Der erste Einsatz 2026 führte die Freiwillige Feuerwehr Wiesen am 07.01.2026 gegen 13:45 Uhr zu einem medizinischen Notfall in Wiesen. Feuerwehr-Sanitäter des First Responder Teams der Wiesener Feuerwehr versorgten und betreuten zunächst die betroffene Person und unterstützten dann den eingetroffenen Rettungsdienst. Weitere Feuerwehrleute sicherten die Landung des Rettungshubschraubers Christoph Mittelhessen ab.
(Quelle und Bild FF Wiesen)
In der ersten Woche, in der die drei Übungs-Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim im neuen Jahr wieder mit ihren wöchentlichen Übungen starteten, widmeten sich die praxisnahen Ausbildungen aus aktuellem Anlass dem Thema Eisrettung. Die Kälte führte den Zug 3 am Mittwoch, den 07.01.2026 und den Zug 2 am Donnerstag, den 08.01.2026 zum Sonneck See am Rande der Großostheimer Gemarkung in Richtung Stockstadt, wo die Stärke der Eisschicht mittlerweile etwa 10 cm betrug. Ziel der Ausbildung war es, das sichere Vorgehen bei der Rettung von in Eis eingebrochenen Personen zu trainieren, sowie verschiedene Rettungs- und Fortbewegungsmethoden unter realistischen Bedingungen zu vergleichen.
Nach dem Eintreffen am Ausbildungsort wurden die eingesetzten Fahrzeuge, das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20/16), der Rüstwagen (RW), der Versorgungs-LKW (V-LKW), der Einsatzleitwagen (ELW 1) sowie das Tanklöschfahrzeug (TLF 20/40 SL) im Uferbereich positioniert. Zur Verbesserung der Sichtverhältnisse nutzten die Einsatzkräfte die Fahrzeugbeleuchtung, um den See und die umliegenden Bereiche großflächig auszuleuchten.
Im weiteren Verlauf legten die Feuerwehrdienstleistenden spezielle Eisrettungs- und Überlebensanzüge an, um den notwendigen Eigenschutz bei Arbeiten auf dem Eis und im kalten Wasser sicherzustellen. Um möglichst vielen Kräften praktische Erfahrung zu ermöglichen, wurde das Szenario mehrfach wiederholt. Hierzu wurde jeweils ein neues „Opfer“ kontrolliert und ebenfalls mit entsprechender Schutzkleidung in das zuvor geschaffene Loch im Eis geschickt, sodass mehrere Trupps nacheinander die Rettung durchführen konnten.
Die Fortbewegung auf dem Eis erfolgte mit unterschiedlichen Hilfsmitteln. Zum Einsatz kamen sowohl Spineboards als auch Teile von Steckleitern, die flach auf das Eis aufgelegt wurden, um die Last bestmöglich zu verteilen und ein weiteres Einbrechen in die Eisfläche zu vermeiden. Ziel dieser Vorgehensweise war es, die für die eigenen Abläufe effektivste und sicherste Methode zu proben. Sämtliche auf dem Eis eingesetzten Kräfte waren dabei jederzeit mittels Feuerwehrleine gesichert.
Bei der Rettung aus dem Eisloch wurde besonderer Wert auf eine waagrechte Lage der Person gelegt wurde, um den Kreislauf nicht zusätzlich zu belasten. Die gerettete Person wurde anschließend in Bauchlage auf der Steckleiter positioniert. Über eine am Ufer geführte Feuerwehrleine wurde die Leiter anschließend kontrolliert von den am Ufer eingesetzten Kräften an Land gezogen.
Die Ausbildung verdeutlichte die besonderen Gefahren einer Eisrettung und zeigte, wie wichtig konsequenter Eigenschutz, sauberes Arbeiten und klare Absprachen sind. Durch das wiederholte Üben konnten alle Beteiligten wertvolle Erfahrungen sammeln und ihre Sicherheit für den Ernstfall weiter erhöhen.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)




Anbei eine aktuelle Information zur Wetterlage im Landkreis:
Es gab soeben ein Gespräch mit der Leitung des LRA, der Kreisstraßenverwaltung, der Pressestelle und der Abteilung Brand- und Katastrophenschutz.
Wir gehen aktuell für den heutigen Tag und die kommende Nacht von Donnerstag auf Freitag von keinen allzu großen Wetterproblemen für unseren Landkreis aus.
Eher erwarten wir im Zeitraum von Freitag abend auf Samstag bei deutlich sinkenden Temperaturen mit Neuschnee und Wind einige Probleme. Hier könnte es auch zu Windbrucheinsätzen kommen.
