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Berufsfeuerwehrtag der Jugendfeuerwehr Jakobsthal

Ein spannendes und zugleich lehrreiches Wochenende erlebte die Jugendfeuerwehr Jakobsthal bei ihrem erstmals durchgeführten „Berufsfeuerwehrtag“. Von Freitagmittag bis Samstagmittag verbrachten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Betreuern einen abwechslungsreichen Dienstbetrieb nach dem Vorbild einer Berufsfeuerwehr.

Während der gesamten Veranstaltung standen verschiedene Ausbildungs- und Übungseinheiten auf dem Programm, die möglichst realitätsnah gestaltet wurden. Zwischen den einzelnen Übungen gab es immer wieder ausreichend Zeit zum Ausruhen und für gemeinsame Mahlzeiten. Neben den praktischen Ausbildungseinheiten gehörten auch die Pflege und Unterhaltung der Gerätschaften sowie das kameradschaftliche Miteinander zum Tagesablauf.

Im Verlauf der Veranstaltung wurden die Jugendlichen mehrfach zu simulierten Einsätzen alarmiert. Insgesamt galt es, mehrere abwechslungsreiche Szenarien zu bewältigen. Dazu gehörten unter anderem eine Rauchentwicklung in einem Gebäude durch angebranntes Essen, ein simulierter Mülltonnenbrand, die Suche nach einem vermissten und verletzten Waldarbeiter in unwegsamem Gelände sowie ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer mit mehreren verletzten Personen.

Die Jugendlichen arbeiteten die Einsatzlagen dabei weitgehend eigenständig ab, konnten sich jedoch jederzeit auf die Unterstützung ihrer Betreuer verlassen. Sämtliche Übungen wurden sorgfältig vorbereitet und begleitet. Für zusätzliche Realität sorgten eingesetzte Statisten, die die verschiedenen Szenarien unterstützten.

Im Vordergrund standen neben dem Spaß vor allem die Förderung von Teamarbeit, Verantwortungsbewusstsein und das Kennenlernen der vielseitigen Aufgaben der Feuerwehr. Gleichzeitig erhielten die Jugendlichen einen spannenden Einblick in den Alltag einer Feuerwehr.

Nach einem ereignisreichen Wochenende konnten die Teilnehmer am Samstagmittag müde, aber glücklich nach Hause verabschiedet werden. Jugendwart Marco Herteux und Fynn Harnischfeger beendeten gemeinsam mit Betreuerin und „Übungsleitstelle“ Natascha Boffo die gelungene Veranstaltung mit den Worten: „Dienstschluss“.

 

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Text: M. Herteux, Jugendwart / KBM Markus Fischer

Bilder: FFW Jakobsthal
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 24. Mai 2026

Verkehrsunfall auf der A45 fordert Feuerwehreinsatz am Freitagabend

Am Freitagabend (22.05.26) wurde die Freiwillige Feuerwehr Kahl am Main um 20:50 Uhr alarmiert – unmittelbar nachdem alle Fahrzeuge nach der Zugübung wieder vollständig bestückt und einsatzbereit waren.

Die Alarmierung führte auf die Autobahn A45 in Fahrtrichtung Gießen zwischen der Anschlussstelle Alzenau-Nord und dem weiteren Streckenverlauf. Dort war es zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW gekommen. Ein Fahrzeug kam in der Leitplanke zum Stehen, das zweite Fahrzeug befand sich etwa 200 Meter weiter vorne. Insgesamt waren vier Personen beteiligt.

Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes wurden die beteiligten Personen durch medizinisch geschulte Feuerwehrkräfte erstversorgt. Nach ambulanter Behandlung durch den Rettungsdienst musste glücklicherweise keine Person in ein Krankenhaus transportiert werden.

Durch die Feuerwehr Kahl wurde die Einsatzstelle abgesichert und ausgeleuchtet sowie der Brandschutz sichergestellt. Die Freiwillige Feuerwehr Karlstein übernahm mit dem Verkehrssicherungsanhänger (VSA) die Absicherung der Einsatzstelle und leitete den Verkehr auf einem Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbei.

Aufgrund des Alarmstichwortes „Verkehrsunfall mit mehreren PKW“ wurde ebenfalls die Freiwillige Feuerwehr Alzenau alarmiert, musste vor Ort jedoch nicht tätig werden.

