch aus der Wohnung. Die Hausbewohner hatten bereits ihre Wohnungen verlassen. Die Einsatzkräfte verschafften sich gewaltsam Zutritt und konnten das Feuer schnell löschen. Das Gebäude wurde gelüftet. Personen kamen nicht zu Schaden.

Verkehrsunfall auf der BAB 45

Zu einem schweren Verkehrsunfall auf der BAB 45 wurden die Feuerwehren Hörstein und Karlstein sowie der Kreisbrandinspektor Frank Wissel um 19:34 Uhr alarmiert. Zwischen den Anschlussstellen Karlstein und Alzenau-Mitte (Fahrtrichtung Gießen) kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache fünf Fahrzeuge. Nach Ankunft der ersten Einsatzkräfte an der Unfallstelle war schnell klar, dass bei dem Unfall mehrere Personen verletzt wurden. Von Seiten der Feuerwehr wurde die Unfallstelle gegen den nachfolgenden Verkehr abgesichert, der Brandschutz sichergestellt, auslaufende Betriebsmittel aufgefangen sowie abgebunden und an den Unfallfahrzeugen die Batterien abgeklemmt. Weiterhin wurde der Rettungsdienst bei der Versorgung der neun Betroffenen unterstützt. Nachdem eine verletzte Person abtransportiert worden war, unterstützten die Feuerwehrleute die Abschleppunternehmen bei der Bergung der verunfallten Fahrzeuge und der Fahrbahnreinigung. Die Autobahn war für die Rettungs- und Aufräumarbeiten sowie für die Unfallaufnahme voll gesperrt.

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Fotos: Marc Webersinn - 5vision.media

Weiterer Verkehrsunfall auf der BAB 3

Gegen 20:50 Uhr kam es auf der BAB 3 (Zwischen der Anschlussstelle Bessenbach / Waldaschaff und dem Parkplatz Birkenhain in Fahrtrichtung Frankfurt) zu einem Verkehrsunfall mit drei Pkws. Als die Einsatzkräfte aus Bessenbach und Waldaschaff eintrafen stellte sich heraus, dass niemand eingeklemmt war. Die Feuerwehren sicherten die Unfallstelle ab und versorgten drei verletzte Unfallbeteiligte bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Weiterhin wurde die Unfallstelle ausgeleuchtet, der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen bzw. abgebunden. Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei nahm die Ermittlungen zum Unfallhergang auf. Die Autobahn war im Auftrag der Polizei für rund 1,5 Stunden durch die Feuerwehr voll gesperrt.

Feuerwehr unterstützt Rettungsdienst in Rothenbuch

Um 22:30 Uhr musste in Rothenbuch für den Rettungsdienst durch die Feuerwehr eine Einsatzstelle ausgeleuchtet werden. Weiterhin unterstützen die Einsatzkräfte den Rettungsdienst beim Transport des Patienten in den Rettungswagen.

Medizinischer Notfall in Edelbach

Zu einem medizinischen Notfall wurden die First Responder der Feuerwehr Kleinkahl gegen 22:45 Uhr alarmiert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr versorgten den Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Pressemitteilung Nr. 72/2021 vom 22. Dezember 2021

Deutscher Feuerwehrverband gibt Tipps / Brandschutzerziehung pandemiebedingt oft eingeschränkt

Berlin – „Pandemiebedingt konnten viele Stunden an Brandschutzerziehung, die normalerweise durch die Feuerwehren in ganz Deutschland geleistet werden, nicht oder nur eingeschränkt stattfinden. Daher ist es in der Weihnachts- und Silvesterzeit umso wichtiger, Kindern den sicheren Umgang etwa mit Kerzen und Wunderkerzen beizubringen. Erwachsene sollten hierbei als gutes Vorbild vorangehen!“, erklärt Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV).

„Durch das hohe Engagement und die große Kreativität der vielen Menschen, die sich in den Feuerwehren für Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung einsetzen, konnten etliche Maßnahmen immerhin digital stattfinden“, erläutert Frieder Kircher, Vorsitzender des Gemeinsamen Ausschusses für Brandschutzerziehung und -aufklärung von DFV und vfdb (Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes).