Liebe Kameradinnen und Kameraden,
zunächst ein frohes neues Jahr!
In Anbetracht einer möglichen Flächenlage morgen Abend/Nacht und am Freitag möchten wir an folgende Fragen zur Vorbereitung erinnern:
- Sind alle Fireboard Arbeitsplätze auf die Version 2.15.1 upgedatet?
- Wann wurden zuletzt die Einsatzmittel des gesamten Landkreisen neu importiert? Aktuellster Stand ist vom 19.12.2025.
- Wann wurde an den Fireboard Arbeitsplätzen zuletzt die Portal-Synchronisation durchgeführt?
- Habt ihr in eurem Fireboard Portal - Schnittstellen - Alarmeingang mal geprüft, ob die letzten Einsätze sauber angekommen sind?
Update
In der Fireboard Suite (Arbeitsplatz) - links oben auf das Menü - Konfiguration - Update - Softwareupdate herunterladen
Nach dem erfolgreichen herunterladen muss Fireboard einmal neu gestartet werden. Beim Neustart werden dann die Neuerungen eingearbeitet und ein Datenbank-Update durchgeführt. (Dauer bis zu mehrere Minuten) - ggf. lokale Admin-Berechtigung erforderlich!
Aktuelle Einsatzmittel des Landkreises im Fireboard Portal importieren
Die csv-Dateien zum Importieren stellen wir euch in der Einstzbibliothek - LANDKREIS ASCHAFFENBURG - DOKUMENTE - 99 -FIREBOARD-STAMMDATEN bereit. Im Dateinamen befindet sich das letzte Änderungsdatum. Hier gab es in letzter Zeit wieder einige Änderungen - neue Fahrzeuge - Fehlerbereinigungen!
Portal-Synchronisation am Arbeitsplatz
Portal-Synchronisation sollte in regelmäßigen Abständen - spätestens vor einer Lage/Einsatz durchgeführt werden. Hierüber werden zentrale Konfigurationen (Karten, Einsatzmittel, Personennamen, Straßenverzeichnis, Einsatzstichwörter, ...) und der Inhalt der Einsatzbibliothek an die Arbeitsplätze synchronisiert. Je regelmäßiger synchronisiert wird, desto weniger Änderungen müssen übertragen werden!
Alarmdaten-Schnittstelle
Im Fireboard Portal unter Schnittstellen - Alarmeingang werden euch die Alarmeingänge der letzten Monate angezeigt.
Diese Einsätze wären euch auf eurem Fireboard Arbeitsplatz - in Auftragsdaten - Alarmeingang (Modul Ausnahmezustand) zur weiteren Bearbeitung synchronisiert worden. (standardmäßig werden die letzten 3 Tage abgeholt)
Was ist im Einsatzfall / Flächenlage zu tun?
Wichtig! Unabhängig, ob bereits die Flächenlage im Landkreis ausgerufen wurde, könnt ihr jeden Einsatz/Auftrag auch im Normalbetrieb in Fireboard abarbeiten. Als Empfehlung: nutzt die ersten Einsätze schon als Chance zu üben, bis es richtig los geht.
- Fireboard Arbeitsplatz starten
(falles es mehrere Fireboard Arbeitsplätze in der Stelle gibt - Ein Arbeitsplatz ist der Master, alle anderen Arbeitsplätze verbinden sich mit der Remote-Funktion auf den Master-Arbeitsplatz) - Startassistent - > Neuen Einsatz beginnen
- Wenn bereits die Flächenlage ausgerufen wurde oder sobald sie ausgerufen wird, erscheint ein automatisches Popup:
==> Daten der Lage zurorden
es folgt eine Sicherheitsabfrage, ob Sie ein Masterarbeitsplatz sind:
solange noch keine Flächenlage ausgerufen wurde, kann gerne die Übertragung ins Fireboard Portal (Einsicht auch für übergeordnete Stellen) über den Schieberegler "Einsatzticker" unten rechts die Übertragung aktiviert werden: - Reiter oder Magnet "Auftragsdaten" öffnen
- Alarmeingang überwachen
- wenn neuer Auftrag eingeht --> Auftrag "übernehmen" + nach Sichtung ("Erfassung abschließen zur Disposition")
==> interne Abarbeitung des Einsatzes/Auftrages nach euren Abläufen (ggf. ausdrucken, priorisieren, Einsatzmittel disponieren)
kann in Fireboard sein / kann analog auf Papier / Flipchart / Tafel sein - wenn Rückmeldung erfolgt: Einsatz/Auftrag abgeschlossen --> Auftrag in Fireboard auf abgeschlossen setzen
(kann z. B. über das Kalender-Icon gesetzt werden)
Bleibt bitte mit den Schulungen / Übungen intern in eurer Stelle am Ball.
