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Kurze Info zur Aufnahme von Flüchtlingen im Rahmen der Ukraine-Krise per 16.03.2022 um 13.00 Uhr:

Gestern (Dienstag) wurden mit 12 MTW/MZF unserer Feuerwehren wieder viele Flüchtlinge von der Waldschule in Karlstein in private Wohnungen gebracht. Auch heute finden wieder vereinzelt Fahrten von Flüchtlingen aus den Unterkünften in Karlstein statt - hierfür wird ein Fahrzeug (MTW) der Feuerwehr eingesetzt.

Auch in der Welzbachhalle in Großostheim sind immer wieder Fahrten von Flüchtlingen notwendig - dies übernimmt die FF Großostheim und die FF Wenigumstadt.

Es werden weiterhin Zuweisungen von Ukraine-Flüchtlingen von Seiten der Regierung von Unterfranken erwartet. 

Für Freitag nachmittag ist die Verlegung von Flüchtlingen aus der Welzbachhalle in Großostheim in private Wohnungen geplant - die Feuerwehren werden hier wieder mit MTW/MZF unterstützen. Wir sprechen die Feuerwehren hier direkt an.

Vielen Dank.

Herzlicher Gruß

KBR Frank Wissel

Einladung zum Infoabend 2022

Liebe Feuerwehrkameradinnen,

liebe Feuerwehrkameraden,

hiermit möchten ich euch zum Infoabend für die Kinderfeuerwehrbeauftragten und Betreuerinnen und Betreuer der Kinderfeuerwehren im Landkreis Aschaffenburg am

Dienstag, den 26. April 2022 um 19:30 Uhr

einladen.

Folgende Themen sind geplant:

  • Begrüßung
  • Rückblick auf die letzten beiden Jahre
  • Ausblick auf das Jahr 2022
  • Aktueller Stand Kinderfeuerwehr im Landkreis Aschaffenburg und im Bezirk Unterfranken
  • Kinderflamme Landkreis Aschaffenburg / Kinderflamme Bayern
  • Sonstiges

Die Veranstaltung findet in der

Maintalhalle - Jahnstraße 50 - 63814 Mainaschaff

statt.

Aufgrund der Pandemie gelten die zum Zeitpunkt der Veranstaltung gültigen Corona-Regeln.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich!

Der Infoabend findet in ziviler Kleidung statt.

Auf euer Kommen freut sich das Fachreferat Kinderfeuerwehr!

Mit freundlichen Grüßen

KBM Volker Hock 

Leiter Fachreferat Kinderfeuerwehr

Heute erreicht uns die traurige Nachricht, dass Kreisbrandrat Meinrad Lebold (Landkreis Miltenberg) im Alter von 60 Jahren nach kurzer schwerer Krankheit verstorben ist. Am morgigen Mittwoch (16. März) wäre Lebold 61 Jahre alt geworden.
 
Wir werden dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren.
 
In Gedenken an Meinrad Lebold bitten wir, die Feuerwehrfahrzeuge mit Trauerflor zu versehen.
 
Sobald uns nähere Informationen zur Trauerfeier vorliegen, werden wir diese weiterleiten.
 

Mit stillem Gruß

Frank Wissel
Kreisbrandrat

Information des Landesfeuerwehrverbandes Bayern

PRESSEMITTEILUNG vom 15.03.2022

Katastrophenschutz der Zukunft

Online-Fachtagung und Positionspapier „Katastrophenschutz 2030“ des LFV Bayern stellen die Weichen für die bayerischen Feuerwehren im Katastrophenschutzeinsatz

Angesichts zunehmender Extremwetterereignisse, aber auch angesichts aktueller Katastrophen wie dem Krieg in der Ukraine, gilt es, die Fähigkeiten der bayerischen Feuerwehren als originär kommunale Einrichtung, so zu organisieren, dass auch überörtliche Hilfe effektiv geleistet werden kann – bayernweit, deutschlandweit, europaweit. „Die Zeit drängt.“, sagt Johann Eitzenberger, Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V., Das sehen wir aktuell bei der Bewältigung der Folgen des Krieges gegen die Ukraine auch bei uns in Bayern“.

Themen der Online-Fachtagung mit rund 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmern - darunter  Vertreter/innen des Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, Vorsitzende von Kreis- bzw. Stadtfeuerwehrverbänden, Kreis- und Stadtbrandräte, Leiter von Berufsfeuerwehren und Vertreter/innen der Fachbereiche des LFV Bayern - waren Katastrophen in Deutschland mit Fokus auf den Einsatz im Ahrtal, europaweite Katastropheneinsätze, sowie der Katastrophenschutz in Bayern mit Schwerpunkt auf dem Positionspapier „Katastrophenschutz 2030“ des LFV Bayern.

