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Plasmaschneidgeräte in der Feuerwehr: DGUV FB AKTUELL Nr. 013 mit Informationen zu Schutzmaßnahmen aktualisiert

Die Tätigkeit des Plasmaschneidens wird bei Feuerwehren und den Hilfeleistungsorganisationen im Ausbildungs- und Übungsdienst sowie im Einsatz durchgeführt. Die DIN 14555-3:2025-11 „Rüstwagen“ sieht das Mitführen eines Plasmaschneidgerätes vor.

Beim Plasmaschneiden entstehen hohe Temperaturen, Funken und umherspritzendes glühendes Material, stark gesundheitsgefährdende Gase, Dämpfe und Stäube sowie starke UV- und IR-Strahlung. Die eingesetzten Einsatzkräfte unterliegen hierbei der Gefahrstoffverordnung (GefstoffV). Die aus der GefstoffV und anderen damit verknüpften Gesetzen, Verordnungen und technischen Regeln resultierenden Verpflichtungen für Unternehmer und Unternehmerinnen müssen daher berücksichtigt werden.

Da die im Arbeitsschutz üblicherweise geltende Rangfolge der Schutzmaßnahmen: 

  1. Substitution (z. B. Einsatz von schadstoffarmen Werkstoffen oder Verfahren), 
  2. Technische Maßnahmen (z. B. durch mechanische Erfassung und Absaugung der Gefahrstoffe an der Entstehungsstelle), 
  3. Organisatorische Schutzmaßnahmen (z. B. Unterweisung, Anzahl der Einsatzkräfte, die Rauchen und Gasen ausgesetzt sind, sowie die Expositionsdauer so weit wie möglich minimieren), 
  4. Personenbezogene Schutzmaßnahmen (z. B. Verwenden von PSA) 

im Einsatz, anders als bei planbaren Tätigkeiten (z.B. bei der Instandhaltung), in der Regel nicht eingehalten werden können, sind regelmäßige Unterweisung sowie organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen daher von besonderer Bedeutung.

Die aktualisierte Fassung der DGUV FB AKTUELL Nr. 013 „Schutzmaßnahmen bei der Verwendung von Plasmaschneidegeräten in der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen“ legt daher den Schwerpunkt auf organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen und listet viele hilfreiche Hinweise für die Feuerwehreinsatzkräfte auf.

Download der aktuellen Fassung:
FB AKTUELL Nr. 013 "Schutzmaßnahmen bei der Verwendung von Plasmaschneidgeräten in der Feuerwehr und den Hilfeleistungsorganisationen

(Quelle HFUK N)
Seite 1 aus 21390

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. August 2026

Landrat Dr. Alexander Legler sagt Danke!

𝗚𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗶𝗺 𝗘𝗶𝗻𝘀𝗮𝘁𝘇 – 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸:
Landrat Dr. Alexander Legler dankt allen Einsatzkräften, Helferinnen und Helfern sowie allen Beteiligten, die beim Waldbrandeinsatz am vergangenen Wochenende mit großem Engagement, Professionalität und Zusammenhalt im Einsatz waren.


 
 
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 19. August 2026

Gefahrguteinsatz in Haibach endet glimpflich

Die Freiwillige Feuerwehr Haibach wurde am Dienstagabend, 18. August 2026, gegen 21.15 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz in die Birkenstraße alarmiert. Im Keller eines Wohnhauses waren rund 0,5 Liter Wasserstoffperoxidlösung aus einem beschädigten Behälter ausgelaufen. Da die Chemikalie Haut und Augen schädigen kann und bei Kontakt mit brennbaren Stoffen eine Brandgefahr besteht, verständigte der Bewohner die Feuerwehr.
Unter Atemschutz und mit spezieller Schutzausrüstung gingen die Einsatzkräfte in das Kellergeschoss vor. Dort wurde der beschädigte Behälter geborgen. Anschließend wurde die ausgelaufene Flüssigkeit mithilfe einer Kübelspritze so stark mit Wasser verdünnt, dass eine ungefährliche Konzentration erreicht wurde. Das Gemisch wurde mit einem Wassersauger aufgenommen und fachgerecht entsorgt.
Während des Einsatzes sorgte ein Hochleistungslüfter für ausreichende Belüftung. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen und stand dem Einsatzleiter beratend zur Seite. Verletzt wurde niemand. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.
 
