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Im Rahmen eines Festaktes hat die Freiwillige Feuerwehr Markt Schöllkrippen die bereits 2020 sowie Anfang 2021 in Dienst gestellten Fahrzeuge weihen lassen. Nachdem die Corona-Pandemie das 150jährige Jubiläumsfest sowie das traditionelle Schlachtfest nicht zuließ, wurde in einem beschränkten, den Corona-Maßnahmen entsprechendem Rahmen die Weihe durchgeführt.
Am vergangenem Sonntag fanden sich hierzu die aktiven Feuerwehrkameraden*innen der Feuerwehr Markt Schöllkrippen, die Jugendfeuerwehr Schöllkrippen, Damen und Herren des Marktgemeinderats, Bürgermeister des Marktes Schöllkrippen Marc Babo, Andrea Lindholz MdB, Staatsministerin Judith Gerlach MdL, Landrat Dr. Alexander Legler, die Bürgermeister der VG-Gemeinden, Vertreter der Kreisbrandinspektion KBI Frank Wissel, KBM Norbert Ries, KBM Georg Thoma sowie die Kommandanten des KBM-Bezirks 3/3 am Feuerwehrgerätehaus Schöllkrippen ein.
Im feierlichen Gottesdienst ging Pfarrer Dr. Christian Grebner auf die Leistungen der Feuerwehrleute auch in kritischen und lebensgefährlichen Einsätzen ein, wenn sie beispielsweise ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen oder gar opfern, um anderen Menschen zu helfen. Im Anschluss an den Gottesdienst segnete Pfarrer Grebner auch im Namen seines evangelischen Amtskollegen vor der Kirche "St. Katharina" die beiden Feuerwehrfahrzeuge.
Bürgermeister Babo sprach in seiner Rede beim folgenden Festakt am Feuerwehrgerätehaus insbesondere dem Planungsteam der Fahrzeugbeschaffung sein Lob und seinen Dank aus. Es sei eine enorme Arbeit und Leistung gewesen, die bis ins kleinste Detail reichenden Planungen durchzuführen und ein weit über 150 Seiten dickes Leistungsverzeichnis zu erstellen.
Kommandant Jörg Klingmann stellte den Einsatzwert in den Vordergrund:
Das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF20) ist das Erstangriffsfahrzeug der Feuerwehr Markt Schöllkrippen und hat sowohl für die Brandbekämpfung als auch für technische Unfallrettung sowie medizinische Notfälle Spezialausrüstung verlastet. Das auf einem MAN Fahrgestell aufgebaute Fahrzeug wurde von der Firma Rosenbauer angefertigt und im April 2021 im österreichischen Werk in Leonding abgeholt. Die Gesamtkosten für das HLF 20 beliefen sich auf 420.000 Euro, abzüglich eines staatlichen Zuschusses von 125.000 Euro.
Das Einsatzspektrum des Versorgung-LKWs ist der Transport von Gerätschaften und Material größeren Umfangs sowie der Abtransport verschmutzter Gerätschaften und Materials von der Einsatzstelle. Auch während der Corona-Pandemie war das Fahrzeug für den Landkreis beim Transport von Materialen im Einsatz. Der V-LKW wurde bereits im Februar 2020 in Dienst gestellt. Dieses Fahrzeug kostete 141.000 Euro, wovon 42.000 Euro der Freistaat übernahm.
Vereinsvorstand Andreas Hausotter stellte in seiner Rede dar, dass selbst die teuersten Fahrzeuge nur so gut seien, wie das Personal, das sie bedient. In diesem Zusammenhang sei es ihm ein besonderes Privileg, das passive Mitglied Wolfgang Füllgrabe für seine Verdienste um das Feuerwehrwesen insbesondere in Schöllkrippen zum Ehrenmitglied der Feuerwehr Markt Schöllkrippen zu ernennen.
Frau Staatsministerin Judith Gerlach betonte die Bedeutung des ehrenamtlichen Feuerwehrwesens. Ohne die ehrenamtliche Tätigkeit sei die Sicherheit der Bevölkerung in gewohnter Weise nicht zu gewährleisten. Deshalb sei es wichtig, dass alle ehrenamtlich Tätigen voller Stolz über ihr Ehrenamt berichteten, um andere Menschen für ehrenamtliche Tätigkeit zu begeistern.
Die Vorsitzende des Innenausschusses im Bundestag, Andrea Lindholz, lobte die Ausstattung, Ausbildung und Einsatzbereitschaft aller Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg. Dies sei ganz aktuell beim Kontingenteinsatz in Ahrweiler wieder deutlich zu sehen gewesen. 
Landrat Dr. Alexander Legler verwies in seiner Rede auf die Verantwortung der Kommunalpolitiker, die Feuerwehren angemessen auszustatten, selbst wenn dies nicht immer ganz billig sei.
Kreisbrandinspektor Frank Wissel hob als abschließender Redner hervor, dass es sich bei den neuen Fahrzeugen nicht um die Spielzeuge irgendeines Vereins handele, dass diese Fahrzeuge nicht einmal der Feuerwehr gehörten, sondern dass diese Fahrzeuge Eigentum der Allgemeinheit seien. Jede und jeder seien herzlich dazu eingeladen, der gemeindeeigenen Feuerwehr beizutreten und mit diesen Fahrzeugen zu üben und zu arbeiten.
An den offiziellen Teil schloss sich das gesellige Beisammensein mit Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen an. 
Abschließend danken wir allen Gästen, die den Festakt zu einem großartigen Erlebnis haben werden lassen, insbesondere Herrn Pfarrer Dr. Christan Grebner, den Festrednern und dem Küchenteam. Ein herzliches Dankeschön auch an alle Helfer, die vor und während des Festaktes zum Gelingen beigetragen haben.  
Bilder bzw. Details zu den beiden Einsatzfahrzeugen und deren Beladung können auf der Seite der Feuerwehr Markt Schöllkrippen unter www.ff-schoellkrippen.de angeschaut werden.
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Aktuelle Zahlen per 12.09.2021 um 7.00 Uhr:

