

Nach der Einführung des Tetra-Digitalfunks für den gesamten Sprechfunk der Feuerwehren und die Alarmierung der Feuerwehrleute über Pager werden zurzeit in einem letzten Schritt alle Sirenen im Landkreis Aschaffenburg auf eine Auslösung über den Digitalfunk umgestellt.
Als Redundanz bleibt die bisherige Fernauslösung über den analogen Funk im 4 m Funkband erhalten. Dafür werden im gesamten ILS-Bereich, auch als Rückfallebene für den Sprechfunk, noch Analogfunknetze bis auf weiteres fortgeführt.
Mit der analogen Sirenenauslösung waren bisher die zwei Sirenensignale „Feueralarm“ und „Warnung der Bevölkerung“ möglich. Mit der Umstellung auf die digitale Auslösung kann zukünftig auch das Sirenensignal „Entwarnung“ ausgelöst werden.
Die Umstellung der vorhandenen Sirenenstandorte auf die digitale Auslösung wird in jedem Gemeindegebiet jeweils von den Kommunen beauftragt und vom Freistaat Bayern gefördert.
Die Umstellung aller Sirenen ist im vollen Gange, aber noch nicht vollständig umgesetzt. Daher war an dem am 11.09.2025 durchgeführten bundesweiten Warntag das Sirenensignal „Entwarnung“ noch nicht an allen Sirenenstandorten im Landkreis auslösbar.
(Bilder FF Karlstein)

Der Kreistag hat in seiner letzten Sitzung die Förderung der Ersatzbeschaffungen von den Drehleitern in Goldbach und Hösbach beschlossen. Beide neuen Drehleitern werden mit jeweils 100.000 € vom Landkreis bezuschusst.
Neben der staatlichen Förderung werden gemäß einem Förderprogramm des Landkreises, das noch bis zum Jahr 2030 läuft, nach einem Ende der 1990-Jahre festgelegten Stationierungskonzept die von den Gemeinden beschafften Drehleitern für die Erfüllung von überörtlichen Aufgaben auch vom Landkreis bezuschusst.
Wir haben kurzfristig 4 Plätze beim THL-Seminar Verkehrs- Bau- und Maschinenunfälle an der Staatlichen Feuerwehrschule in Geretsried buchen können.
Termin: Mittwoch 29.10.2025 (Tagesseminar)
Das ist ein wirklich guter Lehrgang mit ganz vielen Praxisübungen.
Ausbildungsziel:
Der Lehrgangsteilnehmer soll die Möglichkeiten bei umfangreichen technischen Hilfeleistungen kennen.
Wesentliche Ausbildungsinhalte:
Verkehrs-, Bau- und Maschinenunfälle durch handlungsorientierte Stationsausbildung und Einsatzübungen
Es besteht die Möglichkeit, dass unsere Teilnehmer bereits am 28.10. nachmittags/abends anreisen und dort in einem Hotel übernachten.
Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel.
Über 30 Feuerwehrleute waren am Nachmittag des 23. September 2025 im Einsatz, um eine brennende Garagenhalle in Krombach zu löschen.
Aus bislang ungeklärter Ursache war Unrat, der in einer Garagenhalle in der Krombacher Hauptstraße gelagert war, in Brand geraten und dieser rief die Feuerwehren aus Krombach, Schöllkrippen und Blankenbach auf den Plan.
Die ersteintreffenden Kräfte aus Krombach begannen unmittelbar die aus dem offenen Tor schlagenden Flammen zu löschen und zum eigentlichen Brandherd vorzudringen. Unterstützt wurden sie dabei von einem weiteren Trupp aus Schöllkrippen. Ein dritter Trupp schaffte auf der Rückseite des zweistöckigen Gebäudes eine Abluftöffnung, um den dichten Rauch aus dem Gebäude abziehen zu lassen.
Nach kurzer Zeit wurde der Brand erfolgreich gelöscht, mit Hilfe des Radladers eines ortsansässigen Landwirts konnte der Unrat ins Freie gebracht und letzte Glutnester abgelöscht werden.
Da die Halle aufgrund der Hitze Schaden genommen hatte, wurde ein Fachberater Bau zum Einsatz hinzugezogen, um die Statik des Gebäudes zu beurteilen.
Im Verlauf des Einsatzes meldete sich eine benachbarte Anwohnerin, die Rauch in ihrer Wohnung festgestellt hatte, der offenbar durch ein gekipptes Fenster dort hineingezogen war. Die Einsatzkräfte lüfteten die Räume mit Hilfe eines Belüftungsgerätes, so dass die Anwohnerin ihre Räume wieder sorglos betreten konnte.
Insgesamt waren über 30 Feuerwehrleute vor Ort, Kreisbrandmeister Jörg Klingmann unterstützte bei der Einsatzleitung. Abgesichert wurden die Feuerwehrkräfte durch einen Rettungswagen des BRK, eine Streife der Polizei war ebenfalls am Einsatzort.
Zur Brandursache und Schadenshöhe können von Seiten der Feuerwehr keine Angaben gemacht werden. Personen kamen bei dem Brand nicht zu Schaden.
(Text: Andreas Hausotter, Pressesprecher; Bilder: privat)
Einen Stallbrand möchte niemand erleben. Doch nicht immer sind Stallbrände schicksalhafte Ereignisse: Manche Ursachen sind vermeidbar – fast ohne Kostenaufwand, denn: Die Hauptinvestition sind vorausschauende Überlegungen. Bayernweit informieren Online-Veranstaltungen rund das Thema.
Tierhaltende Betriebe können im Bereich des organisatorischen Brandschutzes viele Maßnahmen umsetzen, um das Risiko und die Folgen eines (Stall-)Brandes zu minimieren. Es ist wichtig, diese Möglichkeiten zu nutzen, da eine Verstärkung des baulich-technischen Brandschutzes in bestehenden Ställen fast unmöglich ist. Auch politisch ist das Thema Brandschutz in Stallungen aktuell. Laut Koalitionsvertrag auf Bundesebene soll es gesetzlich in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung verankert werden.
Der Bayerischer Bauernverband (BBV) greift das Thema daher seit der Winterarbeit 24/25 verstärkt auf und veranstaltet aktuell eine bayernweite Onlineveranstaltungsreihe zum Thema.
Die Referenten sind jeweils Profis in ihrem Bereich: beispielsweise Feuerwehrausbilder und Kreisbrandräte, Tierärztinnen und Wissenschaftler, betroffene Landwirtsfamilien und Versicherer. So verliert das Thema seinen Schrecken und Sie erfahren eine Menge Neues.
Die Online-Reihe startet am 24.09.2025 und findet immer Mittwochs von 19:00 – 20:00 Uhr bzw. am 19.11.2025 von 10:00 – 11:00 Uhr statt.
Angehörige der Feuerwehren können ebenfalls gerne teilnehmen!
Eine personalisierte Teilnahmebestätigung wird gerne auf Anfrage beim BBV ausgestellt.
Termine:
Weitere Informationen zu den Seminarterminen sowie wie Links zur Anmeldung finden Sie beim Bayer. Bauernverband unter https://www.bayerischerbauernverband.de/organisatorischer-brandschutz