Nach rund zwei Stunden konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Polizei sowie die Autobahnmeisterei übergeben werden. Die fünf Fahrzeuge aus Kahl, die sich im Einsatz befanden, fuhren anschließend zurück ins Gerätehaus.

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Text und Bilder: Marwin Stephan, stv. Kommandant FF Kahl 

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 23. Mai 2026

Einladung der Freiwilligen Feuerwehr Kleinkahl zum 150-jährigen Jubiläumsfest vom 17. bis 19.07.2026 am Feuerwehrhaus

Jubiläum FF Kleinkahl

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 23. Mai 2026

Ausfall des wöchentlichen Probealarms der digitalen Meldeempfänger im Landkreis Aschaffenburg

 

Die heutige wöchentliche Probalarmierung der digitalen Meldeempfänger im Landkreis Aschaffenburg konnte heute leider nicht wie gewohnt stattfinden.

Der nächste turnusmäßige Probalarm findet am Samstag, den 30.05.2026, zur bekannten Uhrzeit statt.

 

 

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 23. Mai 2026

Intensive Ausbildungswoche im Atemschutzzentrum erfolgreich beendet

 

Vom 18.05. bis 22.05. fand im Atemschutzzentrum des Landkreises Aschaffenburg in Goldbach ein Vollzeitlehrgang für Atemschutzgeräteträger statt. Acht Feuerwehrdienstleistende aus dem Landkreis Aschaffenburg konnten den Lehrgang nach einer intensiven Ausbildungswoche erfolgreich abschließen.

Neben der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger absolvierten die Teilnehmer zusätzlich die Ausbildung zum CSA-Träger. Ein weiterer Ausbildungsschwerpunkt war das Training in der gasbetriebenen Übungsanlage, in der realitätsnahe Einsatzsituationen unter Atemschutz trainiert wurden. Damit konnten wichtige Grundlagen für den sicheren Einsatz unter schwerem Atemschutz vermittelt und vertieft werden.

Erfolgreich teilgenommen haben:

  • Aileen Neuendorf – Freiwillige Feuerwehr Stockstadt
  • Matthias Schmitt – Freiwillige Feuerwehr Stockstadt
  • Sebastian Hartmann – Freiwillige Feuerwehr Waldaschaff
  • Alexander Spatz – Freiwillige Feuerwehr Hörstein
  • Tizian Oberle – Freiwillige Feuerwehr Hösbach
  • Max Zang – Freiwillige Feuerwehr Goldbach
  • Tobias Zeis – Freiwillige Feuerwehr Bessenbach
  • Darius Zinn – Freiwillige Feuerwehr Kahl

Das Team des Atemschutzzentrums sowie die Kreisbrandinspektion gratulieren allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern herzlich zum erfolgreichen Lehrgangsabschluss und wünschen ihnen stets eine gesunde Rückkehr von allen Einsätzen.

 

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 23. Mai 2026

Jugendfeuerwehr-Einsatzübung - Technische Hilfeleistung nach Verkehrsunfall

Am Montag, 18.05.2026, stand nach mehreren Übungsabenden zum Thema Technische Hilfeleistung die praktische Anwendung des Gelernten im Mittelpunkt. Hierzu wurde im Ortsgebiet eine realitätsnahe Einsatzübung durchgeführt. Die Ausgangslage: Ein Verkehrsunfall mit einem auf der Seite liegenden PKW und einer eingeklemmten Person.

Nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle wurden durch die Jugendlichen sofort die ersten Maßnahmen eingeleitet. Der Angriffstrupp übernahm zunächst die Patientenbetreuung, während das Fahrzeug mit dem Stab-Fast-System gegen Wegrollen und Umkippen gesichert wurde. Parallel dazu wurde ein Ablageplatz für die notwendigen Geräte aufgebaut. Hierzu gehörten unter anderem die hydraulische Rettungsschere, der Spreizer, der Pedalschneider, Material für das Glasmanagement, Sanitätsmaterial sowie Unterbaumaterial und weitere Rettungsgeräte. Unter Anleitung des Gruppenführers arbeiteten die Jugendlichen die Einsatzlage Schritt für Schritt ab und setzten das Gelernte aus den vergangenen Ausbildungsdiensten praktisch um.

