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Einsatzreicher Tag für die Freiwillige Feuerwehr Mömbris

 
𝗘𝗶𝗻𝘀𝗮𝘁𝘇𝗿𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲 𝗦𝘁𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗹𝗶𝗲𝗴𝗲𝗻 𝗵𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿 𝗠ö𝗺𝗯𝗿𝗶𝘀. 𝗭𝘂 𝗶𝗻𝘀𝗴𝗲𝘀𝗮𝗺𝘁 𝗳ü𝗻𝗳 𝗘𝗶𝗻𝘀ä𝘁𝘇𝗲𝗻𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗛𝗲𝗹𝗳𝗲𝗿 𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗵𝗮𝗹𝗯 𝘄𝗲𝗻𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗦𝘁𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗮𝗹𝗮𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁.
 
𝗙𝗮𝗵𝗿𝗲𝗿 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝗲𝗺 𝗩𝗲𝗿𝗸𝗲𝗵𝗿𝘀𝘂𝗻𝗳𝗮𝗹𝗹 𝗲𝗶𝗻𝗴𝗲𝗸𝗹𝗲𝗺𝗺𝘁
Bereits gegen 11:30 Uhr wurde die Feuerwehr Mömbris zu einem Verkehrsunfall zur Kreuzung Klinger/ST2309 alarmiert. Vier Personen wurden dabei verletzt, eine davon schwer. Eine Opelfahrerin übersah offensichtlich beim Abbiegen auf die Staatsstraße einen von links kommenden BMW und kollidierte mit diesem. Der BMW kam aufgrund des Aufpralls an der Leitplanke zum Stehen und klemmte den Fahrer ein. Die Feuerwehr befreite den schwer verletzten Fahrer mittels hydraulischem Rettungsgerät schonend über die Kofferraumklappe aus seinem Fahrzeug und übergab ihn anschließend an den Rettungsdienst. Alle vier Fahrzeuginsassen der beiden Fahrzeuge wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Aufgrund des Meldebildes entsandte die integrierte Leitstelle neben der Feuerwehr Mömbris ebenfalls die Feuerwehr Königshofen (Rüstwagen) sowie die Feuerwehr Schimborn (zweiter Rettungssatz). 𝗗𝘂𝗿𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗲 𝗩𝗶𝗲𝗹𝘇𝗮𝗵𝗹 𝗮𝗻 𝘃𝗲𝗿𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲𝗻 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻𝗲𝗻 𝘄𝘂𝗿𝗱𝗲𝗻 𝗮𝘂ß𝗲𝗿𝗱𝗲𝗺 𝗱𝗶𝗲 𝗙𝗶𝗿𝘀𝘁 𝗥𝗲𝘀𝗽𝗼𝗻𝗱𝗲𝗿 𝗱𝗲𝗿 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿 𝗠ö𝗺𝗯𝗿𝗶𝘀 𝗮𝗹𝗮𝗿𝗺𝗶𝗲𝗿𝘁. Des Weiteren waren 4 Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Die Polizei war mit 3 Streifen anwesend.
Einsatzleiter der Feuerwehr, Steffen Brückner, Zugführer der Feuerwehr Mömbris, konnte auf insgesamt sieben Fahrzeuge der Feuerwehr und rund 40 Einsatzkräfte zurückgreifen. Am Opel sowie BMW entstand Totalschaden. Beide Fahrzeuge wurden durch ein Abschleppunternehmen abtransportiert. Während der Rettungs- und Aufräumarbeiten war die ST2309 für ca. 2 Stunden voll gesperrt. Die Feuerwehr leitete den Verkehr weiträumig an der Unfallstelle vorbei. Für die Reinigung der Straße kam im weiteren Verlauf eine Sonderreinigungsmaschine zum Einsatz.
 
𝗠𝗲𝗱𝗶𝘇𝗶𝗻𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲𝗿 𝗡𝗼𝘁𝗳𝗮𝗹𝗹
Nur drei Stunden später wurden gegen 14:30 Uhr erneut die First Responder zu einem medizinischen Notfall in den Ortsteil Brücken alarmiert. Hier überbrückten die Feuerwehrkräfte die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
 
𝗛𝗶𝗹𝗳𝗹𝗼𝘀𝗲 𝗣𝗲𝗿𝘀𝗼𝗻 𝗵𝗶𝗻𝘁𝗲𝗿 𝘃𝗲𝗿𝘀𝗰𝗵𝗹𝗼𝘀𝘀𝗲𝗻𝗲𝗿 𝗧ü𝗿
Parallel zum Einsatz in Brücken wurde um 14:36 Uhr die Feuerwehr zu einer akuten Wohnungsöffnung in den Mömbriser Altort alarmiert. Hier wurde eine hilflose Person hinter der Wohnungstür gemeldet. Die Türe wurde durch die Feuerwehr gewaltsam geöffnet und die Person bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes betreut. Im weiteren Einsatzverlauf wurde die Person durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert.
 
