Wir haben folgenden Lehrgangsplatz für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Gerätewart
Lehrgangsdauer: 17.03. - 21.03.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Wir haben folgenden Lehrgangsplatz für euch im Angebot:
Lehrgangsart: Gerätewart
Lehrgangsdauer: 17.03. - 21.03.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 oder per Email unter
Am Freitag, den 10.01.25 war es so weit. Im Rahmen einer kleinen Segnungsfeier bekamen das neue Feuerwehrhaus sowie das neue Hilfelöschgruppenfahrzeug HLF20 in Sailauf durch Pfarrerin Bettina Luxeo (evangelisch) und Pfarrer Andreas Reuter (katholisch) ihren kirchlichen Segen.
Nach knapp drei Jahren Bauzeit und einer enormen Kostenexplosion, hauptsächlich verursacht durch die Corona- und Ukraine-Krise, wurde trotz der angespannten finanziellen Lage der Gemeinde, von Seiten des Gemeinderats immer an der Fertigstellung des Feuerwehrhauses und der Beschaffung des HLF20 festgehalten.
Nach den Grußworten des Vereinsvorsitzenden Peter Kernhof, Bürgermeister Michael Dümig, Kommandant Claus Schmitt, Dominik Allig (Vertrieb Magirus), sowie dem stellvertretenden Landrat Michael Baumann, überbrachte Kreisbrandrat Frank Wissel die Glückwünsche der Kreisbrandinspektion und gratulierte zum neuen Fahrzeug und zum neuen Domizil.
In einer kleinen Feierstunde im Anschluss hatte jeder der geladenen Gäste die Möglichkeit das neue Feuerwehrhaus und das Feuerwehrfahrzeug zu begutachten.
In den nächsten Wochen wird weiterhin intensiv mit dem neuen Fahrzeug und seinen Gerätschaften geübt, so dass es vermutlich im Februar in Dienst gestellt werden kann.
Die offizielle Einweihung findet im Rahmen der 150-Jahr-Feier der FF Sailauf vom 25.07. bis 27.07.2025 mit einem großen Fest auf dem Festplatz in direkter Nähe zum neuen Feuerwehrhaus statt.
(Quelle FF Sailauf / Fotos: Kurt Steigerwald)


Am 18. und 19. Januar 2025 trafen sich die Mitglieder der Kreisbrandinspektion zu einem Fortbildungswochenende im Schullandheim Hobbach. Ziel der Veranstaltung war es, aktuelle Herausforderungen im Brand- und Katastrophenschutz zu thematisieren und Führungsstrategien für die Zukunft zu entwickeln.
Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Kreisbrandrat Frank Wissel startete um 08:30 Uhr der erste Vortrag des Tages. Regierungsamtmann Mathias Amrhein, Abteilungsleiter für Brand- und Katastrophenschutz im Landratsamt Aschaffenburg, informierte über die Einsatzmöglichkeiten und Vorteile der Programme GeoKAT, Katwarn und Mowas , die bei Großschadenslagen eine wichtige Rolle zur Information bzw. Unterrichtung der Bevölkerung spielen.
Anschließend referierte Kreisbrandmeister Marco Eich zum Thema Flächenlagen im Landkreis Aschaffenburg – Unwetter. In seinem 120-minütigen Vortrag beleuchtet er die Aufgaben der Abschnittsführungsstellen, Führungskonzepte sowie die rechtlichen Aspekte und Priorisierung von Einsätzen. Ein interaktives Element rundete diesen Vortrag ab: In einer Gruppenarbeit hatten die Teilnehmer die Gelegenheit, eine Flächenlage eigenständig abzuarbeiten und ihr Wissen praktisch anzuwenden.
Nach der Mittagspause wurde das Programm durch einen Vortrag von Dipl.-Ing. Claudius Blank, Stadtbrandrat der Freiwilligen Feuerwehr München, ergänzt. Unter dem Titel „Der Kommandant als Torwächter – Grundlagen, Notwendigkeit und Beispiele für die Gesinnungsprüfung im Freiwilligen Feuerwehrdienst“ stellte Blank die Grundlagen und die Notwendigkeit der regelmäßigen Eignungsprüfung – Gesinnungsprüfung von Feuerwehrangehörigen in den Mittelpunkt. Die Eignungsprüfung muss die körperliche, geistige und fachliche Eignung und die erforderliche Zuverlässigkeit feststellen. Er ging auf die wachsende Bedeutung von Prävention und Aufarbeitung ein und thematisierte, wie gesellschaftliche Veränderungen und der zunehmende Druck die Anforderungen an die Kommandanten erhöht.
