Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung, Ausgabe 02/2026 kann hier heruntergeladen werden:
Deutsche_Feuerwehr-Zeitung_Ausgabe_02-2026.pdf

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Bis voraussichtlich Freitag, den 30. Januar 2026 ist die Kreisstraße AB 8 vom Kreisel am Großostheimer Flugplatz bis zur Anschlussstelle an die Bundesstraße B 26 gesperrt. Grund ist, dass einige Bäume wegen der Wettereinwirkungen und der Last des Schnees nicht länger standsicher sind und eine akute Bruchgefahr besteht. In Absprache mit der zuständigen Forstverwaltung werden die betreffenden Bäume schnellstmöglich entfernt und die Straße anschließend wieder für den Verkehr frei gegeben werden.
Abseits dessen sind derzeit keine weiteren Kreisstraßen auf Grund der winterlichen Bedingungen im Landkreis gesperrt. Je nach Witterung ist es aber nicht auszuschließen, dass es in den kommenden Tagen auch an anderen Stellen zur akuten Baumbruchgefahr kommen könnte und damit weitere Sperrungen unvermeidbar werden würden.
Das Landratsamt bittet alle Menschen im Landkreis darum, in diesen winterlichen Bedingungen besonders vorausschauend und umsichtig zu fahren - insbesondere auf Straßen, die durch Wälder führen.
(Quelle LRA AB PM 18/2026 vom 27.01.2026)

Der starke Schneefall am Montag hat im gesamten Landkreis Aschaffenburg zu einer Vielzahl von Feuerwehreinsätzen geführt. Auch nachdem die Schneefälle in der Nacht von Montag auf Dienstag nachgelassen beziehungsweise vollständig aufgehört hatten, hielten die Auswirkungen des Wintereinbruchs die Feuerwehren weiterhin in Atem. Insbesondere am Dienstag waren die Einsatzkräfte landkreisweit durchgehend im Einsatz, um liegengebliebene oder in den Straßengraben gerutschte Fahrzeuge zu sichern sowie zahlreiche Schneebruch-Einsätze abzuarbeiten, in deren Verlauf es auch zu einem Verkehrsunfall kam, bei dem ein Baum auf ein Fahrzeug stürzte. Durch die hohe Schneelast kam es wiederholt zu abgebrochenen Ästen bzw. umgestürzten Bäumen, die Verkehrswege blockierten. Der Rettungsdienst wurde bei mehreren Einsätzen durch die Feuerwehren unterstützt, unter anderem bei einer Tragehilfe, bei First-Responder-Einsätzen sowie bei einer Drehleiterrettung.
Ein besonderer Einsatzschwerpunkt lag auf der Bundesstraße 26 im Bereich Stockstadt. Aufgrund mehrerer umgestürzten Bäume wurde die B26 zwischen Darmstadt und Aschaffenburg im Abschnitt zwischen Babenhausen und dem Abzweig zur B469 für den Verkehr gesperrt. Die Feuerwehr Stockstadt leitete unmittelbar nach der Alarmierung die erforderlichen Erstmaßnahmen zur Verkehrsabsicherung ein und richtete eine Vollsperrung der Bundesstraße ein. Nach dem Eintreffen des zuständigen Straßenbaulastträgers wurde die Einsatzstelle an diesen übergeben. Die Anordnung sowie die Durchführung der dauerhaften Vollsperrung erfolgten anschließend durch den Straßenbaulastträger. Die B26 bleibt in diesem Bereich voraussichtlich bis Mittwochmittag in beiden Richtungen voll gesperrt.
Im angrenzenden hessischen Abschnitt waren mehrere Lastkraftwagen sowie Personenkraftwagen zwischen umgestürzten Bäumen eingeschlossen. Diese wurden durch die zuständige Feuerwehr Babenhausen aus ihrer misslichen Lage befreit.
Trotz des inzwischen beendeten Schneefalls ist weiterhin davon auszugehen, dass auch im weiteren Tagesverlauf sowie in den kommenden Abendstunden zusätzliche Einsatzstellen abzuarbeiten sein werden.
Die Kreisbrandinspektion bedankt sich ausdrücklich bei allen eingesetzten Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern sowie allen weiteren beteiligten Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz, ihre hohe Einsatzbereitschaft und die gewohnt professionelle Zusammenarbeit. Durch ihr engagiertes Handeln konnten Verkehrswege gesichert, freigemacht und bestehende Gefahrenstellen schnell beseitigt werden.







