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Am Dienstagmorgen (21.09.21) gegen 7.50 Uhr wurden die freiwilligen Feuerwehren aus Michelbach, Albstadt und Alzenau zu einem Brand in die Straße „Am Falltor“ gerufen. In einem Gruppenraum einer Kinderbetreuungseinrichtung geriet eine Elektroheizung in Brand. Es kam zu einer Rauchentwicklung, welche das anwesende Personal auf das Brandgeschehen hinwies. Die Erzieherinnen räumten in vorbildlicher Weise sofort das Gebäude und verständigten über Notruf 112 die Feuerwehr. Weiterhin berichtete das Personal über Funkenflug aus dem Elektroheizkörper.

Bei Eintreffen der Feuerwehren war das Feuer bereits erloschen, jedoch war eine starke Rauchausbreitung im Gebäude feststellbar. Zwei Trupps unter Atemschutz kontrollierten mit einer Wärmebildkamera die Brandstelle bzw. das Gebäude. Weiterhin folgten umfangreiche Belüftungsmaßnahmen. Der betroffene Heizkörper wurde durch die Feuerwehr außer Betrieb genommen. Weiterer Brandschaden entstand nicht. Nach Abschluss der Tätigkeiten der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle der Einrichtungsleitung übergeben. Eine Erzieherin wurde vom anwesenden Rettungsdienst vor Ort ambulant behandelt. 

Die evakuierten Kinder mit ihren Erzieherinnen kamen in einer anderen Michelbacher Betreuungseinrichtung unter. 

Die Feuerwehren waren mit 35 Einsatzkräften und 7 Fahrzeugen unter der Leitung von Marcus Huth (Kommandant Feuerwehr Michelbach) im Einsatz. Der zuständige Kreisbrandmeister Thorsten Frank unterstütze in der Einsatzführung.  Auch Alzenaus erster Bürgermeister Stephan Noll sowie der zweite Bürgermeister Helmut Schuhmacher machten sich vor Ort ein Bild vom Geschehen. Ebenso waren Vertreter des Stadtbauamts an der Einsatzstelle.

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Am Samstag, 18.09.2021 fand in Schimborn erneut eine Abschlussprüfung zur Modularen Truppausbildung statt. Kreisbrandmeister Thilo Happ konnte am Endes des Tages 44 neuen Truppführerinnen und Truppführern ihr Abschlusszeugnis über eine erfolgreiche Truppausbildung überreichen.

Die Teilnehmer kamen aus folgenden Feuerwehren:
Feldkahl-Rottenberg, Geiselbach, Großostheim, Heimbuchenthal, Hemsbach, Hösbach, Hösbach-Bahnhof, Hofstädten, Hohl, Karlstein, Kälberau, Königshofen, Laufach, Michelbach, Niedersteinbach

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​Zu einem schweren landwirtschaftlichen Unfall kam es ​am Montag (20.09.21) gegen 14:30 in Hörstein. Aus unbekannter Ursache wurde ​bei Instandhaltungsarbeiten der 39-jährige Landwirt zwischen dem Förderband und einer Spannrolle mit dem rechten Fuß eingeklemmt. 

Durch effizientes und professionelles Zusammenarbeiten der ​alarmierten Feuerwehren ​aus Hörstein, Wasserlos und Alzenau​ konnte der ​Verunfallte rasch durch die Demontage der Spannrolle​ ​befreit werden. Für die Befreiung kamen ​Handwerkszeug und eine Rettungsplattform zum Einsatz.  ​Der Landwirt wurde anschließend dem ​Rettungsdienst/Notarzt übergeben ​und in ein Krankenhaus eingeliefert. 

Die ​rund 3​0 Feuerwehrfrauen und -männer wurden durch Einsatzleiter Michael Bott (Kommandant ​Feuerwehr Hörstein) koordiniert. ​Kreisbrandinspektor Frank Wissel unterstützte ​in der Einsatzführung. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen ​und einem Notarzteinsatzfahrzeug der BRK Rettungswache Alzenau sowie einem Einsatzteam der Helfer vor Ort der BRK Bereitschaft Hörstein ​anwesend.