Durchgeführte Erstimpfungen im Impfzentrum und durch mobile Teams: 82.451

Durchgeführte Abschlussimpfungen (Zweitimpfungen): 80.755

Durchgeführte Auffrischungsimpfungen (Drittimpfungen): 1.189

Durchgeführte Erstimpfungen durch die Hausärzte: 63.383

Durchgeführte Abschlussimpfungen (Zweitimpfungen): 66.996

Durchgeführte Auffrischungsimpfungen (Drittimpfungen): 218

Klinikum Aschaffenburg-Alzenau/Vitalklinik Michelbach und Betriebsimpfungen:

Durchgeführte Erstimpfungen: 4.142

Durchgeführte Abschlussimpfungen (Zweitimpfungen): 2.284

Gesamt Erstimpfungen: 149.976 – Quote: 61,21 %

Gesamt Abschlussimpfungen (Zweitimpfungen): 150.035 – Quote: 61,24 %

Gesamt Auffrischungsimpfungen (Drittimpfungen): 1.407 – Quote: 0,57 %

Gesamtzahl Impfungen Stadt und Landkreis Aschaffenburg: 301.418

Münster/Berlin – Eine unabhängige Expertenkommission aus Vertreterinnen und Vertretern der zivilen Gefahrenabwehr, Wissenschaft und weiteren Fachleuten wird die Erfahrungen der rheinland-pfälzischen und nordrhein-westfälischen Starkregenkatastrophe auswerten. Das hat das Präsidium der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) beschlossen. Einen gleichlautenden Beschluss hat das Präsidium des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) gefasst. Aus den Ergebnissen sollen Lösungsvorschläge und Initiativen zur Verbesserung der Gefahrenabwehr erarbeitet werden. Erste Ergebnisse sollen noch im Herbst vorliegen.