Über die Vorträge hinweg wurde deutlich, dass es dringend Verbesserungen bei der Führungsorganisation und Stabsarbeit bedarf. Die Logistik ist von zentraler Bedeutung im Katastrophenschutzeinsatz und muss dringend ausgebaut werden, ebenso wie die digitale Informationsbereitstellung zu Ressourcen und Einsatzgeschehen. Insgesamt müssen Einheiten für den Katastrophenschutz kleiner, wendiger und flexibler werden. Die Warnung der Bevölkerung muss in Bayern modernisiert und ausgebaut werden.

Die Positionen des LFV Bayern zum Katastrophenschutz 2030, die auf der Tagung diskutiert wurden, betreffen unter anderem die Themenbereiche Verbesserung der Führungsorganisation, Fragen der Logistik und Warnung der Bevölkerung.

Im Bereich Führungsorganisation fordert der LFV Bayern u.a. die Verbesserung der Datenstruktur und Datenverfügbarkeit mit dem Zweck einer kontinuierlichen Beobachtung (drohender) Schadenslagen und eines frühzeitigen Hinzuziehens von Spezialistinnen und Spezialisten. So können Reaktionszeiten verkürzt und frühzeitig einsatztaktische Empfehlungen gegeben werden. Dazu wird dringend eine moderne, einheitliche EDV-Lösung benötigt, die es ermöglicht, Echtzeitdaten von eingesetzten Kräften und Fahrzeugen bayernweit zentral zur Verfügung zu stellen. Weitere Forderungen betreffen feuerwehrinterne Umstrukturierungen der Führungsorganisation.

Im Bereich Logistik müssen dringend Lagermöglichkeiten für den Feuerwehrbedarf im Katastrophenschutz ausgebaut werden. Nur wenn Material und Fahrzeuge zeitnah zur Verfügung stehen, kann im Katastrophenfall schnell und effektiv geholfen werden. Bisher fördert der Freistaat keine entsprechenden Katastrophenschutzlager der Landkreise und kreisfreien Städte. Neben vordringlichen Lagermöglichkeiten auf Kreis-/Stadtebene bedarf es zudem zusätzlicher Lagermöglichkeiten auf Landes- und Bezirksebene. Einheiten, die zur auswärtigen Unterstützung von Kräften eingesetzt werden, müssen vollständig autark sein. Es sollte deshalb in jedem Regierungsbezirk eine Logistik- und Unterstützungskomponente vorgehalten werden, die bis zu 250 Personen autark versorgen u.a. verpflegen kann.

Der LFV Bayern fordert zudem eine rasche Modernisierung der Sirenen zur Warnung der bayerischen Bevölkerung. Das vom Bund angelaufene Sirenenförderprogramm sollte schon jetzt für die nächsten Jahre wegen der Planungssicherheit für die Gemeinden verlängert werden und gegebenenfalls mit einem Förderprogramm des Landes ergänzt werden. Das Förderprogramm muss dabei zwingend einen Austausch, nicht nur ein Aufrüsten der Sirenen beinhalten, damit batteriegepufferte, moderne Sirenen mit der Möglichkeit für Durchsagen etabliert werden. Nur so kann die Bevölkerung im Katastrophenfall und beispielweise bei Stromausfall zuverlässig gewarnt werden.

Das detaillierte Positionspapier mit insgesamt 14 Positionen wird in seiner finalen Fassung allen maßgeblichen und verantwortlichen Stellen kommuniziert werden, um schnell nachhaltige Verbesserungen zum Schutz der Bevölkerung zu erzielen. „Als flächendeckend und personell stärkste Hilfsorganisation in Bayern, sehen wir uns in der Pflicht, den Katastrophenschutz in Bayern voranzubringen. Und dieser Pflicht werden wir selbstverständlich zum Schutz der gesamten bayerischen Bevölkerung nachkommen.“so Johann Eitzenberger, Vorsitzender des LFV Bayern.

Wolfgang Zacher, MDirig., Abteilungsleiter D im StMI, zeigte sich zum Abschluss der Tagung zuversichtlich, dass angesichts der Kompetenz der Feuerwehren und der Ansprechpartner/innen, Verbesserungen im Katastrophenschutz gemeinsam erreicht werden können. Neben einer Einbeziehung aller im Katastrophenschutz beteiligten Organisationen, soll eine Lösung der ausschließlich feuerwehrfachlichen Themen im Rahmen der derzeit noch durch die Corona-Lage und den Krieg gegen die Ukraine begrenzten Personalressourcen mit hoher Priorität angestrebt werden.

Zu den satzungsgemäßen Aufgaben des LFV Bayern in Bezug auf den Katastrophenschutz zählen die Unterstützung und Zusammenarbeit mit den am Brand- und Katastrophenschutz interessierten und dafür verantwortlichen Stellen, sowie die Förderung der Einsatzbereitschaft innerhalb der Feuerwehren und allen im Brand- und Katastrophenschutz tätigen Organisationen.