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Das Landratsamt Aschaffenburg sucht Mitarbeiter auf 450 Euro-Basis für das Packen von Schnelltests für Schulen und Kindergärten im Lager in Goldbach.

Die Arbeit findet immer alle 2 Wochen statt und dauert ca. 2 Tage.

Interessenten melden sich bei Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877

Es gibt noch 4 freie Plätze für das Fahrsicherheitstraining ADAC für Fahrzeuge über 3,5t am 25.09.2021 von 15:00 - 22:00 Uhr.

Interessierte melden sich bitte Formlos per Email unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Johannesberg zur Finanzierung der Beschaffung einer Tragkraftspritze PFPN 10-1000 für die Freiwillige Feuerwehr Steinbach eine Zuwendung in Höhe von 4.700 Euro.

Getreu dem Motto: „Ein Lüfter ist nur so gut, wie die Hand die ihn bedient“, wurden am Freitagabend sowie am ganzen Samstag Feuerwehrkräfte in Kahl am Main auf den Umgang mit Belüftungsgeräten geschult. 
Am Freitagabend ging es für die 45 Führungskräfte aus dem Landkreis Aschaffenburg, nach einem theoretischen Einblick, an mehrere praktische Beispiele, um den Teilnehmern den gezielten Einsatz von mobilen Großlüftern zu präsentieren. Unter anderem wurde der Vortrag mit Bildmaterial aus vergangen Einsätzen und Übungen, sowie persönlichen Erfahrungen des externen Ausbilders Torsten Bodensiek von taktischeventilation.com, unterlegt.
Während der Übungen wurde auch der mobile Großlüfter der Feuerwehr Kahl am Main eingesetzt, welcher Landkreisweit bei Sonderobjekten wie Tiefgaragen, Schulen oder öffentlichen Gebäuden zum Einsatz kommt.
Der Samstag stand ganz im Zeichen der taktischen Ventilation. 22 Einsatzkräfte erhielten hier einen Einblick in die richtige Nutzung von Kleinlüftern. Hier wurde in einem Praxisbeispiel schnell der Einsatzvorteil eines Kleinlüfters ersichtlich. Im 2. Obergeschoss des Gerätehauses wurde ein großer Raum mittels Nebelmaschine verraucht. Der Kleinlüfter, welcher im Erdgeschoss vor der Eingangstür platziert wurde, schaffte binnen weniger Minuten freie Sicht für die Einsatzkräte.
In den kommenden Wochen und Monaten gilt für alle Teilnehmer, das erlernte Wissen bei Übungen und Einsätzen umzusetzen und zu festigen. 
Text und Fotos: Luka Reuß - Feuerwehr Kahl
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Der kleine Raphael ist an Krebs erkrankt. Einer seiner größten Wünsche ist es, einmal Feuerwehrmann zu sein. Deshalb hat die Feuerwehr Großostheim am gestrigen Samstag, 18.09.2021 die Gelegenheit genutzt, den Achtjährigen zusammen mit seiner besten Freundin von seiner Benefizveranstaltung am Bachgaustadion abzuholen und im Feuerwehrauto eine Runde durch den Ort zu fahren – eskortiert von 14 Feuerwehrautos mit Blaulicht und Martinhorn! Im Anschluss war eine Fahrt im Drehleiterkorb inklusive, damit er sich eine Übersicht von der Veranstaltung rund ums Bachgaustadion machen konnte. Wir hoffen, dass die kleine Überraschung gelungen ist und wünschen Rapha für die Zukunft viel Gesundheit!
Philipp van der Gouwe, FF Großostheim

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Hallo,

unsere Feuerwehren können Material (Desinfektionsmittel, FFP2-Masken, medizinische Masken, Einmalschutzkleidung, Handschuhe usw.) im Rahmen der Corona-Pandemie nach entsprechender Bestellung am Gerätehaus der Feuerwehr Goldbach abholen.