Zehntausende staatliche und zivile Helferinnen und Helfer waren und sind seit Wochen mit der Bewältigung der Lage beschäftigt. Bereits während des laufenden Einsatzes ist Kritik laut geworden – unter anderem beim Thema Warnung oder der Einbindung ziviler Helfer. Hinzu kommen erste Lagebilder, die weitere Mängel offenbaren.

„Die Kritik kommt nicht überraschend. Die Auswertungen ähnlicher Ereignisse wiederholen sich seit Jahren und kommen jedes Mal zu ähnlichen Erkenntnissen“, sagt Dirk Aschenbrenner, Präsident der vfdb. „Die Ansätze zur Verbesserung sind zwar konsensfähig, sie werden aber dennoch zu spät, zu wenig oder gar nicht umgesetzt.“

Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) ist einer der Initiatoren der Expertenkommission. „Wir danken den Einsatzkräften, die unermüdlich weiter vor Ort sind. Viele warten darauf, welche Schlüsse gezogen und Erkenntnisse gewonnen werden“, so DFV-Präsident Karl-Heinz Banse. „Als Fachverband wollen wir uns hier fundiert zu Wort melden. Deshalb arbeiten wir mit der vfdb an der Auswertung des Einsatzes durch Experten. Wenn die faktenbasierte Auswertung da ist, wird es auch entsprechende Rückschlüsse und Forderungen geben.“

Die Expertenkommission „Starkregenkatastrophe 2021“ will problematische Abläufe und Ausstattungsdefizite ermitteln, Lösungen vorschlagen und Initiativen zur Verbesserung der Gefahrenabwehr anstoßen. Erste Ergebnisse sollen bis zum Herbst 2021 vorliegen. Eine umfangreiche Vorstellung ist für die Jahresfachtagung der vfdb im Mai 2022 in Würzburg sowie den 29. Deutschen Feuerwehrtag im Juni 2022 in Hannover geplant.

Der unabhängigen Expertenkommission gehören neben Feuerwehren, Technischem Hilfswerk, Bundeswehr, Behörden und Hilfsorganisationen wie dem Deutschen Roten Kreuz und der Johanniter-Unfall-Hilfe auch Forschungseinrichtungen an. Den Vorsitz der Expertenkommission hat Branddirektor Dr. Ulrich Cimolino, Feuerwehr Düsseldorf. Cimolino hat seinerzeit das Hochwasser 2002 ausgewertet. Er verfügt zudem über eigene Einsatzerfahrungen aus mehreren Hochwasser- und Starkregenereignissen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands. Zu den Themengebieten Einsatzleitung, Führung in Großschadenslagen sowie Wasserrettung hat er bereits mehrere anerkannte Fachbücher herausgegeben oder mit verfasst.

Die vfdb ist das Expertennetzwerk für Schutz, Rettung und Sicherheit. Der Verein fördert die wissenschaftliche, technische und organisatorische Weiterentwicklung der Gefahrenabwehr für mehr Sicherheit in den Bereichen Brandschutz, technische Hilfeleistung, Umweltschutz, Rettungsdienst und Bevölkerungsschutz. Die vfdb agiert auf nationaler sowie internationaler Ebene und ist als technisch-wissenschaftliche Fachvereinigung unabhängig und neutral.

Der Deutsche Feuerwehrverband bündelt und vertritt die Interessen seiner ordentlichen Mitglieder: der 16 Landesfeuerwehrverbände und der beiden Bundesgruppen. Die Fachbereiche, zum Teil in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren (AGBF) und der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb), analysieren Probleme und Ereignisse, begleiten Entwicklungen, erarbeiten fachliche Stellungnahmen und Konzepte für die Arbeit der Feuerwehren und für die Vertretung der Feuerwehrinteressen.