Die beiden Experten geben folgende Tipps für die Sicherheit von Kindern:

  • Erläutern Sie Kinder die Gefahren von offenem Feuer. Üben Sie das Verhalten im Notfall (Gefahr erkennen, Erwachsene alarmieren, Wohnung verlassen, Notruf absetzen).
  • Üben Sie den altersgerechten Umgang ein – etwa durch das sichere Entzünden und Auspusten eines Teelichts.
  • Lassen Sie Kinder nicht ohne Aufsicht mit brennenden Kerzen (Adventskranz, Weihnachtsbaum) alleine.
  • Stellen Sie passende Löschmittel bereit. Auch Kinder können motorisch in der Lage sein, Funken oder kleine Flammen mit einer Blumenspritze, einer Gießkanne oder einem Löschspray zu löschen, wenn sie sich dabei nicht in Gefahr begeben.
  • Achten Sie bei erlaubtem Tischfeuerwerk, Knallfröschen oder Wunderkerzen stets auf die richtige Handhabung und helfen Sie den Kindern beim Verwenden. Funken von Wunderkerzen etwa sind sehr heiß und können Verbrennungen bewirken.
  • Lassen Sie Ihre Kinder nicht mit nicht explodierten Raketen oder ähnlichen Pyrotechnik-Resten spielen: Feuerwerk ist Sprengstoff und kann plötzlich explodieren!
  • Beachten Sie bei Verbrennungen: Wunde bis zu 15 Minuten mit lauwarmem Wasser kühlen, kein Eis verwenden. Bei großflächigen Verbrennungen Rettungsdienst rufen.
  • Im Notfall die Feuerwehr unter Notruf 112 alarmieren. Auch an den Feiertagen und zwischen den Jahren sind mehr als eine Million Menschen in den Feuerwehren bereit für den Ernstfall.

Traditionell verzichtet Framatome auf Weihnachtsgeschenke an Geschäftskunden und unterstützt stattdessen örtliche Einrichtungen. Der Standortleiter von Framatome in Karlstein Stefan Rosenberger übergab gemeinsam mit ANF-Standortleiter Matthias Gutjahr einen symbolischen Scheck in Höhe von 4.500 Euro an den Feuerwehr Verein Karlstein e.V. Der Scheck wurde von Kommandant Andreas Emge, Bürgermeister Peter Kreß sowie Vertretern der Kinder- und Jugendfeuerwehr entgegengenommen. Die Spende soll zu der Anschaffung von Ausrüstung zur Ausbildung der Kinder- und Jugendfeuerwehr verwendet werden. „Für Framatome steht die Sicherheit in allen Lebenssituationen an vorderster Stelle.“ sagte Stefan Rosenberger bei der Übergabe. „Gerade durch den schnellen Einsatz der überwiegend ehrenamtlichen Feuerwehren werden häufig Leben gerettet“. Matthias Gutjahr ergänzte: "Das ist nur mit einer guten Ausbildung, regelmäßiger Weiterbildung und Übung möglich. Mit unserer Spende möchten wir die Feuerwehr Karlstein in der Beschaffung der dazu erforderlichen Ausrüstung unterstützen“ „Das Engagement, das unsere Kleinen mit Begeisterung an den Tag legen ist es jeden Tag wert, in deren Aus- und Weiterbildung zu investieren. Wir sind stolz auf sie und freuen uns sehr über die großzügige Spendenunterstützung unserer Kinder- und Jugendarbeit“, erläuterte Andreas Emge. Auch Karlsteins Bürgermeister, Peter Kreß, dankt Framatome für die jährlichen Spendenübergaben, die meist dem Karlsteiner Nachwuchs zugutekommen: „Die Unterstützung heuer geht an unsere Lebensretter von morgen – Da kann man gar nichts falsch machen!“, so Kreß.

