Leider müsssen wir das VR-Strahlrohrtraining am 13.01.2026 absagen - es gab nur eine Anmeldung.
Der Landkreis Aschaffenburg hat zum Jahresstart ein neues System zur Ausbildung von Feuerwehrkräften mittels Virtual Reality (Virtuelle Realität) in Betrieb genommen, welches das alte System aus dem Jahr 2022 ablöst. Beschafft wurden ein neuer Laptop, eine VR-Brille "Meta Quest 3" inklusive Zubehör sowie die Software FwESI zur Lagedarstellung. Mit der neuen Technik bieten wir eine deutliche Verbesserung in der Grafik und Leistungsfähigkeit gegenüber der alten VR-Brille. Weiterhin ist nun durch die WLAN-Anbindung der Brille das freie Bewegen ohne störendes Kabel möglich. Der Landkreis Aschaffenburg unterstützte die verbesserte Technik finanziell. Hauptsächlich eingesetzt wird das System zur Ausbildung von Führungskräften in der Lageerkundung an komplexen Einsatzstellen.
Seminare mit der neuen VR-Brille können über KBI Thilo Happ (


Während der Weihnachtszeit verbreiten das Adventsgesteck und der Weihnachtsbaum eine schöne und besinnliche Stimmung. Die Nadelbäume, auch wenn sie regelmäßig gewässert werden, und anderes Tannengrün trocknen mit der Zeit aber aus und stellen dann eine erhöhte Brandgefahr dar. Die Feuerwehren appellieren, den Weihnachtsbaum genau wie das Adventsgesteck und weiteres Tannengrün jetzt im neuen Jahr aus der Wohnung zu entfernen. Es ist langsam an der Zeit diese nun zu entsorgen, ehe sie möglicherweise in Flammen aufgehen.
In vielen Kommunen in unserem Landkreis unterstützen die Jugendfeuerwehren gegen eine kleine Gebühr oder Spende die Entsorgung der Weihnachtsbäume. Die Einnahmen aus diesen Aktionen fließen wieder direkt in die örtliche Jugendarbeit.
Insbesondere werden am Samstag, den 10.01.20206 vieler dieser Weihnachtsbaum-Sammelaktionen der Jugendfeuerwehren durchgeführt. Weitere Informationen über die jeweiligen Sammelorte, den Ablauf und die genauen Zeiten gibt es auf der örtlicher Ebene über die ortsüblichen Kanäle und sie werden zumeist auch in den örtlichen Bekanntmachungen veröffentlicht.
(Bilder FF Bessenbach und Laufach von der 2025-er Aktion)

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann betont nach Stromausfall in Berlin:
Bayern ist umfassend auf Stromausfälle vorbereitet - Notfallvorsorge und Notstromkapazitäten sichern auch in Krisensituationen Versorgung und schützen Kritische Infrastruktur
+++ Nach dem großflächigen Stromausfall in Berlin, der mutmaßlich durch einen linksextremistischen Brandanschlag verursacht wurde und nach wie vor erhebliche Einschränkungen im öffentlichen Leben mit sich bringt, erklärte Innenminister Joachim Herrmann: "Derzeit liegen unseren Sicherheitsbehörden keine konkreten Hinweise auf vergleichbare Anschlagspläne in Bayern vor. Dennoch ist die Vorbereitung auf mögliche Stromausfälle ein zentraler Bestandteil unserer Krisenvorsorge und des vorbereitenden Katastrophenschutzes. Bayern ist gut gerüstet, um die Versorgungssicherheit der Bevölkerung und den Schutz Kritischer Infrastrukturen auch in Krisensituationen bestmöglich zu gewährleisten." +++
Herrmann erläuterte, dass die Landratsämter, kreisfreien Städte und Gemeinden in Bayern verpflichtet sind, Notfallpläne vorzuhalten und regelmäßig zu aktualisieren. "Im Zuge der Energiekrise 2022/2023 haben wir umfangreiche Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz umgesetzt. So sind in den bayerischen Gemeinden Anlaufstellen für die Bevölkerung in Krisenfällen – sogenannte "Leuchttürme" oder "SOS-Punkte" – konkret vorgeplant. Sie können bei Bedarf kurzfristig eingerichtet werden", so der Minister. Bei einem langanhaltenden Stromausfall im Winter mit Frost seien nötigenfalls auch umfangreiche Evakuierungsmaßnahmen vorgesehen. Die örtlichen Evakuierungspläne beinhalten neben der kurzfristigen Belegung von Pensionen und Hotels auch die Einrichtung von notbeheizten Aufnahme- und Betreuungsstellen in Messen, Sport- und Veranstaltungshallen. Von allen 96 bayerischen Kreisverwaltungsbehörden sind Planungen für die Unterbringung, Verpflegung und Betreuung von mindestens 1.000 Personen zu treffen.