Hier geht es zur ersten Umfrage zu den Starkregen-Ereignissen: https://www.feuerwehrverband.de/umfrage-zu-starkregen-einsaetzen

Liebe Leserinnen und Leser,
unter dem Motto „Helfen ist Trumpf – Für dich, für mich, für alle!“ startet heute die Feuerwehraktionswoche. Bis zum 19. September führen zahlreiche Feuerwehren in ganz Bayern Einsatz- und Schauübungen durch und laden durch viele Aktionen zum Anfassen und Mitmachen ein. 
Unsere über dreihunderttausend ehrenamtlichen Feuerwehrfrauen und -männer in Bayern – das ist der Spitzenplatz im bundesweiten Vergleich – wirken aktiv an der Gestaltung unserer Gesellschaft mit, machen unser Land sicherer und durch die Geselligkeit der Vereinsarbeit auch lebens- und liebenswerter. Sie sind Teil einer starken Gemeinschaft. Für viele ist ihr Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr eine große persönliche Bereicherung und ein wesentlicher Teil ihrer Freizeitgestaltung.
Um dauerhaft die Mitgliederzahlen konstant hoch zu halten und damit auch die Einsatzfähigkeit zu erhalten, ist es wichtig, dass wir immer wieder neu die Begeisterung für dieses für unser aller Sicherheit unerlässliche Ehrenamt wecken – insbesondere bei jungen Leuten. Die jährliche Aktionswoche hat sich dabei bestens bewährt. Daher leistet der Freistaat auch dieses Jahr eine erhebliche finanzielle Unterstützung und fördert die Kampagne mit 275.000 Euro.
Damit würdigen wir auch das unermüdliche Engagement und den hervorragenden Einsatz der bayerischen Feuerwehrfrauen und -männer: Sie stehen rund um die Uhr bereit, lassen im Notfall ihre eigenen Angelegenheiten liegen und stehen, und sind zur Stelle, um anderen zu helfen. Für dieses vorbildliche Engagement gilt ihnen allen unser herzlicher Dank!
Liebe Leserinnen und Leser, morgen jähren sich die in ihrer Brutalität und Menschenverachtung immer noch unfassbaren Terroranschläge vom 11. September 2001 zum zwanzigsten Mal. Knapp 3.000 Menschen fielen den Anschlägen unmittelbar zum Opfer, darunter über 400 Feuerwehrleute, Sanitäter und Polizisten.
Bis heute leiden viele der rund 100.000 Helferinnen und Helfer unter den körperlichen wie psychischen Folgen. Zahlreiche Suchtrupps und Rettungskräfte halfen in den ersten Stunden nach den Anschlägen selbstlos und oftmals praktisch ohne Schutzausrüstung. Dabei waren sie den hochgiftigen Dämpfen der brennenden Ruinen ausgesetzt. Die schrecklichen Bilder dieser Tage verfolgen viele bis heute. 
Wir möchten daher innehalten und den zahlreichen unschuldigen Opfern, aber auch und gerade der tapferen und tatkräftigen Frauen und Männer gedenken, die in der Katastrophe zur Stelle waren und halfen – ohne Rücksicht auf ihr eigenes Wohl und nur mit Blick auf ihren Nächsten.

Joachim Herrmann, MdL
Staatsminister 

Die Übertragung von Alarm-SDS auf Tetra-Control funktioniert wieder. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass diese Art der Alarmierung nicht gesichert ist und es hier jederzeit zu Ausfällen des Systems kommen kann.

Seit dem 08.09.2021 16:26 ist die Übertragung von Alarm-SDS auf Tetra-Control gestört. Die Statusmeldungen werden übermittelt. An der Fehlersuche wird gearbeitet.

Am 30.10.2021 findet ein Türöffnungs-/Wohnungsöffnungsseminar in Johannesberg statt.