𝗔𝘂𝗳𝗳𝗮𝗵𝗿𝘂𝗻𝗳𝗮𝗹𝗹 𝘃𝗼𝗿 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿𝗴𝗲𝗿ä𝘁𝗲𝗵𝗮𝘂𝘀
Um 14:50 Uhr kam es noch während der Türöffnung auf der ST2305 in Höhe desFeuerwehrgerätehauses zu einem Auffahrunfall. Glücklicherweise war noch Feuerwehrpersonal in Bereitschaft im Gerätehaus und konnte daher umgehend Hilfe leisten. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle gegen den fließenden Verkehr und nahm auslaufende Betriebsstoffe auf. Nachdem die verunfallten Fahrzeuge abgeschleppt waren wurde die Fahrbahn gereinigt und dem Straßenbaulastträger übergeben. Eine Polizeistreife nahm den Unfall auf.
Um 16:00 Uhr waren schließlich alle Einsatzstellen abgearbeitet und die Fahrzeuge einsatzbereit im im Gerätehaus zurück.
 
Bilder und Text: FF Mömbris
 
FF Mömbris 001FF Mömbris 002FF Mömbris 003FF Mömbris 004FF Mömbris 005
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 20. Januar 2026

Einladung zu einer FW-Portal Schulung/Erfahrungsaustausch für Neueinsteiger, Wechselwillige und interessierte Nutzer*innen

Liebe Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden,
wir möchten am Mi, 04.02.2026 um 19:00 Uhr im Feuerwehrgerätehaus Goldbach zu einer

Schulung/Erfahrungsaustausch für Neueinsteiger, Wechselwillige und Interessierte des FW-Portals

einladen.

Geplante Inhalte:
- Was ist das FWportal? Was kann es? Was kann es nicht?
- FW-Portal Demo-System
- Dienststellen
- Benutzer(-rollen)
- Mitgliederverwaltung
- Atemschutz
- Inventar
- Inventarprüfungen
- Verbrauchsmaterial
- Migrations-Möglichkeiten

Sollten vorab bereits Fragen bestehen, gerne bis 31.01.2026 an die E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. senden. Über eine kurze Anmeldung, mit wie vielen Teilnehmern Ihr kommt, würden wir uns freuen. Vielen Dank!

Kameradschaftliche Grüße

Martin Bahmer                              Daniel Krämer
Kreisbrandmeister                          Ansprechpartner                   
Katastrophenschutz                       FW-Portal Lkr. Aschaffenburg

Geschrieben von: KBM Martin Bahmer
Veröffentlicht: 19. Januar 2026

Mit dem DFV kompetent informiert, vernetzt und gestärkt - Attraktives Veranstaltungsprogramm 2026 des Deutschen Feuerwehrverbandes

Ein breit gefächertes Veranstaltungsprogramm mit internationalen Schwerpunkten bietet der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) auch im Jahr 2026. „Unsere Angebote stärken Einsatzbereitschaft, Kompetenz und Gemeinschaft – mit spürbar praxisnahen Formaten, direkter Wissensvermittlung und vernetztem Austausch über alle Ebenen der Feuerwehrfamilie hinweg“, erklärt Karl-Heinz Banse, Präsident des Fachverbandes für mehr als 1,4 Millionen Feuerwehrangehörige in Deutschland.

Die monatliche Online-Fortbildung „DFV direkt“ informiert das ganze Jahr über zu interessanten Themen aus unterschiedlichsten Bereichen. Im ersten Halbjahr stehen folgende Inhalte auf dem Programm:

  • Mittwoch, 18. Februar 2026: „Normung im deutschen Feuerwehrwesen – Hilfe oder hinderlich?“ (Karsten Göwecke, Vorsitzender des Normenausschusses Feuerwehrwesen)
  • Mittwoch, 11. März 2026: „Neuerungen zur Vereinheitlichung der Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen“ (Jürgen Weiß, Landesfeuerwehrverband Bayern)
  • Mittwoch, 8. April 2026: „Krebserkrankung durch Feuerwehrdienst? Hygiene im Brandeinsatz!“ (Dr. Andreas Häcker, Landesfeuerwehrarzt Baden-Württemberg)
  • Mittwoch, 20. Mai 2026: Vorstellung und ergänzende Hintergrundinformationen zur Fachempfehlung „Ausschreibung und Beschaffung von Feuerwehrfahrzeugen“ (Günther Pinkenburg, Rechtsanwalt, und Jörg Fiebach, Leitender Branddirektor)
  • Mittwoch, 10. Juni 2026: „Rückfall-Kommunikation – Eigene Anforderungen erkennen, Lösungen gestalten“ (Christoph Steger, Kreisbrandmeister Fachbereich Katastrophenschutz des Landkreises Schweinfurt)

Die Teilnahme ist kostenlos; es wird ein Teilnahmezertifikat ausgestellt. Anmeldung: https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/dfv-direkt/.