Da der Bedarf doch stark abgenommen hat, wollen wir die Abholung auf einen Tag in der Woche beschränken – dies ist effektiver und führt zu einer Entlastung der Mitarbeiter.

Die Abholung des bestellten Materials ist ab sofort jedem Donnerstag von 8.00 Uhr bis 18.30 Uhr (ohne genaue Terminvorgabe) möglich.

Die Bestellungen für das benötigte Material müssen bis Dienstag, 18.30 Uhr in Goldbach vorliegen – am Donnerstag dann die Abholung.

Bitte die Bestellungen ab sofort an folgende Email-Adresse schicken:

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Bestellungen müssen nicht mehr an das Landratsamt geschickt werden.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei der FF Goldbach für das Packen und die Ausgabe des Materials bedanken.

Weiterhin auch einen herzlichen Dank an alle Feuerwehren, die immer noch bei Testungen in den dezentralen Teststellen, im Schnelltestbus, auf der Teststrecke am Volksfestplatz oder beim Testen in den Heimen unterstützen.

Herzlicher Gruß

Frank Wissel

Kreisbrandinspektor

Am heutigen Samstag, 18.09.21  vermittelte die Firma "I.F.R.T." in drei Seminarblöcken am Feuerwehrgerätehaus Sailauf die Handhabung des multifunktionalen Brechwerkzeugs / Halligan-Tool, welches bei vielen Wehren vorhanden ist. Zum Einen ging es um die Zugangsöffnung bei einem verunfallten Kraftfahrzeug zum Anderen um die Frage wie man in ein brennendes Haus/Wohnung gelangt, wenn die Tür verschlossen ist. Die Teilnehmer konnten in den kurzweiligen Seminaren insbesondere mit dem Halligan-Tool verschiedene Techniken ausprobieren und üben.

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Aktualisierte Hinweise für den Dienst-, Ausbildungs- und Übungsbetrieb der Feuerwehren sowie Vereinsaktivitäten während der Corona-Pandemie

Im Einzelnen gelten für Feuerwehrdienst sowie Feuerwehrvereinsaktivitäten mit der 14. Bayerischen Infektionsschutzmaß- nahmenverordnung (14. BayIfSMV) vom 01. September 2021 folgende Regelungen:

a) Dienstbetrieb, auch Übungs- und Ausbildungsbetrieb am Standort

Der Dienstbetrieb sowie der Übungs- und Ausbildungsbetrieb am Standort sind wie bisher inzidenzunabhängig zulässig.

Das 3G-Prinzip (geimpft, genesen, getestet) für den Zugang zu geschlossenen Räumen nach § 3 der 14. BayIfSMV, wenn die 7-Tage-Inzidenz 35 überschreitet, findet für den Feuerwehrdienst – auch in Form des Ausbildungs- und Übungsbetriebs am Standort – keine Anwendung.

In geschlossenen Räumen besteht nach § 2 der 14. BayIfSMV grundsätzlich die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Gesichtsmaske; eine FFP2-Maske ist nicht erforderlich. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht greift u. a. am festen

Sitz- oder Stehplatz, soweit zuverlässig ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann. Auch entfällt die Maskenpflicht bei zwingenden Gründen, z.B. wenn das Tragen einer Maske aufgrund der Art des Einsatzes oder der Übung nicht möglich ist. Soweit arbeitsschutzrechtliche Bestimmungen (s. u.) der Maskenpflicht entgegenstehen oder sich aus diesen strengere Vorgaben ergeben (z.B. FFP2-Maskenpflicht), sind diese Regelungen vorrangig. Eine generelle Ausnahme von der Maskenpflicht im Rahmen der dienstlichen bzw. ehrenamtlichen Tätigkeit ergibt sich aus § 2 Abs. 3 Satz 3 der 14. BayIfSMV nicht.

Die allgemeinen Verhaltensempfehlungen (§ 1 der 14. BayIfSMV), wo immer möglich zu anderen Personen einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, auf ausreichende Handhygiene sowie in geschlossenen Räumlichkeiten auf ausreichende Belüftung zu achten, haben selbstverständlich weiterhin Bestand.