Als Referenten der Fachtagung nahmen teil:

KBI Karl-Heinz Brunner, Lkr. Kelheim

KBR Franz Bründler, Lkr. Dachau

Johann Eitzenberger, Vorsitzender des LFV Bayern

Frank Linnarz, Wehrleiter FF Altenahr

MR Matthias Ott, Leiter Sachgebiet D2 – StMI

OBD Wolfgang Schäuble, Leiter der BF München, Vors. AGBF Bayern

Fachberater Steffen Weber, Regierung von Unterfranken

RR Andreas Vilim, Sachgebiet D4 – StMI

KBR Frank Wissel, Lkr. Aschaffenburg

./.

Ansprechpartnerin:
Dr. Marina I. Wieluch
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit,
Social Media und PR
Tel.: 089 388 372- 23
Fax: 089 388 372-18
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über den LFV Bayern

Der LFV Bayern ist die Interessensvertretung der Bayerischen Feuerwehren und zugleich der stärkste Mitgliederverband innerhalb des Deutschen Feuerwehrverbandes. Der LFV Bayern vertritt insgesamt rund 7.700 Feuerwehren mit deren insgesamt über 880.000 Mitgliedern in den Bayerischen Feuerwehren. Gegenüber dem Bayerischen Landtag, der Bayerischen Staatsregierung und anderen Institutionen vertritt er kraft des Bayerischen Feuerwehrgesetzes die Interessen der bayerischen Feuerwehren. Der Verband berät seine Mitglieder umfassend und ist über den Deutschen Feuerwehrverband auch auf Bundes- sowie Europaebene präsent.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Marina I. Wieluch
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit
LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.
Carl-von-Linde-Straße 42
85716 Unterschleißheim
Telefon: 089 388372-23
Fax: 089 388372-18
 
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Auch heute (Dienstag) verlegen die Feuerwehren aus dem Landkreis wieder vom Krieg Vertriebene in private Unterkünfte.

Für die Fahrten sind zur Stunde 12 Fahrzeuge im Einsatz.

Vielen Dank an alle beteiligten Einsatzkräfte!

 

 

Die Regierung von Unterfranken bewilligt der Gemeinde Sailauf eine Zuwendung für das neue neue Gerätehaus der FF Sailauf in Höhe von 284.000,00 Euro - es werden 4 Stellplätze gefördert.

Sehr geehrte Kameraden/innen,

im Anhang befindet sich das Einladungsschreiben zu mehreren Seminaren zum Thema "Vorbeugender Brandschutz".

Diese Seminare sind über die Lehrgangsanmeldung der KFV Homepage ab dem 31.03.2022, 18:00 Uhr buchbar und richten sich an Gruppen- und Zugführer.

Für weitere Fragen stehe ich euch gerne zur Verfügung.

Einladungsschreiben_Seminar_VB_2022.pdf

Mit freundlichen Grüßen

Thilo Happ

Kreisbrandinspektor

Aktueller Stand zur Flüchtlingslage im Landkreis Aschaffenburg per 13.03.2022 um 7.00 Uhr:

Die Waldschule in Karlstein ist nach dem Verlegen vom Freitag (auch mit Unterstützung vieler Feuerwehren mit MTW/MZF) durch viele Neuzugänge über das Wochenende wieder sehr gut belegt. Diese Flüchtlinge sollen am Dienstag in private Wohnungen verlegt werden. Auch hier werden wir wieder mit MTW/MZF bei der Verlegung unterstützen. Wir sprechen hier die Feuerwehren gezielt an.

Wir erwarten für heute (Sonntag) gegen Abend noch einen weiteren Bus mit Flüchtlingen aus der Ukraine - dieser Bus wird nach Großostheim in die Welzbachhalle fahren.

Die Zusammenarbeit zwischen Landratsamt (Abteilung Soziales und Asyl) und den Feuerwehren funktioniert hervorragend. Wir unterstützen als Feuerwehren weiterhin bei Transport- und Logistikaufgaben. Die Abteilung Soziales und Asyl ist auch sehr engagiert und macht eine tolle Arbeit.

Mein Dank geht an die Mitglieder der Kreisbrandinspektion, die bei Organisation und Planung helfen. Weiterhin an alle Feuerwehren - es ist einfach schön, wenn jeder mithilft und jeder unterstützt.

Freundlicher Gruß
KBR Frank Wissel
Mit dem heutigen Tag sind die Feuerwehren im Bezirk 3/1 um 28 Maschinisten reicher. 
 
Vom 25.01.22 bis zum 12.3.22 wurde im Bezirk 3/1 (Kahl, Karlstein, Kleinostheim und die Stadt Alzenau) ein Maschinistenlehrgang durchgeführt. 
 
