Am Mittwochabend gegen 19:13 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Alzenau sowie weitere Feuerwehren aus der Umgebung zu einem gemeldeten Industriehallenbrand in die Lise-Meitner-Straße in Alzenau alarmiert.
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte rasch Entwarnung gegeben werden: Nicht die Industriehalle selbst stand in Brand, sondern eine Maschine, die aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen hatte. Die anwesenden Mitarbeiter hatten den Brand bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit Feuerlöschern gelöscht. Alle Mitarbeiter hatten das Gebäude rechtzeitig verlassen und befanden sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits im Freien. Verletzt wurde niemand.
Durch den Brand war es zu einer starken Rauchentwicklung in der Produktionshalle gekommen. Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz mit einem C-Rohr in die Halle vor, führten Nachlöscharbeiten durch und kontrollierten den betroffenen Bereich. Anschließend wurde die Halle mit mehreren Hochleistungslüftern vom Brandrauch befreit.
Einsatzleiter und Kommandant Timo Elsesser konnte bei den Maßnahmen auf insgesamt rund 50 Einsatzkräfte zurückgreifen. Der Rettungsdienst war vorsorglich mit drei Rettungswagen und einem Einsatzleiter vor Ort. Darüber hinaus waren Fachberater des Sanitätsdienstes und des Technischen Hilfswerks (THW) sowie mehrere Mitglieder der Kreisbrandinspektion, an der Spitze Kreisbrandrat Frank Wissel, an der Einsatzstelle.
Durch das schnelle Eingreifen der Mitarbeiter und die weiteren Maßnahmen der Feuerwehr konnte der entstandene Schaden relativ gering gehalten werden.
Noch während die letzten Maßnahmen in der Lise-Meitner-Straße liefen, wurde gegen 20 Uhr eine unklare Rauchentwicklung im Bereich „Laubhecke“ im Alzenauer Stadtwald gemeldet. Daraufhin machten sich umgehend Einsatzkräfte von der Einsatzstelle auf den Weg dorthin.
Vor Ort führten die Feuerwehrkräfte umfangreiche Erkundungsmaßnahmen im Wald durch. Eine Brandstelle oder Rauchentwicklung konnte dabei nicht festgestellt werden. Vermutlich war aufsteigender Wasserdampf aus der Entfernung als Rauch wahrgenommen worden. Der Einsatz im Stadtwald wurde daraufhin beendet.



