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Am frühen Samstagmorgen, den 1. November 2025, war die Freiwillige Feuerwehr Schöllkrippen im Einsatz, um den Transport des diesjährigen Frankfurter Weihnachtsbaumes zu unterstützen. Der Baum, der in diesem Jahr aus Schöllkrippen stammt, wurde von seinem Fällort bis zum Gelände des Verkehrsbetriebes KVG Schöllkrippen transportiert.
Für diese Strecke mussten zeitweise mehrere Straßen gesperrt werden. Aufgrund der beachtlichen Größe des Baumes war ein Spezialfahrzeug im Einsatz, dessen Achsen einzeln gelenkt werden können – eine beeindruckende technische Leistung und Millimeterarbeit, die viele Bürgerinnen und Bürger an den Straßenrändern live verfolgten.
Die Feuerwehr Schöllkrippen war mit drei Fahrzeugen und sieben Einsatzkräften von 6:00 bis 8:15 Uhr im Einsatz und übernahm die verkehrslenkenden Maßnahmen, um einen sicheren Ablauf zu gewährleisten.
Die Feuerwehr bedankt sich herzlich bei allen Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis für die kurzfristigen Sperrungen und wünscht dem Frankfurter Weihnachtsbaum eine gute Fahrt in die Mainmetropole.











Text/Bilder: Feuerwehr Schöllkrippen
Mit der Eröffnung des neuen Studiengangs Rettungsingenieurwesen an der Technischen Hochschule Augsburg setzt Bayern ein starkes Zeichen für mehr Sicherheit und Zukunftsfähigkeit im Bevölkerungsschutz. Innenminister Joachim Herrmann, der die Schirmherrschaft übernommen hat, betonte die Bedeutung moderner Ausbildung und die enge Partnerschaft zwischen Wissenschaft, Feuerwehren und Hilfsorganisationen.
Die Technische Hochschule Augsburg hat am 28.10.2025 die Eröffnung des neuen Studiengangs Rettungsingenieurswesen gefeiert, für den Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann die Schirmherrschaft übernommen hat. „Mit dem neuen Bachelorstudium im Rettungsingenieurswesen setzen wir ein klares Zeichen: Die Sicherheit unserer Gesellschaft hat höchste Priorität. Wir investieren in die Ausbildung hochqualifizierter Fachkräfte, die im Ernstfall Leben retten, Risiken minimieren und Katastrophen bewältigen können“, betonte Herrmann. Zum Start des nun laufenden Wintersemesters 2025/26 haben sich mehr als 80 Studentinnen und Studenten immatrikuliert.
Laut Herrmann sei der neue Studiengang besonders mit Blick auf die zunehmenden Herausforderungen unserer Zeit ein wichtiger Schritt in die Zukunft: „Die Gründung des Studiengangs zeigt: wir sind bereit, in die Ausbildung der besten Fachkräfte zu investieren. Die Absolventinnen und Absolventen werden die technischen und organisatorischen Herausforderungen in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr noch effektiver bewältigen können.“ Dabei verbinde der Studiengang technisches Fachwissen mit praktischer Erfahrung sowie psychologischen und kommunikativen Kompetenzen. „Denn in Krisensituationen kommt es nicht nur auf das technische Know-how an, sondern vor allem auf Teamfähigkeit und dass man in Stresssituationen einen 'kühlen Kopf' bewahrt“, erklärte der Minister.