Der Kernenergiespezialist Framatome hat in Karlstein zwei Standorte. An der Seligenstädter Straße arbeiten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Neubau- und Modernisierungsprojekte weltweit, konzipieren Sicherheitssysteme und betreiben Teststände für Großkomponenten. Hier befindet sich auch die Fertigung von High-Tech-Komponenten für Kernkraftwerke sowie ein Schulungszentrum. Das Framatome-Tochterunternehmen ANF (Advanced Nuclear Fuels) produziert am Kieswerk mechanische Komponenten wie Abstandhalter sowie Kopf- und Fußteile zur Brennelementfertigung. Framatome ist ein international führender Hersteller in der kerntechnischen Industrie. Dank seiner internationalen Expertise, durchgängig hoher Qualität und innovativer Technologien genießt das Unternehmen seit vielen Jahren einen ausgezeichneten Ruf und steht für Zuverlässigkeit und exzellente Leistung. Auf dieser Basis entwickelt, fertigt und installiert Framatome Komponenten und Brennstoffe sowie Leittechniksysteme für Kernkraftwerke und bietet umfassende Serviceleistungen für Reaktoren. Rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in aller Welt tragen jeden Tag dazu bei, die Sicherheit und Wirtschaftlichkeit kerntechnischer Anlagen stetig weiter zu verbessern, um sauberen, mit geringem CO2- Ausstoß erzeugten Strom bereitzustellen.

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Framatome-Spende-Dez2021-GK_PMBogen.pdf

Wir haben die Kapazitäten im Impfzentrum in Hösbach deutlich hochgefahren - Boosterimpfungen werden bereits nach 3 Monaten nach der Zweitimpfung durchgeführt.

Anfang Januar 2022 sind wieder viele Termine frei - diese Termine können über BayIMCO gebucht werden. 

Öffnungszeiten des Atemschutzzentrums über Weihnachten und Silvester:

27.12.2021 - 30.12.2021 von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr

31.12.2021 geschlossen

03.01.2022 - 05.01.2022 von 8.00 Uhr bis 15.00 Uhr

06.01.2022 geschlossen

07.01.2022 geschlossen

Im Notfall ist das Atemschutzzentrum - nach Rücksprache mit der Kreisbrandinspektion - über die ILS jederzeit alarmierbar.

Deutscher Feuerwehrverband wendet sich an Expertenrat der Bundesregierung

Berlin – Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat sich mit einer dringenden Bitte an den COVID-19-Expertenrat der Bundesregierung gewandt: „Wirken Sie mit Ihrem Mandat auf bundeseinheitliche Quarantäne- und Freitestungsregelungen hin, die für Angehörige von Gefahrenabwehrorganisationen als festgestellte Kontaktpersonen unter medizinisch vertretbaren Gesichtspunkten nicht zwingend erforderliche häusliche Absonderungen wirksam zu vermeiden.“

Nach erster Einschätzung des COVID-19-Expertenrats der Bundesregierung können aufgrund der sich schnell verbreitenden Omikron-Variante die nächsten Wochen und Monate fatale Auswirkungen auf die Leistungsfähigkeit und Einsatzbereitschaft Kritischer Infrastrukturen und damit auch der Feuerwehren haben. Die hier zu erwartenden Infektionsübertragungen werden auch bei den Feuerwehren zu unvermeidlichen Ausfällen führen.

Der Deutsche Feuerwehrverband als Dachverband der bundesweit mehr als 1,3 Millionen Feuerwehrangehörigen weist den Expertenrat in einem Brief des Präsidiums auf eine bisher bundesweit sehr heterogen praktizierte Verfahrensweise als mindestens ebenbürtiges Ausfallrisiko hin: „Die Quarantänisierung von (möglichen) Kontaktpersonen wird je nach örtlich zuständigem Gesundheitsamt individuell hinsichtlich Einstufung und Dauer von häuslichen Absonderungen und Freitestungen gehandhabt. Diese teils sehr unterschiedliche und vor allem hinsichtlich systemkritischer Personenkreise undifferenzierte Einschätzung, oft auf sachbearbeitender Ebene der ohnehin überlasteten Gesundheitsämter, wird in der bisher praktizierten Form erhebliche und vor allem vermeidbare Ausfälle gesellschaftlich dringend benötigter Zielgruppen mit sich bringen.“

Diese aus DFV-Sicht dringliche Maßnahme gehöre auf jeden Fall zur „umfassende[n] Kommunikationsstrategie mit nachvollziehbaren Erklärungen der neuen Risikosituation und der daraus folgenden Maßnahmen“, wie sie seitens des Expertenrates als essentiell bezeichnet worden ist.