Zunächst wurde eine erste Öffnung geschaffen, damit der sogenannte „innere Retter“ zur eingeklemmten Person gelangen und diese während der gesamten Rettung betreuen konnte. Im weiteren Verlauf wurde die Dachabnahme vorbereitet. Dafür wurden zunächst die Scheiben entfernt, ein Entlastungsschnitt an der Frontscheibe durchgeführt und anschließend die Fahrzeugsäulen mit der hydraulischen Schere durchtrennt. Während der gesamten Rettungsmaßnahme stand die Versorgung und Betreuung der verletzten Person im Vordergrund. Nach erfolgreicher Öffnung des Fahrzeugs konnte die Person schließlich sicher und patientenschonend aus dem Fahrzeug gerettet werden.

In Deutschland ereignen sich jährlich rund 290.000 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. Gerade bei schweren Unfällen zählt oft jede Minute – deshalb sind Ausbildung und regelmäßige Übungen besonders wichtig. [Quelle: Statistisches Bundesamt]

Ein großes Dankeschön an unsere Jugendlichen – die Übung hat gezeigt, wie wichtig Teamarbeit, Konzentration und eine gute Ausbildung im Einsatzfall sind.

(Text: Franziska Winkler, Bilder: Philipp van der Gouwe)

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Geschrieben von: Andreas Hausotter Pressesprecher
Veröffentlicht: 22. Mai 2026

Kreisbrandrat Frank Wissel befindet sich aktuell im Krankenstand

KBR Wissel musste am Donnerstag rettungsdienstlich in eine Klinik eingeliefert werden. Nach der ersten medizinischen Versorgung geht es ihm den Umständen entsprechend gut. Im Anschluss wird er unmittelbar eine Reha‑Maßnahme antreten und steht daher in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung.

Für alle dienstlichen Anliegen wenden Sie sich bitte an die Kreisbrandinspektoren.

Unser Dank gilt den kompetenten Ersthelfern des Landratsamtes, dem Rettungsdienstpersonal sowie den Ärztinnen, Ärzten und Pflegenden des Klinikums Aschaffenburg.

Wir wünschen Frank Wissel eine schnelle und vollständige Genesung.

Geschrieben von: KBM Martin Bahmer
Veröffentlicht: 22. Mai 2026

Die Waldbrandgefahr steigt in Unterfranken über das Pfingstwochenende wieder deutlich an

Zum Pfingstwochenende steigt durch die sommerlichen Temperaturen die Gefahr von Vegetationsbränden in Wald und Flur in ganz Unterfranken wieder deutlich an.

Deshalb ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken über das Pfingstwochenende die Luftbeobachtung der Wälder und Fluren für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Auf Grund des schönen Wetters und der Feiertage ist mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist für den gesamten Zeitraum der Anordnung die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit deutlich erhöht.

In den Nachmittagsstunden sind je ein Beobachtungsflugzeuge über eine Ost- und eine West-Route über Unterfranken unterwegs, um mögliche Brände frühzeitig zu erkennen.

Das seit 03. April 2026 auf dem Flugplatz Giebelstadt in Bereitschaft gestellte Schnelle Einsatzflugzeug (SEF) steht weiterhin, wie bereits mit seiner Indienstellung hier bekanntgegeben, für die Luftbeobachtung von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang in konkreten Einsatzlagen zur Verfügung.

Die konkrete Anforderung einer Luftbeobachtung für einen Einsatzfall im Landkreis Aschaffenburg erfolgt durch die Einsatzleitung Vorort über die Integrierte Leitstelle Bayer. Untermain. Auf die eigenen Möglichkeiten einer Luftaufklärung eines konkreten Schadensgebietes durch unser Drohnenteam wird ebenfalls verwiesen.

Bitte helft sie alle mit, unsere Wälder und Fluren vor eine Vernichtung durch Brände zu schützen und verhaltet sie sich verantwortungsvoll.

Maßnahmen zur Waldbrandverhütung:

  • Kein offenes Feuer:

Im Wald und in Waldnähe ist offenes Feuer strengstens verboten, auch Grillen ist nur auf speziell dafür vorgesehenen und genehmigten Plätzen erlaubt. 