Die obigen Ausführungen gelten ebenso für dienstliche Zusammenkünfte der gemeindlichen Einrichtung Feuerwehr (z.B. Kommandantenwahl, Besprechungen der Kreisbrandinspektion, o.ä.).

Darüber hinaus haben die Gemeinden als Dienstherren weiterhin sicherzustellen, dass die einschlägigen Bestimmungen des Arbeitsschutzes, die Feuerwehrdienst- vorschriften sowie die Unfallverhütungsvorschriften eingehalten werden. Die KUVB gibt hierzu weiterführende Hinweise und Empfehlungen, abrufbar unter https://kuvb.de/praevention/betriebe-und-einrichtungen/feuerwehren/corona-pandemie/

b) Institutionalisierter Ausbildungsbetrieb

Die „institutionalisierte“ Ausbildung, z.B. in den Staatlichen Feuerwehrschulen o- der in den Kreisausbildungsstätten, unterfällt als außerschulisches Bildungsange- bot dem 3G-Prinzip. Bei einer 7-Tage-Inzidenz über 35 müssen die Teilnehmer geimpft, genesen, getestet sein (§ 3 der 14. BayIfSMV). Diese Regelung entspricht dem bisherigen Schutzkonzept der Feuerwehrschulen, sodass sich für die Teilnehmer keine Änderungen ergeben.

Im Übrigen gelten die Ausführungen unter a) zur Maskenpflicht sowie zu den allgemeinen Verhaltensempfehlungen.

Überdies hat die Ausbildungsstelle nach § 6 der 14. BayIfSMV ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und für die Einhaltung zu sorgen. Das Infektionsschutzkonzept ist der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen vorzulegen.

c) Vereinssitzungen sowie soziale/gesellige Aktivitäten von Verein oder Feuerwehr

Die bisherigen, inzidenzabhängigen Personenobergrenzen sind entfallen.

An Vereinssitzungen bzw. sonstigen Veranstaltungen und Zusammenkünften, die in geschlossenen, nichtprivaten Räumlichkeiten stattfinden, dürfen nach dem 3G- Prinzip bei einer 7-Tage-Inzidenz über 35 aber nur vollständig geimpfte, genesene oder getestete Personen teilnehmen (§ 3 der 14. BayIfSMV). Als private Räumlich- keiten davon ausgenommen sind im Wesentlichen Wohnungen, nicht aber das Feuerwehrgerätehaus oder Vereinsräume.

Zudem besteht in geschlossenen, nichtprivaten Räumlichkeiten grundsätzlich eine Maskenpflicht (§ 2 der 14. BayIfSMV). Diese entfällt jedoch u. a. am festen Sitz- bzw. Stehplatz bei zuverlässiger Einhaltung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie für Gäste in der Gastronomie.

Soweit eine – öffentliche oder private – Veranstaltung mindestens 100 Personen umfasst, hat der Veranstalter ein individuelles Infektionsschutzkonzept zu erarbeiten und zu beachten, das auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen ist (§ 6 der 14. BayIfSMV).

Über die jeweils dargestellten Voraussetzungen hinaus sind weitergehende oder ergänzende Anordnungen der zuständigen Behörden zu beachten, insbesondere zusätzliche Schutzmaßnahmen der Kreisverwaltungsbehörden bei einem regional hohen Ausbruchsgeschehen (§ 18 der 14. BayIfSMV).

Dieses Schreiben wurde mit dem Landesfeuerwehrverband Bayern und der KUVB abgestimmt. Weitere Informationen sind u.a. auch auf der „Lernbar“ der Staatli- chen Feuerwehrschulen in Bayern (https://www.feuerwehr-lernbar.bayern/down- load/), den Internetseiten des LFV, der KUVB und der DGUV verfügbar.

Probleme beim Alarmfax sowie Alarm-SMS Versand

Aufgrund von Systemproblemen im Leitstellensystem kommt es immer wieder bei großen Alarmierungen (wenn viele Feuerwehren gleichzeitig alarmiert werden) zu Problemen im Alarmfax und SMS-Versand. Dies war vorhin bei der Alarmierung zu dem Brand des Zuges der Fall.