Der Deutsche Feuerwehrverband arbeitet zudem einen weiteren wichtigen Punkt ein: „Der Vollständigkeit halber möchten wir auch die bereits im letzten Jahr vereinzelt praktizierte, bevorzugte Kinderbetreuungsmöglichkeit für KRITIS-Personal wieder in die Diskussion bringen, angesichts der zu erwartenden Szenarien jedoch nicht nur als kommunales Angebot auf Freiwilligkeit, sondern als ebenfalls bundeseinheitlich priorisierte Entlastung für systemrelevante Aufgabenträger und deren Familien.“ Das Präsidium hofft, dass der Expertenrat das Anliegen mit dem Ziel einer höheren Ausfallsicherheit der Gefahrenabwehr unterstützt und steht gerne für einen weiteren Austausch zur Verfügung.

Zum Brief direkt geht es HIER

Wie den Medien bereits zu entnehmen war, stellt die Reederei Color Line ab 29. Dezember auf Grund der strengen Infektionsschutzmaßnahmen der norwegischen Regierung den Fährverkehr zwischen Kiel und Oslo schrittweise ein – aktuell bis vorerst 19. Januar 2022. Das betrifft bedauerlicherweise auch zahlreiche Buchungen, die im Rahmen der Kooperation mit dem LFV SH und mit vielen Feuerwehrangehörigen auch in unserem Land im Oktober und November zustande gekommen sind.

Wichtig: Alle Reisenden werden automatisch von Color Line in der Reihenfolge ihrer Abfahrtstage kontaktiert. Daher bittet die Reederei aktuell von telefonischen Nachfragen abzusehen, da das Buchungscenter überlastet ist und es zu sehr langen Wartezeiten kommt.

Allen Reisenden wird wahlweise die Umbuchung auf einen anderen Termin, eine Gutschrift mit zusätzlichen Color-Club-Bonuspunkten oder eine volle Rückerstattung angeboten. Entsprechende Links erhalten die Reisenden mit der Benachrichtigungsmail.

Color Line bedauert die Umstände, lässt alle Feuerwehrangehörigen herzlich grüßen und hofft auf einen baldigen Restart.

Mit kameradschaftlichem Gruß
Holger Bauer
Landesfeuerwehrverband Schleswig-Holstein
Pressesprecher & Öffentlichkeitsarbeit

So bleibt die Feier in kleinem Kreis von bösen Überraschungen verschont

Berlin – Kontaktbeschränkungen, Reisewarnungen, Abstandsgebote: „Dieses Weihnachtsfest ist so ähnlich wie im letzten Jahr, und doch so ganz anders, als wir es eigentlich haben wollen“, sagt Frank Hachemer, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV). Damit wenigstens die gemütliche Feier im kleinsten Familienkreis von bösen Überraschungen verschont bleibt, gibt der Fachverband zehn Tipps für eine sichere Weihnachtszeit:

  1. Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen! Lassen Sie vor allem Kinder nicht mit offener Flamme alleine. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer eins!
  2. Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren Platz auf.
  3. Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) auf. Auch beim Lüften sollte der Standort der Kerzen sicher sein.
  4. Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung.
  5. Entzünden Sie Kerzen am Weihnachtsbaum von oben nach unten; löschen Sie sie in umgekehrter Reihenfolge ab. Arbeiten Sie vor allem aufmerksam, wenn Sie zum ersten Mal daheim den Baum mit echten Kerzen bestücken – nicht, dass aus Gemütlichkeit dann Panik wird.
  6. Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und am Weihnachtsbaum rechtzeitig, bevor sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird zur Brandgefahr.
  7. Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.
  8. Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  9. Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  10. Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandes unter www.feuerwehrversand.de

Quelle - Deutscher Feuerwehrverband e.V.

Liebe Leserinnen und Leser,
liebe Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehren, 
der Hilfs- und Rettungsorganisationen, des Technischen Hilfswerks 
und der Bundeswehr,

ein intensives Jahr geht zu Ende, das uns auf allen Ebenen gefordert hat – sei es bei der fortdauernden Bewältigung der Corona-Pandemie, bei schrecklichen Hochwasserereignissen in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen oder bei Unwettern und größeren Schadenslagen im Berchtesgadener Land.