Gefahrguteinsatz2
Text: Christoph Dietrich, FF Haibach
Bild: KI-Symbolbild - KFV AB
 
 
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 19. August 2026

Niedersteinbach - Zusammenstoß zwischen Kahlgrundbahn und Pkw

 

Am Dienstag, den 18.08.2026 wurden um 09:31 Uhr die Feuerwehren Niedersteinbach, Mömbris sowie der Rüstwagen aus Königshofen mit dem Alarmstichwort „VU – 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt“ zum Bahnhof Niedersteinbach alarmiert.

Eine Skoda-Fahrerin wollte aus dem Kahlmühlweg kommend auf die Alzenauer Straße fahren. Dafür hielt sie auf den Gleisen des unbeschrankten Übergangs an. Zeitgleich fuhr der Zug am Bahnhalt Niedersteinbach Richtung Alzenau los. Der Zug prallte mit geringer Geschwindigkeit in die Seite des Pkw. Das Auto drehte sich und kam im Gleisbett zum Stehen.

Bereits während der Anfahrt der Kräfte wurde durch die Besatzung des gegenüber dem Bahnhof stationierten Rettungswagens Entwarnung gegeben, d. h., die Fahrerin war nicht eingeklemmt und konnte ihr Auto unverletzt verlassen. Von der Feuerwehr wurde der Unfallbereich abgesperrt, Betriebsstoffe aufgenommen und nach Freigabe der Unfallstelle durch die zuständigen Stellen das Auto von der Strecke entfernt. Die Fahrgäste konnten ihre Fahrt mit einem Ersatzbus fortsetzen.

Die Bahnstrecke war gut eine Stunde komplett gesperrt.

 

20260818 Bahnunfall Skoda 120260818 100647

Text und Bilder: Rüdiger Geis, FF Niedersteinbach

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 19. August 2026

Material zum bundesweiten Warntag am 10. September – für die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren und Feuerwehrverbände werden Informationen und Materialien zur Verfügung gestellt.

Der bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Der nächste bundesweite Warntag findet am 10. September 2026 statt. Ab 11 Uhr wird eine Probewarnung über die unterschiedlichsten Warnsysteme verschickt. Gegen 11.45 Uhr erfolgt eine Entwarnung.

Der bundesweite Warntag dient der Erprobung der Warnsysteme. Das Auslösen der Warnkanäle lädt aber auch ein, sich über die Warnung der Bevölkerung zu informieren.

Der Deutsche Feuerwehrverband stellt eine Sammlung von Informationen und Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit von Feuerwehren und deren Verbände hier bereit: https://www.feuerwehrverband.de/warntag/

Informationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zum bundesweitem Warntag finden Sie online hier: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Bundesweiter-Warntag/bundesweiter-warntag_node.html

Informationen zur Warnung der Bevölkerung des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration finden Sie hier: https://www.stmi.bayern.de/bevoelkerungsschutz/warndienste/

(Quelle LFV Bayern)

Warntag

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 18. August 2026

Goldbach: Lkw-Brand im Bereich der Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost

Am Montag, 17.08.2026, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Goldbach um 16:00 Uhr mit dem Einsatzstichwort „B3 Verkehr – Lkw/Bus auf BAB“ zu einem Fahrzeugbrand im Bereich der Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war im Heckbereich eines Bitumen-Lkw ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Goldbach leiteten die Brandbekämpfung ein und konnten das Feuer zügig unter Kontrolle bringen und ablöschen.

Die Einsatzleitung der Feuerwehr lag bei Max Asmar, Kommandant der Feuerwehr Goldbach. Zusätzlich waren die Feuerwehren Hösbach und Aschaffenburg zur Einsatzstelle alarmiert worden, mussten jedoch nicht tätig werden.

 

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 18. August 2026

Waldaschaff: Einsatzmittel nach Waldbrand-Großeinsatz noch abzuholen

Vom Waldbrand-Großeinsatz am vergangenen Wochenende in Waldaschaff befinden sich noch verschiedene Einsatzmittel im Feuerwehrgerätehaus Waldaschaff.

