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Sie haben bestimmt schon von der o.g. Kampagne von Bayern3 gehört. Zusammen mit der Deutschen Polizeigewerkschaft Bayern, dem ADAC Bayern und dem Landesfeuerwehrverband Bayern will BAYERN 3 gegen Gaffen ein klares Statement setzen - für mehr Sicherheit auf Bayerns Straßen und gegen Sensationsgier: "Gaffen geht gar nicht!"

Unter https://www.lfv-bayern.de/aktuelles/gaffen-geht-gar-nicht/ finden Sie Hintergrundinformationen und die ADAC Geschäftsstellen, an denen die Aufkleber an Privatpersonen verteilt werden.

Der LFV Bayern gibt die Aufkleber über seinen Onlineshop an die Feuerwehren heraus. Der KFV Aschaffenburg führt eine Sammelbestellung durch und verteilt nach Eingang der Lieferung 20 Aufkleber je Feuerwehr.

Bitte liken und teilen Sie auch die Social Media-Posts zu diesem Thema, damit die Botschaft auch beim letzten Verkehrsteilnehmer ankommt.

Als Beispiel ein Beitrag der FF Lichtenfels, den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:
https://www.facebook.com/FreiwilligeFeuerwehrStadtLichtenfels/posts/1386576571497025

Am 08.11.2019 wurde auf einer Dienstversammlung der FF Mespelbrunn-Hessenthal Max Goldhammer zum Kommandanten und Thomas Spatz zu seinem Stellvertreter gewählt. 

Am 08.11.2019 wurde auf einer Dienstversammlung der FF Niedersteinbach Daniel Glaser zum neuen Kommandanten und Martin Jung sowie Timo Uftring zu seinen Stellvertretern gewählt.

Aktuell kursiert in den sozialen Medien die Nachricht, dass Personen Häuser kontrollieren würden, ob dort die gesetzlich vorgeschriebenen Rauchwarnmelder vorhanden sind. Diese Meldung, die wir als Fake News einstufen, möchten wir dennoch zum Anlass nehmen, nochmals auf die rechtlichen Vorschriften zur Rauchwarnmelderpflicht in Bayern hinzuweisen:

Seit dem 01.01.2018 sind nach Art. 46 BayBO die Eigentümer von Wohnungen verpflichtet, Schlafräume und Kinderzimmer sowie Flure, die zu Aufenthaltsräumen führen, mit Rauchwarnmeldern auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt diese Verpflichtung selbst. Besondere behördliche Überprüfungen des Einbaus oder wiederkehrende Kontrollen sind bauordnungsrechtlich nicht vorgesehen. Weder die Kommunen im Landkreis Aschaffenburg noch das Landratsamt Aschaffenburg führen derartige Überprüfungen durch.
Es liegt in der Verantwortung der jeweiligen Verpflichteten, für die Installation sowie für die Betriebsbereitschaft der Rauchwarnmelder Sorge zu tragen.
Die Überprüfung der Rauchwarnmelderpflicht durch Privatpersonen halten wir für äußerst fragwürdig und könnte u.a. strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

Weiterführende Informationen zur Rauchwarnmelderpflicht finden sich auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums des Innern für Sport und Integration unter: www.stmi.bayern.de.

Am Mittwoch, 06.11.2019 erlitt ein 24-jähriger Forstarbeiter bei Baumfällarbeiten im Laufacher Forst schwere Verletzungen. Der Arbeitsunfall ereignete sich gegen 11.15 Uhr in einem schwer zugänglichen Waldstück mehrere hundert Meter abseits des Weges, woraufhin neben dem Rettungsdienst auch die Bergwacht und die Feuerwehr Laufach zur Unfallstelle beordert wurde. Die Rettungskräfte versorgten und stabilisierten zunächst den Schwerverletzten vor Ort, ehe er mit Rettungsmitteln der Bergwacht querfeldein zu einem Rettungswagen transportiert wurde. Die Feuerwehr Laufach war mit 11 Feuerwehrleuten und 4 Fahrzeugen im Einsatz. KBM Udo Schäffer war als Vertreter der Kreisbrandinspektion zugegen. Der Rettungsdienst war mit einem Rettungswagen, einem Einsatzleiter und einem Notarzt und die Bergwacht mit 2 Fahrzeugen und 3 Kräften vor Ort. Der Einsatz war gegen 13 Uhr beendet.