Am Lehrgang haben alle Feuerwehren aus dem Bezirk teilgenommen. Unter der Leitung von Timo Elsesser (FF Alzenau) und Alexander Reuß (FF Kahl) konnten heute 28 neue Maschinisten ihre Zeugnisse in Empfang nehmen. 
Neben den theoretischen Grundlagen wurden an zwei Samstagen der praktische Umgang mit den verschiedenen Feuerlöschkreiselpumpen geschult. 
Wir wünschen den neuen Maschinisten viel Spaß und Geschick bei ihrer neuen Tätigkeit.
 
 
 
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Bilder und Text - FF Kahl
 

Dr. rer. sec. Ulrich Cimolino - Jeder Einsatz braucht Führung

   

Florian Geis - Zusammenarbeit Bergwacht

  

Lukas Kneisel - Tierrettung

   

Michael Bauecker - Zusammenwirken von vorbeugendem und abwehrenden Brandschutz

  

Sven Oster - Grundsätzliches zum K-Schutz

 

 

Informationen des DEUTSCHEN FEUERWEHRVERBANDES

Pressemitteilung Nr. 17/2022 vom 11. März 2022

In 100 Tagen schaut die Feuerwehrwelt auf Hannover!

29. Deutscher Feuerwehrtag und INTERSCHUTZ vom 20. bis 25. Juni

Berlin/Hannover – In 100 Tagen ist es soweit: Dann startet der 29. Deutsche Feuerwehrtag des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) unter dem Motto „Sicherheit.Leben“ in Hannover. Die Veranstaltung findet vom 20. bis 25. Juni 2022 in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt. Parallel lockt die Weltleitmesse INTERSCHUTZ zu diesem Zeitraum Interessierte aus Feuerwehr, Rettungswesen, Bevölkerungsschutz und Sicherheit zum „Einsatzort Zukunft“. „Wir werden eine großartige, sichere Veranstaltung anbieten“, erklärte DFV-Präsident Karl-Heinz Banse heute auf der digitalen Pressekonferenz zur Feuerwehr-Großveranstaltung.

Der Deutsche Feuerwehrtag ist seit 1854 die zentrale Zusammenkunft der Feuerwehren in Deutschland. Im Vordergrund stehen seit damals der persönliche Austausch und die Betrachtung der Entwicklungen in allen Bereichen des Feuerwehrwesens. Frank Hachemer, als DFV-Vizepräsident für die Organisation zuständig, erläutert: „Wir mussten die Großveranstaltung zwei Mal aufgrund der pandemischen Lage verschieben. Diese Zeit haben wir genutzt, um das inhaltliche Konzept anzupassen auf die neuen Herausforderungen für die Feuerwehren, ohne die bereits vorher bestehenden Themen zu vergessen. So finden etwa Bevölkerungsschutz und Klimawandel, Rettungsdienst und Mitgliederbindung ihren Platz in fachlichen Vorträgen, hybriden Kongressen und persönlichem Austausch.“

Die rasanten Veränderungen in Technik und Gesellschaft gehen auch an den Feuerwehren nicht vorbei. Technischer Fortschritt, Digitalisierung, Globalisierung, Klimawandel, Pandemie und Migrationsgeschehen, aber auch die sich zunehmend ausdifferenzierende Lebensgestaltung des Einzelnen haben Einfluss auf das System der helfenden Hände der Feuerwehren. „Wir stellen uns dieser Herausforderung und wollen Antworten geben auf die mit den Veränderungen einhergehenden Fragen unserer Zeit“, so Banse. Feuerwehr leistet als lernende Einheit ihren Beitrag im Sinne der Sicherheit für die Menschen und als zivilgesellschaftlicher Akteur für ein friedliches Miteinander – gestern, heute und in Zukunft!

Mit einem zentralen Kommunikationspunkt wird der Deutsche Feuerwehrverband mit seinen nationalen wie internationalen Partnern auf dem INTERSCHUTZ-Messegelände vertreten sein und sich mit einem umfassenden, informativen und ambitionierten Auftritt präsentieren. Aktuelle Themen werden mit einer interessierten Öffentlichkeit auf der „Plaza“, der zentralen Kommunikationsfläche auf dem Stand des DFV, diskutiert: Die Messegäste können direkt vor Ort an Kurzvorträgen, Impulsen, Talks und Diskussionen mit Experten teilnehmen. Die Angebote werden über den Messestand hinaus digital verfügbar sein. Aktionen und Veranstaltungen sind im Sinne des Vernetzungsgedankens integraler Bestandteil des 29. Deutschen Feuerwehrtages.

