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Medizinischer Großeinsatz in Weibersbrunn - auch Feuerwehren zur Unterstützung im Einsatz

Am Mittwoch abend kam es zu einem medizinsichen Großeinsatz in Weibersbrunn - in einem Hotel klagten 31 Bewohner über Brechreiz und Durchfall. Dies führte dazu, dass viele Notärzte, Rettungswagen und Krankentransportwagen nach Weibersbrunn alarmiert wurden.

Von Seiten der Feuerwehr war die FF Weibersbrunn mit 4 Fahrzeugen zur Ausleuchtung und Unterstützung der medizinischen Maßnahmen eingesetzt.

Weiterhin war die FF Großostheim mit dem Abrollbehälter Rettung in Weibersbrunn - dieser wurde jedoch nicht benötigt.

Da es sich um einen Massenanfall von Verletzten handelte, wurden auch die beiden Örtlichen Einsatzleiter KBR Frank Wissel und KBI Otto Hofmann alarmiert.

Geschrieben von: KBR Frank Wissel
Veröffentlicht: 20. August 2026

Maschinenbrand und Rauchentwicklung beschäftigen Freiwillige Feuerwehr in Alzenau

 

Am Mittwochabend gegen 19:13 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Alzenau sowie weitere Feuerwehren aus der Umgebung zu einem gemeldeten Industriehallenbrand in die Lise-Meitner-Straße in Alzenau alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte rasch Entwarnung gegeben werden: Nicht die Industriehalle selbst stand in Brand, sondern eine Maschine, die aus bislang ungeklärter Ursache Feuer gefangen hatte. Die anwesenden Mitarbeiter hatten den Brand bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr mit Feuerlöschern gelöscht. Alle Mitarbeiter hatten das Gebäude rechtzeitig verlassen und befanden sich beim Eintreffen der Feuerwehr bereits im Freien. Verletzt wurde niemand.

Durch den Brand war es zu einer starken Rauchentwicklung in der Produktionshalle gekommen. Einsatzkräfte gingen unter Atemschutz mit einem C-Rohr in die Halle vor, führten Nachlöscharbeiten durch und kontrollierten den betroffenen Bereich. Anschließend wurde die Halle mit mehreren Hochleistungslüftern vom Brandrauch befreit.

Einsatzleiter und Kommandant Timo Elsesser konnte bei den Maßnahmen auf insgesamt rund 50 Einsatzkräfte zurückgreifen. Der Rettungsdienst war vorsorglich mit drei Rettungswagen und einem Einsatzleiter vor Ort. Darüber hinaus waren Fachberater des Sanitätsdienstes und des Technischen Hilfswerks (THW) sowie mehrere Mitglieder der Kreisbrandinspektion, an der Spitze Kreisbrandrat Frank Wissel, an der Einsatzstelle.

Durch das schnelle Eingreifen der Mitarbeiter und die weiteren Maßnahmen der Feuerwehr konnte der entstandene Schaden relativ gering gehalten werden.

Noch während die letzten Maßnahmen in der Lise-Meitner-Straße liefen, wurde gegen 20 Uhr eine unklare Rauchentwicklung im Bereich „Laubhecke“ im Alzenauer Stadtwald gemeldet. Daraufhin machten sich umgehend Einsatzkräfte von der Einsatzstelle auf den Weg dorthin.

Vor Ort führten die Feuerwehrkräfte umfangreiche Erkundungsmaßnahmen im Wald durch. Eine Brandstelle oder Rauchentwicklung konnte dabei nicht festgestellt werden. Vermutlich war aufsteigender Wasserdampf aus der Entfernung als Rauch wahrgenommen worden. Der Einsatz im Stadtwald wurde daraufhin beendet.

 

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 19. August 2026

Plasmaschneidgeräte in der Feuerwehr: DGUV FB AKTUELL Nr. 013 mit Informationen zu Schutzmaßnahmen aktualisiert

Die Tätigkeit des Plasmaschneidens wird bei Feuerwehren und den Hilfeleistungsorganisationen im Ausbildungs- und Übungsdienst sowie im Einsatz durchgeführt. Die DIN 14555-3:2025-11 „Rüstwagen“ sieht das Mitführen eines Plasmaschneidgerätes vor.

Beim Plasmaschneiden entstehen hohe Temperaturen, Funken und umherspritzendes glühendes Material, stark gesundheitsgefährdende Gase, Dämpfe und Stäube sowie starke UV- und IR-Strahlung. Die eingesetzten Einsatzkräfte unterliegen hierbei der Gefahrstoffverordnung (GefstoffV). Die aus der GefstoffV und anderen damit verknüpften Gesetzen, Verordnungen und technischen Regeln resultierenden Verpflichtungen für Unternehmer und Unternehmerinnen müssen daher berücksichtigt werden.