Gerne bieten wir euch Unterstützung hierbei an. Kommt auf uns zu.
Bei Fragen oder Problemen stehen wir gerne zur Verfügung.
==>
oder ruft an.
Kameradschaftliche Grüße
Martin Bahmer
Kreisbrandmeister Katastrophenschutz
Am 07.01.2026 wurde gegen 12:30 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Karlstein von der Integrierten Leitstelle als Unterstützung für einen Rettungsdiensteinsatzes zum Öffnen einer Wohnung, in der sich ein Mensch in Not befand, in den Ortsteil Großwelzheim alarmiert. Dringende Wohnungsöffnungen bei einer akuten Gefahr sind heute regelmäßig vorkommende Einsatzszenarien bei vielen Feuerwehren mit einer zunehmenden Tendenz.
Vor Ort konnte sich die Feuerwehr sehr schnell einen zerstörungsfreien Zugang zur Wohnung verschaffen und fanden darin eine Person vor, welche dringende medizinische Hilfe benötigte. Zusammen mit dem kurze Zeit später eingetroffenen Rettungsdienst wurde die medizinische Versorgung aufgenommen. In Absprache mit den Einsatzkräften des Rettungsdienstes unterstützten die Feuerwehrleute noch den Transport der Person aus dem 2. Obergeschoss durch das Treppenhaus bis zum Rettungswagen.
Die Karlsteiner Feuerwehr war mit einem Löschgruppenfahrzeug LF 10/6, der Drehleiter DLA (K) 23/12 sowie dem Einsatzleitwagen ELW 1 an der Einsatzstelle. Einsatzende am Feuerwehrhaus war gegen 13:40 Uhr.
(Quelle und Bild FF Karlstein)
Jedes Jahr am Tag der Heiligen Drei Könige (06.01.) veranstaltet der Großostheimer Feuerwehrverein für seine Mitglieder und deren Familien einen Ausflug. Seit so vielen Jahrzehnten kann inzwischen gewissermaßen von the same procedure as every year die Rede sein - allerdings mit stets abwechslungsreichen Zielen.
Für 2026 stand ein Tagesausflug nach Oppenheim am Rhein auf der Agenda. Dort gliederte sich die Reise in drei interessante Programmpunkte. Nach der Ankunft mit dem Bus im Altort bekamen die Teilnehmer zunächst eine Führung durch Oppenheims berühmte Vergangenheit, vorbei an Wehrtürmen, Kirchen und dem Marktplatz. Daraufhin folgte die Einkehr im nahegelegenen Restaurant Völker. Allein dieses einzige Gebäude hat schon eine beachtliche Geschichte. Nicht bloß, dass die Deutsche Weinkönigin 1998/99, Susanne Völker, hier wohnt, auch der Architekt des geschichtsträchtigen Reichstages in Berlin, Paul Wallot (1841 - 1912), stammte aus diesem Anwesen. Das Restaurant, das erst jüngst mit dem deutschen und internationalen "Best Of Wine Tourism Award 2026" ausgezeichnet wurde, bot ein hervorragendes 3-Gänge-Mittagessen - doch zuvor ging es hinab in die berühmten Kellerwelten Oppenheims. Der geführte Rundgang durch die unterirdischen Gewölbe führte allerdings bloß durch zwei der angeblichen sieben Kellergeschosse, die in Oppenheim wohl bekannt sind. Neben den großzügigen Weinkellern und zahlreichen weiteren Räumlichkeiten, die heute beispielsweise als Trauort vom dortigen Standesamt zugelassen sind, stach insbesondere die Jahrhunderte alte unterirdische Wasserversorgung in Tunneln mit Zisternen hervor, die nur einem sehr wohlhabenden Teil der Bevölkerung bereitstand.
Auch ein weiterer Kellerraum erfüllt heute wohl eher einen anderen Zweck als zum Zeitpunkt seiner Erbauung: Er wird inzwischen als Theater genutzt und bot an diesem Nachmittag Raum für eine Sondervorstellung des Stücks "Dinner for One uff rhoihessisch". Wenige Tage nach dem klassischen Sendetermin verlor die Aufführung aber keineswegs an Humor. Im Gegenteil: James und Miss Sophie spielten den Klassiker nicht bloß mit verändertem Hintergrund und deutlichem Akzent, sondern auch mit Anspielungen auf das Feuerwehr-Puplikum aus Großostheim.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)




Nachdem der bisherige Außendienstmitarbeiter, Herr Florian Zimmer, das Unternehmen zum 31.12.2025 verlassen hat, sucht die Firma Weinhold Feuerwehrbedarf GmbH einen geeigneten Nachfolger, möglichst aus den Reihen der Feuerwehr.
