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Am Freitag, 05.07.2019 ist im Promenadenweg in Heigenbrücken eine Wohnung komplett ausgebrannt.
Um 18.52 Uhr wurde für die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal und Heinrichsthal sowie für die Drehleiter der FF Waldaschaff Alarm mit dem Stichwort „B3 - Brand Zimmer/Gebäude“ im Promenadenweg in Heigenbrücken ausgelöst. Schon auf der Fahrt ins Gerätehaus konnten die Feuerwehrleute eine Rauchentwicklung über der Gemeinde Heigenbrücken feststellen.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte schlugen bereits die Flammen aus einem Zimmer im ersten Obergeschoss des Gebäudes. Nach Auskunft der Anwohner waren keine Personen mehr im Gebäude.
Nachbarn hatten einen Bewohner bereits aus dem Rauch gerettet. Der Gerettete und die Nachbarn wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und in umliegende Krankenhäuser gebracht.
Da sich das Feuer und der Rauch bereits auf weitere Zimmer in der Wohnung ausgebreitet hatte, wurden vom Einsatzleiter Tobias Dehninger (Kommandant Feuerwehr Heigenbrücken) zwei weitere Löschfahrzeuge mit Atemschutzgeräteträgern nachgefordert. Schnell wurden mehrere Trupps unter Atemschutz mit Strahlrohren zur Brandbekämpfung in das verwinkelte Gebäude geschickt. Durch die massive Rauch- und Brandintensität war das Vordringen in den Brandraum schwierig und kräftezehrend. Zur Unterstützung wurde am Anfang der Brand zusätzlich von Außen mit zwei C-Rohren bekämpft. Zur Absicherung der Trupps im Gebäude stand die Drehleiter in „Anleiterbereitschaft“. Nach einiger Zeit, zeigte die Brandbekämpfung Wirkung und es konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Zur Sicherheit wurden alle Zimmer im Gebäude nach Personen und auf Glutnester kontrolliert.
Insgesamt waren drei C-Rohre im Innenangriff und in der Anfangsphase zwei Rohre im Außenangriff im Einsatz. Zur Entrauchung des Gebäudes wurden zwei Lüfter eingesetzt.
Während des Einsatzes wurde eine Feuerwehrfrau leicht verletzt und vorsorglich zur Abklärung ins Krankenhaus gefahren.
Im Einzelnen waren die Feuerwehren Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal, Waldaschaff und Neuhütten (Lkr. Main-Spessart) mit insgesamt 65 Einsatzkräften, darunter 28 Atemschutzgeräteträger, im Einsatz. Die Kreisbrandmeister Marco Eich, Thilo Happ und Edgar Karl (Lkr. MSP) unterstützen den Einsatzleiter bei der Einsatzführung. Der Rettungsdienst war unter Leitung von Sven Oster mit vier Rettungswagen einem Notarzteinsatzfahrzeug und einem Rettungshubschrauber im Einsatz.
Heigenbrückens 2. Bürgermeister Stefan Englert machte sich vor Ort ein Bild von der Lage und unterstütze bei der Unterbringung der Anwohner die nicht in ihr Haus zurück konnten. Zur Klärung der Brandursache hat die Kriminalpolizei die Ermittlungen aufgenommen.

Auszeichnungen für ehrenamtliche Rettungskräfte

MÜNCHEN. Die Preisträger des Bürgerpreises des Bayerischen Landtags im Jahr 2019 stehen fest. Die Jury unter Vorsitz von Landtagspräsidentin Ilse Aigner hat aus 85 Bewerbern zum diesjährigen Motto „Rette uns, wer kann! – Nachwuchs und neue Ideen für die ehrenamtlichen Rettungskräfte" die Preisträger ausgewählt. Der Fokus beim diesjährigen Bürgerpreis richtete sich auf kreative Ansätze, um neue Mitglieder für den ehrenamtlichen Einsatz in den Rettungsdiensten zu gewinnen.