Vom 14. bis 15. März 2026 wird die Fachkonferenz der Deutschen Jugendfeuerwehr in Leverkusen (Nordrhein-Westfalen) ganz im Zeichen zentraler Themen stehen. Die Teilnehmenden kommen zusammen, um die Facharbeit voranzutreiben, Erfahrungen auszutauschen und neue Impulse zu setzen. Erneut wird das bewährte Konzept der Fachtagung genutzt: In Workshops bringen Mitglieder des Jugendforums, Facharbeits-Engagierte und thematisch Interessierte ihre unterschiedlichen Perspektiven ein – ein Erfolgsrezept, das die Vielfalt der Jugendfeuerwehrarbeit widerspiegelt.

Die Feuerwehren zwischen Kaiserzeit und Nationalsozialismus stehen im Mittelpunkt des 11. Feuerwehrhistorischen Fachseminars am Samstag, 14. März 2026, im Deutschen Feuerwehr-Museum in Fulda (Hessen). Die Veranstaltung wird wechselweise durch die Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) und den Deutschen Feuerwehrverband (DFV) organisiert. Mit der Entwicklung der Feuerwehren in der Zeit der Weimarer Republik wird eine für die Feuerwehrhistorik spannende und wichtige Zeitspanne im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts aus verschiedenen Sichtweisen beleuchtet. Anmeldung: https://www.vfdb.de/anmeldung/symposium-ref11.

Auf interessante Fachgespräche und Kontakte freut sich der Deutsche Feuerwehrverband an seinem Stand auf der europäischen Leitmesse für Rettung und Mobilität RETTmobil INTERNATIONAL, die vom 6. bis 8. Mai 2026 in Fulda stattfindet. Der DFV ist ideeller Partner der Veranstaltung. Informationen: https://www.rettmobil-international.com/.

Ungebrochen groß ist das Interesse am Symposium „Hilfe für Helfer in den Feuerwehren“ in Fulda, das am 7. Mai 2026 zum mittlerweile zwölften Mal stattfindet. Organisiert wird die Fortbildung zur Psychosozialen Notfallversorgung durch die DFV-Stiftung „Hilfe für Helfer“ und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Programm und Anmeldemöglichkeit folgen auf https://hilfefuerhelfer.de.

Starke Partner, internationale Einblicke: Der Deutsche Feuerwehrverband präsentiert vom 1. bis 6. Juni 2026 auf der Weltleitmesse INTERSCHUTZ in Hannover (Niedersachsen) die Vielfalt der Akteure in der Feuerwehr. Die Landesfeuerwehrverbände, teils mit dem durch das Bundesinnenministerium geförderte Programm „Zusammenhalt durch Teilhabe“, die Deutsche Jugendfeuerwehr, die Stiftung „Hilfe für Helfer“, der Weltfeuerwehrverband CTIF, der neue Verband der Feuerwehren in der Europäischen Union, die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung, das Versandhaus des DFV, die Telekom AG, die Ferien- und Gästehäuser der Feuerwehren und das Deutsche Feuerwehr-Museum zeigen das große Spektrum, um das der DFV nach innen wie außen eine Klammer des Zusammenhalts bildet. Im Rahmen der INTERSCHUTZ finden die Verbandsversammlung des Verbandes der Feuerwehren in der EU sowie die Tagung des Exekutiven Rates und der Delegiertenversammlung des Weltfeuerwehrverbandes CTIF statt. Information und Messetickets: https://www.interschutz.de/.

International geht es auch bei den CTIF-Wettbewerben zu, bei denen sich Gruppen aus aller Welt im freundschaftlichen Wettstreit messen. Vom 13. bis 18. Juli 2026 findet die 25. Internationale Jugendfeuerwehrbegegnung mit Wettbewerben in Šumperk (Tschechien) statt. Die Traditionellen Internationalen Wettbewerbe werden vom 22. bis 26. Juli 2026 in Eisenstadt (Österreich) ausgerichtet. Für die Internationalen Feuerwehr-Sportwettkämpfe ist vom 17. bis 22. August 2026 Ostrava (Tschechien) der Gastgeber.

