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Gedenken an 9/11

Heute, am 11. September vor 25 Jahren, erfolgten die Anschläge auf die beiden Türme des World Trade Center (WTC) in New York und auf das Pentagon in Washington.

Bei den Terroranschlägen starben 343 Feuerwehrleute der New Yorker Feuerwehr (FDNY) im Einsatz. Neben den Feuerwehrleuten verloren an dem Tag auch 23 Beamte der New Yorker Polizei (PDNY) und 37 Beamte der Port Authority Police (PAPD) ihr Leben.

Tief bewegt und erschüttert von den Ereignissen in der USA und den vielen beim Terroranschlag in New York getöteten Einsatzkräften veranstalteten die Feuerwehren aus Stadt und Landkreis Aschaffenburg nach dem Anschlag 2001 einen gemeinsamen Trauermarsch durch Aschaffenburg.

Wir gedenken auch heute, 25 Jahre später, noch den 2.970 Opfern der Anschläge und insbesondere den Helferinnen und Helfer unter ihnen, die beim Retten ihrer Mitbürgerinnen und Mitbürger ihr Leben lassen mussten.

200109 Trauerzug nach Anschlag NY durch Aschaffenburg

 

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 11. September 2026

Einladung an die Feuerwehrvereine zum Informationsaustausch mit dem Kreisfeuerwehrverband

Auch in diesem Jahr führt der Kreisfeuerwehrverband das Angebot für ein persönliches Treffen mit den Vorständen der Feuerwehrvereine weiter fort.

- Welche Themen brennen Euch auf den Nägeln?
- Welche Erwartungen / Wünsche die Vereine an den Kreisfeuerwehrverband?
- Wie kann der Kreisfeuerwehrverband die Vereine noch besser unterstützen?

Es sind drei Gesprächsrunden im Landkreis 2026 geplant:

KBM-Bezirk 3/2 und 3/3
Montag, 12.10.2026 um 19:30 Uhr, Feuerwehrhaus Schneppenbach
KBM-Bezirk 2/2 und 2/3
Mittwoch, 14.10.2026 um 19:30 Uhr, Feuerwehrhaus Bessenbach
KBM-Bezirk 2/1 und 3/1
Donnerstag, 15.10.2026 um 19:30 Uhr, Feuerwehrhaus Kahl

Bitte einen passenden Termin aussuchen, auch wenn er in einem anderen KBM-Bezirk liegt. Ihr seid herzlich willkommen.

Für eine bessere Planung meldet Euch bitte per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. für einen der drei Termine an. Dabei können im Vorfeld auch schon mal das eine oder andere Anliegen mitgeteilt werden.

(Bild Pixabay)Besprechung Pixabay 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 11. September 2026

Bayerns Innenminister Herrmann: Probealarm zum Bundesweiten Warntag lief im Freistaat störungsfrei - Warnmittel erreichen im Ernstfall Großteil der Bevölkerung

Joachim Herrmann hat nach dem heutigen Bundesweiten Warntag eine positive erste Bilanz gezogen: "Nach einem ersten Überblick ist der Warntag bei uns in Bayern sehr erfolgreich verlaufen und wir konnten die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Warnmitteln schnell und zuverlässig erreichen. Die bundesweit zentral ausgelöste Warnung über Cell Broadcast und das Modulare Warnsystem wurden erfolgreich an die Mobiltelefone übermittelt. Auch die Sirenenwarnung in den teilnehmenden Kommunen hat insgesamt sehr gut funktioniert." Lediglich vereinzelt kam es zu einer leichten Verzögerung bei der Warnung über die Warn-Apps. Neben der Warnung ab 11 Uhr ist auch die Entwarnung ab 11:45 Uhr über Cell Broadcast, die Warn-Apps und digital ansteuerbare Sirenen im Freistaat insgesamt störungsfrei verlaufen. Herrmann betonte, dass der Mix aus digitalen und analogen Warnmöglichkeiten für den Ernstfall unabdingbar ist: "Es ist daher wichtig, dass wir die Funktionsfähigkeit unserer verschiedenen Warnmittel regelmäßig im Rahmen der bundesweiten Warntage und der landesweiten Probealarme testen und die Bevölkerung für die Warnmöglichkeiten sensibilisieren." Die Ergebnisse des heutigen Warntags werden nun vom Bayerischen Landesamt für Bevölkerungsschutz detailliert ausgewertet und dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) gemeldet.