Der 29. Deutsche Feuerwehrtag findet in Zusammenarbeit mit dem Land Niedersachsen, dem Landesfeuerwehrverband Niedersachsen, der Stadt Hannover sowie der Feuerwehr Hannover in der niedersächsischen Landeshauptstadt statt. Informationen werden unter www.feuerwehrtag.de zur Verfügung gestellt.

Pressekontakt: Silvia Oestreicher, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,
Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/aktuelles.

Impressum: Deutscher Feuerwehrverband e.V. – Reinhardtstraße 25 – 10117 Berlin

Am Mittwoch, 09.03.2022 haben rund 60 Helfer der Feuerwehren Großostheim und Wenigumstadt, des Großostheimer Bauhofes sowie des Hausmeisterteams der Welzbachhalle die Dreifach-Sporthalle zu einer weiteren Notunterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine hergerichtet. Die Notunterkunft ist nicht als Dauerbleibe für die Hilfsbedürftigen gedacht, sondern dient neben der Waldschule in Karlstein als Erstaufnahmeeinrichtung. Die Flüchtlinge sollen nach ihrer Ankunft so schnell wie möglich in anderen Wohnräumen im Landkreis Aschaffenburg unterkommen.

Die Halle wurde mit Bauzäunen in 40 kleinteilige Bereiche unterteilt, in denen bis zu vier Personen schlafen können. Insgesamt können in der Halle bis zu 150 Personen untergebracht werden. Mit Sichtschutzplanen wurden die einzelnen Parzellen gegeneinander abgetrennt, um den Ankommenden zumindest ein klein wenig Privatsphäre zu gewähren. Einige Parzellen wurden mit Kinderbetten ausgestattet, damit auch Kleinkinder entsprechende Schlafmöglichkeiten haben. Die Mitte der Halle wurde als Mensa hergerichtet. Kurzfristig wurde zudem ein Abstellraum zu einem Waschmaschinen- und Trocknerraum umfunktioniert und vier Waschmaschinen und vier Wäschetrockner von den Haustechnikern aufgestellt und in Betrieb genommen. Weiter wurde ein Fernseher aufgestellt und eine Medienecke hergerichtet. Die ersten Flüchtlinge werden am Samstag, 12.03.2022 in Großostheim erwartet.

Landrat Dr. Alexander Legler sprach allen seine Anerkennung aus für die helfenden Hände und das große Engagement sowie die gelebte Solidarität mit den vom Krieg Vertriebenen. Auch dem Markt Großostheim dankte er für die unbürokratische Überlassung der Halle. Es ist dem Landkreis und seinen Gemeinden von zentraler Bedeutung, bereits vor der Ankunft weiterer Geflüchteter auf eine größere Zuteilung vorbereitet zu sein und den Menschen größtmögliche Unterstützung zu gewähren: „Wir sind umfassend vorbereitet auf das, was uns in den nächsten Tagen und Wochen erwarten wird, um denjenigen Menschen, die auf Grund Putins Brutalität gezwungen sind Ihre Heimat zu verlassen und sich uns anzuvertrauen. Umso dankbarer bin ich für die jederzeit verlässliche und professionelle Unterstützung der Rettungs- und Hilfsdienste, der Kommunen und so vieler Ehrenamtlicher, darunter auch eine große Anzahl an Dolmetschern. Diese erleichtern den Menschen die Ankunft bei uns und uns allen deren Erstaufnahme und Versorgung.“, so Landrat Dr. Alexander Legler.

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Aktuell werden von der Feuerwehr aus der Notunterkunft in Karlstein die ersten Flüchtlinge in private Unterkünfte gefahren. 
 
Für die Transporte sind neun Mehrzweckfahrzeuge der Feuerwehren (Zug Personentransport) im Einsatz.
 
Landrat Dr. Alexander Legler sowie Kreisbrandrat Frank Wissel danken den Helfern für ihre Anstrengungen und der gelebten Verbundenheit mit den Kriegsflüchtlingen.

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Hohe Waldbrandgefahr in Unterfranken: Regierung ordnet vorsorgliche Luftbeobachtung an

Würzburg (ruf) – Aufgrund der in diesem Frühjahr in Unterfranken schon sehr zeitig einsetzenden Trockenheit ordnet die Regierung von Unterfranken im Einvernehmen mit dem regionalen Beauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für die Waldbrandbekämpfung in Unterfranken von Samstag, den 12. März 2022 bis Sonntag, den 13. März 2022 die Luftbeobachtung als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung für den gesamten Regierungsbezirk Unterfranken an.

Die Regierung von Unterfranken erwartet keine Niederschläge bis Sonntag. Auch die frostigen Nächte reduzieren nicht die vom Waldbrandinformationsdienst des Deutschen Wetterdienstes prognostizierte hohe Waldbrandgefahr in weiten Teilen Unterfrankens.