Uhrzeit: 8.30 - 17.00 Uhr

Ort: Gerätehaus Johannesberg

Kosten: 170 Euro inkl. Verpflegung

Derzeit verfügbare Plätze: 9

Anmeldungen bitte an Jochen Muckenschnabl (Kommandant der FF Johannesberg) unter Tel. 0151 44522606

Für das ADAC Fahrisicherheitstraining am 25.09.201 von 15:00 - 22:00 Uhr sind noch 4 Plätze frei, pro Feuerwehr müssen immer zwei Plätze gebucht werden.

Die Plätze können formlos per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! gebucht werden.

In den Abendstunden kam es am Montag (06.09.21) in der Straße Am Bachgraben in Hörstein zu einem Dachstuhlbrand.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte, die um 21.40 Uhr alarmiert wurden, stand der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in Flammen. Die Bewohner waren bei Brandausbruch abwesend, kamen aber noch während den Löscharbeiten nach Hause.

Über eine Drehleiter, eine Steckleiter sowie über den Treppenraum wurde ein massiver Löscheinsatz eingeleitet. Mit insgesamt drei Rohren und 10 Trupps unter schwerem Atemschutz wurde die Brandbekämpfung durchgeführt. Um alle Glutnester ablöschen zu können, musste die Dachhaut großflächig geöffnet werden.

Das Feuer war rasch unter Kontrolle, die Nachlöscharbeiten dauerten jedoch längere Zeit an. Die Tätigkeiten der Feuerwehr gestalteten sich aufgrund der Bausubstanz des Hauses äußerst kompliziert und langwierig. Zur Sicherheit wurden die Bewohner benachbarter Wohnhäuser vorübergehend evakuiert. Weil das Anwesen vorläufig für unbewohnbar erklärt wurde, nahmen Nachbarn die Hausbewohner bei sich auf. Nach Abschluss der Löschmaßnahmen wurde die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. 

Die Feuerwehren aus Hörstein, Wasserlos, Alzenau und Karlstein waren mit 72 Einsatzkräften und 17 Fahrzeugen unter der Leitung von Kreisbrandinspektor Frank Wissel im Einsatz. Von Seiten des Rettungsdienstes war ein Rettungswagen der BRK Rettungswache Alzenau alarmiert. Der Rettungswagen stand zur Absicherung der Einsatzkräfte bereit, musste aber nicht eingesetzt werden. Auch Alzenaus erster Bürgermeister Stephan Noll machte sich vor Ort ein Bild vom Geschehen.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat noch in der Nacht die Ermittlungen bezüglich der Brandursache aufgenommen.

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Die Feuerwehren in Stadt und Landkreis Aschaffenburg stärken zukünftig gemeinsam die Gesundheit der Feuerwehrfrauen und –männer vor Ort. Dazu haben die AOK Bayern und der Landesfeuerwehrverband eine Kooperationsvereinbarung geschlossen mit dem Ziel, durch passgenaue Angebote die Gesundheit jeder einzelnen Feuerwehreinsatzkraft zu stärken und zu erhalten.

Bei einem Einsatz heißt es von jetzt auf gleich die ganze Kraft zu bündeln. Die AOK unterstützt als kompetente Partnerin rund um Gesundheit und Fitness, um Einsatzkräfte auf die körperlichen Anforderungen gut vorzubereiten. „Feuerwehrfrauen und -männer leisten bei ihren Einsätzen jeden Tag Außergewöhnliches. Gerade in der heutigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, seine Freizeit ehrenamtlich in den Dienst der Feuerwehr zu stellen – und damit in den Dienst unserer Gesellschaft“, sagt AOK-Direktorin Daniela Bergmann.