Hannover steht vom 4. bis 6. September 2026 ganz im Zeichen der Jugendfeuerwehr: Hier wird der 26. Deutsche Jugendfeuerwehrtag gefeiert. Den teilnehmenden Jugendlichen und Kindern aus den Feuerwehren sowie den Besucherinnen und Besuchern wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Höhepunkte sind die große Eröffnungsfeier und die Deutschen Meisterschaft im Bundeswettbewerb, die spannende Wettbewerbe garantiert. Hinzu kommt die Tagung der DJF-Delegiertenversammlung.

Der Deutsche Feuerwehrtag im neuen Format findet vom 16. bis 17. Oktober 2026 in der Bundeshauptstadt Berlin statt – die dortige Feuerwehr feiert in diesem Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum. Ein Fachkongress bietet hochkarätige Fortbildung. Programm und Anmeldemöglichkeit folgen auf https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/bundesfachkongress/.  Der Landesfeuerwehrverband Berlin lädt zum Länderabend. Den Abschluss bildet die 73. Delegiertenversammlung des DFV mit Verleihung des Preises „IF Star“, für den sich Feuerwehren aus ganz Deutschland nun bewerben können. Informationen: https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/if-star/.

Das Forum Brandschutzerziehung und -aufklärung des DFV und der vfdb ist als bundesweit größtes Treffen zu Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung in Deutschland etabliert. Vom 13. bis 14. November 2026 treffen sich in Berlin zum Abschluss des Fachangebotes mehrere hundert Feuerwehrangehörige sowie weitere mit dem Thema beschäftigte Personen zur Fortbildung mit aktuellen Ansätzen und Entwicklungen. Einen Einblick in die Themen der letzten Jahre gibt es unter https://www.vfdb.de/referat-12/foren.

Weitere Informationen folgen auf https://www.feuerwehrverband.de/veranstaltungen/. Unter https://www.feuerwehrverband.de/informieren/ gibt es die Möglichkeit, sich für den Infodienst des DFV anzumelden und so immer auf dem neuesten Stand zu sein.

(Quelle DFV PM Nr. 5/2026 vom 19.01.2026)

DFV

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Januar 2026

Ludwig Feuerschutz ist die neue Vertretung für Rosenbauer in Unterfranken

Seit dem 01.01.2026 ist die Firma Ludwig Feuerschutz aus Bindlach der offizielle Handelspartner für das komplette Rosenbauer-Sortiment in ganz Unterfranken.

Für Fragen und Informationen, egal ob zu persönlicher Schutzausrüstung, technischer Ausrüstung oder ein Fahrzeugprojekt von Rosenbauer, steht die Firma Ludwig Feuerschutz unter folgenden Erreichbarkeiten gerne zur Verfügung:

Telefon: 09208/580300
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Ludwig 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 19. Januar 2026