Auch 2021 haben Sie insbesondere in Impf- und Testzentren, beim Transport von Corona-Patienten und von dringend benötigtem Material, bei der Kontaktnachverfolgung und an vielen anderen Einsatzorten unermüdlich zum Kampf gegen Corona beigetragen. Ohne Ihren aufopferungsvollen Dienst sähe es düster aus!

Mit einem Video-Gruß möchten wir uns bei Ihnen für das Geleistete herzlich bedanken.

Sie können die Videobotschaft hier abrufen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Angehörigen ein frohes gesegnetes Weihnachtsfest sowie alles erdenklich Gute und vor allem Gesundheit für das neue Jahr 2022!

Setzen Sie sich bitte auch weiterhin so engagiert für unser Gemeinwohl ein und kehren Sie stets wohlbehalten von Ihren Einsätzen zurück!

Mit besten Grüßen

unterschrift Innnm

Nach Rücksprache mit unserem Landrat müssen unsere beiden Ehrenabende am 28.01.2022 und 11.02.2022 sowie die Verabschiedung von unserem Kreisbrandrat Karl-Heinz Ostheimer am 29.01.2022 aufgrund der aktuellen Corona-Lage abgesagt und verschoben werden.

Es ist geplant, dass diese Veranstaltungen in den Sommer 2022 verlegt werden.

Die Feuerwehren von Michelbach und Kälberau planen einen Zusammenschluss der Einsatzabteilungen - hierzu sind in den letzten Wochen wichtige Weichen gestellt werden.

In getrennten Dienstversammlungen in Michelbach und Kälberau hat sich eine ganz große Mehrheit der aktiven Mitglieder aus beiden Feuerwehren für einen Zusammenschluss ausgesprochen.

Die Feuerwehr Kälberau soll mit ihren beiden Fahrzeugen in das Gerätehaus nach Michelbach ziehen - die jetzige Alte Schule in Kälberau wird renoviert und bleibt weiterhin die Begegnungssätte des Feuerwehrvereins Kälberau.

Weiterhin soll das Gerätehaus in Michelbach kurzfristig erweitert und modernisiert werden - der Stadtrat von Alzenau hat hierzu hohe Geldmittel in den Haushalt des Jahres 2022 bereits eingestellt.

Hiermit bieten wir den Lehrgang Absturzsicherung 2022 bei der FF Schimborn an.

Der Lehrgang findet innerhalb von zwei Tagen, (Samstag, 20. August 08.00 – 16.30 Uhr, Samstag, 27. August 08.00 – 16.30 Uhr) bei der Feuerwehr Schimborn statt.
Die Kosten betragen pro Lehrgangsplatz 100 € inkl. den Verpflegungskosten.
Dieser Betrag ist auch zu entrichten, falls der Lehrgangsteilnehmer vorzeitig ausscheidet.
Wird der zugeteilte Lehrgangsplatz nicht belegt, sind 50% der Lehrgangskosten zu tragen.

Bitte maximal 2 Teilnehmer pro Wehr.
Pro Trupp bitte einen Absturzsicherungssatz zur Ausbildung mitbringen!

Teilnahmevoraussetzung:
- Gerätesatz Absturzsicherung am Standort
- abgeschlossenes MTA Basismodul

Buchbar sind die Plätze ab dem 01.01.2022, 12:00 Uhr.

Auskünfte zum Lehrgang erteilt Thilo Happ.

Gemeinde Mainaschaff investiert in den Schutz ihrer Bürger

Für zwei in die Jahre gekommene Feuerwehrfahrzeuge konnte die Gemeinde Mainaschaff für ihre Freiwillige Feuerwehr im Jahr 2021 Ersatz beschaffen:

Ein vor vielen Jahren gebraucht angeschaffter und selbst ausgebauter LKW wurde bereits im Frühjahr durch einen neuen Versorgungs-LKW ersetzt und ein fast 25 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 wurde im Dezember 2021 von einem technisch aktuellen Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 abgelöst.

