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Am Pfingstsonntag stellte die FF Niedersteinbach unter großer Anteilnahme der Bürger von Niedersteinbach und Brücken - nach Segnung und offizieller Übergabe durch Bürgermeister Felix Wissel und KBI Frank Wissel ihren neuen MTW in Dienst.
Das Fahrzeug wurde komplett durch den Markt Mömbris unter Eigenbeteiligung der FF Niedersteinbach finanziert.
Leider gab es keinen Zuschuss des Freistaates Bayern, da am Gerätehaus in Niedersteinbach kein normgerechter Stellplatz vorhanden ist.
Wir wünschen dem neuen Mannschaftstransportwagen eine allzeit gute und sichere Fahrt.
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Ab sofort ist eine Onlineanmeldung zum Leistungsmarsch am 07.09.2019 in Glattbach möglich!  

Bitte beachtet den Anmeldeschluss, 30.06.19.

   

Bei einem Bahnunfall zog sich am Sonntag (09.06.2019) in den frühen Morgenstunden ein 23-jähriger Mann mittelschwere Verletzungen zu.  Auf dem Nachhauseweg von einem Fest verlor der junge Mann seinen Schuh im Gleisbett in der Straße An der Nachtweide. Zusammen mit seiner 29-jährigen Begleiterin suchten sie mit der Taschenlampe des Handys den Schuh und bemerkten den herannahenden Güterzug zu spät. Während die junge Frau noch rechtzeitig das Gleisbett verlassen konnte, wurde der Mann von der Sogwirkung des Zuges erfasst und zu Boden geschleudert. Er wurde mit einer offenen Unterschenkelfraktur mit dem Rettungswagen ins Klinikum Aschaffenburg verbracht. Die Bahnstrecke wurde in beide Richtungen für den Zugverkehr gesperrt. Die freiwillige Feuerwehr Kahl (vier Fahrzeuge - 16 Einsatzkräfte), Sanitäter, ein Notfallmanager der Deutschen Bahn und die Bundespolizei befanden sich vor Ort.

Pressemeldung der Polizeiinspektion Alzenau

Feuerwehr im Einsatz

Am Samstag, den 08.06.2019 um 17:40 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Heimbuchenthal und Dammbach zusammen mit Kreisbrandmeister Udo Schäffer alarmiert. Ein brennendes Fahrzeug wurde auf der Staatsstraße 2308 zwischen Heimbuchenthal und Eschau gemeldet.

Umgehend rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehren mit zwei Löschgruppenfahrzeugen, einem Tanklöschfahrzeug und einem Mehrzweckfahrzeug zur Einsatzstelle aus.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle fanden die Blauröcke einen brennenden PKW vor. Sofort übernahmen zwei Trupps unter schweren Atemschutz mit je einem Löschrohr die Brandbekämpfung. Bei dem brennenden Fahrzeug handelte es sich um ein Gasfahrzeug. Während der Brandausbreitung hat der Gastank abgeblasen, so dass es zu einer Stichflamme gekommen ist. Die Feuerwehr konnte schließlich den Brand komplett ablöschen und ständig mit Hilfe der Wärmebildkamera das Fahrzeug kontrollieren. Die gestrandete Familie wurde durch Einsatzkräfte der Feuerwehr betreut. Weiterhin wurde die Staatsstraße für die Dauer der Lösch- und Bergungsarbeiten in Auftrag der Polizei voll gesperrt.

Der Feuerwehreinsatzleiter (Jochen Schnack, Kommandant der Feuerwehr Heimbuchenthal) konnte auf vier Einsatzfahrzeuge und rund 25 Feuerwehrkräfte der Feuerwehren zurückgreifen. Die Kreisbrandinspektion Aschaffenburg war mit Kreisbrandmeister Udo Schäffer vertreten.

Über die Brandursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

A1Brand PKW Heimb 190608

Am Samstagabend (08.06.2019) wurden gegen 17:00 Uhr die Feuerwehren aus Hörstein, Alzenau und Karlstein sowie der diensthabende Kreisbrandmeister Thorsten Trapp zu einem Verkehrsunfall auf die BAB 45 gerufen. Ein 54-jähriger Sprinterfahrer kam in der Ausfahrt Alzenau-Mitte in Fahrtrichtung Gießen aus derzeit noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab und blieb im tiefer liegenden Straßengraben auf der Seite liegen.