Erster Preis: Bergwachtjugendgruppe Unterammergau (15 000 Euro)

Seit dem Jahr 2000 gibt es bei der Bergwacht Unterammergau eine Jugendgruppe, in der die Jugendlichen als Nachwuchs für die Bergwacht gewonnen werden, um mit 16 Jahren dann „echtes" Mitglied werden zu können. Sie sollen für alle Facetten der Bergwacht begeistert und für den Naturschutz sensibilisiert werden. Jährlich finden 12-15 verschiedene Veranstaltungen mit durchschnittlich 13 Kindern und Jugendlichen statt. Anlass der Gründung war die Erkenntnis: Mit 16 Jahren ist es zu spät, um Jugendliche für die Bergwacht zu gewinnen, da sie dann schon in anderen Ehrenämtern oder Vereinen engagiert sind. Auch die monatlichen Treffen berücksichtigen die Lebenswirklichkeit der Jugendlichen: Da sie bereits schulisch und privat viele Termine haben, wurde ein Rhythmus gesucht, der den Jugendlichen entgegenkommt. Viele ehemalige Jung-Bergwachtler sind mittlerweile in leitender Funktion in der Gruppe.

Zweiter Preis: "Bring Dich ein! Ehrenamt verbindet." - Stärkung des ehrenamtlichen Engagements von Menschen mit Migrationshintergrund (10 000 Euro)

Ziel dieses Projektes, das von acht regionalen Verbänden der Johanniter in Bayern durchgeführt wird, ist der Zugewinn von ehrenamtlichen Helfern mit Migrationshintergrund. Zudem soll eine nachhaltige Bindung an das Ehrenamt ein erster Versuch sein, auf die wachsende sprachliche, kulturelle und religiöse Vielfalt in der Gesellschaft zu reagieren. Darüber hinaus geht es um die Entwicklung und Stärkung der interkulturellen Kompetenz auf beiden Seiten, den Abbau von Vorurteilen und das Schaffen von Begegnungsräumen für einen interkulturellen Dialog auf Augenhöhe. Durch das Projekt konnten bislang über 150 Ehrenamtliche mit Migrationshintergrund gewonnen werden.

Dritter Preis (aufgeteilt auf drei Preisträger – Preisgeld je 7000 Euro)

„Du besitzt die Eintrittskarte", Freiwillige Feuerwehr Phillippsreut

Die Freiwillige Feuerwehr Phillippsreut hat eine Frauengruppe aufgebaut, die vollständig in die bereits bestehende aktive Mannschaft integriert wurde und sich tatkräftig innerhalb der Feuerwehrarbeit engagiert. Es wurden gezielt Ehefrauen und Partnerinnen von aktiven Mitgliedern angesprochen, um diese aus dem überwiegend organisatorischen Bereich auch für den aktiven Einsatzbereich zu gewinnen. So sollen gezielt Frauen und Mädchen für den Feuerwehrdienst geworben werden.

„Kinder lernen von Kindern", Wasserwacht Ortsgruppe Wörthsee

Dieses Projekt wendet sich gezielt der Nachwuchsgewinnung. Interessierte Kinder werden von bereits aktiven Kindern geschult und an die Aufgaben der Wasserwacht herangeführt. Mit Aktionen, die maßgeblich von Kindern und Jugendlichen durchgeführt werden, wird so gewissermaßen auf Augenhöhe die Begeisterung für das Ehrenamt geweckt. Langfristiges Engagement und Verantwortungsübernahme werden nachhaltig gefördert.

Feuerwehr Großostheim

Die Feuerwehr Großostheim konnte mit Ihrer herausragenden Jugendarbeit überzeugen, mit der durch unterschiedliche Aktivitäten kontinuierlich Mitglieder hinzugewonnen werden. So bekommt zum Beispiel jedes neue Mitglied der Kinderfeuerwehr die Möglichkeit, seinen Geburtstag auf der Feuerwache zu feiern, und wird dabei durch die Senioren- und Ehrenabteilung der über 65-Jährigen unterstützt. Auch eine sehr aktive Öffentlichkeitsarbeit, jährliche Schulprojekttage mit Klassen der Mittel- und Realschulen vor Ort sowie die Beteiligung beim Girl’s Day zeigen bei der Nachwuchsgewinnung großen Erfolg.

Sonderpreis: Bergwacht Region Allgäu (4000 Euro)

Die Bergwacht Region Allgäu beschreitet über innovative Einsatzunterstützung mittels digitaler Funktechnik und der Nutzung von Drohnen und Wärmebildkameras neue Wege bei der Bergrettung. Die Einbeziehung und Verwendung moderner Technik ist gerade auch für die junge Generation besonders attraktiv, auf diesem Wege können interessierte Jugendliche gezielt angesprochen werden.