Führungstrio der Feuerwehr Niedersteinbach bestätigt

In ihrer Dienstversammlung und Jahreshauptversammlung am 16. Januar 2026 bestätigten die Mitglieder der FF Niedersteinbach das bisherige Führungstrio einstimmig. Kommandant und Vorsitzender des Feuerwehrvereins bleibt Daniel Glaser. Als Stellvertreter wurden Martin Jung und Timo Uftring bestätigt.
Timo Uftring begleitete das Amt des stellvertretenden Kommandanten inzwischen seit 24 Jahren.
Aufregung gab es im Vorfeld der Wahl. Der Mömbriser Gemeinderat hatte im Dezember 2025 - entgegen dem aktuellen Trend - der FF Niedersteinbach die Wahl eines zweiten Stellvertreters verboten. In seiner Rede bezeichnete Daniel Glaser diese Entscheidung, als „Schlag ins Gesicht des Ehrenamtes“.
Trotz dieser schwierigen formalen Rahmenbedingungen wurde das Führungstrio mit überwältigendem Rückhalt der Mitglieder bestätigt und kann – zusammen mit der stark besetzten Vorstandschaft - die erfolgreiche Arbeit der letzten 6 Jahre fortsetzen.
Im Jahr 2025 rückte die Feuerwehr Niedersteinbach zu 31 Einsätzen aus. 11 davon waren gemeldete Brände und 10 Verkehrsunfälle. Bei den Verkehrsunfällen setzte sich ein bedauerlicher Trend der letzten Jahre fort: Ein Großteil der Unfälle ereignete sich innerorts. Kommandant Daniel Glaser wies darauf hin, dass Politik und Behörden trotz wiederholter Hinweise auf die erheblichen Gefahrenlage entlang der Ortsdurchfahrt Niedersteinbach, bisher keine Maßnahmen zur Verkehrssicherheit oder Verkehrsberuhigung (z.B. Tempo 30) in Aussicht gestellt haben.
Kommandant Daniel Glaser ging auch auf den in 2025 vom Gemeinderat verabschiedeten Feuerwehrbedarfsplan ein. Demnach ist die FF Niedersteinbach bei Personal, Ausbildung und Ausrüstung gut aufgestellt. Die Mannschaftsstärke beträgt aktuell 43 aktive Mitglieder und 7 Mitglieder in der Kinder- und Jugendfeuerwehr. Der Feuerwehrverein hat insgesamt 77 Mitglieder.
Beim Gerätehaus der FF Niedersteinbach herrscht allerdings ein seit vielen Jahren bekannter dringender Handlungsbedarf. Der Feuerwehrbedarfsplan bezeichnet hierzu das Gerätehaus der FF Niedersteinbach als einziges der Gerätehäuser im Markt Mömbris als “mittelfristig nicht mehr arbeitsfähig”.
Der Bedarfsplan zeige weiterhin deutlich, dass ohne die kleinen Ortsfeuerwehren, die gesetzlich geforderte Hilfsfrist nur mit teuren hauptamtlichen Kräften erreichbar sind. Das Ehrenamt in den kleinen Wehren vor Ort in den einzelnen Ortsteilen, ist für den Markt Mömbris mit Abstand der günstigste Weg den abwehrenden Brandschutz sicherzustellen, so Daniel Glaser.
Unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Timo Uftring wurden und werden aktuell noch mehreren baulichen Maßnahmen am Gerätehaus durchgeführt. Daniel Glaser dankte Timo Uftring und seinen Helfern. Mit vielen Stunden ehrenamtlicher Eigenleistung wird dem Markt Mömbris hierdurch sehr viel Geld gespart.
Der stellvertretende Kommandant und Übungsleiter Martin Jung berichtete vom Übungs- und Ausbildungsgeschehen im vergangenen Jahr. Hervorgehoben wurde die Leitungsprüfung „Gruppe im Löscheinsatz“, die 11 Mitglieder im Juli erfolgreich abgelegt haben. Für 2026 ist die Leistungsprüfung „Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ geplant.
Jugendwartin Nicole Bozem blickte auf ein aktives Jahr mit acht Mitgliedern und rund 40 geleisteten Übungsstunden für die Kinder- und Jugendfeuerwehr Niedersteinbach zurück. Der erfolgreich absolvierte Wissenstest, motivierte Wettkampfteilnahmen sowie Ausflüge und weitere Aktionen zeigten, dass neben guter Ausbildung auch Teamwork und Spaß auf dem Programm standen.
Für 2026 plant die Jugendabteilung weitere Highlights wie das Absolvieren der Jugendflamme I, Teilnahme an Wettkämpfen sowie gemeinsame Ausflüge und setzt ihre engagierte Nachwuchsarbeit fort.
Berichtet wurde auch von den vielen weiteren Aktivitäten der FF Niedersteinbach. Die alljährliche Sammlung von Weihnachtsbäumen in Niedersteinbach und Brücken, die Absicherung des Martinszuges und des Krippenspiels und dem Besuch der dritten Klassen der Ivo-Zeiger Grundschule.
Timo Uftring berichtet vom erneut erfolgreichen Vatertagsfest 2025 im alten Grund und dankte allen Helfern. Das Fest hat sich inzwischen an dieser Location etabliert und wird am 14. Mai 2026 wieder im alten Grund stattfinden.
Kassenwart Rüdiger Geis berichtete vom erfolgreichen Marktfest. Hierbei stellten die Helfer der FF Niedersteinbach eines der größten Vereinskontingente an Helferstunden und wurden hierfür auch am letzten Tag des Marktfestes zusammen mit weiteren Vereinen geehrt.
Die Musiker der FF Niedersteinbach - die „Fellows on Fire“ - berichteten von ihrem Auftritt beim Sommergrillen auf der Niedersteinbacher Höhe und gaben einen Ausblick auf die Auftritte in 2026.
Daniel Glaser bedankte sich bei allen Mitgliedern der FF Niedersteinbach für ihr Engagement. Die FF Niedersteinbach kann sich über die vielen und vielfältig engagierten Mitglieder glücklich schätzen.
 
Orginalmeldung der FF Niedersteinbach
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. Januar 2026

Flammen, Action und Feuerwehrspaß: Kinderfeuerwehr Haibach startet ins neue Jahr

 

Die Kinderfeuerwehr Haibach ist am vergangenen Samstag mit viel Neugier, Action und Spaß in das neue Ausbildungsjahr gestartet. Gleich zu Beginn wurde es spannend: Anhand eines nassen und eines trockenen Tannenbaums konnten die Kinder live erleben, wie schnell ein ausgetrockneter Weihnachtsbaum in Flammen aufgeht – ein eindrucksvoller Moment, der zeigte, wie gefährlich solche Brände sein können.