Insgesamt sieht Herrmann den Freistaat gut beim Bevölkerungs- und Katastrophenschutz aufgestellt. Seit Jahren investiert die Staatsregierung kräftig in den Katastrophenschutz. "Allein im Doppelhaushalt 2024/2025 haben wir die Mittel für den Katastrophenschutz auf jeweils über 45 Millionen Euro angehoben. Dieses hohe Niveau setzen wir auch im Doppelhaushalt 2026/2027 fort", sagte Herrmann.

Dennoch bestehe insbesondere beim Ausbau der Sireneninfrastruktur noch immer ein großer Investitionsbedarf, für den es gemeinsame Anstrengungen von Bund, Ländern und Kommunen brauche. "Wir verfügen inzwischen über mehr als 11.000 Sirenen im Freistaat. Damit haben wir bereits einiges erreicht, sind aber noch nicht am Ziel. Sirenen als klassisches Warnmittel sind unabdingbar bei der Warnung der Bevölkerung, vor allem aufgrund ihres Weckeffekts etwa in den Nachtstunden oder auch bei einem Stromausfall." Laut Herrmann hat der Bund erklärt, sich auch künftig an der Sirenenförderung zu beteiligen. Dies ist zunächst erfreulich, sollte im Interesse eines zügigen Ausbaus der Sireneninfrastruktur aber in größerem Umfang erfolgen.

Weiterführende Informationen zur Warnung und Information der Bevölkerung, etwa auch zu den verschiedenen Sirenensignalen und ihre Bedeutung, stehen unter https://www.stmi.bayern.de/bevoelkerungsschutz/warndienste zur Verfügung.

(Quelle StMI PM 301/2026 vom 10.09.2026)
Warnung der Bevölkerung 2 Warnung der Bevölkerung 3
Warnung Radiodurchsagen

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 10. September 2026

Main hat immer noch zu wenig Wasser - Regierung von Unterfranken löst "Warnung" für den gesamten unterfränkischen Main nach dem Alarmplan Main aus

Auf der Grundlage des „Alarmplans Main – Gewässerökologie“ löst die Regierung von Unterfranken aufgrund niedrigen Abflusses die Warnstufe „Warnung“ für beide Meldebereiche aus. Die Warnstufe „Warnung“ gilt damit von der Landesgrenze nach Hessen bei Kahl (Main-km 66,6) bis Bamberg (Main-km 384,2). Der Abfluss berechnet sich im Bereich Trunstadt mit 26,2 m³/s im 3-Tages-Mittel, einschließlich einer Überleitung von 4 m³/s aus dem Main-Donau-Kanal-/Regnitz-System. Damit ist die Schwelle zur „Warnung“ (27,5 m³/s) unterschritten. Für die kommenden Tage sind nur leichte Regenschauer vorhergesagt, welche die Situation voraussichtlich nicht nachhaltig verbessern werden. 

Die Sauerstoffwerte sind im gesamten Main bislang unkritisch. Vorrübergehend erwartete hochsommerliche Temperaturen werden die Wassertemperaturen voraussichtlich nicht stark beeinflussen. 

Die Situation wird weiterhin engmaschig beobachtet. Alle Nutzer sollten die Lage mit der gebotenen Sensibilität im Blick behalten und zu einem rücksichtsvollen Umgang mit dem Main beitragen. Die Kreisverwaltungsbehörden wurden aufgefordert, die Direkteinleiter (Kläranlagen und Industriebetriebe) zu verständigen, damit diese sensibilisiert werden, ihre Betriebsweise entsprechend auf die Situation am Main einzustellen, falls sich kritische Situationen weiter verschärfen. 

Für ergänzende Informationen zu den ökologischen Auswirkungen hoher Wassertemperaturen sowie zu Verhaltensregeln für Bürgerinnen und Bürger zum Schutz des Mains verweisen wir auf unsere vorausgegangenen Pressemitteilungen zum Thema, die hier abgerufen werden können: https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/presse/pressemitteilungen/archiv/.