Die Preisverleihung findet am Donnerstag, 17. Oktober 2019 im Bayerischen Landtag statt.

Weitere Informationen zum Bürgerpreis finden Sie auf der Internetseite www.buergerpreis-bayern.de.

FF Laufach

Der Schlauchwagen SW 2000 wurde außer Dienst gestellt und an die FF Feldkahl-Rottenberg übergeben.
Der Anhänger Schaum/Wasser-Werfer wurde außer Dienst gestellt und an die FF Kleinostheim übergeben.

FF Feldkahl-Rottenberg

Das Löschgruppenfahrzeug LF 8/6 wurde außer Dienst gestellt. Das Fahrzeug soll veräußert werden.
Das bisherige Löschgruppenfahrzeug LF 16/12 der FF Hösbach wurde nach der Ersatzbeschaffung eines HLF 20 für die FF Hösbach an die FF Feldkahl-Rottenberg übergeben und dort in Dienst gestellt.
Der SW 2000 (vormals FF Laufach) wurde bei der FF Feldkahl-Rottenberg in Dienst gestellt.

FF Kleinostheim

Der Anhänger Schaum/Wasser-Werfer (vormals FF Laufach) wird bis zum Monatsende bei der FF Kleinostheim in Dienst gestellt. 

Durch eine Überhitzung an einer Produktionsanlage kam es in einem Unternehmen in der Obernburger Straße in Stockstadt am Mittwoch (03.07.2019) gegen 16:45 Uhr zu einem Schwelbrand von Sägemehl. Die Überhitzung der Maschine war eine Folge des gestrigen Stromausfalls.

Die Feuerwehren aus Stockstadt, Großostheim und der Werkfeuerwehr Sappi stellten nach dem Eintreffen an der Brandstelle sofort die Wasserversorgung sicher und führten einen Löschangriff mit zwei C-Rohren durch. Weiterhin beförderten die Einsatzkräfte das glimmende Brandgut zum Teil unter schwerem Atemschutz ins Freie wo es abgelöscht werden konnte. Diese Tätigkeiten waren durch die hochsommerlichen Temperaturen sehr zeit- und kräfteintensiv. Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und einem Verantwortlichen übergeben.

Rund 60 Kräfte der Feuerwehren waren mit 14 Fahrzeugen im Einsatz. Von Seiten der Kreisbrandinspektion war Kreisbrandmeister Udo Schäffer vor Ort. Der Rettungsdienst war anfänglich mit zwei Rettungswagen (RTW BRK Rettungswache Alzenau und RTW BRK Bereitschaft Großostheim) anwesend, musste aber nicht eingesetzt werden.

Durch das schnelle und umsichtige Eingreifen der Feuerwehrkräfte konnte ein Sachschaden weitestgehend verhindert werden.

Betreff: RUFR - Luftbeobachtung 6.und 7. Juli 2019

10-2257-1-23


Sehr geehrte Damen und Herren,

aufgrund der hochsommerlichen Temperaturen und der zwischenzeitlich wochenlangen Trockenheit

ordnet die Regierung von Unterfranken für das kommende Wochenende die Luftbeobachtung

als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung an.

mit herzlichen Grüßen

Wolfgang Raps

REGIERUNG VON UNTERFRANKEN

Heute Nacht ist auf der Bundesautobahn A3 zwischen den Anschlussstellen Weibersbrunn und Bessenbach/Waldaschaff in Fahrtrichtung Frankfurt ein 26-jähriger Pkw-Fahrer bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn wurden um 23.58 Uhr zu einem Pkw-Brand alarmiert, der Fahrer befände sich noch im Fahrzeug. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte bot sich folgendes Bild:
Ein Audi war nach derzeitigen Erkenntnissen ins Schleudern geraten und gegen die Außenleitplanke geprallt. Der Fahrer war aus dem Fahrzeug geschleudert worden und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten. Motorblock und Kraftstofftank waren durch die Wucht des Aufpralls aus dem Fahrzeug herausgerissen worden. Trümmerteile hatten sich auf einer Länge von mehreren hundert Metern auf der Fahrbahn verteilt.
Die Feuerwehrleute stellten den Brandschutz an der Unfallstelle sicher, übernahmen die Leichenbergung und halfen bei der Bergung des Fahrzeuges und der Beseitigung der Trümmerteile. Weiterhin unterstützten sie den Sachverständigen bei der Unfallaufnahme.
Die Feuerwehren Waldaschaff und Weibersbrunn waren unter der Leitung des Weibersbrunner Kommandanten Fred Gellner mit 7 Fahrzeugen und 33 Feuerwehrleuten im Einsatz. Kreisbrandmeister Marco Eich war als Vertreter der Kreisbrandinspektion vor Ort. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen und einem Notarzt an der Einsatzstelle. Die an der Unfallstelle tätigen Kräfte verließen gegen 03.00 Uhr den Unfallort. Die Autobahn war in Fahrtrichtung Frankfurt bis gegen 05.00 Uhr gesperrt. Der Verkehr wurde von Feuerwehrkräften an der Anschlussstelle Weibersbrunn ausgeleitet.