Im Anschluss standen Bewegung, Teamgeist und Geschicklichkeit im Mittelpunkt. In kleinen Gruppen durchliefen die Kinder verschiedene Stationen: Beim Schlauchkegeln war eine ruhige Hand gefragt, mit den Tretfeuerwehrautos ging es in einem Parcours um Schnelligkeit und Koordination, und beim Minigolf durch die Flure mussten diverse feuerwehrtechnische Geräte geschickt umkurvt werden.

Die abwechslungsreiche Gruppenstunde verband spielerisch wichtige Lerninhalte mit viel Spaß und Gemeinschaft und war ein gelungener Start ins neue Jahr für die Kinderfeuerwehr der Gemeinde Haibach.

Bilder und Text: Kinderfeuerwehr Haibach

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. Januar 2026

Intensiver Austausch und praxisnahe Ausbildung: Zweitägige Fortbildungsveranstaltung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg

Am vergangenen Wochenende fand eine zweitägige Fort- und Ausbildungsveranstaltung für die Mitglieder der Kreisbrandinspektion statt. Im Mittelpunkt standen aktuelle Konzepte, neue Einsatzmittel sowie praxisorientierte Übungen und der fachliche Austausch zu zukünftigen Ausbildungs- und Beschaffungsmaßnahmen.
Der Samstag begann mit der Begrüßung und organisatorischen Hinweisen durch Kreisbrandrat Frank Wissel. Anschließend stellte Sascha Amrhein von der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff ein Schutzkonzept zur Prävention für Kinder und Jugendliche vor. Es folgte die Vorstellung des Warnzuges durch Kreisbrandinspektor Georg Thoma.
Daran schlossen sich mehrere praxisnahe Übungseinheiten mit der Software Fireboard, einer digitalen Führungs- und Lagedarstellungssoftware, die Einsatzleitungen bei der Koordination und Dokumentation von Feuerwehreinsätzen unterstützt, unter der Leitung von Kreisbrandmeister Martin Bahmer an.
Im Anschluss an das gemeinsame Mittagessen wurde eines von drei baugleichen Waldbrandtanklöschfahrzeugen vorgestellt, die kurz vor Weihnachten an die jeweiligen Feuerwehren ausgeliefert wurden und derzeit kurz vor der Indienststellung stehen.
Am Nachmittag folgten weitere Fireboard-Übungen unter der Leitung von Kreisbrandmeister Martin Bahmer sowie die Vorstellung und Überarbeitung des Einsatz- und Alarmplans für den Main durch Kreisbrandmeister Thorsten Frank. Zudem wurde die Planung einer für das Frühjahr vorgesehenen groß angelegten Katastrophenschutzübung auf dem Main erläutert.
Am frühen Abend wurden der ABC-Erkunder sowie das Messkonzept des Landkreises durch die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt und Kreisbrandmeister Christoph Ostheimer vorgestellt. Den Abschluss des fachlichen Teils bildete die Vorstellung des Leuchtturmkonzepts durch Kreisbrandmeister Marco Eich. Der erste Veranstaltungstag endete mit einem gemeinsamen Abendessen und einer offenen Diskussionsrunde.
Der Sonntag begann mit einem Überblick über aktuelle Themen und geplante Beschaffungsmaßnahmen für das Jahr 2026, vorgestellt von Kreisbrandinspektor Georg Thoma. Ein weiterer Schwerpunkt war der Sonderalarmplan für den Bahntunnel Laufach–Heigenbrücken, der von Kreisbrandinspektor Otto Hofmann erläutert wurde. Nach dem anschließenden Mittagessen traten die Teilnehmenden die Heimreise an.
Die Veranstaltung diente der fachlichen Weiterentwicklung sowie der Abstimmung innerhalb der Kreisbrandinspektion.
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 18. Januar 2026

Das eisige Wetter in den letzten Tagen führte zu einigen Wasserrohrbrüchen

Das zurückliegende eisige Wetter führte in den vergangenen Tage leider zu einigen Wasserrohrbrüchen, bei denen auch in einigen Fällen die Feuerwehren für Sofortmaßnahmen, insbesondere zum schnellen Abstellen des ausfließenden Wassers, gerufen wurden.

So rückte beispielsweise die Freiwillige Feuerwehr Großostheim am 11.01. gegen 22:40 Uhr in die Stockstädter Straße und am 14.01. gegen 10:10 Uhr in die Bornthalstraße zu Wasserrohrbrüchen mit einhergehenden Wasserschäden aus.