Auf der CSU-Herbstklausur im Kloster Banz gab Ministerpräsident Dr. Markus Söder bekannt, dass in Bayern die Schaffung eines neuen Landesamtes für Bevölkerungsschutz geplant sei.
Als Reaktion auf die veränderte Bedrohungslage will Bayern den Bevölkerungsschutz neu strukturieren. Der Bevölkerungsschutz beschreibt als Oberbegriff alle Aufgaben und Maßnahmen der Kommunen und der Länder im Katastrophenschutz sowie des Bundes im Zivilschutz. Ziel des Bevölkerungsschutzes ist es, die Bevölkerung und ihre Lebensgrundlage vor Katastrophen und anderen schweren Notlagen zu schützen.
In diesem neuen Landesamt sollen zukünftig die gesamten Aktivitäten in Bayern für den Bevölkerungsschutz in einem dafür zuständigen Amt zusammengefasst werden.
Ein früheres Bayerisches Landesamt für Brand- und Katastrophenschutz wurde 1993 aufgelöst und deren Aufgaben werden seitdem direkt vom Bayer. Innenministerium wahrgenommen.
Der Bevölkerungsschutz in Bayern ist derzeit mit seinen ganzen Strukturen direkt beim Innenministerium angesiedelt. Hier wird die Arbeit von Feuerwehren, der Rettungsdiensten, der freiwilligen Hilfsorganisationen, sowie allen anderen zur Katastrophenhilfe verpflichteten, in verschiedenen Sachgebieten koordiniert.
Weitere Informationen, insbesondere zu einem möglichen Zeitplan für die Einführung eines neuen Landesamtes für Bevölkerungsschutz, sind uns noch nicht bekannt. 
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
mit großer Bestürzung müssen wir euch über den plötzlichen und unerwarteten Tod des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Sommerkahl-Vormwald, Patrik Gries, informieren.
Er wurde am Dienstag in den frühen Morgenstunden im Alter von 46 Jahren aus unserer Mitte gerissen.
Unsere Gedanken und unser tiefes Mitgefühl sind in diesen schweren Stunden bei seiner Familie sowie bei den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Sommerkahl-Vormwald.
Als Zeichen der Anteilnahme bitten wir alle Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg, ihre Einsatzfahrzeuge ab sofort bis einschließlich 5. Oktober mit Trauerflor zu versehen.
Ein Termin für die Trauerfeier steht aktuell noch nicht fest. Sobald dieser bekannt ist, wird er über die Kommunikationswege des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg kommuniziert.
Mit ihm verlieren wir einen geschätzten Kameraden und Freund. Wir werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.
Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr.
In stillem Gedenken
Kreisbrandinspektion Aschaffenburg
Kreisfeuerwehrverband Aschaffenburg

Wir haben kurzfristig einen freien Lehrgangsplatz für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Tagesseminar - Flugunfälle mit Kleinflugzeugen
Lehrgangsdauer: 24.10.2025
Schulungsort: SFS Regensburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter