









Ionisierende Strahlung wird an vielen Orten in der Medizin, in der Industrie oder in der Forschung eingesetzt. Auch bei uns im Landkreis gibt es einige wenige Gemeinden, in denen mit radioaktiven Materialien in Betrieben und Einrichtungen umgegangen wird oder sie gelagert werden. Hinzu kommt ein allgemeines Transportrisiko, da diese Materialien natürlich auf unseren Straßen transportiert werden. Die Feuerwehren, insbesondere die, in deren Schutzbereich sich Objekte mit ionisierender Strahlung befinden, sind deshalb auch für die Brandbekämpfung und die technische Hilfe bei der Anwesenheit von ionisierender Strahlung ausgebildet und ausgerüstet. Es stehen an diesen Standorten Messgeräte und besondere Schutzausrüstungen für die Feuerwehrleute zur Verfügung.
Unter anderen sind auch in der Gemeinde Karlstein Objekte mit ionisierender Strahlung vorhanden. Daher fand am Freitagabend, den 23.01.2023 bei der Freiwilligen Feuerwehr Karlstein die jährliche Strahlenschutzunterweisung statt, an der über 25 Feuerwehrkameradinnen und –kameraden aus Karlstein teilnahmen. Nach einer theoretischen Unterweisung beschäftigte man sich in kleinen Gruppen von 3 bis 4 Personen mit der für den Feuerwehreinsatz notwendigen Messtechnik und die Mess- und Probenahmetechnik des Gerätewagen Erkunden/Messen für den Strahlenschutzeinsatz wurde in Augenschein genommen.
(Quelle und Bild FF Karlstein)

Am vergangenen Dienstag, den 20.01.2026 veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Wiesen zum zweiten Mal einen Infoabend über Kindernotfälle unter dem Motto: „Sei fit für den Ernstfall“. Auch dieses Mal war der Infoabend der Feuerwehr wieder richtig gut von Interessierten aus der rund 1000 Einwohner zählenden Gemeinde besucht.
Im Feuerwehrhaus ging es erneut um wichtige Notfallsituationen rund ums Kind. Neben Theorie stand vor allem die Praxis im Mittelpunkt: Selbst ausprobieren, nachfragen und üben. Vom Druckverband über die stabile Seitenlage bis hin zu Reanimation und Maßnahmen bei Fremdkörperaspiration.
Besonders freute die Feuerwehr das viele Lob und die positiven Rückmeldungen, die sie am Ende des Abends für die Aktion bekommen hat. Genau das zeigt wie wichtig solche Informationsangebote über das richtige Verhalten bei Bränden und anderen Notsituationen und über die Erste-Hilfe für die Bevölkerung sind.
Die Feuerwehr Wiesen dankt allen, die dabei waren und so engagiert mitgemacht haben.
(Quelle und Bilder FF Wiesen)



Bei der Standortschulung für Ausbilder durch die Staatliche Feuerwehrschule am 10.02. und 11.02.2026 im Feuerwehrhaus in Michelbach-Kälberau sind noch 10 Plätze frei.
Der Lehrgang ist kostenlos und richtet sich an alle Ausbilder in unseren Feuerewehren - und da haben wir ja ganz viele. Ihr könnt hier euer Wissen zur Vermittlung von Lehrinhalten auffrischen und verbessern. Dies ist ein wirklich sehr gutes Seminar mit vielen Anregungen für die Praxisausbildung.
Es ergeht herzliche Einladung.
Aktuell haben wir noch 9 freie Plätze beim Lehrgang "Zusatzausbildung Träger von CSA" am 30.01. und 31.01.2026 im Atemschutzzentrum und Goldbach. Es wäre sehr schade, wenn wir diesen Lehrgang absagen müssten.
Gerade der Einsatz in einem Galvanikbetrieb im letzten Jahr hat gezeigt, wie wichtig der Einsatz von Atemschutzgeräteträgern unter CSA ist.

Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband laden gemeinsam mit der Verkehrswacht Aschaffenburg zu zwei Fahrsicherheitstrainings für Fahrer von Mehrzweckfahrzeugen, Mannschaftstransportfahrzeugen und Kommandowagen ein.
Termine:
Vormittagskurs: Samstag, 11.04.2026 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr
Nachmittagskurs: Samstag, den 11.04.2026 13.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Kursbeschreibung:
- Slalomfahrten
- Tordurchfahrten
- Diverse Brems- und Ausweichübungen u. a. auf einer Gleitfolie, die Nässe/Schnee simuliert
Ort:
Zoll-Gelände in Aschaffenburg, Goldbacher Straße 65b, 63741 Aschaffenburg
Kosten:
Je Teilnehmer ist eine Teilnahmegebühr von 15,00 Euro zu entrichten.
Anmeldung:
Die Lehrgangsanmeldung erfolgen auf der Lehrgangsverwaltung auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes www.kfv-ab.de. Die Buchungen sind ab dem 26.01.2026 um 18.00 Uhr möglich.
An beiden Kursen können jeweils 12 Personen teilnehmen.
Wenn eine große Nachfrage bestehen sollte, dann kann noch ein Zusatztermin im Herbst in Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht angeboten werden.
Fragen:
Für Fragen zu den beiden Fahrsicherheitstrainings steht Kreisbrandrat Frank Wissel unter den nachfolgenden Erreichbarkeiten gerne zur Verfügung:
Mobiltelefon: 0160 8341877 gerne auch über WhatsApp
E-Mail:
Die Notfallversorgung in Bayern wird weiter verbessert. Nach einem mehr als dreijährigen Pilotprojekt mit zwei Rettungseinsatzfahrzeugen (REF) im Rettungsdienstbereich Regensburg wurden am 22.01.2026 sechs weitere REF in Dienst gestellt, die in den erweiterten Probebetrieb starten. Die sechs neuen Fahrzeuge werden vom Bayerischen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst an den Standorten Ansbach, Dachau, Regensburg, Rosenheim und Würzburg eingesetzt.
Die Zahl der Notfalleinsätze in Bayern ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Allein im Jahr 2024 wurden mehr als 1,25 Millionen Notfallereignisse registriert, die Einsatzzahlen des Rettungsdienstes lagen sogar bei mehr als 2,7 Millionen. "Vor allem die zunehmenden weniger schwerwiegenden Einsätze belasten das Rettungssystem", erklärte Bayerns Innenminister Herrmann. Genau hier konnte im Rahmen des Pilotprojekts in Regensburg gezeigt werden, dass ein REF höchst effektiv ist: Es wird insbesondere bei Notrufen eingesetzt, die keinen Transport erfordern, wie etwa bei Unfällen mit nur leichten Blessuren. "Rund zwei Drittel der REF-Einsätze konnten bisher ohne weiteres Rettungsmittel bewältigt werden“, hob Herrmann hervor. Ein REF ist mit einem erfahrenen Notfallsanitäter besetzt, der direkt am Einsatzort den Patienten bei einem weniger schwerwiegenden Rettungsdiensteinsatz abschließend behandeln kann. Dringend benötigte Kapazitäten in Rettungswagen können so freigehalten werden.
Langfristig sollen die REF im gesamten Freistaat regulär eingesetzt werden, hierfür werde sich Bayern nach Herrmanns Worten auch im Bundesgesetzgebungsverfahren zur Notfallreform stark machen.
Der Innenminister dankte den Sozialversicherungsträgern, die wie auch bereits beim Pilotprojekt die laufenden Betriebskosten für den Einsatz der REF im erweiterten Probebetrieb übernehmen. Die Bayerische Staatsregierung unterstützt den erweiterten Probebetrieb mit Mitteln aus der CSU/FW-Landtags-Fraktionsinitiative in Höhe von 900.000 Euro.
(Quelle und Bild BayStMI PM 10b/2026 vom 22.01.2026)