Mit Hilfe von Ersthelfern konnte der Fahrer sein Fahrzeug verlassen. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde der Verletzte bereits im Rettungswagen erstversorgt. Weiterhin wurde von Seiten der Feuerwehr der Brandschutz sichergestellt. Auslaufende Betriebsstoffe wurden aufgefangen bzw. abgebunden. Da anfänglich nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich zum Zeitpunkt des Verkehrsunfalls eine weitere Person im Fahrzeug befand, wurde die SEG Drohne der Feuerwehr Karlstein hinzugerufen. Die zusätzlichen Fachkräfte suchten mit der Drohne unter Zuhilfenahme der Wärmebildkamera im näheren Umfeld nach einem weiteren möglicherweise verletzten Fahrzeuginsassen. Parallel dazu wurde ausgeschlossen, dass sich die vermisste Person unter dem Fahrzeug befand. Mit der Seilwinde des Rüstwagens wurde das verunfallte Fahrzeug wieder auf seine Räder gestellt. Nach Rücksprache mit der Polizei wurde die Suchaktion ergebnislos abgebrochen. Der Verkehrssicherungsanhänger sperrte für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten die Autobahnausfahrt Alzenau-Mitte in Fahrtrichtung Gießen komplett. Nach der Unfallaufnahme wurde die Fahrbahn endgereinigt und die Einsatzstelle abschließend der Polizei übergeben.

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der Sprinterfahrer vom Rettungsdienst / Notarzt in den Schockraum einer Klinik gebracht.

Seitens der Feuerwehr standen dem Einsatzleiter Michael Bott (Kommandant der Feuerwehr Hörstein) rund 40 Einsatzkräfte mit elf Einsatzfahrzeugen zur Verfügung. Kreisbrandmeister Thorsten Trapp unterstütze den Einsatzleiter. Ebenfalls war ein Pressesprecher der Kreisbrandinspektion vor Ort. Von Seiten des Rettungsdienstes wurden zwei Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und ein Einsatzleiter Rettungsdienst eingesetzt.

Über die Schwere der Verletzungen, die Unfallursache und den entstanden Sachschaden kann seitens der Feuerwehr keine Aussage gemacht werden.

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Am Donnerstag (06.06.2019) stand zum ersten Mal eine besondere Prüfung für die jüngeren Feuerwehrmitglieder der Feuerwehr Kahl an. Was die Kinder zwischen 8-12 Jahren spielerisch in den Minifeuerwehrstunden nützliches gelernt hatten, wurde erstmals in Kahl in der jährlichen landkreisweiten Flämmchen-Prüfung abgefragt. Hierbei konnten alle 9 teilnehmenden Minifeuerwehrkinder das Kinderflämmchen 1 (von 1 bis 4) erfolgreich erwerben. Die Fragen über die Aufgaben der Feuerwehr, was man im Umgang mit Kerzen und Streichhölzern beachten muss und was man alles bei einem Notruf sagen sollte, konnten unsere Minis den Prüfern fehlerfrei erzählen. Anschließend musste mit einem Kleinlöschgerät die Zielfähigkeit „im Löschangriff“ demonstriert werden. Als Belohnung wurden am Ende vom Kommandanten ein Abzeichen und ein Flämmchen-Ausweis feierlich überreicht.

Wir freuen uns über die rege Teilnahme und gratulieren unseren Minis herzlich den ersten Schritt auf dem Weg zu großen Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner absolviert zu haben.

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Bilder und Text: FF Kahl/Main

Die FF Haibach hat mit dem Landkreis zum fahrbaren Ölabscheider "Ölsanimat" einen neuen Ölwehranhänger mit der Aufgabe "Zwischenlagern und Separieren" in Dienst gestellt.

Kern der Beladung ist ein 50 cbm Behälter, zwei 10 cbm Behälter, ein Kaskadenabscheider mit Pumpen und Stromversorgung.

Das insgesamt 70 cbm Behältervolumen kann auch zur Löschwasserbereitstellung, z. B. bei Waldbränden, oder als Löschwasserrückhaltung zum Zwischenlagern von kontaminiertem Löschwasser genutzt werden.