Fast flächendeckend hohe Gefahr für Unterfranken herrscht am kommenden Wochenende auch nach dem Grasland-Feuerindex, der die Feuergefährdung von offenem, nicht abgeschattetem Gelände mit abgestorbener Wildgrasauflage ohne grünen Unterwuchs beschreibt.

Auf Grund des schönen Wetters ist auch mit einer erhöhten Zahl von Ausflüglern in Wald und Flur zu rechnen. Dadurch ist die Schadenseintrittswahrscheinlichkeit zusätzlich erhöht.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt in Unterfranken auf zwei Routen. Die Beobachtungsflugzeuge starten bei der so genannten Westroute von den Flugplätzen Mainbullau und Hettstadt aus. Bei der so genannten Ostroute werden die Flugplätze Schweinfurt-Süd und Haßfurt genutzt. Im Rahmen der Luftbeobachtung achten die Luftbeobachter auch auf Auffälligkeiten in Sachen Borkenkäferbefall. Die Verkehrsbeobachtung bildet einen zweiten Einsatzschwerpunkt für alle Luftbeobachter.

 

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Liebe Leserinnen und Leser,

Bayern ist innerhalb Deutschlands eines der Hauptzugangsländer für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine. Aufgrund unserer geografischen Lage und der Straßen- und Bahnverbindungen aus der Ukraine nach Deutschland kommen viele vor dem Krieg geflüchtete Menschen direkt bei uns in Bayern an. Nach Feststellungen von Landes- und Bundespolizei sind inzwischen weit über 20.000 Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine, darunter vor allem Frauen und Kinder, in Bayern angekommen. Und Ihre Zahl steigt täglich stark an und wird angesichts der Fortgangs des Krieges weiter steigen.

Um die ankommenden Flüchtlinge bestmöglich unterzubringen und zu versorgen, arbeiten staatliche und kommunale Behörden auf Hochtouren. Bei der Aufnahme, der geordneten Unterbringung und der medizinischen Versorgung der Flüchtlinge gilt es, die Maßnahmen zu bündeln, bestmöglich zu koordinieren und auch die zahlreichen Hilfsangebote von Bürgerinnen und Bürgern gezielt zu steuern.

Deshalb haben wir gestern angeordnet, den bereits am 11. November 2021 wegen der Corona-Pandemie zum dritten Mal festgestellten Katastrophenfall zusätzlich aufgrund der Ukraine-Krise auch auf die Bewältigung der Herausforderungen durch den Flüchtlingszustrom auszudehnen.

Damit können wir die Möglichkeiten des Katastrophenschutzgesetzes auch für die Bewältigung der Flüchtlingssituation nutzen. Mit den Führungsgruppen Katastrophenschutz (FüGK) im Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration, in den sieben bayerischen Regierungen und den 96 Kreisverwaltungsbehörden verfügen wir über eingeübte Strukturen und klare Aufgabenzuweisungen, um auch in dieser besonderen Krisensituation erfolgreich agieren zu können.

Außerdem können wir damit erneut umfassend auf das große Potential unserer bayerischen Einsatzorganisationen mit ihren ca. 450.000 überwiegend ehrenamtlichen Einsatzkräften, insbesondere aus den freiwilligen Hilfsorganisationen und den Feuerwehren sowie aus dem Technischen Hilfswerk zurückgreifen, die die staatlichen Behörden und die Kommunen schon jetzt massiv unterstützen.

Der Krieg in der Ukraine verursacht schwere menschliche Schicksale und unsagbares Leid. Menschen sind auf der Flucht und haben alles verloren bzw. zurücklassen müssen. Darum gilt es nun, als Freistaat effektiv und tatkräftig zu helfen.

Wir danken allen Haupt- und Ehrenamtlichen bereits heute für ihr Engagement und die große Hilfsbereitschaft! Uns ist dabei bewusst, dass wir erneut viele Menschen benötigen, die sich schon bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie seit zwei Jahren unter oft enormer Belastung intensiv einsetzen.

Wir brauchen weiterhin Ihren engagierten Beitrag und Ihren Einsatz zur Unterstützung und Hilfe! Die Flüchtlings-Ausnahmesituation kann nur bewältigt werden, wenn wieder einmal alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ministerien und Katastrophenschutzbehörden, den Einsatzorganisationen, den Kommunen, der Freien Wohlfahrt, den Helferkreisen und bei der Bayerischen Polizei zusammenhalten und eng zusammenarbeiten!

Vielen Dank!

Mit besten Grüßen

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Joachim Herrmann, MdL                                                                   Sandro Kirchner, MdL
Staatsminister                                                                                    Staatssekretär

Ich wollte euch über die aktuelle Lage in der Ukraine-Krise informieren:

Der Katastrophenalarm wurde inzwischen noch einmal erweitert – einmal Corona und nun auch noch wegen Ukraine. Wir sind daher als Feuerwehr zur Katastrophenhilfe „verpflichtet“ – aber ich denke, dass wir hier gerne unterstützen.