Gesundheit fördern

Die Feuerwehrfrauen und -männer können durch die Partnerschaft vielfältige Gesundheitsangebote der AOK zu unterschiedlichen Themen kostenfrei nutzen. Gerade in Zeiten von Corona ist es nicht leicht, sich fit zu halten. So sind derzeit viele Sportangebote, etwa im Fitnessstudio oder im Verein, oft nur eingeschränkt nutzbar. Als kostenfreie Alternative wird den Feuerwehrleuten der Zugang zu Fitnessangeboten im Internet ermöglicht. Ergänzt wird das Online-Angebot durch regionale, passgenaue Präventionsmaßnahmen der AOK am Untermain, wie Rücken- und funktionelles Outdoortraining sowie das Erlernen von Entspannungsübungen.

Jugendarbeit fördern

Ein weiterer wesentlicher Baustein der Kooperation besteht darin, die Jugend für das Thema Feuerwehr und Gesundheit zu gewinnen: Verantwortung für den Schutz anderer übernehmen, sich ehrenamtlich für die Gemeinschaft engagieren und dabei die eigene Gesundheit im Blick behalten – auch dabei will die AOK unterstützen. „Die Zusammenarbeit wird Schritt für Schritt ausgebaut und wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten gemeinsamen Aktivitäten mit der AOK“, so Stadtbrandrat Mark Weigandt. Neben den Angeboten zur Gesundheitsförderung planen die Feuerwehren und die AOK Aktionen zu den Themen Sicherheit und Gesundheit. Dazu soll es auch regionale Veranstaltungen bei uns in der Region geben – sobald dies Corona bedingt wieder möglich ist“, ergänzt Weigandt. Schließlich geht es beiden Partnern nicht um kurzfristige Aktivitäten, sondern um  eine nachhaltige und langfristige Zusammenarbeit.

Als nächster Schritt ist der Startschuss zum 1. Bayerischen AOK-Feuerwehrlauf geplant – Ziel ist es, ab 10. September 4 Wochen lang möglichst viele Kilometer zu erlaufen und diese der Feuerwehr vor Ort zuzuordnen. Diese haben dann die Chance, attraktive Preise wie  zu gewinnen. 

Bäume für Bayern

Für die ersten 15 000 Läufer/-innen, die sich für den Lauf anmelden, wird jeweils ein Baum im bayerischen Staatswald gepflanzt. Mit dieser Maßnahme unterstützt die AOK das Waldumbauprogramm der Bayerischen Staatsforsten durch Pflanzung von bis zu 15 000 klimatoleranten Bäumen für den Wald der Zukunft.

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Gemeinsam die Gesundheit der Feuerwehrleute stärken wollen (von links) Stadtbrandrat Mark Weigandt, Stadtbrandmeister Philipp Weigel, Kreisbrandinspektor Frank Wissel, Direktorin Daniela Bergmann und Frank Herbolsheimer (AOK-Direktion Aschaffenburg)

In der aktuellen Ausgabe der brandwacht, der Zeitschrift des Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration für Brand- und Katastrophenschutz, Heft 4/2021, wurde mit dem anhängenden Artikel über die Änderungen in § 52 Abs. 3 StVZO berichtet.

Der Artikel war mit dem in Bayern für die StVZO zuständigen Fachreferat im Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr abgestimmt.

Leider ist im Artikel fälschlich ausgeführt, dass kein Bestandsschutz für überzählige, also mehr als je ein Paar Warnleuchten für blaues Blinklicht mit einer Hauptabstrahlrichtung nach vorne oder nach hinten besteht. Richtig ist, dass die Übergangsbestimmungen in § 72 Abs. 1 StVZO regeln, dass für Fahrzeuge mit Erstzulassung vor dem 3. Juli 2021 Bestandsschutz besteht und diese damit nicht zwingend umgerüstet werden müssen.

Es ist beabsichtigt, in der nächsten brandwacht eine Richtigstellung zu veröffentlichen.

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Am frühen Samstagnachmittag alarmierte die ILS Bayer. Untermain die Feuerwehr Mainaschaff zu einer Erkundung an den Mainwanderweg.