Ölwehrplatz aufgebaut FFH
Lager- und Separierplatz mit Behältern und Kaskadenabscheider aufgebaut

Ölwehr vorne

Ölwehr links

Ölwehr rechts

Ölwehr offen links

Ölwehr offen rechts

Ölwehr offen hinten 
 

Am 06.06.2019 wurde die Brandmeldeanlage der Fa. Stadtmüller & Sauer, Buchenweg 26 in Hösbach/Rottenberg zur Integrierten Leitstelle Bayer. Untermain aufgeschaltet.

Der Fehler in der ILS wurde behoben, der Alarmfaxversand funktioniert wieder.

HLF 20 - Florian Hösbach 40/1

Fahrgestell: MAN 13.290, 4x4

Aufbau: Rosenbauer AT

Radstand: 3.900 mm

Fahrzeugmaße: 2.500 mm breit x 3.300 mm hoch x 8.600 mm lang ohne Anbau

Gesamtgewicht: 16.000 kg

Baujahr: 2019

Besonderheiten: Airbags im Mannschaftsraum sowie Gurtstraffer,

Luftfederung, Zwillingsbereifung Hinterachse, Standheizung, Klimaanlage für Maschinist und Mannschaft

Besatzung: 1/8

Funkrufname: Florian Hösbach 40/1

Technik:         

  • Fronteinbauwinde Maxwald 50 kN
  • Rosenbauer FPN 10-3000
  • Schaumzumischanlage Rosenbauer DIGIMATIC 22
  • „Elektric Power System“ (EPS XS) zur Stromerzeugung mit 5 x 16A /230 V und 1 x 16A/400 V Abnahmestellen
  • Lichtmast „Flexilight LED“ mit zusätzlichen Blaulicht-Blitzern zur frühzeitigen Warnung an Einsatzstellen (z.B. bei Unfällen auf der Autobahn)
  • Umfeldbeleuchtung in LED Technik sowie Bodenkonturbeleuchtung
  • Stromerzeuger RS 14 Super Silent
  • Heckwarnanlage
  • Blaulichtanlage in LED Technik im Rosenbauerdesigne mit Sondersignal als E-Horn und Martin Horn Anlage umschaltbar
  • Fußtaster zur Steuerung der Sondersignalanlage
  • Schnellangriffhaspel mit formstabilen DN 33 Schlauch mit 30 Meter
  • 1 x Verkehrsabsicherungshaspel
  • 1 x Schlauchhaspel Typ B

Beladung / Zusatzbeladung:

  • Normbeladung HLF 20
  • Beifahrersitz als Bostrom Sitz mit PA
  • 5 x PA verbaut im Mannschaftsraum
  • 1x Beleuchtungssystem Rosenbauer RLS 2000
  • elektrischer Drucklüfter mit Wasser / Schaumabgabe
  • je 1 x MicroCAFS 10 Liter -, Fettbrand- & CO2-Löscher
  • 2 Schwimmwesten und 2 schwimmfähige Leinen
  • 2 x CSA Typ III
  • 1 Multifunktionsleiter
  • klappbare Sackkarre mit 150 kg Nutzlast
  • Werkzeugturm "Sortimo"
  • Weber elektrisches Kombigerät für THL
  • 2 x HiLift (Büffelheber)

HLF total

HLF rechts

HLF links
 

Die Faxschnittstelle in der ILS ist ausgefallen. An der Beseitigung des Problems wird gearbeitet.

Am späten Dienstagabend, 04.06.19 wurden die Feuerwehren aus Schöllkrippen und Schneppenbach in die Waagstraße alarmiert, da eine Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus gemeldet wurde. Die Bewohner der betroffenen Wohnung hatten sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits ins Freie gerettet, da die Wohnräume stark verqualmt waren. Einsatzleiter Jörg Klingmann ließ einen Trupp unter Atemschutz die Wohnung erkunden, dabei konnte Essen auf dem Herd festgestellt werden, von dem der Qualm ausging. Auch das Treppenhaus und die darüber liegende Wohnung waren betroffen und wurden von der Feuerwehr belüftet.

Insgesamt wurden fünf Hausbewohner dem Rettungsdienst vorgestellt, drei davon wurden zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht.

Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet, die ausgerückten Kräften konnten wieder ihre Gerätehäuser anfahren.

Dem Einsatzleiter standen rund 40 Feuerwehrleute in sechs Fahrzeugen zur Verfügung, der Rettungsdienst war mit zwei Rettungswagen und einem Notarzt vor Ort, die Polizei verschaffte sich mit einer Streife ein Bild von der Lage.