In vielen Sitzungen und Planungen hatte sich im Vorfeld ein Arbeitskreis um die Vorbereitung gekümmert und für die entsprechenden Ausschreibungen das notwendige Pflichtenheft erstellt. Diese europaweiten Ausschreibungen wurden danach, in enger Abstimmung mit dem Arbeitskreis, von einem Ingenieurbüro begleitet.

Als Kriterium wurde im Vorfeld festgelegt, dass für beide Fahrzeuge das gleiche Fahrgestell verwendet werden sollte, um den Maschinisten den Umgang zu erleichtern.

Dies wurde mit der Verwendung eines MAN TGM 13.290 4X4 BL Allrad in beiden Fällen erreicht. Bei beiden Fahrzeugen kam ein vollautomatisiertes Allison Wandlergetriebe zum Einbau. Das zulässige Gesamtgewicht liegt in beiden Fällen bei 16.000 kg. Die neuen Fahrzeuge wurden in der Farbe Weiß beschafft und mit Folie in Tagesleuchtrot RAL 3026 im „Mainaschaffer Design“ beklebt.

Beide Fahrzeuge verfügen auch über eine Lardis-one Funkkonsole und über Rud-Onsport Schleuderketten.

Der Aufbau des V-LKW wurde von der Firma HENSEL nach der Technischen Baubeschreibung Bayern gefertigt.

Das Fahrzeug gliedert sich in drei Teile:

Den Fahrer- und Mannschaftsraum für eine Staffelbesatzung (1/5),

einen festen Geräteraum mit Rollläden auf beiden Fahrzeugseiten und

der Ladefläche mit Plane und Spriegel und einer 2 t-Ladebordwand. Die Plane sorgt auf beiden Längsseiten mit der Silhouette von Mainaschaff für Aufmerksamkeit.

Zwischen Mannschaftsraum und Geräteraum findet noch ein ausfahrbarer Lichtmast für Einsätze bei Dunkelheit Platz. Eine 8 KW-Einbaugeneratoranlage sorgt für elektrische Energie an der Einsatzstelle und so muss kein tragbarer Stromerzeuger mitgeführt werden.

Für die Beladung stehen mehrere Rollcontainer, wie zum Beispiel:

Rüstholz, Ölschaden, Gitterbox leer, Verkehrssicherung, Dekontamination, Chemikalienschutzanzug, Tragkraftspritze, Be- und Entlüftung, Wasserschaden, Wasserstaubsauger, Strom/Licht, usw. für den Einsatz bereit.

Da mit dem V-LKW auch einige wichtige Gerätschaften, wie z.B. eine Rettungsbühne, transportiert werden, fährt dieses Fahrzeug auch bei bestimmten Alarmstichworten im ersten Abmarsch mit an die Einsatzstelle.

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Bei dem zweiten Fahrzeug handelt es sich um ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20, das von der Firma SCHLINGMANN aufgebaut wurde. Die Besatzung hierfür besteht aus9 Personen.

Dieses HLF ist sowohl für die Brandbekämpfung als auch für Einsätze im Bereich der technischen Hilfe bestens geeignet. Es werden 2000 ltr Löschwasser und 120 ltr Class-A-Schaummittel mitgeführt. Hier ist eine FPN 10-3000 und eine AutoMix 30DE Druckzumischanlage für den Betrieb verbaut.

Für die technische Hilfe wurde erstmals in einem Fahrzeug der Freiw. Feuerwehr Mainaschaff eine Winde der Firma ROTZLER mit einer Nenn-Zugkraft von 50KN und einer Seillänge von 60m eingebaut.

Im Mannschaftsraum wurden vier Atemschutzgeräte bereits so in die Sitze integriert, dass sich zwei Atemschutztrupps (je zwei Personen) bereits auf der Anfahrt ausrüsten und dann schnellst möglichst voll ausgerüstet zum Einsatz kommen können.

Je eine mechanische Entnahmehilfe für eine vierteilige Steckleiter und eine dreiteilige Schiebleiter und vormontierten Saugschläuchen macht das Betreten des Aufbaudaches unnötig.

Auch dieses Fahrzeug ist mit einem ausfahrbaren Lichtmast für Einsätze bei Dunkelheit ausgerüstet. Beide Fahrzeuge werden hier auch mit einer umfangreichen Umfeldbeleuchtung unterstützt.