Die Ausbildungsinhalte für die Mitglieder einer Freiwilligen Feuerwehr in Bayern sind vielfältig und werden in verschiedenen Lehrgängen und Seminaren vermittelt. In den letzten Jahren ist die Ausbildung an und in Tunnelanlagen immer mehr in den Fokus der Feuerwehren geraten. Am 16. und 17.10.2019 fand auf Anregung der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg ein Pilotlehrgang der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried zum Thema „Taktik im Bahntunneleinsatz“ im Atemschutzzentrum des Landkreises Aschaffenburg in Goldbach statt.

Die 24 Teilnehmer waren Feuerwehrführungskräfte der Tunnelbasiseinheiten (Hösbach, Sailauf, Laufach, Heigenbrücken, Jakobsthal, Heinrichsthal und Waldaschaff) welche für Schadensfälle in den Tunneln der Eisenbahnstrecke zwischen Laufach und Heigenbrücken zuständig sind, Personal des Atemschutzzentrums und die für den Bereich zuständigen Führungsdienstgrade der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg.

Die Feuerwehrschule Geretsried hatte die Bahnstrecke mit den vier Tunneln maßstabsgerecht nachgebaut, um den Lehrgangsteilnehmern ein realistisches Szenario bieten zu können.

Neben dem Einstieg in den Sonderalarmplan Tunnel standen mehrere Kommunikationsübungen und einige Planspiele an den verschiedenen Tunneln auf der Agenda, bei denen jeweils die inneren Kräfte eine Lage eingespielt bekamen und diese dann nach außen kommunizieren mussten. Die Kräfte außen mussten dann auf die Meldungen reagieren und den Einsatz organisieren. Der Schwerpunkt lag in der Führungskräfteschulung, da diese von Beginn an maßgeblich für den Einsatzerfolg verantwortlich sind. Insbesondere das „blinde Führen“ der Einsatzkräfte erfordert ein besonderes Geschick sowie eine gewisse räumliche Vorstellungskraft. Auch eine mögliche Personalreserve bezüglich der weiten Wege im Tunnel darf bei den Überlegungen zur Bewältigung einer solch komplexen Einsatzlage nicht zu kurz kommen.

Abschließend bedankte sich Kreisbrandinspektor Otto Hofmann bei Lehrgangsleiter Fabian Fiegler und Josef Miller (beide Lehrkräfte von der staatlichen Feuerwehrschule Geretsried) für das lehr- und aufschlussreiche Seminar. Weiterhin dankte Hofmann KBM Peter Schmitt (Fachkreisbrandmeister Atemschutz) und Oliver Jäger (Leiter des Atemschutzzentrums) für die Lehrgangsorganisation sowie dem Team der Feuerwehr Goldbach für die ausgezeichnete Verpflegung während des Lehrgangs. Zudem dankte der Kreisbrandinspektor allen Lehrgangsteilnehmern für ihre Bereitschaft an einem solchen Lehrgang teilzunehmen.

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Am Montagabend (04.11.2019) bemerkten Mitarbeiter einen Brand in einem Abfallbunker und setzten einen Notruf ab. Die gegen 19:55Uhr alarmierte Feuerwehr aus Alzenau fand, eine vor der Produktionshalle befindliche, ca. 150m³ große Mulde für Stahlwolle, brennend vor. Das Feuer konnte schnell unter Kontrolle gebracht und so ein Übergreifen auf das Firmengebäude verhindert werden. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

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Mittels eines C-Rohres verhinderte der erste Trupp ein Brandausbreitung. Ein weiterer Trupp verschaffte sich über eine Rettungsplattform Zugang zum circa drei Meter hohen Bunker. Anschließend fluteten sie diesen mit Löschschaum, um das Feuer zu ersticken. Ein Bagger mit Greifer wurde hinzugezogen, damit die verbliebenen Glutnester freigelegt werden konnten. Das herausgehobene Brandgut wurde von einem dritten Trupp abgekühlt und mit der Wärmebildkamera kontrolliert. Durch die anfangs starke Rauchentwicklung war das Arbeiten nur unter schwerem Atemschutz möglich. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand jedoch nicht. Einsatzleiter Frank Ritter konnte auf 20 Einsatzkräfte und sechs Fahrzeuge der Feuerwehr Alzenau, sowie 17 Einsatzkräfte und zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Wasserlos zurückgreifen. Unterstützt wurde er dabei durch Kreisbrandinspektor Frank Wissel. Zur Absicherung der Feuerwehrdienstleistenden war ein Rettungswagen der Bereitschaft Alzenau vor Ort. Gegen 22:10Uhr konnten alle die Eisatzstelle im Alzenauer Industriegebiet verlassen.