Besonderes Augenmerk legte Blank auf die Rolle der Kommandantin oder des Kommandanten als zentrale Führungsfigur. Neben der Überprüfung der Eignung seiner Mannschaft mahnte er auch die Selbstreflexion der Führungskräfte an. Der Referent empfahl ein solides Netzwerk aus Führungspersönlichkeiten sowie die Unterstützung durch die Feuerwehrvereine, um die Einsatzbereitschaft und Stabilität langfristig zu sichern.
Den letzten Ausbildungsblock übernahm Manuel Spielmann von der Firma firetrux.com. Spielmann stellte in seinem Vortrag die Sonderrechte in den Fokus. Was verstehen wir unter Sonderrechten: Die Alarmfahrt der Feuerwehr aus der Sicht der Anderen. Die StVO in „blauem Licht“ sowie Stress, Chunks und Wahrnehmung - das waren die Schlüsselthemen auf die der Fahrlehrer praxisnah einging. Spielmann sensibilisierte die Teilnehmer in seinen kurzweiligen Ausführungen, den Fahrstil bei Sondersignalfahrten der jeweiligen Situation unbedingt anzupassen.
Kreisbrandinspektor Thilo Happ beendete gegen 19:00 Uhr den ersten Tag. Der Abend klang nach dem gemeinsamen Abendessen in geselliger Runde aus.
Nach dem gemeinsamen Frühstück im Schullandheim eröffnete Kreisbrandrat Frank Wissel gegen 8:30 Uhr den zweiten Tag. Wissel ließ den gestrigen Ausbildungstag Revue passieren und dankte nochmals dem für die Ausbildung zuständigen Kreisbrandinspektor Thilo Happ für die Organisation der Veranstaltung. Abschließend wurden am Sonntagvormittag aktuelle Themen von den Mitgliedern der Kreisbrandinspektion diskutiert. Das Wochenende setzte damit nicht nur wichtige Impulse für die Weiterentwicklung des Brand- und Katastrophenschutzes im Landkreis Aschaffenburg, sondern bot den Teilnehmern auch eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch. Nach dem abschließenden Mittagessen endete die Veranstaltung und die Mitglieder der Kreisbrandinspektion konnten die Heimreise antreten.
Am 18.01.2025 wurden auf der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Jakobsthal Andreas Kerber als Kommandant und Christian Schrom als stellvertretender Kommandant wiedergewählt.
Die Kreisbrandinspektion sowie der Kreisfeuerwehrverband gratulieren den wiedergewählten Kommandanten und wünschen weiterhin ein glückliches Händchen bei den zu treffenden Entscheidungen.
Mit dem beiliegenden Antrag an den Bayer. Landtag wurde von einer größeren Anzahl von Landtagsabgeordneten ein zweiter Beschaffungsweg für den Erwerb von Feuerwehrbedarf in Bayern angeregt, in dem zentrale Beschaffungsmaßnahmen von Feuerwehrfahrzeugen und Feuerwehrausrüstungen vom Staat für die Kommunen organisiert werden. Unser Landtagsabgeordnete Prof. Dr. Winfried Bausback unterstütze diesen Antrag auch.
Der Landtag hat dem Antrag mittlerweile zugestimmt.
In einem ersten Schritt soll nun eine zentrale Beschaffungsmaßnahme mit einem gängigen Fahrzeugtyp in 2025 erprobt werden. Das Innenministerium wird ein Pilotprojekt für eine zentrale Fahrzeugbeschaffung vorbereiten.
Nach positiver erster Erprobung soll auf der Grundlage der Erkenntnisse ein effizientes und einfaches Beschaffungs- und Fördersystem für zentrale Beschaffungsmaßnahmen erarbeitet und veröffentlicht werden.
Den Kommunen soll es aber auch weiterhin möglich bleiben, die Beschaffung auf dem herkömmlichen Weg über Ausschreibung selbst sicherzustellen.