Darüber hinaus unterstrich Herrmann die Bedeutung von Notstromkapazitäten als wesentlichen Bestandteil der bayerischen Krisenvorsorge. "Wir beschaffen derzeit weitere Notstromgerätesätze mit dem Ziel, mittelfristig alle 96 Kreisverwaltungsbehörden in Bayern auszustatten. Die ersten 20 Sätze mit Netzersatzanlagen, Lichtmasten und mobilen Stromerzeugern stehen bereits zur umgehenden Auslieferung bereit." Zudem werde in enger Abstimmung mit dem THW-Landesverband Bayern die Ausstattung der 21 Fachgruppen Elektroversorgung des THW mit leistungsstarken Notstromaggregaten (Gesamtleistung von über 600 Kilovoltampere) vorangetrieben. Diese Fachgruppen können im Bedarfsfall Einsatzstellen, Notunterkünfte sowie Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur wie Krankenhäuser oder Wasserversorgungsanlagen bei der Aufrechterhaltung ihres Betriebs und etwa auch beim Ausfall eigener Aggregate unterstützen.
Herrmann wies zudem auf die zunehmenden Gefahren durch gezielte Sabotageakte oder Cyberangriffe auf die IT-Systeme von Stromversorgern hin. Der Schutz der Betriebsanlagen Kritischer Infrastrukturen sei grundsätzlich Aufgabe der Betreiber, im Bereich der Stromversorgung also der Energieversorgungsunternehmen. "Wir müssen uns für die wachsenden Herausforderungen noch gezielter wappnen und sicherstellen, dass unsere Kritische Infrastruktur bestmöglich geschützt ist", betonte der Innenminister.
(Quelle PM 4/2026 des StMI vom 06.01.2026)
Am 05.01.2026 wurde die Freiwillige Feuerwehr Karlstein gegen 16:25 Uhr von der Integrierten Leitstelle zu einem Kleinbrand in den Dettinger Wald zwischen der Lindig-Siedlung und der Autobahnbrücke zum Wasserwerk alarmiert. Der Mitteiler erwartete die Feuerwehr im Bereich des Kinderspielplatzes „Eichenweg“ und informierte nochmals direkt die Einsatzkräfte über die genaue Örtlichkeit des brennenden Baumes im Wald.
Die Feuerwehr konnte mit ihren Einsatzfahrzeugen auf den gefrorenen Waldwegen bis fast an die Brandstelle im Wald heranfahren. 100 m neben dem Waldweg wurde fußläufig der brennende, hohle Baum erreicht. Dieser befand sich bereits in einer Schräglage und drohte ganz umzustürzen, allerdings verhinderte dies ein zweiter Baum, in dessen einer Astgabelung der brennenden Baum feststeckte. Vom Löschfahrzeug wurde über eine ca. 100 m lange Schlauchleitung mit einem Strahlrohr das Feuer abgelöscht. Mit einer Mittelschaumpistole wurde abschließend der Hohlraum im Baum mit Schaum geflutet.
Der Gefahrenbereich des stark geschädigten und in Schräglage befindlichen Baumes wurde abgesperrt und der zuständige Forst für die notwendige Beseitigung des Baumes informiert.
Brandursache waren vermutlich Feuerwerkskörper, welche in den hohlen Baum geworfen wurden und diesen dann am Ende entzündeten. Aufgefunden wurde direkt am Baum Verpackungsmüll von China Böllern. Die Polizei war vor Ort und hat den Sachverhalt aufgenommen.
Einsatzende, nach den Reinigungsarbeiten und dem Herstellen der Einsatzbereitschaft, war für die Karlsteiner Feuerwehr nach rund 90 Minuten.
(Quelle und Bilder FF Karlstein)