Am 17.01.2026 wurde gegen 11:25 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Glattbach zu einem Wasserrohrbruch an einem Hausanschluss in die Kapellenstraße alarmiert. Nachdem so der Hausanschluss von der Feuerwehr und dem Bauhof schnell am Hausschieber abgeschiebert werden konnte, wurde anschließend noch das ausgeströmte Wasser im Haus von der Feuerwehr gemeinsam mit den Hausbewohnern beseitigt.
Der an der Einsatzstelle vorbeigekommene Glattbacher Bürgermeister Kurt Baier ließ es sich nicht nehmen, selbst mit anzupacken und seine Feuerwehr und die Hausbewohner bei der Beseitigung des Wassers tatkräftig zu unterstützen.

(Quelle und Bilder zum Einsatz Glattbach FF Glattbach)
20260117 Wasserschaden Glattbach 2 20260117 Wasserschaden Glattbach 1
20260117 Wasserschaden Glattbach 3
Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 18. Januar 2026

Warum und wie Deckenverkleidungen aus Polyurethan brennen – eine Brandkatastrophen wie in Crans-Montana besser verstehen

Es ist noch nicht lange her, als es in Crans-Montana in der Schweiz während einer Veranstaltung entsetzlich brannte. Ein Tischfeuerwerk hatte in einer Bar die Deckenverkleidung in Brand gesetzt, vermutlich war sie aus dem Kunststoff Polyurethan. Viele Gäste filmten das Geschehen und versuchten sich leider zu spät in Sicherheit zu bringen. Doch warum konnte der Brand überhaupt derart eskalieren?

Die Freiwillige Feuerwehr Großostheim untersuchte bei einem Ausbildungsabend am vergangenen Donnerstag, den 15.01.2026 experimentell, aus welchen Materialien Deckenverkleidungen hergestellt sein können und wie sie sich während eines Brandes verhalten.

Der pensionierte Berufschemiker Wolfgang Rollmann, im Landkreis Aschaffenburg für die Feuerwehren auch als "Fachberater Chemie" im Dienst, brachte einige Beispiele mit. Selbstverständlich ist es nicht möglich, aus der Ferne und nur mit der Kenntnis von Presseberichten zuverlässige Angaben zum detaillierten Geschehen in der Schweiz zu treffen. Zum Vergleich hatte Rollmann daher einen ähnlichen Brand aus einer brasilianischen Disco im Januar 2013 herangezogen, bei dem die Untersuchungen zur Brandursache und zum Brandverlauf abgeschlossen sind. Fakt ist allemal: Hartschäume aus Polystyrol und Polyurethan - häufig genutzt zur Wärme- oder Schalldämmung - sind grundsätzlich leicht entflammbar. Sie können aber mit Zusatzstoffen gemischt werden, die sie schwer entflammbar machen; sobald eine vorhandene Zündquelle vom Material entfernt wird, erlischt der Brand dann wieder von selbst. Eine Reihe sehr interessanter Brandversuche mit bearbeiteten und unbearbeiteten Dämmstoffen aus Polystyrol und Polyurethan (häufig auch verwendet in Formteilen, Matratzen und Möbeln) machten den gravierenden Unterschied der verschiedenen Materialien greifbar. Was die Behandlung dieser Materialien im Detail bewirkt, kann sich durch chemische oder physikalische Reaktionen zeigen: Verkohltes Material kann sich als Schutzschicht auf dem Kunststoff ablagern und so den weiteren Abbrand verhindern. Flammschutzmittel können direkt in die chemische Reaktion der Verbrennung eingreifen und diese abbrechen. Eine weitere Eigenschaft von Brandschutzmitteln ist die Freisetzung von Wasser, das den Brand unmittelbar kühlt.

Bei weiteren Experimenten wurden auch die entstehenden Rauchgase bei Kunststoffbränden näher untersucht. Dieser stellt aufgrund der erstickenden, reizenden und giftigen Gase nicht bloß die wesentliche Todesursache bei Bränden dar, sondern die Rauchgase können auch noch brennbare Gase (Pyrolysegase) enthalten, die dann ab etwa 600 °C Raumtemperatur zu einem plötzlichen Flash Over (Rauchgasdurchzündung) führen können. Dabei breitet sich ein vermeintlich überschaubares Feuer in einem Raum schlagartig überall aus. Laien verwechseln dieses Phänomen häufig mit einer schlagartigen Explosion.

Dieser interessante, mit Versuchen untermauerte Fachvortrag wurde von den Teilnehmern sehr positiv aufgenommen. Brandverläufe, unter bestimmten Bedingungen, wurden damit besser nachvollziehbar und dieses Wissen nützt den Feuerwehrleuten auch bei ihren eigenen Brandeinsätzen bei ähnlichen Situationen.