Gestern sind die ersten Personen in der Waldschule in Karlstein angekommen – diese sollen (wenn möglich) ab morgen wieder alle aus der Waldschule in private Unterkünfte verlegt werden. Hier unterstützen wir mit mehreren MTW der Feuerwehren aus dem Zug Personentransport. Dies koordiniert KBM Markus Rohmann.

Ab morgen (Freitag) kommen die ersten 100 Flüchtlinge in die Welzbachhalle nach Großostheim. Diese werden wohl etwas länger bleiben, sollen aber auch aus der Halle in private Quartiere und Hotels verlegt werden

Für das Wochenende erwarten wir noch einmal 2 große Busse mit rund 130 Personen. Diese sollen erst einmal in die Waldschule nach Karlstein und evtl. auch ein Teil nach Großostheim. 

Im Hintergrund kümmern wir uns um Betten, Matratzen, Decken, Hygieneartikel usw.

Ich bitte unsere Feuerwehren weiterhin um Ihre Unterstützung – die Menschen in der Ukraine erfahren gerade großes Leid und sind sehr dankbar über unsere Hilfe.

Vielen Dank an euch alle, die hier schon mitgeholfen haben. Wir werden weiterhin gezielt Feuerwehren zur Unterstützung anfordern.

Unser Landrat Dr. Alexander Legler bedankt sich ebenfalls für die tolle Unterstützung durch die Feuerwehren.

Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr

Herzlicher Gruß

Frank Wissel

Kreisbrandrat

WEIBERSBRUNN, LKR. ASCHAFFENBURG. Am Mittwochnachmittag musste ein Kleinflugzeug auf einer Wiese notlanden. Hierbei wurde das Luftfahrzeug stark beschädigt, der Pilot leicht verletzt. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg ermittelt zur Unfallursache.

Gegen 14:20 Uhr startete ein 30-jähriger Pilot mit seinem einmotorigen Propellerflugzeug vom Flugplatz in Giebelstadt und war in Richtung Frankfurt am Main unterwegs. Auf Höhe Weibersbrunn fiel nach bisherigen Erkenntnissen aus noch nicht geklärter Ursache der Motor des Luftfahrzeugs aus und der Pilot musste die Diamond Katana auf einer Wiese in der Nähe der Autobahn notlanden. Beim Aufsetzen der Maschine brach jedoch das Bugrad der Maschine ab. Der 30-jährige Luftfahrzeugführer erlitt einen Schock und wurde vorsorglich mit einem Rettungshubschrauber in ein Klinikum gebracht.

Die Polizeiinspektion Aschaffenburg hat vor Ort zunächst die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Diese werden in der Folge nun von einem luftfahrtsachkundigem Beamten der Kripo Aschaffenburg weitergeführt. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung wurde informiert. Der genaue Sachschaden, der an dem Flugzeug entstand ist noch nicht näher bezifferbar.

Quelle: Andy Laacke, Polizeioberkommissar, PP Unterfranken

Die Feuerwehr aus Weibersbrunn sicherte die Einsatzstelle zunächst weiträumig ab. Weiterhin wurde der Brandschutz sichergestellt. Weitere Tätigkeiten wurden von einem Bergungsunternehmen durchgeführt.

Der Kommandant der Feuerwehr Weibersbrunn Michael Edelmann konnte auf 20 Einsatzkräfte und drei Einsatzfahrzeuge zurückgreifen. Unterstützt wurde der Einsatzleiter von Kreisbrandrat Frank Wissel und Kreisbrandmeister Marco Laske
 
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Aufgrund der Ukraine-Krise wird ab 10. März 2022 das Vorliegen der Katastrophe im Freistaat Bayern gem. Art. 4 Abs. 1 Satz 1 BayKSG auch aus diesem Grund festgestellt.

Wir haben daher aktuell den Katastrophenfall wegen der Corona-Pandemie und aufgrund der Ukraine-Krise.

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Die volle Solidarität des LFV Bayern e.V. gilt allen Betroffenen des Krieges in der Ukraine

 

 

Information des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V.

PRESSEMITTEILUNG vom 09.03.2022

Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. hilft Feuerwehren in der Ukraine

Beispiellose Hilfsbereitschaft der bayerischen Feuerwehren

Durch den Krieg in der Ukraine sind auch zahlreiche Feuerwachen beschädigt oder  zerstört, Feuerwehrausrüstung und Fahrzeuge vernichtet worden - Ausrüstung, die die ukrainischen Feuerwehrangehörigen dringender als je zuvor brauchen, um mitten im Kriegsgeschehen Brände zu löschen und Menschenleben zu retten.