Da die im Arbeitsschutz üblicherweise geltende Rangfolge der Schutzmaßnahmen: 

  1. Substitution (z. B. Einsatz von schadstoffarmen Werkstoffen oder Verfahren), 
  2. Technische Maßnahmen (z. B. durch mechanische Erfassung und Absaugung der Gefahrstoffe an der Entstehungsstelle), 
  3. Organisatorische Schutzmaßnahmen (z. B. Unterweisung, Anzahl der Einsatzkräfte, die Rauchen und Gasen ausgesetzt sind, sowie die Expositionsdauer so weit wie möglich minimieren), 
  4. Personenbezogene Schutzmaßnahmen (z. B. Verwenden von PSA) 

im Einsatz, anders als bei planbaren Tätigkeiten (z.B. bei der Instandhaltung), in der Regel nicht eingehalten werden können, sind regelmäßige Unterweisung sowie organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen daher von besonderer Bedeutung.

Die aktualisierte Fassung der DGUV FB AKTUELL Nr. 013 „Schutzmaßnahmen bei der Verwendung von Plasmaschneidegeräten in der Feuerwehr und den Hilfsorganisationen“ legt daher den Schwerpunkt auf organisatorische und persönliche Schutzmaßnahmen und listet viele hilfreiche Hinweise für die Feuerwehreinsatzkräfte auf.

Download der aktuellen Fassung:
FB AKTUELL Nr. 013 "Schutzmaßnahmen bei der Verwendung von Plasmaschneidgeräten in der Feuerwehr und den Hilfeleistungsorganisationen

(Quelle HFUK N)
Seite 1 aus 21390

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. August 2026

Landrat Dr. Alexander Legler sagt Danke!

𝗚𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝗶𝗺 𝗘𝗶𝗻𝘀𝗮𝘁𝘇 – 𝗴𝗲𝗺𝗲𝗶𝗻𝘀𝗮𝗺 𝘀𝘁𝗮𝗿𝗸:
Landrat Dr. Alexander Legler dankt allen Einsatzkräften, Helferinnen und Helfern sowie allen Beteiligten, die beim Waldbrandeinsatz am vergangenen Wochenende mit großem Engagement, Professionalität und Zusammenhalt im Einsatz waren.


 
 
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 19. August 2026

Gefahrguteinsatz in Haibach endet glimpflich

Die Freiwillige Feuerwehr Haibach wurde am Dienstagabend, 18. August 2026, gegen 21.15 Uhr zu einem Gefahrguteinsatz in die Birkenstraße alarmiert. Im Keller eines Wohnhauses waren rund 0,5 Liter Wasserstoffperoxidlösung aus einem beschädigten Behälter ausgelaufen. Da die Chemikalie Haut und Augen schädigen kann und bei Kontakt mit brennbaren Stoffen eine Brandgefahr besteht, verständigte der Bewohner die Feuerwehr.
Unter Atemschutz und mit spezieller Schutzausrüstung gingen die Einsatzkräfte in das Kellergeschoss vor. Dort wurde der beschädigte Behälter geborgen. Anschließend wurde die ausgelaufene Flüssigkeit mithilfe einer Kübelspritze so stark mit Wasser verdünnt, dass eine ungefährliche Konzentration erreicht wurde. Das Gemisch wurde mit einem Wassersauger aufgenommen und fachgerecht entsorgt.
Während des Einsatzes sorgte ein Hochleistungslüfter für ausreichende Belüftung. Kreisbrandinspektor Otto Hofmann machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen und stand dem Einsatzleiter beratend zur Seite. Verletzt wurde niemand. Nach rund einer Stunde war der Einsatz beendet.
 
Gefahrguteinsatz2
Text: Christoph Dietrich, FF Haibach
Bild: KI-Symbolbild - KFV AB
 
 
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 19. August 2026

Niedersteinbach - Zusammenstoß zwischen Kahlgrundbahn und Pkw

 

Am Dienstag, den 18.08.2026 wurden um 09:31 Uhr die Feuerwehren Niedersteinbach, Mömbris sowie der Rüstwagen aus Königshofen mit dem Alarmstichwort „VU – 1 oder 2 PKW, Person eingeklemmt“ zum Bahnhof Niedersteinbach alarmiert.

Eine Skoda-Fahrerin wollte aus dem Kahlmühlweg kommend auf die Alzenauer Straße fahren. Dafür hielt sie auf den Gleisen des unbeschrankten Übergangs an. Zeitgleich fuhr der Zug am Bahnhalt Niedersteinbach Richtung Alzenau los. Der Zug prallte mit geringer Geschwindigkeit in die Seite des Pkw. Das Auto drehte sich und kam im Gleisbett zum Stehen.