Die Firma Weinhold Feuerwehrbedarf GmbH hat uns gebeten ihrer Stellenausschreibung an interessierte Kameradinnen und Kameraden weiterzuleiten.
Alles weitere zu der derzeit vakanten Stelle ist aus der beigefügten Stellausschreibung zu entnehmen.
Wir helfen bei jedem Wetter, gute und rechtzeitig Vorbereitung ist der Schlüssel zum Einsatzerfolg!
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband bitten die Feuerwehren, die aktuelle Wettersituation im Auge zu behalten und rechtzeitig alle notwendigen, der jeweiligen Situation angepassten Vorkehrungen für die Einsatzfähigkeit von Mannschaft, Fahrzeugen und Geräte zu treffen.


Viele Informationen, die dabei helfen, dass die Feuerwehr gut durch den Winter kommt, sind aus dem Merkblatt FEUERWEHR IM WINTER zu entnehmen, welches hier heruntergeladen werden kann:
Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für die nächsten Tage unwetterartige Schneefälle, gefrierender Regen, wetterbedingte Unfälle: Der Winter stellt die Bevölkerung in Deutschland auch in den nächsten Tagen vor große Herausforderungen. Vorbereitung ist wichtig! Der DWD appelliert in den nächsten Tagen den aktuellen Wetterbericht zu verfolgen. Die Feuerwehren weisen nochmals auf die Warn-Apps (NINA, KatWarn) hin, um sich über konkrete akute Gefahren informieren zu lassen. Umsichtiges Verhalten ist der beste Schutz!
Die Feuerwehren geben der Bevölkerung umfassende Hinweise zur Sicherheit im Winter zu Hause, auf Reisen und bei einem Winterausflug.
Sicherheit zu Hause
- Drehen Sie Heizkörper nie ganz ab. Wählen Sie mindestens die gekennzeichnete Frostschutzstellung; bei längeren Leitungen auch einen mittleren Thermostatstand. Stellen Sie Wasserleitungen in unbeheizten Räumen nach Möglichkeit ab und entleeren Sie die Rohre. Wenn diese Leitungen nicht abgestellt werden können, sichern Sie sie mit einem Frostwächter.
- Vermeiden Sie offenes Feuer in der Wohnung: Durch unvollständige Verbrennung kann es zur Bildung von Kohlenmonoxid kommen, das zu Vergiftungen führt. Achten Sie beim Heizen mit offenem Feuer (etwa in einem Kamin) auf den korrekten Abzug der Gase.
- Sicherer sind Heizlüfter für Innenräume oder Kachelöfen. Achten Sie bei Heizlüftern darauf, dass diese ausreichenden Abstand zu brennbaren Gegenständen haben. Trocknen Sie keine feuchte Kleidung oder Ähnliches direkt auf der Heizung oder dem Heizlüfter.
- Achten Sie darauf, dass Steckdosen nicht durch zu viele Heizgeräte überlastet werden. Sorgen Sie beim Einsatz von Gasheizlüftern für gute Belüftung.
- Lagern Sie Brennmaterialvorräte nicht zu nahe am Ofen, entsorgen Sie heiße Asche nur in feuerfeste Mülleimer oder Mülltonnen.
- Stellen Sie provisorische Feuerstätten sachgerecht auf, lassen Sie dies am besten von einem Fachmann erledigen. Lassen Sie Heizungsanlagen und Kamine regelmäßig warten.
- Befreien Sie den Weg zu ihrer Haustür von Schnee und Eis und kommen sie ihrer Räum- und Streupflicht nach.
- Sorgen Sie beim Schneeschieben dafür, dass Hydranten nicht unter Eis und Schnee eingeschlossen werden. Rot-weiße Schilder an Laternen oder Zäunen weisen auf den genauen Standort hin.
- Freigehaltene Gullys sorgen dafür, dass das Wasser bei Tauwetter abfließen kann.
- Wenn sich Eiszapfen bilden, von denen direkte Gefahren ausgehen, prüfen Sie, ob Sie den gefährdeten Bereich absperren können. Möglicherweise lassen sich die Eiszapfen auch ohne Eigengefährdung beseitigen.