Zur Brandursache, sowie zur Höhe des entstandenen Schadens, kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

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gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Ich wollte noch einmal an die Abgabe der Formulare/Beantragungen für die staatlichen Feuewehrehrungen und die Sonderehrungen hinweisen.

Offizielle Abgabetermin war der 31.10.2019.

Letzter Abgabetermin: 10.11.2019

Für das Semianr "Erste Hilfe am Kind" - Fortbildung für Feuerwehrfrauen sind noch 10 Plätze frei.

Termin: Samstag, 16.11.2019 von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Gerätehaus in Goldbach

Der Nachmittagstermin dieser Ausbildung ist ausgebucht

Anmeldungen bitte an Sabrina Rohmann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Für das Tagesseminar "Gruppen in der Feuerwehr leiten und entwickeln"  am Samstag, 30.11.2019 von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr sind noch 3 Plätze frei. Das Seminar richtet sich an alle Führungskräfte in unseren Feuerwehren.

Anmeldung bitte über unsere Homepage.

Wir sind aktuell in Gesprächen mit den Referenten des Seminars Elektromobilität am 26.10.2019, dass wir deren Präsentationen zur Weitergabe zur Verfügung gestellt bekommen - dies wird noch einige Tage dauern.

Wir werden dann die Präsentationen auf unserer Homepage hier veröffentlichen.

Der Probealarm für die Feuerwehren des Landkreises Aschaffenburg um 11.30 Uhr ist heute ausgefallen!!!

Grund waren 2 parallel laufende Einsätze von Feuerwehren bei uns im Landkreis, die zum gleichen Zeitpunkt stattfanden.

Am Donnerstagmittag (31.10.2019) stürzte eine Radfahrerin in der Nähe der Birkenhainer Straße, oberhalb des Glashütte Hofs bei Kleinkahl und konnte ihre Radtour nicht weiter fortsetzen. Ihr Mitfahrer verständigte daraufhin die Rettungskräfte gegen 13:30Uhr. Die zusammen mit Rettungsdienst und Bergwacht alarmierte Feuerwehr Kleinkahl, fand die Verunfallte Radfahrerin, durch die Hilfe eines Lotsen, schnell im unwegsamen Gelände und unterstütze die Bergwacht bei der Rettung.

Die Feuerwehr Kleinkahl war mit zwei Fahrzeugen und sechs Feuerwehrdienstleistenden vor Ort. Diese suchten entlang der Forstwege, unter der Leitung von Kommandant Ulf Wirzberger, das Waldstück zwischen Glashütte Hof und Birkenhainer Straße ab. Unterstützt wurde er dabei durch Kreisbrandmeister Norbert Ries. Zusätzlich war die Feuerwehr Krombach mit einem Fahrzeug vor Ort, konnte die Einsatzstelle aber nach kurzer Zeit wieder verlassen. Der Meldende Mitfahrer der Verunfallten wurde telefonisch verständigt und fuhr mit seinem Rad den Einsatzkräften entgegen. Zusammen mit ihm machten sich Einsatzkräfte der First Responder Einheit der Feuerwehr Kleinkahl zu Fuß auf den Weg zur Patientin. Die Unfallstelle selbst konnte nur mit einem speziellen Fahrzeug der Bergwacht und durch die Auskunft eines ehemaligen Försters erreicht werden. Von Rettungsdienstlicher Seite waren ein Rettungswagen, ein Notarzt sowie die Bergwacht aus Hösbach vor Ort. Einsatzende war gegen 15:10Uhr.


Zum Gesundheitszustand, sowie zur Unfallursache kann von Seiten der Feuerwehr keine Aussage getroffen werden.

gez. Tim Dedio

Kleinkahl Rettung aus unwegsamen Gelände

Von Freitag, den 11.10.2019, bis Freitag, den 18.10.2019 war es wieder soweit, die "Wissenstest-Woche" im Landkreis Aschaffenburg stand an. Während dieser Woche wurde an sechs Tagen in unterschiedlichen Ortschaften im Landkreis der bayernweite Wissenstest für Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren durchgeführt. Dieses Jahr wurde die Abnahme an den Standorten Jakobsthal, Haibach, Hohl, Dammbach, Kahl und Schneppenbach angeboten. Insgesamt nahmen 330 Jugendliche aus 45 verschiedenen Feuerwehren teil.