Im Rahmen einer Fortbildung im Bereich Katastrophenschutz hat die Staatliche Feuerwehrschule (SFS) Geretsried zu einer Stabsrahmenübung zum externen Notfallplan der Firma Heraeus aus Kleinostheim eingeladen.

Die Übung fand am 02.07.19 in den Räumlichkeiten der Feuerwehr Aschaffenburg und im Landratsamt Aschaffenburg statt. Von der Regierung Unterfranken waren Regierungsamtmann Volker Goppold, Brandamtsrat Florian Pernpeintner und Regierungsamtsrat Wolfgang Raps anwesend. Fachbereichsleiter Regierungsamtmann Dipl.-Verw. (FH) Hans-Christian Eibl (Fachbereich Krisenmanagement) und seinen zwölfköpfiges Team von der SFS Geretsried hatten ein anspruchsvolles Szenario ausgearbeitet.

Aufgrund des angenommenen Schadensereignisses wurde nach dem Bayerischen Katstrophenschutzgesetz (BayKSG) eine Örtliche Einsatzleitung (ÖEL) mit Kreisbrandinspektor Frank Wissel als vorab benannter ÖEL gebildet. Gleichzeitig wurde im Landratsamt Aschaffenburg die Führungsgruppe Katstrophenschutz (FüGK) unter der Leitung von Herrn Oberregierungsrat Erwin Stenger einberufen. In der Feuerwache Aschaffenburg trat neben dem ÖEL auch ein Stab bestehend aus den besonderen Führungsdienstgraden der Kreisbrandinspektion, Fachberatern von THW und Polizei und der Einsatzleitung Sanitätsdienst mit dem leitenden Notarzt Dr. med. Hardy Wenderoth und dem Organisatorischen Leiter Andreas Weber (Malteser Aschaffenburg) zusammen. Auch die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain und die Feuerwehreinsatzleitung der FF Kleinostheim war in das Übungsgeschehen einbezogen.

Unterstützt wurden sie dabei von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung aus Mömbris und der Unterstützungsgruppe Sanitätseinsatzleitung des BRK Kreisverbandes Aschaffenburg. Weiterhin waren die verschiedensten Fachabteilungen des Landratsamtes Aschaffenburg (Immissionsschutz, Untere Wasserbehörde,…) in das Übungsgeschehen eingebunden. Auch ein fiktives Bürgertelefon wurde betrieben und eine Pressekonferenz vorbereitet.

Das erfundene Szenario umfasste vielfältige Bereiche: Chlorwasserstoff Austritt in einem Industriebetrieb, ein Verkehrsunfall zwischen einem Reisebus und einem PKW sowie ein weiterer Verkehrsunfall mit einem LKW, welcher Gefahrgut geladen hatte, forderten auf der BAB 45 die Einsatzkräfte. Sieben schwerverletzte, neun mittelschwerverletzte und dreißig leichtverletzte Personen mussten von den Einsatzkräften des Sanitätsdienstes erstversorgt und in Krankenhäuser gebracht werden. Auch betreuten die Helfer des Betreuungsdienstes 150 unverletzte Personen, darunter auch mehrere Kleinkinder. Die Bahnlinie und die Bundeswasserstraße Main wurden im Bereich Kleinostheim für den Verkehr gesperrt. Die Bevölkerung wurde gebeten Fenster und Türen geschlossen zu halten und die Lüftungsanlagen abzuschalten. Immer wieder kamen neue Anforderungen an die Führungsgruppe, die sich gemeinsam mit den Fachberatern um die Organisation kümmerte.