Download: Antrag_Feuerwehrbedarf_zentrale_Beschaffung.pdf
Der im Besitz des Freistaates befindliche gasbefeuerte Brandübungscontainer im Atemschutzzentrum Goldbach wird 2025 saniert. Von der geplanten Sanierung ist nur der zuerst vom Staat beschaffte erdgeschossige Brandübungscontainer (Grundcontainer) betroffen.
Das Bayer. Innenministerium hat kürzlich an die Firma FireGo den Sanierungsauftrag für alle staatseigenen Brandübungscontainer erteilt. Mit der Firma FireGo muss jetzt unser Termin abgestimmt werden.
Mit dem staatlichen Sanierungsauftrag wird der Standort und der Betrieb des gasbefeuerten Brandübungscontainer in Goldbach für weitere Jahre gesichert.
Newsletter des Bayerischen Innenministeriums – Neue Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien
Liebe Leserinnen und Leser,
wir treiben die Modernisierung der Bayerischen Feuerwehr weiter voran.
Mit den neuen Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien, die um weitere drei Jahre bis 31. Dezember 2027 verlängert und inhaltlich überarbeitet wurden, setzen wir ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit unserer Feuerwehren. Insgesamt umfasst das Maßnahmenpaket ein jährliches Volumen von mehr als 22 Millionen Euro.
Die neuen Richtlinien bringen eine Vielzahl von Verbesserungen mit sich:
Besonders hervorzuheben ist die Erweiterung der Fördermöglichkeiten bei Feuerwehrhäusern. Künftig sind auch Förderungen für Generalsanierungen zu gleichen Förderfestbeträgen wie für einen Neubau möglich. Damit setzen wir einen Anreiz, Bestandsbauten weiter zu nutzen und leisten einen Beitrag zur Nachhaltigkeit.
Zudem werden erstmals geschlechtergetrennte Sanitärräume in bestehenden Feuerwehrhäusern förderfähig. So beseitigen wir mögliche Hemmnisse und schaffen wichtige Voraussetzungen, um noch mehr Frauen für den Feuerwehrdienst zu gewinnen.
Kleinere Feuerwehren und der ländliche Raum profitieren besonders von einer neuen Regelung: Der Festbetrag für den ersten und zweiten Stellplatz bei einem Neubau oder einer Generalsanierung eines Feuerwehrhauses wird von 121.000 Euro auf 160.000 Euro angehoben – eine enorme Unterstützung für Feuerwehren, die gerade in ländlichen Regionen eine unverzichtbare Rolle im Katastrophen- und Brandschutz spielen!
Auch bei der Anschaffung von Einsatzfahrzeugen setzen die überarbeiteten Richtlinien neue Maßstäbe. Die Förderfestbeträge für die vier Standardfahrzeugtypen wurden um jeweils 25 Prozent angehoben. Besonders belastete Feuerwehren mit einem Autobahnabschnitt oder einer mehrspurig ausgebauten Schnellstraße erhalten ebenfalls um 25 Prozent höhere Festbeträge für die hierfür erforderlichen Spezial-Fahrzeuge. Damit stellen wir sicher, dass unsere Einsatzkräfte stets mit modernster Technik ausgestattet sind.
Eine weitere, wichtige Neuerung ist die Einführung einer Förderung von 250.000 Euro für die Errichtung eines Übungshauses. Diese Anlagen ermöglichen praxisnahe Ausbildungs- und Übungsmöglichkeiten direkt vor Ort. Hierzu erarbeiten die Staatlichen Feuerwehrschulen derzeit eine modulare Musterplanung.
Die Maßnahmen sind Teil unserer kontinuierlichen Bemühungen, den Brandschutz in Bayern zu stärken. Mit den Neuerungen schaffen wir nicht nur die besten Voraussetzungen für die Arbeit unserer Feuerwehren, sondern senden auch ein klares Signal: Der Schutz und die Sicherheit der Menschen in Bayern stehen für uns an erster Stelle – heute und in Zukunft!
Mit besten Grüßen
Ihr Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister
Ihr Sandro Kirchner, MdL
Staatssekretär
Neue Förderrichtlinie mit Anlagen: Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinie_ab_01.01.2025_mit_Anlagen.pdf