Darunter sind unter anderem:

  • 3 Faltbehälter
  • Schlauchtragekörbe
  • weitere Einsatzmittel

Die betreffenden Feuerwehren bzw. Einheiten werden gebeten, ihre Einsatzmittel zeitnah abzuholen.

Zur Abstimmung der Abholung oder bei vermissten Einsatzmitteln bitte per E-Mail Kontakt mit dem Kommandanten der Feuerwehr Waldaschaff, Thorsten Fleckenstein, aufnehmen:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung und Abholung!

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. August 2026

Großer Dank an alle Einsatzkräfte nach dem Waldbrand bei Waldaschaff

Am 15. und 16. August 2026 kam es im Landkreis Aschaffenburg zu einem der größten Waldbrände der vergangenen Jahre.

Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Flughelfern und Hilfsorganisationen haben an diesen beiden Tagen vorbildlich zusammengearbeitet.

Mein ganz besonderer Dank gilt den mehr als 1.000 Einsatzkräften unserer Feuerwehren. Bei großer Hitze und unter enormer körperlicher Belastung habt ihr über viele Stunden hinweg Außergewöhnliches geleistet. Viele von euch sind dabei bis an ihre Belastungsgrenzen gegangen.

Durch euren gemeinsamen und unermüdlichen Einsatz ist es gelungen, eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Vor allem konnte auch ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnhäuser in Waldaschaff verhindert werden.

Jede und jeder Einzelne hat an seinem Platz einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, diese außergewöhnliche Einsatzlage zu bewältigen.

Danke für euren außergewöhnlichen Einsatz und eure großartige Leistung.

Frank Wissel
Kreisbrandrat

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Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 17. August 2026

Waldbrand in Waldaschaff: Verletztes Schaf bei Nachlöscharbeiten im Wald gefunden und gerettet

Bei den weiterhin laufenden Nachlöscharbeiten im Waldbrandgebiet in Waldaschaff machten Einsatzkräfte am Montagmorgen einen besonderen Fund: Im Wald entdeckten sie ein verletztes Schaf, das offenbar seit dem Brandereignis am Samstag und Sonntag von seiner Herde getrennt war.

Nach bisherigen Erkenntnissen befand sich die Herde am Samstag auf einer Weide, bis sich das Feuer unmittelbar dem dortigen Zaun näherte. Um die Tiere vor den Flammen zu schützen, wurde der Zaun geöffnet beziehungsweise entfernt und die Herde in Sicherheit gebracht. Das nun aufgefundene Schaf dürfte in dieser Situation seine Herde verloren haben und in den angrenzenden Wald geflüchtet sein.

Einsatzkräfte konnten das verletzte Tier am Montag schließlich einfangen und aus dem unwegsamen Waldgebiet retten. Für den Transport kam das ATV der Feuerwehr Waldaschaff zum Einsatz, das bereits während der umfangreichen Waldbrandbekämpfung wertvolle Dienste im schwierigen Gelände geleistet hatte.

Nach dem kräftezehrenden Waldbrandeinsatz nahm damit zumindest diese besondere Geschichte einen glücklichen Ausgang.

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Text: Kreisbrandinspektion; Bilder: Martin Bahmer, Feuerwehr Waldaschaff

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 17. August 2026

DFV Positionen zu Fachfragen - Stellungnahmen zu Reservestärkungsgesetzt und KRITIS-Dachgesetz online

Die Facharbeit des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) ist immer aktiv: Jüngst äußerte sich der Verband mit einer Stellungnahme zum Referentenentwurf des Reservestärkungsgesetz sowie mit einer Stellungnahme zum Referentenentwurf einer Verordnung zur Bestimmung kritischer Anlagen nach dem KRITIS-Dachgesetz. Die Dokumente sind hier online:

DFV-Stellungnahme-ReservestaerkungsG-vom-20.07.2026.pdf

DFV-Stellungnahme-KritisV-vom-05.06.2026.pdf


DFV

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 17. August 2026

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