Beim Eintreffen der Einsatzkräfte auf der völlig überfüllten Rastanlage bot sich ihnen folgende Lage: Ein sogenannter Gigaliner (Lang-Lkw) stand mit einem massiven Motorschaden zwischen den parkenden LKWs. Aus dem beschädigten Motorblock flossen erhebliche Mengen Diesel und Motoröl auf den Rastplatz und die Fahrbahn. Vorausgegangen war ein Kabelbrand im Motorraum des tonnenschweren Gespanns. Dieser konnte glücklicherweise noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr von einer Streife der Polizei mittels eines Pulverlöschers gelöscht werden.
Die Feuerwehrleute übernahmen umgehend das Nachlöschen des Kabelbrandes und kontrollierten den Bereich mit einer Wärmebildkamera auf noch vorhandene Glutnester. Gleichzeitig stellten die Einsatzkräfte den Brandschutz sicher, leuchteten die Einsatzstelle großflächig aus und leiteten verkehrsregelnde Maßnahmen auf dem Rastplatzgelände ein. Um eine Umweltgefahr und eine weitere Ausbreitung zu verhindern, wurden die auslaufenden Betriebsstoffe mit speziellem Bindemittel abgebunden.
Gegen 0:45 Uhr konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben werden. Die Feuerwehr Weibersbrunn war unter der Leitung von Kommandant Michael Edelmann mit drei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften im Einsatz.
(Quelle und Bilder FF Weiberbrunn)

