Bilder: Feuerwehren Kahl / Mainaschaff / Stockstadt / Alzenau
Am Dienstag, den 27.01.2026 wurde gegen 8:45 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Großostheim zu einer teileingestürzten Halle in den Ostring im Großostheimer Ortsteil Ringheim alarmiert.
Durch die Schneelast war ein Lagerzelt eines Gewerbebetriebes teilweise eingestürzt, in dem in Lagerregalen und auf Palettenstellplätzen am Boden Paletten mit z. T. hochwertigen Druckpapieren eingelagert waren.
Die Feuerwehr Großostheim stütze und räumte das Dach vom Lagerzelt und sicherte und räumte die eingelagerten Waren soweit ab, dass der Schaden für den Betrieb möglichst gering bliebt.
Im Einsatz in Ringheim waren von der Feuerwehr Großostheim der Einsatzleitwagen ELW 1, das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 und ein Wechselladerfahrzeug mit dem Abrollbehälter-Rüstmaterial.
Der Feuerwehr-Einsatzleiter wurde von einem Fachberater-Bau der Freiwilligen Feuerwehr Großostheim unterstützt.
Der Einsatz war kurz nach 11 Uhr für die Großostheimer Feuerwehr beendet.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)






Aufgrund der aktuell hohen Schneelast besteht in den Wäldern eine erhöhte Gefahr durch Schneebruch und herabstürzende Äste. Die Feuerwehren waren seit gestern Abend und die ganze Nacht zum 27.01. schon vielerorts im Landkreis im Einsatz um umgestürzte Bäume auf Straßen und Wegen zu beseitigen. Vermeiden sie derzeit trotz der vielleicht schönen Winterlandschaft unbedingt das Betreten der Wälder und seien sie beim Durchfahren von Wäldern vorsichtig.


Folgemeldung (Stand: 26.01.2026, 14:30 Uhr)
Die anhaltenden Schneefälle und winterlichen Straßenverhältnisse haben auch im weiteren Verlauf zu zahlreichen Einsätzen im Landkreis Aschaffenburg geführt.
Im Bereich des Kauppenaufstiegs zwischen den Anschlussstellen Bessenbach/Waldaschaff und Weibersbrunn sowie an den Rastanlagen Spessart Nord und Süd mussten weitere liegengebliebene Lastkraftwagen durch die eingesetzten Feuerwehren angeschleppt werden.
Insgesamt wurden seit den Nachtstunden rund 50 Lkw durch die Feuerwehren des Landkreises unterstützt, damit diese ihre Fahrt fortsetzen oder gesichert abstellen konnten.
Aktuell befinden sich nach derzeitigem Stand keine weiteren Fahrzeuge mehr zur Bergung oder zum Anschleppen im Einsatz.
Im Rahmen des schneebedingten Einsatzgeschehens waren auch die Feuerwehren Kahl am Main und Karlstein im Einsatz. In Kahl musste aufgrund mehrerer querstehender Lkw und Kleintransporter eine Vollsperrung im Bereich der Bahnüberführung der St 3308 eingerichtet werden. Die Feuerwehr Karlstein wurde zu mehreren witterungsbedingten Einsätzen auf der A45 alarmiert, unter anderem zu verunfallten Pkw sowie einem eingeknickten 40-Tonnen-Sattelzug mit zeitweisen Verkehrsbehinderungen.
Auch die Feuerwehr Großostheim war zur Unterstützung bei Lkw-Bergungen im Einsatz.
Darüber hinaus kam es im gesamten Landkreis zu weiteren technischen Hilfeleistungen, unter anderem durch umgestürzte oder schneebelastete Bäume, sowie zu Einsätzen im Rahmen des Alltagsgeschäfts der Feuerwehren, beispielsweise Unterstützungen für den Rettungsdienst und First-Responder-Einsätze.
Die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg sind weiterhin einsatzbereit und beobachten die Lage fortlaufend. Verkehrsteilnehmer werden weiterhin eindringlich gebeten, ihre Fahrweise den winterlichen Straßenverhältnissen anzupassen und nicht zwingend notwendige Fahrten zu vermeiden.