  • Rauchverbot:

Vom 1. März bis zum 31. Oktober gilt in Bayern für Waldbesucher ein Rauchverbot im Wald.

  • Vorsicht mit Fahrzeugen:

Autos mit Katalysatoren sollten nicht über trockenem Gras geparkt werden, da dies zu Bränden führen kann.

  • Unerlaubtes Parken vermeiden:

Einfahrten zu Waldwegen dürfen nicht zugeparkt werden, da diese als Rettungswege und Anfahrtswege für die Feuerwehr dienen.

  • Vermeidung von Glutnestern:

Zigarettenkippen oder glimmende Gegenstände dürfen nicht einfach weggeworfen werden.

  • Wachsamkeit:

Jeder Waldbrand ist umgehend über die Notrufnummer 112 zu melden.

  • Beachtung der Waldbrandgefahrenstufen:

Je nach Gefahrenstufe können zusätzliche Einschränkungen im Wald, wie Betretungsverbote oder das Verbot der Nutzung von Feuerstellen und Grillplätzen, gelten.

  • Verwendung von Rettungspunkten und Handy-Apps:

Bei der Meldung eines Waldbrandes können Rettungspunkte, die in regelmäßigen Abständen im Wald angebracht sind, zur genauen Ortung des Brandes dienen.

Eine Standortbestimmung eines Waldbrandes kann auch einfach über die Handy-App What3Words erfolgen und die drei Wörter mit dem Notruf an die Integrierte weitergegeben werden.

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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 22. Mai 2026

Bagger gerät bei Erdarbeiten in Brand – Helfer mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus

Am Freitagmorgen, den 22.5.2026, um 8.32 Uhr wurden die Freiwilligen Feuerwehren Hörstein, Wasserlos und Alzenau gemeinsam mit dem diensthabenden Kreisbrandmeister Markus Rohmann zu einem Brand nahe der Straße am jüdischen Friedhof in Hörstein alarmiert. Bei Erdarbeiten auf einem Feld geriet die Fahrerkabine eines Baggers in Brand. Da sich die Einsatzstelle außerhalb der Wohnbebauung befand, erfolgte die Wasserversorgung aus dem Löschwassertank eines Feuerwehrfahrzeugs. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand das Führerhaus bereits in Flammen. Ein Trupp unter Atemschutz nahm umgehend die Brandbekämpfung mit einem C-Rohr auf und konnte das Feuer schnell löschen. Anschließend wurde der Bagger mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Ein Arbeitskollege des Baggerfahrers, der noch vor Eintreffen der Feuerwehr erste Löschmaßnahmen eingeleitet hatte, erlitt dabei eine Rauchvergiftung. Er wurde zunächst von Feuerwehrsanitätern versorgt und anschließend vom Rettungswagen der BRK Rettungswache Alzenau zur weiteren medizinischen Abklärung in ein Krankenhaus gebracht. Unter der Einsatzleitung von Markus Emge, Erster stellvertretender Kommandant der Feuerwehr Hörstein, waren insgesamt 45 Einsatzkräfte der beteiligten Feuerwehren vor Ort.

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Geschrieben von: Andreas Hausotter Pressesprecher
Veröffentlicht: 22. Mai 2026

Pakt für den Bevölkerungsschutz - Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt geplante Investitionen des Bundes

"Zehn Milliarden Euro sind dringend nötig. Die Innenministerkonferenz fordert das seit Jahren. Der Freistaat investiert bereits kräftig in Schutz der Bevölkerung". Bayerns Innenminister Joachim Herrmann begrüßt den neuen Pakt für den Bevölkerungsschutz. Das Bundeskabinett hat gestern Eckpunkte für dieses im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD angekündigte Investitionspaket beschlossen. "Die zehn Milliarden Euro bis 2029 sind ein erster wichtiger Schritt und dringend nötig für den Zivilschutz und den raschen Wiederaufbau entsprechender Strukturen. Bereits seit 2022 hat die Innenministerkonferenz gefordert, die Investitionen in den Schutz der Bevölkerung deutlich auszubauen. Dieser Pakt berücksichtigt dies nun endlich zu einem großen Teil." Herrmann forderte, als nächstes genau zu eruieren, wo die Gelder am besten investiert werden: "Wir brauchen einen klaren Aufgabenzuschnitt für Krisen unterschiedlicher Art. Außerdem dürfen sich nicht nur Bund, Länder und Kommunen miteinander austauschen. Wir müssen zwingend auch die Hilfs- und Rettungsorganisationen eng einbinden. Denn unsere Einsatzkräfte stehen im Fall des Falles an vorderster Front. Nur so können wir im Krisenfall effektiv und abgestimmt vorgehen."