Der Landesfeuerwehrverband Bayern e.V. (LFV Bayern) unterstützt die Hilfsaktion des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV) mit einer Sammlung von Feuerwehrausrüstung und Fahrzeugen unter bayerischen Feuerwehren. Über die Website des LFV Bayern können seit Dienstag, dem 08.02.2022 Feuerwehren nach Absprache mit ihrer jeweiligen Stadt bzw. Gemeinde ihre Spenden melden.

https://www.lfv-bayern.de/feuerwehrhilfe-ukraine/

Unternehmen, die die Hilfsaktion mit Ausrüstungsspenden unterstützen möchten, wenden sich am besten direkt per E-Mail an die Geschäftsstelle.

„Die Hilfsbereitschaft der bayerischen Feuerwehren, Städte und Gemeinden ist beispiellos.“, so Johann Eitzenberger, Vorsitzender des LFV Bayern. Bereits am ersten Tag wurde dem LFV Bayern unter anderem eine voll einsatzbereite Drehleiter einer Stadt aus Niederbayern als Spende gemeldet. Zuvor hatte der Bayerische Gemeindetag über die Voraussetzungen einer rechtlich unbedenklichen Spende von gemeindlicher Feuerwehrausrüstung informiert.

Derzeit werden die Bedarfe und empfangenden Stellen in der Ukraine vor Ort ermittelt. Sobald die Voraussetzungen für eine zielgerichtete Anlieferung vorliegen, werden ein oder mehrere über den DFV und die teilnehmenden LFVs abgestimmte Transporte stattfinden.

„Angesichts des unermesslichen Leids vor Ort, ist es fast unerträglich, nicht sofort Richtung Ukraine aufbrechen zu können und zu helfen“, sagt Johann Eitzenberger. „Dennoch ist es ungemein wichtig, dass die Transporte koordiniert ablaufen. Es ist den ukrainischen Feuerwehren nicht geholfen, wenn die Hilfslieferungen unkoordiniert an die Grenze erfolgen und die Feuerwehren dann unter Umständen gar nicht erreichen, weil sie von dort aus nicht mehr weiterverteilt werden können. Unser gemeinsames Ziel ist es, so strukturiert, effektiv und umfangreich wie möglich zu helfen!“

Auf einen möglichen Transport ist der LFV Bayern gut vorbereitet. So wurden erst kürzlich durch den Fachbereich 5 - Einsatz, Katastrophenschutz und Zivilschutz – neue Empfehlungen für KFZ-Märsche in geschlossenen Verbänden erarbeitet. Pläne für die Zusammenstellung eines Hilfskonvois liegen bereit. Auch die Abstimmung mit den verantwortlichen staatlichen Stellen sind bereits begonnen.

Für den LFV Bayern wäre dies nicht der erste Hilfskonvoi, den der Verband organisiert. Im Januar 2021 erfolgte ein Transport mit Ausrüstungs- und Gerätespenden von rund 15.000 Einzelteilen mit 22 Fahrzeugen in das damals von schweren Erdbeben erschütterte Kroatien. Zuvor hatte der LFV Bayern bayerische Feuerwehren zur Spende aufgerufen. Rund 300 bayerische Feuerwehren beteiligten sich an der Hilfsaktion. 

Die Feuerwehren stellen in Deutschland und in Bayern das zahlenmäßig stärkste und flächendeckend umfangreichste Fundament des Zivilschutzes. In fast allen Städten und Landkreisen wird aktuell beispielsweise der Aufbau und die Einrichtung von Notunterkünften mit Gerät und Personal ehrenamtlich unterstützt.

Dass mit dieser Stärke auch die Kameradinnen und Kameraden in der Ukraine unterstützt werden – Ehrensache! 

Bildnachweis: LFV Bayern e.V.

Ansprechpartnerin:

Dr. Marina I. Wieluch
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit,
Social Media und PR
Tel.: 089 388 372- 23
Fax: 089 388 372-18
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Über den LFV Bayern

Der LFV Bayern ist die Interessensvertretung der Bayerischen Feuerwehren und zugleich der stärkste Mitgliederverband innerhalb des Deutschen Feuerwehrverbandes. Der LFV Bayern vertritt insgesamt rund 7.700 Feuerwehren mit deren insgesamt über 880.000 Mitgliedern in den Bayerischen Feuerwehren. Gegenüber dem Bayerischen Landtag, der Bayerischen Staatsregierung und anderen Institutionen vertritt er kraft des Bayerischen Feuerwehrgesetzes die Interessen der bayerischen Feuerwehren. Der Verband berät seine Mitglieder umfassend und ist über den Deutschen Feuerwehrverband auch auf Bundes- sowie Europaebene präsent.

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Im Januar 2021 organsierte der LFV Bayern e.V. bereits einen Hilfskonvoi nach Kroatien

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Vorsitzender des LFV Bayern e.V., Johann Eitzenberger