Bereits während der Anfahrt der Kräfte wurde durch die Besatzung des gegenüber dem Bahnhof stationierten Rettungswagens Entwarnung gegeben, d. h., die Fahrerin war nicht eingeklemmt und konnte ihr Auto unverletzt verlassen. Von der Feuerwehr wurde der Unfallbereich abgesperrt, Betriebsstoffe aufgenommen und nach Freigabe der Unfallstelle durch die zuständigen Stellen das Auto von der Strecke entfernt. Die Fahrgäste konnten ihre Fahrt mit einem Ersatzbus fortsetzen.

Die Bahnstrecke war gut eine Stunde komplett gesperrt.

 

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Text und Bilder: Rüdiger Geis, FF Niedersteinbach

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 19. August 2026

Material zum bundesweiten Warntag am 10. September – für die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren und Feuerwehrverbände werden Informationen und Materialien zur Verfügung gestellt.

Der bundesweite Warntag ist ein gemeinsamer Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen. Der nächste bundesweite Warntag findet am 10. September 2026 statt. Ab 11 Uhr wird eine Probewarnung über die unterschiedlichsten Warnsysteme verschickt. Gegen 11.45 Uhr erfolgt eine Entwarnung.

Der bundesweite Warntag dient der Erprobung der Warnsysteme. Das Auslösen der Warnkanäle lädt aber auch ein, sich über die Warnung der Bevölkerung zu informieren.

Der Deutsche Feuerwehrverband stellt eine Sammlung von Informationen und Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit von Feuerwehren und deren Verbände hier bereit: https://www.feuerwehrverband.de/warntag/

Informationen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zum bundesweitem Warntag finden Sie online hier: https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Bundesweiter-Warntag/bundesweiter-warntag_node.html

Informationen zur Warnung der Bevölkerung des Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration finden Sie hier: https://www.stmi.bayern.de/bevoelkerungsschutz/warndienste/

(Quelle LFV Bayern)

Warntag

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 18. August 2026

Goldbach: Lkw-Brand im Bereich der Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost

Am Montag, 17.08.2026, wurden die Einsatzkräfte der Feuerwehr Goldbach um 16:00 Uhr mit dem Einsatzstichwort „B3 Verkehr – Lkw/Bus auf BAB“ zu einem Fahrzeugbrand im Bereich der Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr war im Heckbereich eines Bitumen-Lkw ein Feuer ausgebrochen. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Goldbach leiteten die Brandbekämpfung ein und konnten das Feuer zügig unter Kontrolle bringen und ablöschen.

Die Einsatzleitung der Feuerwehr lag bei Max Asmar, Kommandant der Feuerwehr Goldbach. Zusätzlich waren die Feuerwehren Hösbach und Aschaffenburg zur Einsatzstelle alarmiert worden, mussten jedoch nicht tätig werden.

 

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 18. August 2026

Waldaschaff: Einsatzmittel nach Waldbrand-Großeinsatz noch abzuholen

Vom Waldbrand-Großeinsatz am vergangenen Wochenende in Waldaschaff befinden sich noch verschiedene Einsatzmittel im Feuerwehrgerätehaus Waldaschaff.

Darunter sind unter anderem:

  • 3 Faltbehälter
  • Schlauchtragekörbe
  • weitere Einsatzmittel

Die betreffenden Feuerwehren bzw. Einheiten werden gebeten, ihre Einsatzmittel zeitnah abzuholen.

Zur Abstimmung der Abholung oder bei vermissten Einsatzmitteln bitte per E-Mail Kontakt mit dem Kommandanten der Feuerwehr Waldaschaff, Thorsten Fleckenstein, aufnehmen:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung und Abholung!

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. August 2026

Großer Dank an alle Einsatzkräfte nach dem Waldbrand bei Waldaschaff

Am 15. und 16. August 2026 kam es im Landkreis Aschaffenburg zu einem der größten Waldbrände der vergangenen Jahre.

Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Flughelfern und Hilfsorganisationen haben an diesen beiden Tagen vorbildlich zusammengearbeitet.

Mein ganz besonderer Dank gilt den mehr als 1.000 Einsatzkräften unserer Feuerwehren. Bei großer Hitze und unter enormer körperlicher Belastung habt ihr über viele Stunden hinweg Außergewöhnliches geleistet. Viele von euch sind dabei bis an ihre Belastungsgrenzen gegangen.

Durch euren gemeinsamen und unermüdlichen Einsatz ist es gelungen, eine weitere Ausbreitung des Brandes zu verhindern. Vor allem konnte auch ein Übergreifen der Flammen auf die Wohnhäuser in Waldaschaff verhindert werden.

Jede und jeder Einzelne hat an seinem Platz einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, diese außergewöhnliche Einsatzlage zu bewältigen.

Danke für euren außergewöhnlichen Einsatz und eure großartige Leistung.

Frank Wissel
Kreisbrandrat

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Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 17. August 2026

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