Weitere Informationen zum Alarmplan Main, den verschiedenen Warnstufen (mit Schwellenwertangaben) und den damit verbundenen Maßnahmen sind zudem im Internet abrufbar unter:
Alarmplan Main – Gewässerökologie - Regierung von Unterfranken 

Aktuelle Informationen zur Gewässerqualität und zur Wassertemperatur am Main finden Interessierte auch im Niedrigwasser-Informationsdienst des Freistaates Bayern unter: http://www.nid.bayern.de/ (siehe insbesondere dort unter „Gewässerqualität/Alarmplan Main“).

(Quelle RUF PM 063/2026 vom 08.09.2026)
Information Pixabay 3

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 10. September 2026

Mömbris-Hohl - Brandeinsatz verläuft glimpflich

 

Am heutigen Mittwoch, den 09. September 2026, wurde die Freiwillige Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund um 05:20 Uhr zu einem Brandeinsatz in die Haagstraße im Ortsteil Hohl alarmiert.
Entsprechend dem Alarmstichwort „B3 – Person im Gebäude, Zimmerbrand (Person in Gefahr)“ wurde Vollalarm für die Feuerwehr Hutzelgrund ausgelöst. Zusätzlich wurden die Drehleiter und das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20 der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris, Kreisbrandinspektor Georg Thoma sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen und der diensthabende Einsatzleiter Rettungsdienst, Andreas Kaupert, zur Einsatzstelle alarmiert. Das Notarzteinsatzfahrzeug, ein Rettungswagen und der Einsatzleiter Rettungsdienst kamen vom Bayerischen Roten Kreuz, Kreisverband Aschaffenburg. Der zweite Rettungswagen wurde von den Johannitern gestellt.
Entgegen der ursprünglichen Einsatzmeldung brannte ein Tisch auf einem Balkon. Das Feuer war bereits durch den Hausbesitzer mit einem Gartenschlauch gelöscht worden.
Die Aufgaben der Feuerwehr beschränkten sich somit auf Nachlöscharbeiten mit einem Atemschutztrupp und einem C-Rohr, das Verräumen des Brandgutes, die Kontrolle der Brandstelle mit einer Wärmebildkamera sowie das Belüften der Wohnung mit zwei Hochleistungslüftern.
Sicherheitshalber wurden beide Hausbewohner notärztlich untersucht. Sie blieben unverletzt und konnten zu Hause bleiben.
Einsatzleiter und Kommandant Franz Rauscher von der Freiwilligen Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund konnte insgesamt auf 35 Einsatzkräfte der Feuerwehren mit sieben Fahrzeugen zurückgreifen.

B1HohlB2Hohl

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 09. September 2026

Feuerwehrverein Sailauf fördert Fitness und Kameradschaft mit neuen Beachvolleybällen

Der Feuerwehrverein Sailauf unterstützt die Feuerwehr Sailauf nicht nur bei ihrer wichtigen Arbeit, sondern fördert auch die Fitness und Kameradschaft der aktiven und passiven Feuerwehrangehörigen. Mit einer Spende von zwei neuen Beachvolleybällen samt Zubehör trägt der Verein dazu bei, die gemeinsamen sportlichen Aktivitäten weiter zu stärken.
In den Sommermonaten treffen sich die Feuerwehrangehörigen einmal pro Woche zum Beachvolleyball. Zwei bis drei Stunden lang wird gemeinsam gebaggert, gepritscht und geschwitzt. Neben dem sportlichen Ehrgeiz kommen dabei auch der Spaß und das gesellige Miteinander nicht zu kurz.
Die regelmäßigen Treffen bieten einen willkommenen Ausgleich zum Feuerwehralltag und stärken zugleich den Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft. Aktive und passive Mitglieder haben dabei die Gelegenheit, sich abseits von Einsätzen, Übungen und Vereinsveranstaltungen auszutauschen und gemeinsam sportlich aktiv zu sein.
Fitness ist für Feuerwehrangehörige ein wichtiger Bestandteil der Einsatzbereitschaft. Einsätze unter Atemschutz, das Bewegen schwerer Geräte oder die technische Hilfeleistung verlangen Kraft, Ausdauer und körperliche Belastbarkeit. Regelmäßige Bewegung trägt dazu bei, sich auf diese vielfältigen Anforderungen vorzubereiten.
Der Feuerwehrverein Sailauf unterstützt damit die Gesundheitsförderung und Kameradschaft in der Feuerwehr. Die Feuerwehrsportler bedanken sich herzlich für die Unterstützung und freuen sich auf viele weitere gemeinsame Volleyballabende.
 