Thema war dieses Jahr das „Verhalten bei Notfällen“. Dieses wird jedes Jahr vorab in ganz Bayern einheitlich festgelegt. Als Besonderheit ist es im Landkreis Aschaffenburg möglich sechs Stufen abzulegen, anstelle von den üblichen vier. Im schriftlichen Teil wurden Fragen rund um das Thema Erste Hilfe und Notruf beantwortet. Die Fragebögen wurden ebenso wie die Praxisaufgabe von Stufe 1 bis Stufe 6 immer schwieriger. Im praktischen Teil erklärten die Jugendlichen, wie sie im Falle eines Notfalles reagieren, wenn sie z.B. eine bewusstlose Person finden. Der praktische sowie der schriftliche Teil wurde überwiegend gut bis sehr gut absolviert. So haben alle den Wissenstest erfolgreich bestanden und ihre Abzeichen durch Kreisjugendwart Georg Thoma erhalten.

Jonas Hefter
Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg

Hallo

kurzfristig ist ein Kontingentplatz "Verbandsführer"  vom 02.12. bis 13.12.2019 in Regensburg frei geworden. Interessenten melden sich bitte bei Thomas Rollmann per email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

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Die Feuerwehren des Marktes Schöllkrippen und Blankenbach sowie der Rettungsdienst üben mit 80 Einsatzkräften den Ernstfall bei einer Verpuffung im stillgelegten Mömbriser Schwimmbadgebäude. Die Übung begann um 18.15 Uhr. Angenommen wurde eine Verpuffung bei Handwerkerarbeiten im Kellerbereich, weitere Handwerker waren auf dem Dach des Gebäudes beschäftigt. Weiterhin befanden sich fünf Badegäste im Gebäude sowie der Hausmeister.

Der Löschzug, bestehend aus den Fahrzeugen der Feuerwehr Markt Schöllkrippen und Blankenbach wurde von der Übungsleitstelle mit dem Alarmstichwort „Unklare Rauchmeldung aus Gebäude“ alarmiert und fuhr die Übungsörtlichkeit an. Ebenfalls auf der Anfahrt war ein Rettungswagen. Der Einsatzleiter der Feuerwehr wurde bei Eintreffen durch den Hausmeister bereits empfangen und mit weiteren Informationen zur Anzahl der Personen unterrichtet. Der ersteintreffende Rettungswagen erkundete ebenfalls zusammen mit dem Einsatzleiter der Feuerwehr die Lage und forderte umgehend weitere Rettungskräfte des Rettungsdienstes an das Objekt. Auch seitens der Feuerwehr wurde die Alarmstufe erhöht und die Feuerwehren Hofstädten und Schneppenbach an das Objekt hinzugerufen.

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Mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz rüsteten sich aus und begaben sich mit Wasser am Strahlrohr ins Gebäude. Im Keller wurden die zwei vermissten Handwerker aufgefunden. Mit schweren Verbrennungen und einer Pfählungsverletzung im Bauch wurden die Personen ins Freie gebracht und dem Rettungsdienst zur weiteren Behandlung übergeben. Im Schwimmbeckenbereich sowie den Umkleiden suchten währenddessen mehrere Trupps nach den weiteren Vermissten. Auch diese Personen konnten nach und nach ins Freie gebracht und an die First Responder der Feuerwehr übergeben werden. Gleichzeitig lief die Rettung der Personen auf dem Dach an. Über die Drehleiter wurden die gehfähigen Personen zu Boden gebracht, eine weitere brandverletzte Person wurde mit der Schleifkorbtrage zu Boden gebracht und an den Rettungsdienst übergeben. Trotz der sehr hohen Belastung für die Trupps im Innenangriff durch die Größe des Objekts und durch das Vorgehen mit den vielen mit Wasser gefüllten schweren Schläuchen haben die Übungsorganisatoren einen Atemschutznotfall eingebaut. Ein Truppmann wurde aus dem vorgehenden Trupp rausgenommen und durch eine spezielle Übungspuppe des Rettungsdienstes, bekleidet und ausgerüstet wie ein Atemschutzgeräteträger, ersetzt. Es galt jetzt den eigenen Kameraden zu retten. Nach kurzer Zeit war auch die Übungspuppe aus dem Gebäude raus und der Rettungsdienst konnte die weitere Behandlung übernehmen.