Sicherheit auf Winterstraßen
- Lassen Sie Ihr Fahrzeug überprüfen, damit Sie nicht durch vermeidbare Schäden unterwegs liegen bleiben. Vor allem angemessene Bereifung für winterliche Straßenverhältnisse ist wichtig!
- Vor der Abfahrt ist es ratsam zu tanken – so wird man vor allem bei längeren Reisen nicht mit fast leerem Tank durch einen Stau und den damit einhergehenden Kraftstoffverbrauch etwa für die Fahrzeugheizung überrascht.
- Überprüfen Sie die Sicherheitsausrüstung Ihres Fahrzeugs: Sind die Warnwesten griffbereit im Fahrgastraum? Wo befindet sich das Warndreieck? Ist der Verbandkasten auf aktuellem Stand? Eine Auffrischung der Erste-Hilfe-Kenntnisse, etwa bei einer Hilfsorganisation, ist immer hilfreich!
- Wenn es gekracht hat und Sie beteiligt sind: Tragen Sie Ihre Warnweste und sichern Sie die Unfallstelle mindestens mit einem Warndreieck ab. Begeben Sie sich nach der Absicherung, wenn möglich hinter die Leitplanke – sie bietet zusätzlichen Schutz vor dem fließenden Verkehr.
- Bilden Sie in einem Stau eine Rettungsgasse, damit die Rettungskräfte schneller an den Unfallort kommen und umgehend Hilfe leisten können. Häufig treffen Rettungsfahrzeuge (Feuerwehr, Rettungsdienst) zeitversetzt ein; achten Sie auch beim Vorrücken im Stau darauf, dass die Rettungsgasse stets offenbleibt!
- Altbewährt seit 50 Jahren und trotzdem manchmal vergessen: Die Gurtpflicht gilt in Deutschland für alle Insassen. Achten Sie vor allem auf die korrekte Sicherung von Babys und Kindern.
- Wenn bei Unfällen der Einsatz der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes notwendig ist, können Sie diese über den kostenfreien Notruf 112 alarmieren. Dieser ist europaweit gültig!
Sicherheit beim Winterausflug
- Meiden Sie bei hohem Schneefall Wälder und Alleen. Instabile Bäume und herabfallende Äste sind nicht nur während, sondern auch nach dem Unwetter gefährlich!
- Rechnen Sie in Höhenlagen oder exponierten Bereichen mit Windbruch, auch durch morschen Baumbestand.
- Nehmen Sie örtliche Warnhinweise ernst.
- Betreten Sie nur sichere Eisflächen. Für die Freigabe sind die örtlichen Behörden zuständig.
- Wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt: nicht betreten. Wenn Sie bereits auf dem Eis sind: Flach hinlegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen, zum Ufer robben (möglichst wenig ruckartige Bewegungen).
- Vorsicht ist nicht nur bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer geboten; auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein – hier droht Einbruchgefahr!
- Wer einbricht, sollte versuchen, sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer frei schlagen.
- Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen: Eigensicherung beachten, nicht zu weit hinauswagen, eine Unterlage (Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger) verwenden, um das Gewicht zu verteilen. Die Hilfsmittel kann man der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter. Hilfreich können auch an Gewässern aufgehängte Rettungsringe sein.
- Gerettete in warme Decken (Rettungsdecke) oder Jacken hüllen, vorsichtig erwärmen, nicht als „Hausmittel“ mit Schnee abreiben. Unterkühlten Personen keinen Alkohol geben, stattdessen möglichst warmen Tee reichen.
Rufen Sie im Unglücksfall sofort über den Notruf 112 Hilfe oder organisieren Sie, dass jemand einen Notruf absetzt! Vor allem bei unübersichtlichem Gelände kann ein Einweiser an einer verabredeten Stelle die Anfahrt der Rettungskräfte erleichtern. Gekennzeichnete Rettungspunkte machen der Feuerwehr das Auffinden einfacher.
(Quelle DFV; Bilder KFV Archiv)

Mit der Graphik möchte der Deutsche Wetterdienst (DWD) darauf hinweisen, dass das Potential für eine gefährliche Wetterlage nach aktuellem Stand der Modellprognosen gegeben ist.
Der Inhalt der Graphik ist als ein 1. Hinweis zu verstehen und stellt noch keine Warnung dar.
Bitte verfolgen Sie daher in den kommenden Tagen aufmerksam die weitere Wetterentwicklung im Internet (www.dwd.de, www.wettergefahren.de ) und in der WarnWetter-App des DWD.