(Quelle und Bilder FF Großostheim)
20260115 FF Großostheim Ausbildung Brandgefahren von Deckenverkleidungen 1 20260115 FF Großostheim Ausbildung Brandgefahren von Deckenverkleidungen 2
20260115 FF Großostheim Ausbildung Brandgefahren von Deckenverkleidungen 3 20260115 FF Großostheim Ausbildung Brandgefahren von Deckenverkleidungen 4
20260115 FF Großostheim Ausbildung Brandgefahren von Deckenverkleidungen 5 20260115 FF Großostheim Ausbildung Brandgefahren von Deckenverkleidungen 6
20260115 FF Großostheim Ausbildung Brandgefahren von Deckenverkleidungen 7 20260115 FF Großostheim Ausbildung Brandgefahren von Deckenverkleidungen 8
20260115 FF Großostheim Ausbildung Brandgefahren von Deckenverkleidungen 9 20260115 FF Großostheim Ausbildung Brandgefahren von Deckenverkleidungen 10
Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 17. Januar 2026

Schwerer Verkehrsunfall auf der A3 bei Stockstadt – Motorradfahrer tödlich verletzt

Die Feuerwehr Stockstadt am Main wurde am Samstag, 17.01.2026, um 11:17 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Autobahn A3 in Fahrtrichtung Würzburg alarmiert. Gemeldet war ein Verkehrsunfall mit mehreren Personenwagen und einem Motorrad. Mehrere Personen seien in Fahrzeugen eingeklemmt. Aufgrund des umfangreichen Meldebildes wurden sofort zusätzliche Feuerwehrkräfte aus Großostheim und Kleinostheim an die Einsatzstelle entsandt. Weiterhin wurden von der Integrierten Leitstelle Bayerischer Untermain auch zwei Rettungshubschrauber und weitere Rettungsmittel alarmiert.

Bei Eintreffen der ersten Rettungskräfte bestätigte sich das Lagebild. Vier Personenwagen und ein Motorradfahrer waren verunfallt. Eingeklemmt war glücklicherweise niemand. Ersthelfer, darunter zwei Ärzte, hatten sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen bei dem Motorradfahrer begonnen. Einsatzsanitäter der Feuerwehr unterstützten die umfangreichen Rettungsmaßnahmen des Sanitätspersonals.

Insgesamt wurden bei dem Unfall drei Personen verletzt. Vom Rettungsdienst wurden drei Notärzte, davon kamen zwei Notärzte mit Rettungshubschraubern, vier Rettungswagen, ein Einsatzleiter und ein PSNV-Team (Psychosoziale Notfallversorgung) eingesetzt. Die PSNV-Helfer kümmerten sich um Angehörige, welche den Unfall beobachtet hatten.

Weiter wurde von der Feuerwehr der Verkehr von der Hauptspur der Autobahn auf die Bundesstraße B469 abgeleitet. Die dreispurige Hauptspur als auch die parallel verlaufende zweispurige Regionalfahrbahn der Autobahn musste voll gesperrt werden. Wenig später musste auch die Gegenspur in Richtung Frankfurt gesperrt werden. Zur Unfallaufnahme durch einen Gutachter mussten dann kurzzeitig sogar alle zehn Fahrspuren der Autobahn voll gesperrt werden. Es kam zu umfangreichen Verkehrsbehinderungen.

Um 13:20 Uhr wurde die Einsatzleitung über, aus einem Lastwagen austretende Betriebsmittel im Stau vor der Unfallstelle informiert. Darauf wurden ein Löschfahrzeug und der Rüstwagen der Feuerwehr Stockstadt aus dem laufenden Einsatz herausgelöst und an die neue Einsatzstelle entsandt. Nach drei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle konnte an die Polizei und Autobahnmeisterei übergeben werden.

Die Polizei war mit mehreren Streifen, auch aus dem benachbarten Hessen, im Einsatz. Von den Feuerwehren Stockstadt, Großostheim und Kleinostheim sowie der Kreisbrandinspektion waren 46 Feuerwehrleute mit 10 Fahrzeugen am Einsatz beteiligt.

 

Nachtragsmeldung der Polizei zum Verkehrsunfall bei Stockstadt a. Main

Der 20-jährige Leichtkraftradfahrer ist im Verlauf des Abends, trotz einer schnellen notfallmedizinischen Versorgung, im Krankenhaus verstorben.


Entgegen der ersten Meldung, befanden sich im Mercedes, welcher den 20-Jährigen erfasste, drei Personen. Hierbei handelt es sich um einen türkischen 61-jährigen Mann, eine türkische 50-jährige Frau und eine 23-jährige deutsch-türkische Frau. Alle drei wurden leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden liegt im mittleren fünfstelligen Bereich.


Auf Weisung der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg, war auch ein Sachverständiger vor Ort.
Der genaue Unfallhergang und dessen Ursache sind weiterhin Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Quelle: Polizei Unterfranken

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Text und Bilder:  Freiwillige Feuerwehr Stockstadt, Armin Lerch

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 17. Januar 2026

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