Am Freitagmorgen (21.11.25) wurden die Freiwilligen Feuerwehren aus Mömbris sowie die Dispo-Gruppe Großtierrettung, bestehend aus den Freiwilligen Feuerwehren Alzenau und Karlstein, um 8:04 Uhr zu einem Großtierrettungseinsatz in die Ortsrandlage von Mömbris-Mensengesäß alarmiert.
Vermutlich in der vergangenen Nacht war dort ein Pferd aus einer Koppel ausgebrochen. Bei winterlichen Temperaturen wurde das Tier am Morgen unweit der Ausbruchstelle in Rückenlage aufgefunden. Wie es zu dieser Situation kommen konnte, ist derzeit unklar.
Die ersten Einsatzkräfte leiteten sofort Maßnahmen zur Wärmeerhaltung ein, um das Tier zu stabilisieren und ihm bestmöglichen Schutz zu bieten. Parallel dazu wurde ein Tierarzt hinzugezogen. Trotz aller Bemühungen zeigte sich jedoch, dass das Pferd bereits stark unterkühlt und in einem lebensbedrohlichen Zustand war. Der Tierarzt konnte dem Tier daher leider nicht mehr helfen und entschied sich, es behutsam und ohne weiteres Leiden zu erlösen.
Rund 25 Einsatzkräfte unter der Leitung von Florian Schott (Zugführer - Freiwillige Feuerwehr Mömbris) waren vor Ort im Einsatz. Seitens der Kreisbrandinspektion verschaffte sich Kreisbrandmeister Thorsten Frank ein Bild der Lage und unterstützte den Einsatzleiter.