Nach rund einer Stunde wurde die Übung erfolgreich beendet. Besonders bei der Übung war, dass auch der Rettungsdienst mit vier Rettungswägen (RTW) teilgenommen hat. Die Fahrzeuge waren besetzt mit Auszubildenden zum Notfallsanitäter, die das bisher Erlernte in die Praxis umsetzten konnten. Dabei wurde vom Organisationsteam auf eine realitätsnahe Übung mit geschminkten Mimen bzw. speziellen Übungspuppen, die medizinisch behandelt werden können, Wert gelegt. Nachdem alle Schläuche entleert und das komplette Equipment wieder auf den Fahrzeugen verlastet war, fuhren die Fahrzeuge das Gerätehaus in Schöllkrippen bzw. die Rettungswägen die Rettungswache Schöllkrippen an. Bei einer Stärkung fand dann die Übungsnachbesprechung durch die Übungsbeobachter sowie dem verantwortlichen des Rettungsdienstes statt. Vor allem der Rettungsdienst zeigte sich sehr zu frieden hinsichtlich der Zusammenarbeit während der Übung.

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Dank gilt allen Übungsteilnehmern für die Bereitschaft an einem Samstagabend eine Übung mitzumachen. Allen Mimen der Feuerwehr Trennfurt, der Feuerwehr Mömbris und Feuerwehr Hofstädten, der Feuerwehr Mömbris für die Unterstützung bei der Übungsvorbereitung, den Kreisbrandmeistern Norbert Ries und Udo Schäffer für die Übungsbeobachtung sowie Chris Imhof (BRK Kreisverband Aschaffenburg), Andreas Hausotter und Lukas Glogowski (Feuerwehr Markt Schöllkrippen) für die Planung und Organisation der Übung.

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Lukas Glogowski
FF Markt Schöllkrippen

Am vergangenen Wochenende (25.-26.10.2019) absolvierten 16 Feuerwehrleute die Erstunterweisung zum Bahnerdungsberechtigten.

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Am Freitagabend starteten die interessierten Teilnehmer mit dem theoretischen Teil. Hier erläuterte DB Notfallmanager Sven Friedrich ihnen das Vorgehen bei einem Schadenfall auf Schienen. So befinden sich, trotz Abschaltung der Oberleitung, noch bis zu 7kV Restspannung im Fahrdraht. Dieser kann Einsatzkräften gefährlich werden, wenn sie bei Arbeiten den Sicherheitsabstand von 1,50m, zu spannungsführenden Teilen, nicht einhalten können. Um den Arbeitsbereich schnellstmöglich spannungsfrei zu bekommen, haben Feuerwehren mit elektrifizierten Bahnstrecken in ihrem Einsatzbereich spezielles Equipment dabei.

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Hierzu zählt eine Prüfstange, mit der man gefahrlos testet, ob der Strom abgeschaltet wurde und wie hoch die Restspannung ist. Ebenso wie eine Art "große Krokodilsklemme", zum Befestigen eines dicken Kupferkabels an der Schiene. Sowie eine weitere Klemme an einer isolierten Stange, mit welcher das Kabel an den Fahrdraht gehängt wird. Die Unterweisung in dieses Erdungswerkzeug erfolgte am Samstagmorgen in einer Praktischen Ausbildung, am ehemaligen Lokschuppen in Aschaffenburg. Abschließend wurde jeder Teilnehmer in Theorie und Praxis durch einen Mitarbeiter der Bahn geprüft.

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Wir gratulieren den neuen „Bahnerdern“ aus den Feuerwehren Mainaschaff, Stockstadt, Hösbach-Bahnhof, Kahl, Goldbach und Laufach. Diese Berechtigung ist nun zwei Jahre gültig und muss anschließend immer durch eine Folgeunterweisung verlängert werden.

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gez. Tim Dedio
Pressesprecher der Kreisbrandinspektion

Hallo

ganz kurzfristig ist ein Platz für das ABC Sysmposium in Siegen am 02.11. freigeworden. Wenn jemand mit KBM Hock mitfahren möchte, kurzfristig bei Ihm melden.

emai: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Löschdecken wurden in der Vergangenheit als ein Mittel zur Brandbekämpfung im gewerblichen und öffentlichen Bereich bereitgestellt und eingesetzt. Es hat sich aber gezeigt, dass sie nicht geeignet sind Speiseöl- und Speisefettbrände wirksam und effektiv zu bekämpfen. Hinsichtlich des Einsatzes bei Personenbränden haben sich inzwischen ebenfalls große Bedenken der Tauglichkeit ergeben.

Die DGUV Information liefert zur Thematik „Einsatz von Löschdecken“ wichtige und gesicherte Erkenntnisse.

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Die Störung beim Faxversand bei der Alarmierung wurde durch die Firma Eurofunk behoben.

Mit freundlichen Grüßen

Holger Scherf