Die Mittel aus dem Pakt für den Bevölkerungsschutz sollen auch für den weiteren Ausbau und die Härtung der Systeme für die Warnung der Bevölkerung genutzt werden. Höhere Investitionen für den Ausbau des Sirenennetzes sind bisher aber leider nicht vorgesehen. Herrmann: "Das entspricht weder den Erwartungen von Ländern und Kommunen noch wird dies dem aktuellen Bedarf gerecht. Dabei ist unstreitig, dass Sirenen wegen ihres Mehrfachnutzens und ihres Weckeffektes ein wichtiges Warnmittel sind, das in Zeiten nicht mehr ausgeschlossener kriegerischer Auseinandersetzungen unverzichtbar ist." In Bayern gibt es aktuell mehr als 11.000 Sirenen. "Wir sind aber noch nicht am Ziel. Wir müssen uns gemeinsam für den Ausbau der Sireneninfrastruktur einsetzen – seitens der Kommunen, des Freistaats Bayern, aber eben auch des Bundes – und für Planungssicherheit sorgen."

Insgesamt sieht der Innenminister den Freistaat Bayern gut gerüstet beim Schutz der Bevölkerung. "Wir investieren konsequent in den Katastrophenschutz und haben in den letzten fünf Jahren mehr als 155 Millionen Euro für diese Zwecke zur Verfügung gestellt. Dieses hohe Niveau halten wir auch weiterhin aufrecht. Im Doppelhaushalt 2026/2027 sind hierfür rund 80 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommen 20 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für Aufgaben im Rettungsdienst und Katastrophenschutz." In die Feuerwehrförderung und die Staatlichen Feuerwehrschulen hat der Freistaat Bayern in den letzten fünf Jahren insgesamt fast 460 Millionen Euro investiert, für 2026 und 2027 stehen für die Feuerwehren rund 267 Millionen Euro zur Verfügung.  Über 50 Millionen Euro standen in den letzten fünf Jahren in Summe für die Berg- und Höhlen- sowie die Wasserrettung zur Verfügung. Auch hier sind jährlich weiterhin mehr als zehn Millionen Euro eingeplant.

Aktuell werden beispielsweise Notstromgerätesätze Feuerwehr für alle 96 Kreis­verwaltungsbehörden in Bayern beschafft und auch kräftig in die Ausstattung der Hilfsorganisationen investiert. Im Juli übergibt Innenminister Herrmann gemeinsam mit Bundesinnenminister Dobrindt in Gunzenhausen mehr als 110 Einsatzfahrzeuge des Katastrophen- und Zivilschutzes an freiwillige Hilfsorganisationen und Feuerwehren. "Davon sind mehr als die Hälfte der Fahrzeuge allein vom Freistaat finanziert. Das zeigt: Wir tun bereits Vieles und unterstützen unsere Einsatzkräfte, wo immer wir können", so Herrmann.

Darüber hinaus steht der Freistaat im engen Austausch mit den Kommunen. "Im Krisenfall müssen nicht nur die Staats- und Regierungsfunktionen aufrechterhalten werden, sondern auch die Notversorgung der Bevölkerung sichergestellt sein. All diese Aufgaben werden praktisch auf kommunaler Ebene umgesetzt." Daher gebe es auch regelmäßig Besprechungen zwischen dem Landesamt für Bevölkerungsschutz und den bayerischen Oberbürgermeistern und Landräten.

(Quelle BayStMI PM 158/2026 vom 21.05.2026)
Bayer.  Staatsministerium des Innern, für Sport und IntegrationBayerns Innenminister Joachim Herrmann stellt neue Notstromgerätesätze für die bayerischen Feuerwehren in Nürnberg vorNürnberg, 04.03.2026©BayStMI/Giulia Iannicelli

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 21. Mai 2026

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