Seit rund 10 Jahren ist die Technische Hochschule Augsburg auch Partnerhochschule der Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Der Innenminister, der auch für diese Partnerschaft Schirmherr ist, dankte allen Beteiligten für die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit: „Die Partnerschaft basiert auf gegenseitigem Austausch, Innovation und gemeinsamer Verantwortung und ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie Wissenschaft und Praxis Hand in Hand gehen können, um die Sicherheit unserer Gesellschaft nachhaltig zu verbessern. Die Feuerwehren und die Hilfsorganisationen sind unverzichtbare Partner in diesem Netzwerk – sie stellen nicht nur die Einsatzkräfte, sondern auch die unverzichtbare Praxisnähe.“
Die Bayerische Staatsregierung habe in den vergangenen Jahren mit dem Ausbau der drei staatlichen Feuerwehrschulen und der Errichtung des Zentrums für besondere Einsatzlagen in Windischeschenbach das Potential der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr konsequent verstärkt. „Damit sind wir hervorragend aufgestellt, um ein sehr hohes Maß an Sicherheit zu gewährleisten. Auf diese Sicherheit können wir zurecht stolz sein“, betonte Herrmann.
(Quelle Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration)
Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), äußert sich zur aktuellen Forderung von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt:
- Die Resilienz unserer Gesellschaft beginnt in den Schulen. Schülerinnen und Schüler müssen lernen, wie man sich in Krisen eigenständig schützt, Hilfe leistet und solidarisch handelt.
- Krisenvorsorge gehört unverzichtbar in den schulischen Bildungsauftrag. Schulen müssen zu sicheren Orten werden, an denen Fachwissen, Handlungsfähigkeit und Zusammenhalt vermittelt werden.
- Unsere Verbandsarbeit baut auf bewährten Ansätzen auf: Bereits 2013 haben wir ein Pilotprojekt zum Verhalten im Brandfall durchgeführt. Diese Erfahrungen bilden die Grundlage, um Brandschutzerziehung um Selbstschutz- und Selbsthilfe-Kompetenzen zu erweitern.
- Die seit drei Jahren bestehende Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, dem Deutschen Feuerwehrverband und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes zielt darauf ab, Selbstschutzfähigkeiten in der Bevölkerung weiter zu stärken. Im Rahmen der Brandschutzerziehung können verstärkt auch Fähigkeiten im Bereich Selbstschutz und -hilfe vermittelt werden – in Schulen, Betrieben und öffentlichen Einrichtungen.
- Wir haben gemeinsam bereits Materialien entwickelt, mit denen Lehrkräfte gezielt auf Naturkatastrophen und Stromausfälle vorbereiten können. Die Umsetzung dieser Inhalte ist ein gemeinsamer Auftrag von Staat, Bildungseinrichtungen und Feuerwehr.
Der Deutsche Feuerwehrverband steht dafür ein, dass Sicherheit, Bildung und gesellschaftliche Resilienz Hand in Hand gehen.
(Quelle Deutscher Feuerwehrverband)
„Einer für alle – alle für einen.“
In stillem Gedenken –
Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg

Bild: Pixabay-Anemone123
Auf dem Übungsabend am 30.10.2025 stand bei der Freiw. Feuerwehr Mainaschaff das Thema „Einsätze mit Fahrzeugen mit Elektroantrieben“ als Fortbildung für die Einsatzkräfte auf dem Plan.
Nach einem theoretischen Unterricht ging es in die Praxis. Dabei konnten die Feuerwehrleute den Umgang mit den verschiedenen Fahrzeugtypen üben – vom Mild-Hybrid über den Plug-in-Hybrid bis hin zum vollelektrischen Fahrzeug.
Die Mainaschaffer Feuerwehr sagt ein herzliches Dankeschön an alle, die ihr Fahrzeug zur Verfügung gestellt haben und an die anwesenden Feuerwehrkameradinnen und -kameraden für ihre engagierte Teilnahme! Nur so sind die Feuerwehren für Einsätze mit moderner Fahrzeugtechnik bestens vorbereitet.
(Quelle und Bilder FF Mainaschaff)
Erläuterung:
Mild-Hybrid-Fahrzeuge kombinieren einen Elektromotor und eine 48-V-Lithium-Ionen-Batterie mit einem Verbrennungsmotor. Der Elektromotor arbeitet mit dem Motor zusammen und nutzt gespeicherte Energie, um zusätzliches Drehmoment bereitzustellen.