Die Firma EuroFunk wurde bereitrs über das Probleme von Seiten der ILS informiert und arbeitet an einer Lösung.

Berlin/Mainz – Es liegt einfach nahe: Feuerwehr und Schornsteinfeger arbeiten im Brandschutz bereits eng zusammen. Künftig wollen sich beide Partner vor allem in der Nachwuchsarbeit noch mehr unterstützen. Am 16. September 2021 unterschrieben die Präsidenten des Bundesverbandes des Schornsteinfegerhandwerks und des Deutschen Feuerwehrverbandes in Mainz eine Kooperationsvereinbarung.
 
Vor der Novellierung des Schornsteinfeger-Handwerksgesetzes im Jahr 2008 war es eindeutig geregelt. Jeder Bezirksschornsteinfegermeister war zu einer Mitgliedschaft in der ortsansässigen Freiwilligen Feuerwehr verpflichtet. Dies sicherte einen engen Austausch und eine unkomplizierte Zusammenarbeit im Brandfall. Später wurde diese Vorschrift zunächst in eine Sollvorschrift geändert, bis sie mit der Teilliberalisierung des Schornsteinfegerhandwerks vollständig wegfiel. Seitdem engagieren sich viele Schornsteinfeger*innen auf freiwilliger Basis bei den Ortsfeuerwehren.
 
Mehr Schornsteinfeger*innen für die Feuerwehr
Diese Zusammenarbeit soll ausgebaut und möglichst wieder die Regel werden, meint der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks und setzt sich dafür ein, das Thema Brandschutz sowie Mithilfe bei der Brandbekämpfung schon bei jüngeren Handwerker*innen ins Bewusstsein zu rücken. Verbandspräsident Oswald Wilhelm erklärt: „Wir müssen schon in der Ausbildung ansetzen und für eine Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr werben“. Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes, unterstützt das Vorhaben: „Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn wir durch diese Kooperationsvereinbarung erreichen würden, dass es wieder für alle Schornsteinfegerinnen und Schornsteinfeger selbstverständlich ist, aktiv in ihren örtlichen Feuerwehren mitzumachen. Wir brauchen Euch und Euren Fachverstand!“.
 
Fachlicher Austausch und Hilfe bei Schornsteinbränden
Fachliche Nähe ist gegeben und ergibt sich bereits in der Ausbildung. So sind der bauliche und vorbeugende Brandschutz Teil des Ausbildungsrahmenplans und der Gesellenprüfung im Schornsteinfegerhandwerk. Jeder Schornsteinfeger und jede Schornsteinfegerin erwirbt in der Ausbildung fachliche Kenntnisse in diesem Bereich und lernt in der Praxis, wie bei einem Schornstein- bzw. Rußbrand vorzugehen ist. Diese Fähigkeit macht sie zu einem wichtigen Partner der Feuerwehr im Brandfall. Brennt Ruß im Schornstein, kontaktiert die alarmierte Feuerwehr den zuständigen Bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger. Er oder sie begutachtet den Schornstein, stellt mögliche Schäden fest und beseitigt falls erforderlich mit Spezialwerkzeug die brennenden Rußablagerungen. Löschwasser kommt in einem solchen Fall wegen der sehr hohen Temperaturen nicht in Frage, es würde umgehend verdampfen. Um ihr Fachwissen an die Feuerwehren weiterzugeben, übernehmen Schornsteinfeger*innen auch Schulungen zum Thema Schornsteinbrand.
 
Nachwuchs fördern, Ehrenamt stärken
In Deutschland sind rund 95 % der Feuerwehren ehrenamtlich organisiert. Vor allem die so genannte Tagesalarmsicherheit (die verlässliche Verfügbarkeit von Kräften tagsüber) ist im Ehrenamt teilweise problematisch, da nicht alle Kräfte für den Einsatz freigestellt werden können oder die Feuerwehrangehörigen nicht an ihrem Wohnort arbeiten. Am Nachwuchs liegt es nicht: Die Jugendfeuerwehren bzw. Kindergruppen in der Feuerwehr erfreuen sich großer Beliebtheit. Ein Bruch ist häufig erst in der Zeit des Übergangs von der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilung zu verzeichnen.
 