Mehrere Anrufer hatten über Notruf einen Schwarm Hornissen gemeldet, die bereits Spaziergänger und Radfahrer gestochen hatten.

Vor Ort gestaltete sich die Erkundung schwierig. Die Betroffenen verteilten sich sehr weiträumig, teilweise in einem medizinisch kritischen Zustand.

Aufgrund der dynamischen Lage wurde seitens der ILS zwei Notärzte, zwei Rettungswagen, ein Einsatzleiter sowie eine Motorradstreife alarmiert.

Nach ärztlicher Versorgung wurden drei Betroffene in ein Klinikum eingeliefert. Darunter befand sich auch eine Mutter, die mit ihrem Säugling mit dem Kinderwagen unterwegs war. Polizisten kümmerten sich um den jungen Erdenbürger und schoben den Kinderwagen zurück in die nahe gelegene Wohnung. Fünf weitere Betroffene konnten nach ambulanter Behandlung ihren Weg fortsetzen.

Seitens der Feuerwehr wurden mehrere Personen medizinisch betreut und zusammen mit der Polizei weiträumige Absperrmaßnahmen eingeleitet.

Das Hornissennest konnte in einem hohlen Baumstumpf lokalisiert werden. Aufgrund des aggressiven Verhaltens und der weiterhin bestehenden Gefahr wurde die Untere Naturschutzbehörde informiert sowie eine Fachfirma zur Einsatzstelle angefordert.

Da Hornissen unter Artenschutz stehen, wurde entschieden die Hornissen umzusiedeln. Die Fachfirma konnte das komplette Nest ausbauen und kümmert sich um den neuen Nistplatz für die Hornissen.

Die Feuerwehr Mainaschaff war mit drei Fahrzeugen und 12 Einsatzkräften im Einsatz.

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Beim Lehrgang Technische Hilfeleistung Verkehrs-, Bau- und Maschinenunfälle am 28.09.2021 an der Feuerwehrschule sind aktuell 5 Plätze frei.

Der Lehrgang findet in Geretsried statt - ist natürlich sehr weit von uns entfernt (für ein Tagesseminar). Wenn jemand Interesse hat - evtl. in Verbindung mit einem Kurzurlaub - dann bitte Info an KBI Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877.

Wir haben für unseren Landkreis 2 Plätze des Lehrganges Gruppenführer vom 04.10.2021 - 08.10.2021 in Regensburg fest gebucht.

1 Platz ist noch frei!

Bitte bei Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877, wenn jemand auf diesen Lehrgang gehen möchte.

Vom Kontingenteinsatz im Ahrtal liegen noch drei Zelte in der Feuerwache Großostheim zur Abholung bereit. Der Besitzer möchte sich bitte bei Kommandant Alan Friedreich (0176-10548581) zeitnah melden und einen Termin zur Abholung vereinbaren.

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Ich habe 3 Plätze fest für den Lehrgang "Technische Hilfe Block 4 - Lkw und Busunfälle" am 12.10.2021 an der Feuerwehrschule in Würzburg für unseren Landkreis gebucht.

Wer möchte auf diesen Lehrgang gehen?

Rückmeldungen bitte an KBI Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877

Es ist ein Kontingetplatz bei dem Lehrgang ABC-Einsatz Grundlagen vom 25.10.2021 - 29.10.2021 an der Feuerwehrschule in Regensburg frei.

Interessenten melden sich bitte bei KBI Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877

Für den Lehrgang Maschinisten für Drehleitern in Großostheim sind noch 6 Plätze für "Magirus"-Drehleitern frei.

Interessenten melden sich bitte direkt per Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! für den Lehrgang an.

Die Lehrgangskosten sind pro Teilnehmer 150,00€

Die Ausbildungstage sind wie folgt:

- 25.09.2021, 09.10.2021, 23.10.2021, 27.10.2021, 10.11.2021, 13.11.2021, die jeweiligen Zeiten können bei der Feuerwehr Großostheim angefragt werden.