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Text und Bild: Christian Strohschein, FF Sailauf
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 09. September 2026

Freier Lehrgangsplatz Gerätewart vom 07.12. - 11.12.2026

Wir haben einen freien Lehrgangsplatz beim Gerätewart-Lehrgang vom 07.12. - 11.12.2026 an der Feuerwehrschule in Würzburg. Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877 oder per Whatsapp.

Geschrieben von: KBR Frank Wissel
Veröffentlicht: 09. September 2026

2 freie Plätze beim ADAC Fahrsicherheitstraining am 17.10.2026

Beim ADAC Fahrsicherheitstrainig am 17.10.2026 um 15.00 Uhr auf dem ADAC-Gelände in Gründau sind zwei Plätze frei geworden. Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877 oder per Whatsapp

Geschrieben von: KBR Frank Wissel
Veröffentlicht: 09. September 2026

FF Daxberg - Gemeinschaftsübung mit der Bergwacht Hösbach

Am Montag, den 7.9.2026, führte die Freiwillige Feuerwehr Daxberg eine gemeinsame Übung mit der Bergwacht Hösbach durch.

Nachdem sich die Feuerwehrleute mit den Fahrzeugen der Bergwacht vertraut gemacht hatten und offene Fragen beantworten worden waren, startete die Übung mit folgender Meldung: Eine Person bei Waldarbeiten abgestürzt. Der Standort wurde mittels what3words-Koordinate übermittelt.

Folgende Lage stellte sich für die Übungsteilnehrinnen und -teilnehmer vor Ort dar:

Eine Person war bei Waldarbeiten im steilen Gelände abgestürzt, hatte sich dabei den Fuß in einem Baumstumpf eingeklemmt und klagte zudem über Rückenschmerzen. Die Feuerwehrkräfte betreuten die verletzte Person, stellten Lotsen für die nachrückenden Einheiten auf und kümmerten sich um die Ausleuchtung der Einsatzstelle. Weiterhin wurde in Zusammenarbeit mit der Bergwacht die schonenede Rettung des Patienten in Angriff genommen.

Nach der Vorbereitung der Gebirgstrage und des Flaschenzuges wurde der Patient achsengerecht in die Vakuummatratze der Gebirgstrage verlagert und mit vereiten Kräften mittels Flaschenzug nach oben zu einem Rückeweg gezogen, der als Rettungsweg diente. Dort konnte die Person in ein Einsatzfahrzeug der Bergwacht verladen und die Übung beendet werden.

Die FF Daxberg bedankt sich herzlich für den tollen Einblick in die wichtige Arbeit der Bergwacht.

(Quelle und Bilder: FF Daxberg)

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Geschrieben von: Andreas Hausotter Pressesprecher
Veröffentlicht: 08. September 2026

DFV zur geplanten Notfallreform: Rettungsdienst braucht verlässliche Finanzierung und echte Mitsprache

Die anerkannten Hilfs- und beauftragten Luftrettungsorganisationen und der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) sichern nahezu 100 Prozent der medizinischen Notfallrettung in Deutschland ab – sie fordern gemeinsam von der Bundespolitik Korrekturen am Gesetzentwurf.

Vor der Anhörung zur Reform der Notfallversorgung im Deutschen Bundestag am Mittwoch, 9. September, fordern die großen gemeinnützigen Leistungserbringer im Rettungsdienst eine verlässliche Finanzierung des Rettungsdienstes und eine angemessene, stimmberechtigte Beteiligung derjenigen, die die Notfallversorgung täglich sicherstellen. ADAC Luftrettung, Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutscher Feuerwehrverband gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft der Leiterinnen und Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF), Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), DRF Luftrettung, Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) mit Johanniter Luftrettung und Malteser Hilfsdienst (MHD) begrüßen die geplante Reform grundsätzlich. Sie sehen in den beiden Punkten zentrale Voraussetzungen für deren Erfolg.