Ein Plug-in-Hybrid ist ein Fahrzeug, das einen Verbrennungs- und einen Elektromotor kombiniert. Der Hauptunterschied zu herkömmlichen Hybriden besteht darin, dass die größere Batterie extern über eine Steckdose, eine Wallbox oder eine Ladestation aufgeladen werden kann. Dadurch können kürzere Strecken rein elektrisch und lokal emissionsfrei zurückgelegt werden, während der Verbrennungsmotor für längere Fahrten eingesetzt wird.
Ein vollelektrisches Fahrzeug wird nur mit elektrischer Energie angetrieben und hat keinen Verbrennungsmotor.





Am 30.10.2025 fand die zweite durch den Landkreis Aschaffenburg im Jahr 2025 organisierte Abschlussprüfung zur Modularen Truppausbildung (MTA) im Feuerwehrhaus in Goldbach statt.
Hierbei stellten sich gesamt 58 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus verschiedenen Freiwilligen Feuerwehren des Landkreises einer schriftlichen sowie drei praktischen Prüfungen.
In einem 110-stündigen MTA-Basismodul bekamen sie zu Beginn ihrer MTA-Ausbildung Grundlagenwissen vermittelt, das sie in den zwei darauf folgenden MTA-Ausbildungsjahren mit jeweils mind. 40 Ausbildungsstunden je Jahr bei MTA-Zusatzmodulen des Landkreises und bei ihrer jeweils örtlichen Feuerwehr weiter verfestigt und vertieft haben.
In allen Prüfungen konnten die Teilnehmer ihr erlerntes Wissen über die letzten Jahre unter Beweis stellen. Unter der Aufsicht der anwesenden Prüfer, haben alle 58 Feuerwehrleute ihre Abschlussprüfung erfolgreich bestanden.
Sie können jetzt als Truppmann oder auch als Truppführer unter der Leitung eines Einheitsführers bei Feuerwehreinsätzen in Feuerwehreinheiten eingesetzt werden.
Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband gratulieren allen 58 Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern zu ihrer erfolgreichen Prüfung. Das Lernen in der Feuerwehr wird aber für die Feuerwehrleute damit nicht beendet sein. Das Aus-, Fort- und Weiterbilden und das Üben werden sie auch nach dieser grundlegenden Feuerwehrprüfung auch zukünftig regelmäßig in der Feuerwehr begleiten, um erfolgreich und sicher in den Einsätzen arbeiten und helfen zu können. Dank geht an alle Ausbilder und Ausbildungshelfer, die während der gesamten MTA-Ausbildung zu diesem guten Erfolg beigetragen haben und an die Prüfer, sowie an die Freiwillige Feuerwehr Goldbach für die Unterstützung bei der Prüfung.
(Quelle und Bilder KBI Thilo Happ)


<Landkreis Aschaffenburg> Das Landratsamt wird am Montag, den 10. November 2025 gemeinsam mit den Feuerwehren des Landkreises wieder routinemäßig das Leuchtturm-Konzept proben. Zudem sind auch alle Interessierten im Landkreis dazu eingeladen, zwischen 18:30 Uhr und 20:00 Uhr den in ihrem Wohnort nächstgelegenen Leuchtturm zu besuchen. So wüsste man im Ernstfall, wenn digitale Infrastrukturen ausfallen würden, wo man vor Ort Hilfe für individuelle Notfälle erhalten könnte.
Insgesamt soll die Übung zeigen, wie gut der Katastrophenschutz und die Feuerwehren auf Stromausfälle und den noch viel unwahrscheinlicheren Fall eines langhaltenden und flächendeckenden Blackouts vorbereitet sind.
Hier werden insbesondere die Notstromaggregate für alle Leuchttürme getestet. Die Feuerwehren erproben diese auch unabhängig voneinander in einem regelmäßigen Turnus. Zudem wird der Analogfunk, der im Landkreis Aschaffenburg als Rückfallebene zum Digitalfunk dient, überprüft.