In regelmäßigen Lagebesprechungen wurden die Ergebnisse des Einsatzes ausgetauscht und dokumentiert; der Kontakt zwischen FüGK und ÖEL lief über eine Sondergruppe im Digitalfunk bzw. über Mobilfunk, Festnetz, Fax und Email. Nach mehr als sechs Stunden Übung konnte die SFS Geretsried in der Abschlussbesprechung ein positives Ergebnis vermelden. Die Zusammenarbeit zwischen der Örtlichen Einsatzleitung und der Führungsgruppe Katastrophenschutz verlief nahezu reibungslos. Besonders wurde die hohe Motivation der knapp 100 Teilnehmer an dieser Stabsrahmenübung hervorgehoben.

Landrat Dr. Ulrich Reuter freute sich über die gute Zusammenarbeit: "Mein Dank gilt allen Teilnehmern dieser Übung: Den teilnehmenden Mitgliedern der Feuerwehren, des Rettungs- und Sanitätsdienstes (Malteser und BRK), der Polizei, des Technischen Hilfswerks, der Bundeswehr, der Integrierten Leitstelle und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hier in meinem Haus. Mein besonderer Dank geht an die staatliche Feuerwehrschule Geretsried für die Ausarbeitung des Übungsszenarios und an die Firma Heraeus, für die gute Kooperation und Zusammenarbeit bei der Erstellung des externen Notfallplans und Durchführung dieser anspruchsvollen Übung."

Ein weiteres Dankeschön geht an die Feuerwehr Aschaffenburg für die Zurverfügungstellung der Räumlichkeiten in der Feuerwache Aschaffenburg sowie den Feuerwehren aus Hohl, Gunzenbach und Reichenbach welche sich in hervorragender Art und Weise um die Verpflegung der Einsatzkräfte gekümmert haben.

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Die Anmeldefrist für den 7. unterfränkische Leistungsmarsch wurde bis zum 07.07.2019 verlängert!!!

Flyer 140J FF Glattbach Leistungsmarsch verlängert

  • Wer keine spezielle Versicherung hat, bleibt in Zukunft womöglich auf dem Schaden sitzen, der ihm durch eine Naturkatastrophe entstanden ist.
  • Von 2010 bis zum Frühjahr 2018 zahlten die bayerischen Behörden insgesamt fast 900 Millionen Euro aus.
  • Vor allem die unkalkulierbaren Kosten sind der Grund, warum Bayern und mehrere andere Bundesländer ihre Hilfsprogramme einstellen.
Auf Bürger und Gemeinden in Bayern kommt eine in Zeiten des Klimawandels bedeutende Rechtsänderung zu: Vom 1. Juli 2019 an zahlt der Freistaat bei Naturkatstrophesn keine Hilfen mehr - wer sich nicht versichert hat, muss künftig fürchten, auf dem Schaden sitzen zu bleiben. Denn die 2011 eingeführten Richtlinien für die Soforthilfen der Staatsregierung laufen am 30. Juni 2019 aus.

Wie in anderen Lebensbereichen gelten auch beim Schutz gegen Elementargefahren die Grundsätze der Eigenverantwortung und Eigenvorsorge. Die bayerische Staatsregierung fordert daher alle Bürgerinnen und Bürger in Bayern eindringlich dazu auf, den eigenen Versicherungsschutz gegen die zunehmenden Naturgefahren zu überprüfen und Immobilien und Hausrat umfassend zu versichern.

Ausgabe der Normen voraussichtlich im 3. Quartal 2019 – Systemtrenner und Wärmebildkameras werden Standardbeladung

Im FNFW-Arbeitsausschuss NA 031-04-06 AA „Allgemeine Anforderungen an Feuerwehrfahrzeuge - Löschfahrzeuge - SpA zu CEN/TC 192/WG 3“ wurde auf der letzten Sitzung beschlossen, die Normen zur Beladungsaktualisierung der Löschfahrzeuge in der Normenreihe DIN 14530 zu veröffentlichen.

