Am 13. September 2025 um 00:15 Uhr wurden die Einsatzkräfte von Feuerwehr, Bergwacht sowie verschiedenen Rettungshundestaffeln zu einer Vermisstensuche nach Waldaschaff alarmiert. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich die gesuchte Person in einer gesundheitlichen Notlage befand, wurde eine großangelegte Suchaktion in enger Abstimmung mit der Polizei gestartet.
Zum Einsatz kamen neben zahlreichen Feuerwehrkräften aus dem Landkreis Aschaffenburg auch die landkreiseigene Drohne, die bei der Feuerwehr Karlstein stationiert ist, sowie eine weitere Drohne der Bergwacht. Zusätzlich wurden vier landkreiseigene geländegängige ATV-Fahrzeuge der Feuerwehr eingesetzt, um das weitläufige, teils unwegsame Suchgebiet besser erreichen zu können. Das Ortsgebiet Waldaschaff wurde in verschiedene Abschnitte unterteilt und systematisch fußläufig mit Personenketten abgesucht.
Am Samstagmorgen wurden zudem die Landkreislöschzüge aus Laufach/Sailauf, Kleinostheim/Hörstein, Glattbach/Johannesberg, Haibach/Winzenhohl, Mespelbrunn/Heimbuchenthal sowie die Feuerwehren aus Bessenbach und Weibersbrunn hinzugezogen, um die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Die Koordination der großangelegten Personensuche erfolgte zentral aus dem Feuerwehrhaus in Waldaschaff. Auch ein Polizeihubschrauber unterstützte die Suchmaßnahmen zeitweise aus der Luft. Zusätzlich wurde über KATWARN, das Warn- und Informationssystem für die Bevölkerung, eine Suchmeldung ausgestrahlt. Gegen 10 Uhr wurde die gesuchte Person im Ortsgebiet leblos durch einen Suchtrupp der Feuerwehr aufgefunden.
Insgesamt beteiligten sich rund 200 Einsatzkräfte der Feuerwehr, ca. 70 Einsatzkräfte der Bergwacht und verschiedener Rettungshundestaffeln an der Suche. Unterstützt wurde die Suchaktion auch von 39 Suchhunden verschiedener Rettungshundestaffeln.
Die Feuerwehrkräfte standen dabei unter der Einsatzleitung von Thorsten Fleckenstein, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff. Auch Bürgermeister Marcus Grimm war vor Ort, um die Einsatzkräfte zu unterstützen. Seitens der Kreisbrandinspektion unterstützten Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie die Kreisbrandmeister Marco Eich, Martin Bahmer, Marco Laske, Tobias Brinkmann und Markus Fischer.
Der Einsatzleiter Rettungsdienst Florian Ewald von den Maltesern Aschaffenburg koordinierte in Zusammenarbeit mit seinen Abschnittsleitern die Kräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes. Der Einsatzabschnitt „Rettungshunde“ wurde von Patrick Bodirsky geführt, der Einsatzabschnitt „Bergwacht“ zunächst von Florian Geis und später von Jan Kunkel.