Des Weiteren verfügt das HLF über einen akkubetriebenen Überdrucklüfter, einen tragbaren 13-KVA-Stromerzeuger, einen Rettungssatz, eine Wärmebildkamera, einen Sprungretter, diverse Werkzeugkästen für unterschiedlichste Anforderungen, Trennschleifer, Wassersauger und vieles andere mehr.

Am Heck sichert eine Verkehrswarnanlage die Einsatzkräfte. Hierbei kommt eine Ein-Personen-Haspel Verkehr ebenfalls zum Einsatz. Auch eine abnehmbare Ein-Personen-Schlauchhaspel ist am Heck verbaut.

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Zu erwähnen ist noch, dass sich die Verantwortlichen der Wehr im Vorfeld viele Gedanken über das Fahrzeugkonzept gemacht hatten.

Das Ergebnis war, dass drei Fahrzeuge aus dem Dienst genommen werden und durch zwei Ersatzbeschaffungen ersetzt werden. Hiervon betroffen war auch das TLF 16/24-Tr aus dem Jahr 2000, das mit Indienststellung des HLF 20 ausgemustert werden sollte. Bedingt durch die Ereignisse im Ahrtal wurde dieses Fahrzeug bereits im August 2021 der Feuerwehr Bad Neuenahr – Ahrweiler zur Verfügung gestellt, wo es unter neuem Kosenamen „Leuchtkäfer“ noch weiter seinen wichtigen Dienst verrichtet.

Für das Jahr 2022 sind noch zwei weitere Ersatzbeschaffungen vorgesehen und bereits beauftragt. So wird noch ein älteres Mannschaftstransportfahrzeug und eine Drehleiter bis zum Jahresende 2022 erwartet. Beide Beschaffungen sind aus Altersgründen notwendig.

Text und Fotos: J. Taupp, Freiw. Feuerwehr Mainaschaff

WhatsApp Image 2021 12 18 at 09.37.15Am Samstag hieß es für weitere 18 Feuerwehranwärter "Antreten zur Ziwschenprüfung". 16 von ihnen absolvierten diese erfolgreich und haben somit den ersten Schritt der MTA geschafft. Nun folgen in den nächsten zwei Jahren die Zusatzmodule und der Ausbildungsdienst in der eigenen Feuerwehr. Abschließend steht dann noch eine Prüfung an, die sie zu Truppführern qualifiziert.

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Wir gratulieren den Teilnehmern aus den freiwilligen Feuerwehren Schimborn, Mömbris, Hemsbach, Königshofen und Niedersteinbach.

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Die Feuerwehren Gunzenbach, Hohl, Reichenbach und Rothengrund werden sich zum 31.12.2021 auflösen und zum 01.01.2022 zur neuen Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund zusammen schliessen.

Gestern abend fand in der Schulturnhalle in Gunzenbach unter strengen Corona-Auflagen die Neugründung der FF Mömbris-Hutzelgrund mit Neuwahlen der Kommandanten statt.

Es war ein historischer Moment für die 4 Feuerwehren und es sind an diesem Abend 95 Personen der neuen Feuerwehr beigetreten - eine stolze Zahl.

Wahlberechtigt sind 87 aktive Feuerwehrfrauen- und männer gewesen - auch dies ist sehr beeindruckend und ein tolltes Zeichen für die neue Feuerwehr, dass so viele gleich in die neue Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund eingetreten sind.

Mit ganz großer Mehrheit und breiter Unterstützung wurde Andreas Waldschmitt zum 1. Kommandanten, Helmut Stenger zum Stellvertreter und Franz Rauscher zum weiteren Stellvertreter gewählt.

Aktuell laufen auch die Planungen für ein neues Gerätehaus im Gewerbegebiet Hutzelgrund mit 5 Stellplätzen und einer Logistikhalle - hier soll der Bauantrag und Förderantrag im Frühjahr 2022 gestellt werden - Baubeginn ist noch im Jahr 2022 vorgesehen.

Wir gratulieren den Verantwortlichen aus dem Hutzlgrund für den sehr guten Start und wünschen allen, dass der Neubau zügig realisiert wird und der Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund ein gutes Gelingen.

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