Mit der Änderung des jeweiligen Teils von DIN 14530 werden neben weiteren Beladungsanpassungen (z. B. Aufnahme des Sperrwerkzeugkastens ab Fahrzeuggröße LF 10) vor allem Feuerwehr-Systemtrenner und Wärmebildkameras als Standardbeladung in die Beladeliste aufgenommen.

Begründung der notwendigen Normänderung betreffend die Feuerwehr-Systemtrenner:

Im Juli 2018 wurde die Erstausgabe von DIN 14346, Feuerwehrwesen – Mobile Systemtrenner B-FW zum Schutz des Trinkwassers veröffentlicht. Der mobile Systemtrenner B-FW ist mit druckreduziertem Ausgangsdruck gegenüber dem Eingangsdruck konstruiert und wird an bestehende Standrohre oder Überflurhydranten zur Entnahme von Löschwasser aus dem Rohrnetz angeschlossen. Er soll verhindern, dass durch Rücksaugen oder Rückdrücken Wasser in das Trinkwasserversorgungsnetz zurückfließt, wenn der Druck in diesem Netz niedriger ist als in der verlegten Löschwasserleitung.

Die Beladelisten der Normen für die Löschfahrzeuge müssen entsprechend mit dem Feuerwehr-Systemtrenner ergänzt werden. Grundsätzlich ist die folgende Mindestanzahl von Feuerwehr-Systemtrennern je Fahrzeug erforderlich:

  • ein Systemtrenner B-FW bei einem Nennförderstrom QN unter 2 000 l/min (z. B. Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10-1000 oder Tragkraftspritze PFPN 10-1500);
  • zwei Systemtrenner B-FW bei einem Nennförderstrom QN von größer/gleich 2 000 l/min (Feuerlöschkreiselpumpe größer/gleich FPN 10-2000); und z. B.
  • drei Systemtrenner B-FW bei einer Feuerlöschkreiselpumpe FPN 10 2000 sowie einer Tragkraftspritze PPN 10-1500 in der Beladung.

Aufnahme bzw. Erweiterung der Beladung mit Wärmebildkameras:

Jedes Löschfahrzeug wird als Standardbeladung eine Wärmebildkamera mitführen, bei Löschstaffel- und Löschgruppenfahrzeugen wird eine zweite Wärmebildkamera als Standardbeladung aufgenommen und in der Beladungstabelle mit der Fußnote „Kann entfallen, wenn die zweite Wärmebildkamera für den Sicherheitstrupp / zweiten Angriffstrupp von einem anderen Fahrzeug zur Verfügung steht.“ versehen.

Ausführung:

Wärmebildkamera für den Feuerwehreinsatz (Innenangriff)

  • robust und hitzebeständig;
  • mit Feuerwehrschutzhandschuhen nach DIN EN 659 bedienbar;
  • in Schutzgrad IP 67.

Bei den Tanklöschfahrzeugen wird wegen der Begrenzung auf Trupp-Besatzung lediglich eine Wärmebildkamera in die Standardbeladung aufgenommen.

Über diese Änderungen hinausgehend werden beim TSF nach DIN 14530 16 die in der Beladung unnötigerweise aufgeführten zwei Druckschläuche C 42 15 KL 1 K als löschtechnische Einrichtung zur schnellen Wasserabgabe entfernt.

Des Weiteren wird beim TSF, TSF-W und KLF für die Tragkraftspritze PFPN 10 1000 eine Ladestromversorgung in der Fahrzeughalterung aufgenommen, nach dem Vorbild des LF 20 KatS.

Alle bisher separat veröffentlichten Normänderungen werden in die konsolidierten Neuausgaben übernommen.

Mit der Normausgabe wird im 3. Quartal 2019 gerechnet.  

RUFR - Luftbeobachtung 29.06. - 01.07.2019 10-2257-1-23

aufgrund der aktuellen Hitzeperiode herrscht im Großteil von Unterfranken hohe Waldbrandgefahr.

Die Regierung von Unterfranken ordnet deshalb die Luftbeobachtung als Maßnahme

der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für 29. Juni bis 01. Juli 2019 an.

Mit freundlichen Grüßen 

Regierung von Unterfranken

Am Donnerstag geben 17:20 Uhr, wurden die Wehren Kleinostheim und Karlstein, auf die BAB 45 in Fahrtrichtung Hanau alarmiert. 