Mittwoch, 18. Februar 2026
18:00-19:00 Uhr, kostenlose Onlinefortbildung - Fortbildung am heimischen Computer
Thema: Normung im deutschen Feuerwehrwesen – Hilfe oder hinderlich?
Referent: Karsten Göwecke, Vorsitzender des Normenausschusses Feuerwehrwesen, Leitender Branddirektor in Berlin
Im täglichen Umgang mit seiner Ausrüstung nutzt jeder Feuerwehrangehörige wie selbstverständlich Fahrzeuge, Armaturen, Schutzkleidung und vieles andere Dinge mehr, die einer Norm aus dem Feuerwehrwesen entsprechen. Doch was steckt eigentlich hinter diesen Normen? Wie entstehen Normen, wer kann hierbei mitreden, müssen die Normen beachtet werden, sind die Normen aktuell und viele andere Fragen können sich in diesem Zusammenhang ergeben. Manchmal ist zu hören, dass die Feuerwehren durch die Vorgaben in Normen eingeschränkt werden. Was ist die Alternative, sofern eine Norm das eine regelt, die Feuerwehr aber etwas anderes will?
Diese „DFV direkt" will Antworten zu solchen Fragen geben und zeigen, welche Bedeutung die Normung für die Feuerwehren hat und welche Alternativen es für die Anwendung bestimmter Normen für die Feuerwehr gibt. Dazu wird dargestellt, warum die Normen entwickelt wurden, welchen konkreten Nutzen die Anwendung von Normen für die Feuerwehr hat und wie sich die Feuerwehr bei der Entstehung von Normen einbringen kann. Gleichzeitig wird ein Überblick gegeben, welche Normen es gibt und wer diese entwickelt.
Nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit dem Ticket als Anmeldebestätigung (ggf. Spamordner beachten) sowie den Zugangslink für den virtuellen Veranstaltungsraum.
Die Onlinefortbildung ist kostenfrei und beinhaltet ein Teilnahmezertifikat und wird im Nachgang per E-Mail, an alle, die angemeldet sind und teilgenommen haben verschickt. Bitte tragen Sie Ihren vollständigen Vor- und Nachnamen bei der Anmeldung im digitalen Veranstaltungsraum ein.
Link zur Anmeldung:
https://www.eventmanager-online.com/de/event/normung-im-deutschen-feuerwehrwesen-hilfe-oder-hinderlich-1
Das Lakefleischessen am 25.01.2026 im Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Mainaschaff war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Rund 450 Portionen konnten zwischen 11:30 Uhr und 15:00 Uhr verkauft werden und fanden großen Anklang bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern.
Neben dem traditionellen Lakefleisch wurde erstmals auch eine Kuchentheke angeboten, die ebenso wie das Stockbrot der Kinderfeuerwehr sehr gut angenommen wurde. Selbstverständlich durften auch die beliebten Rostbratwürste nicht fehlen und rundeten das kulinarische Angebot ab.
Die Mainaschaffer Feuerwehr bedankt sich allen ihren Gästen fürs Kommen und Genießen.
(Quelle und Bilder FF Mainaschaff)
Erste Meldung (Stand: 06:00 Uhr)
In der Nacht zum Montag (26.01.2026) gab es im Landkreis Aschaffenburg starke Schneefälle. Die Bundesautobahn 3 war teilweise über alle vier Spuren schneebedeckt. Es fielen in der Nacht über 20cm Schnee. Die Autobahnmeisterei war mit einem Großaufgebot an Räumgeräten im Dauereinsatz.
Am sogenannten Kauppenaufstieg zwischen den Anschlussstellen Bessenbach/Waldaschaff und Weibersbrunn sowie im weiteren Verlauf bis zur Rastanlage Spessart mussten ca. 15 liegengebliebene Lastkraftwagen von den Feuerwehren angeschleppt werden, damit sie anschließend eigenständig die Fahrt fortsetzen konnten. Hier kam es auch zu mehreren kleineren Unfällen – hier blieb es glücklicherweise bei Blechschäden.
Die Feuerwehren Weibersbrunn, Waldaschaff, Dammbach, Bessenbach und Laufach sind aktuell mit ca. 50 Kräften im Einsatz. Es kommt aktuell auch auf den Nebenstrecken immer wieder zu liegengebliebenen Fahrzeugen.