Die Reform der Notfallversorgung kann nur gelingen, wenn der Rettungsdienst auch künftig zuverlässig finanziert ist und diejenigen mitentscheiden, die die Notfallversorgung täglich sicherstellen. Nur so können wir einen Rettungsdienst gewährleisten, der jederzeit einsatzbereit ist, höchste Qualitätsstandards erfüllt und ausreichend Fachkräfte gewinnt, erklären die acht Organisationen gemeinsam. 

Rettungsdienst braucht Finanzierungssicherheit
Der Rettungsdienst muss rund um die Uhr einsatzbereit sein – unabhängig davon, wie viele Einsätze tatsächlich anfallen. Seine Kosten werden dabei wesentlich durch Faktoren bestimmt, die die Leistungserbringer nur begrenzt beeinflussen können. Dazu gehören die Entwicklung von Tariflöhnen und Personalkosten, die angespannte Fachkräftesituation, steigende Kosten für Fahrzeuge und Medizintechnik sowie zunehmende Anforderungen an Qualität, Sicherheit und technische Ausstattung.

Die Organisationen unterstützen deshalb ausdrücklich das Ziel, die Notfallversorgung effizienter und effektiver zu vernetzen. Eine auskömmliche Finanzierung der notwendigen Strukturen muss dabei zwingend gewährleistet sein. Effizienz darf nicht mit Einsparung gleichgesetzt werden. Werden notwendige Personal-, Vorhalte-, Betriebs-, Ausbildungs- und Investitionskosten nicht verlässlich refinanziert, drohen Einschränkungen bei Verfügbarkeit, Qualität und Innovation.

Im Schulterschluss fordern die acht Organisationen deshalb klare gesetzliche Finanzierungsregelungen, die den besonderen Anforderungen der Notfallrettung Rechnung tragen. Insbesondere darf die Vergütung nicht starr gedeckelt sein.

Wer den Rettungsdienst sicherstellt, muss mitentscheiden
Die geplante Reform sieht mit dem Fachgremium medizinische Notfallrettung (§ 133b SGB V) erstmals ein bundesweites Gremium vor, das künftig unter anderem Rahmenempfehlungen für die Notfallrettung entwickeln soll. Die Organisationen begrüßen eine stärkere bundesweite Vernetzung und einheitliche Qualitätsstandards grundsätzlich.

Daher muss sich die Zusammensetzung des Gremiums an der tatsächlichen Verantwortung im Rettungsdienst orientieren. Die anerkannten Hilfs- sowie beauftragten Luftrettungsorganisationen sowie der DFV, die annähernd 100 Prozent der Notfallrettung in Deutschland sicherstellen, dürfen nicht lediglich angehört werden, sondern müssen mit eigenen, stimmberechtigten Sitzen vertreten sein: Wer Standards für den Rettungsdienst setzt, muss die Perspektive derjenigen einbeziehen, die diese Standards in der Praxis umsetzen.

Reform gemeinsam weiterentwickeln
Die unterzeichnenden Organisationen sehen in der Notfallreform eine Chance, die notfallmedizinische Versorgung in Deutschland weiterzuentwickeln. Dazu gehören eine bessere Patientensteuerung, moderne und vernetzte Leitstellen, eine bedarfsgerechte Disposition von Rettungsmitteln und der Abbau unnötiger Bürokratie.

Die Reform muss aus Sicht der Organisationen jedoch an der Realität der täglichen Versorgung ansetzen. Rettungsdienst und Luftrettung sind zentrale Bestandteile der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie müssen zuverlässig finanziert und an den Entscheidungen über ihre Weiterentwicklung angemessen beteiligt werden.

ADAC Luftrettung, ASB, DFV gemeinsam mit AGBF, DLRG, DRK, DRF Luftrettung, JUH mit Johanniter Luftrettung und MHD bieten dem Gesetzgeber deshalb ihre fachliche Expertise für das weitere Gesetzgebungsverfahren an. Ziel muss ein Rettungsdienst sein, der auch künftig schnell, flächendeckend, qualitätsgesichert und rund um die Uhr für die Bevölkerung verfügbar ist.

(Quelle DFV PM Nr. 42/2026 vom 08.09.2026)

DFV

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 08. September 2026

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