Dort waren zwei LKW und ein PKW verunfallt. Von den beteiligten Personen wurden vier, leicht verletzt, in Krankenhäuser eingeliefert. 
Ein Saug-/Spülfahrzeug war auf Grund eines Reifenschaden, auf dem Standstreifen zum Stehen gekommen. Das Fahrzeug war ordnungsgemäß abgesichert und kaum zu übersehen. 
Gerade als durch den firmeneigenen Werkstattwagen mit dem Reifenwechsel begonnen werden sollte, krachte ein vorbeifahrender Sattelzug in das Heck des Saug-/Spülfahrzeuges. 
Beide Fahrzeuge wurden hierbei massiv beschädigt. Weiterhin touchierte der Sattelzug einen PKW und schob diesen vor sich her in die Leitplanke. Aus dem Sattelzug lief  eine klebrige Flüssigkeit aus, welche zusätzlich die Fahrbahn noch auf ca. 200 Meter verschmutzte. 
Die angerückten Feuerwehrkräfte fanden ein großes Trümmerfeld vor, welches im laufe des Einsatzes gereinigt werden musste. Der Brandschutz wurde sichergestellt, die Fahrbahn von groben Teilen mit einem Gebläse gereinigt. Parallel wurde mit einem Verkehrssicherungsanhäger die Einsatzstelle zuerst voll gesperrt und dann später der Verkehr einseitig an der Unfallstelle vorbeigeleitet. 
Nach dem alle Fahrzeuge die Autobahn verlassen hatten, erfolgte noch die Nassreinigung mit einem Spezial Reinigungsfahrzeug. Der gesamte Einsatz war gegen 22:25 Uhr beendet. 
Von Seiten der Feuerwehr Kleinostheim waren ein Löschfahrzeug, ein GW Logistik und ein Einsatzleitwagen vor Ort. Die Feuerwehr Karlstein war nach SER VSA mit einem KdoW, einem MTW mit LED Tafel sowie einem LF 10 mit VSA vor Ort. Weiterhin wurde mit einem HLF 20/16 die eigentliche Feuerwehrarbeit der Kameraden aus Kleinostheim unterstützt. Ebenfalls vor Ort waren mehrere Rettungswagen, ein Notarzt sowie KBI Frank Wissel.  

Am Donnerstag (27.06.2019) wurden gegen 14:00 Uhr die Feuerwehren Weibersbrunn, Dammbach und Oberndorf (Landkreis Main-Spessart) von der Leitstelle Bayerischer Untermain zu einem Verkehrsunfall auf die Staatsstraße 2312 zwischen Rohrbrunn und Bischbrunn alarmiert. Durch das gewählte Alarmstichwort „Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person“ wurde auch Kreisbrandmeister Udo Schäffer entsandt.

Der Feuerwehreinsatzleiter Albert Ruppert (Feuerwehr Weibersbrunn), fand beim Eintreffen an der Unfallstelle zwei PKWs vor, die im Begegnungsverkehr zusammengestoßen waren. Ein Fahrzeug stand auf der Fahrbahn, das andere lag auf der Seite im Bankett. Mit Hilfe von Ersthelfern konnten die beiden 31 und 55 Jahre alten Fahrer ihre Fahrzeuge verlassen. Die First Responder der Feuerwehr Oberndorf unterstützten die Rettungsdienste bei der Versorgung der zwei Unfallbeteiligten. Weiterhin musste der Brandschutz sichergestellt werden. Auslaufende Betriebsstoffe wurden aufgefangen bzw. abgebunden. Die Staatsstraße war für die Dauer des Einsatzes im Auftrag der Polizei komplett gesperrt. Die Feuerwehrkräfte leiteten den Verkehr um.

Die zwei Schwerverletzten wurden vom Rettungsdienst, der mit zwei Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug sowie einem Einsatzleiter Rettungsdienst (Frank Heizenröther, Malteser Aschaffenburg) an der Unfallstelle war, in Schockräume gebracht. Ebenso musste ein 52-jähriger Feuerwehrmann, welcher sich bei den Rettungsarbeiten an der Hand verletzte, in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Der Feuerwehreinsatzleiter konnte auf rund 40 Feuerwehrleute zurückgreifen, die mit sieben Fahrzeugen ausgerückt waren.

Über die Art der Verletzungen, die Unfallursache sowie den Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

Feuerwehr im Einsatz