Zur Schwere der Verletzungen und zur Schadenshöhe können von unserer Seite keine Aussagen getroffen werden.

Aus gegebenem Anlass erinnern wir daran, dass es nicht nur notwendig ist, Rauchmelder in allen Wohnräumen zu installieren, es muss auch eine regelmäßige Wartung erfolgen.

Andreas Hausotter
Feuerwehr Markt Schöllkrippen

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Tagesseminar Elektromobilität und Elektrospeichertechnik
Die zunehmende Elektromobilität mit dem Einsatz von elektrisch betriebenen Pkw, Bussen, Lkw, Tretrollern usw. stellt die Feuerwehren aktuell vor Herausforderungen. Zu diesem Thema wollen wir von Seiten des KFV ein Tagesseminar anbieten, zu dem wir hochkarätige Referenten gewinnen konnten.
Das Tagesseminar findet am Samstag, 26.10.2019 um 9.00 Uhr im Gerätehaus der FF Karlstein statt
Dr. Rolf Erbe (BF Berlin) - Brände von Fahrzeugen mit Lithium Ionen Akkus - Vorgehensweise der BF Berlin
Jörg Heck (BF Wiesbaden) - Erfahrungen der BF Wiesbaden bei Bränden mit Elektrofahrzeugen - Vorgehensweise der BF Wiesbaden
Markus Straub (Firma Magna)
Felix Mensinger (BF München)
Andreas Emge (FF Karlstein)
Firma BMZ
Firma HSL Leibacher

Das Seminar richtet sich an interessierte GF, ZF und Ausbilder in den Feuerwehren und soll eine offene Veranstaltung (ähnlich der Winterschulung) sein. Es gibt keine Beschränkung der Teilnehmerzahl.

Kosten: 30 Euro inkl. Frühstück, Mittagessen und Getränke

Anmeldungen ab sofort über unsere Homepage

Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz

Mit der Neuregelung der Luftverkehrsordnung (LuftVO) im April 2017 ist der Drohneneinsatz im Bevölkerungsschutz erlaubnisfrei möglich geworden. Für die praktische Anwendung fehlten jedoch bisher einheitliche und konkrete Umsetzungsregelungen.
Seit Juni 2019 gibt es nun die „Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz“.

Welche Rahmenbedingungen gelten für den Einsatz von Drohnen und was muss der Drohnensteuerer dabei beachten? Wie lassen sich Einsatzorganisation und Einsatzdurchführung mit anderen Organisationen optimal gestalten und welche Anforderungen sind an eine umfassende Ausbildung zum Drohnensteuerer zu stellen?

Antworten auf diese und weitere Fragen liefern die „Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz“, die unter Federführung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) in enger Zusammenarbeit mit vielen Fachleuten aus dem Bevölkerungsschutz und der Luftfahrt erarbeitet wurden.

Drohnen im Bevölkerungsschutz Drohnen im Bevölkerungsschutz, Drohnen im Bevölkerungsschutz (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)BBK-Mit­ar­bei­ter er­probt den Ein­satz von Droh­nen im Be­völ­ke­rungs­schutzQuelle: BBK

Drohnen als zukunftsweisendes Standardeinsatzmittel im Bevölkerungsschutz

Drohnen bieten im Bevölkerungsschutz ein breitgefächertes Anwendungsspektrum. Neben der Luftbildgewinnung über großen und komplexen Schadenslagen, dem Einsatz von Infrarotbild-Kameras oder speziellen Messgeräten sind zum Beispiel der Transport von Geräten, Medikamenten und anderen Hilfsmitteln sowie die Dokumentation von Einsätzen sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten, die zur Rettung von Menschenleben und bedeutenden Sachwerten beitragen können.

Über 50 Expertinnen und Experten aus den Hilfsorganisationen, den Feuerwehren, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, der Bundespolizei, dem BBK und von weiteren Akteuren aus dem Bevölkerungsschutz haben die Empfehlungen für den Drohneneinsatz mit fachlicher Unterstützung aus der Luftfahrt in intensiver und engagierter Zusammenarbeit erarbeitet und abgestimmt. Vorausgegangen waren zahlreiche fachliche Beratungen in Arbeitsgruppen sowie Workshops zu den Themen Einsatz und Taktik, Technik, Ausbildung, Recht und zur Koordinierung der gesamten Arbeiten. Die Länder waren über den Ausschuss für Feuerwehrangelegenheiten, Katastrophenschutz und zivile Verteidigung sowie über dessen Projektgruppe Feuerwehrdienstvorschriften eingebunden. Gesteuert wurde der Prozess von einer Lenkungsgruppe unter dem Vorsitz des BMI und Beteiligung mandatierter Vertreterinnen und Vertreter der Hilfsorganisationen, des Deutschen Feuerwehrverbands, der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren, des BBK und der BA THW sowie der Bundespolizei.