Win-Win-Situation
Da das Schornsteinfegerhandwerk Nachwuchskräfte sucht, haben die Partnerverbände beschlossen, regional noch enger bei der Nachwuchswerbung zusammenzuarbeiten. Der Zugewinn liegt auf beiden Seiten: Jugendfeuerwehrangehörige, die vor Ort bei einem Schornsteinfegerbetrieb ausgebildet werden, bleiben den Feuerwehren erhalten, und bringen berufliches Fachwissen mit. Das Handwerk wiederum erhält teamfähige junge Menschen mit guten Kontakten zur Feuerwehr.

Es ergeht herzliche Einladung zu folgenden Vorführungen - eine Anmeldung ist hierzu nicht erforderlich:

07.10.2021 um 17.00 Uhr: Vorführung Air Core Löschroboter der Fa. Magirus am Feuerwehrgerätehaus Waldaschaff

12.10.2021 um 17.00 Uhr: Vorführung LUF 60 (Löschroboter) am Feuerwehrgerätehaus Alzenau

25.10.2021 um 17.00 Uhr: Vorführung TLF 2000 (Waldbrand-TLF) der Fa. Magirus am Feuerwehrgerätehaus Hörstein

Alle interessierten Feuerwehrführungskräfte sind hierzu eingeladen.

Beim Lehrgang Absturzsicherung vom 30.09.2021 - 02.10.2021 in Kleinostheim sind noch einige Plätze frei - Anmeldungen bitte über die Homepage des KFV.

Beim Seminar THL Block 4 (Lkw und Busunfälle) am 21.10.2021 an der Feuerwehrschule in Würzburg haben wir 2 Plätze fest gebucht. Interessenten melden sich bitte bei KBI Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877.

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Bundestag hat in seiner Sitzung am 7.9.2021 eine Änderung des Gesetzes über Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins-, Stiftungs- und Wohnungseigentumsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der COVID-19-Pandemie vom 27.3.2020 (sog. Covid-19-Gesetz) beschlossen. Das Gesetz sieht nunmehr eine Anwendbarkeit der im Gesetz vorgesehenen Maßnahmen bis einschließlich 31.8.2022 vor.

Dies bedeutet im Einzelnen:

Eigentlich hätten die Sonderregeln für Vereine zum 31.12.2021 auslaufen sollen. Das heißt: Virtuelle Versammlungen wären ohne entsprechende Satzungsregelung nicht möglich mehr gewesen. Diese Möglichkeit bleibt nun bis zum 31.8.2022 erhalten – auch dann, wenn die Vereinssatzung diese Form der Mitgliederversammlung (noch) nicht vorsieht.  

Auch virtuelle Vorstandssitzungen und andere virtuelle Gremiensitzungen (Ausschuß, Verwaltungsrat, etc.) sind damit weiterhin möglich

Auch die Regelung, dass der Vorstand im Amt bleiben, bis ein neuer Vorstand gewählt worden ist, wäre ohne die jetzt beschlossene „Laufzeitverlängerung“ des Gesetzes ausgelaufen. 

Doch Achtung (!): Wörtlich heißt es im Beschluss zur Verlängerung der Corona-Sonderregelung: „Auch wenn die Erleichterungen somit noch bis einschließlich 31. August 2022 zur Verfügung stehen, sollte von diesem Instrument im Einzelfall nur dann Gebrauch gemacht werden, wenn dies unter Berücksichtigung des konkreten Pandemiegeschehens und im Hinblick auf die Teilnehmerzahl der jeweiligen Versammlung erforderlich erscheint.“

Die Verlängerung soll also keinen Freifahrtschein darstellen, sondern „bei Bedarf“ greifen.