Abseits eines unwahrscheinlichen Stromausfall-Szenarios wird die Gelegenheit auch genutzt, landkreisweit den Digitalfunk vollumfänglich zu testen sowie die vom Landkreis zentral beschaffte und nun in allen Feuerwehren einheitlich genutzte Einsatz-Software, die zur Koordination, Dokumentation und Kommunikation dient.
Das Leuchtturmkonzept ist Teil des Bevölkerungsschutzes im Katastrophenfall. Sollte im unwahrscheinlichen Fall eines flächendeckenden und länger anhaltenden Stromausfalls kritische Infrastruktur nicht verfügbar sein, sind die Leuchttürme und Notfall-Infopunkte Anlaufstellen für Information, Kommunikation und Notfälle der Bürgerinnen und Bürger.
Leuchttürme sind Gebäude - größtenteils die örtlichen Feuerwehrgerätehäuser - welche mit Notstrom versorgt sind. Besonders in Orten oder Ortsteilen ohne Feuerwehrhaus übernehmen diese Funktion auch Feuerwehrfahrzeuge, die mit eingeschaltetem Blaulicht an markanten Stellen parat stehen. Sie sind über den gesamten Landkreis verteilt, im Dunkeln gut erkennbar und zu Fuß zu erreichen. Eine Übersicht aller Standorte findet sich auf der digitalen Landkreiskarte unter www.kreiskarte-ab.de sowie auf der Homepage des Landkreises unter www.kats-ab.de.
Für die individuelle Vorbereitung auf verschiedene Katastrophenszenarien hat das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe gerade erst im Oktober 2025 eine grundlegend überarbeitete Broschüre veröffentlicht. Darin enthalten sind konkrete Anleitungen und Listen, welche Vorräte und Ausrüstung sich für den eigenen Haushalt empfehlen. Zu finden ist sie auch auf der Website des Landkreises unter www.kats-ab.de.
Grundsätzlich empfiehlt das Landratsamt, vorsorglich Warn-Apps zu installieren und die Push-Benachrichtigungen zu aktivieren, um im Ernstfall aktuelle Meldungen vor möglichen Gefahren direkt auf dem Smartphone angezeigt zu bekommen. Warn-Apps wie beispielsweise NINA oder KATWARN dienen nicht nur dafür, die Bevölkerung vor akuten Gefahren wie Bränden, Unwettern oder Schadstoffbelastungen zu warnen, sondern ermöglichen auch eine zuverlässige und schnelle Entwarnung.

Am Dienstagabend, den 28.10.2025, fand im Feuerwehrhaus Glattbach ein Treffen von Brandschutzerzieherinnen und -erzieher des Landkreises Aschaffenburg statt. Anlass war der Wunsch nach einer besseren Vernetzung, der im Rahmen einer Umfrage des im Kreisfeuerwehrverband zuständigen Fachbereichs Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung geäußert worden war.
Im Mittelpunkt des Treffens stand der kollegiale Austausch: Die Teilnehmenden teilten praktische Erfahrungen aus dem Alltag der Brandschutzerziehung und gaben sich gegenseitig Tipps zu bewährten Materialien und Methoden. Dabei wurden verschiedene Ansätze besprochen, wie Kinder und Jugendliche für das Thema Brandschutz sensibilisiert werden können.
Zukünftig sollen auch die Themen „Brandschutzerziehung mit Menschen mit Behinderung“ sowie „Brandschutzaufklärung mit Senioren“ im Fokus stehen.
Das Treffen wurde von den Beteiligten aus den Freiwilligen Feuerwehren Mömbris-Hutzelgrund, Glattbach, Großostheim, Sailauf, Stockstadt, Kleinostheim, Winzenhohl und Waldaschaff als hilfreiche Gelegenheit gesehen, voneinander zu lernen und neue Impulse für die eigene Arbeit mitzunehmen. Das Treffen soll daher nun jährlich fortgeführt werden.
(Quelle Katja Stenger, KFV Fachbereichsleitung Brandschutzerziehung/Brandschutzaufklärung mit Bericht von Elisa Ostheimer)