Nur aufgrund des außerordentlichen fundierten Expertenwissens und der hohen Motivation aller Beteiligten, vor allem aus dem Ehrenamt, ist es somit gelungen, innerhalb von nur knapp eineinhalb Jahren ein von allen Beteiligten abgestimmtes Dokument vorzulegen.

Ziele der Empfehlungen

Durch die Anwendung der Empfehlungen soll gewährleistet werden, dass Einsatzplanung, Betrieb und Nachbereitung, Aus- und Fortbildung sowie Übung durch BOS oder in deren Auftrag organisationsübergreifend nach bundesweiten Mindeststandards erfolgen und insbesondere der Flugsicherheit Rechnung getragen wird.

Die von allen Beteiligten des Prozesses erarbeiteten und konsentierten standardisierten Betriebs-, Einsatz-, Übungs- und Ausbildungsempfehlungen sollen flächendeckende Drohneneinsätze in Zukunft sicherer und effektiver machen, indem sie die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Akteure in großen und komplexen Schadenslagen optimieren und dabei unterstützen, mögliche Betriebsgefahren dieser neuen Einsatzmittel zu reduzieren.

Überblick über den Inhalt der Empfehlungen

Die Empfehlungen gliedern sich in einen Hauptteil mit folgenden Inhalten:

  • Beschreibung von Einsatzmöglichkeiten
  • Rechtlichen Rahmenbedingungen zum Luftrecht, Haftungsrecht sowie Datenschutz
  • Empfehlungen zum Risikomanagement
  • Empfehlungen zu Einsatzorganisation und Einsatzdurchführung
  • Ausbildung

Die Anlagen umfassen das Ausbildungskonzept und Hilfestellungen für die praktische Umsetzung:

  • Muster-Ausbildungskonzept zur Ausbildung BOS-eigener Drohnensteuerer
  • Beispiel für ein Betriebshandbuch
  • Muster-Checklisten zur Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Drohnenflügen
  • Muster für eine generelle Risikobewertung
  • Muster-Flugbücher sowohl für die Drohnensteuernden als auch für das Fluggerät und
  • schematische Abbildungen

Die Empfehlungen sind so konzipiert, dass eine unmittelbare Anwendung möglich ist. Bei der Umsetzung in eine konkrete Dienstvorschrift kann es jedoch notwendig sein, einzelne organisationsspezifische Ergänzungen vorzunehmen.

Erprobungsphase und weitere Entwicklungen

Die Empfehlungen für Gemeinsame Regelungen zum Einsatz von Drohnen im Bevölkerungsschutz werden nun in einer Erprobungsphase auf den Prüfstand gestellt, um die Interoperabilität und die Anwendbarkeit im täglichen Einsatzgeschehen zu erproben.

Drohnen im Bevölkerungsschutz Drohnen im Bevölkerungsschutz, Drohnen im Bevölkerungsschutz (Vergrösserung öffnet sich im neuen Fenster)Ein BBK-Mit­ar­bei­ter nutzt die gra­phi­schen Un­ter­la­gen aus den Emp­feh­lun­gen wäh­rend ei­ner Droh­nen-ÜbungQuelle: BBK

Das Dokument bildet den heutigen Stand der nationalen Rechtslage zur unbemannten Luftfahrt ab. Aufgrund sich abzeichnender rechtlicher Neuerungen zur zivilen unbemannten Luftfahrt auf europäischer Ebene sind Auswirkungen auf die LuftVO und damit auch auf das Dokument möglich.

Die Neuerungen auf EU-Ebene wie auch die Erkenntnisse aus der Erprobungsphase können daher zu gegebener Zeit zu einer Aktualisierung der Empfehlungen führen.

Für Fragen oder Anliegen stehen wir Ihnen gerne unter E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! zur Verfügung.