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FEUERWEHR-LERNBAR NEWSLETTER AUGUST 2025


Newsletter 08 2025Updates: Modulare Truppausbildung (MTA)

In folgenden drei Bereichen warten Neuerungen auf Sie:

Grundsätze & Informationen

Diese Fachinformation dient als Übersicht und Information zu Abläufen und Zusammenhängen. Sie regelt Grundsätze zur Durchführung der MTA und gibt praxisnahe Hinweise und Empfehlungen.

Zur Fachinformation

Bild 1

Prüfungsfragen-Training

Im E-Learning können ab sofort alle Fragen der MTA Zwischen- und Abschlussprüfung im Vorfeld trainiert werden. Die Teilnehmenden erhalten sofort Feedback über Richtigkeit der Antworten und erkennen in welchen Themen noch Übungsbedarf besteht.

Zum Prüfungsfragen-Training

Bild 2


PSNV

MTA Basis 6.2 "PSNV" wurde grundlegend überarbeitet und ist ab sofort auf der Feuerwehr-Lernbar.Bayern abrufbar.

Zur PSNV

Bild 3

Bayerische Feuerwehrgesetz (BayFwG)

Die neue Fassung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes steht ab sofort auf der Feuerwehr-Lernbar.Bayern zur Verfügung. Ab September ist das Gesetz in Druckform bestellbar.

Rechtsgrundlagen & Organisation

BayFwg


Versandpause

Der Versand geht von 11. bis 31. August in die Sommerpause. Das Team der Feuerwehr-Lernbar wünscht Ihnen viel Erfolg bei der Ausbildung und einen schönen Sommer!

Sommerpause
Feuerwehr-Lernbar.Bayern

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 07. August 2025

Alzenau feiert wieder - Stadtfest vom 08. bis 11. August

Bühne frei für gute Laune, leckeres Essen und jede Menge Action – am kommenden Wochenende ist es wieder so weit: Alzenau verwandelt sich rund um den Marktplatz in eine bunte Feiermeile! Von Freitag bis Montag (08.–11. August) gibt's jede Menge zu entdecken: ein tolles Musikprogramm, Vergnügungspark, Foodstände und vieles mehr – hier kommt garantiert keine Langeweile auf.
 
𝗨𝗻𝗱 𝗸𝗹𝗮𝗿: 𝗗𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗶𝘄𝗶𝗹𝗹𝗶𝗴𝗲 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿 𝗔𝗹𝘇𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗶𝘀𝘁 𝗺𝗶𝘁𝘁𝗲𝗻𝗱𝗿𝗶𝗻 𝘀𝘁𝗮𝘁𝘁 𝗻𝘂𝗿 𝗱𝗮𝗯𝗲𝗶!
 
🔥 𝗧𝗿𝗮𝗱𝗶𝘁𝗶𝗼𝗻𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝗙𝗲𝘀𝘁𝘇𝘂𝗴 𝘇𝘂𝗺 𝗔𝘂𝗳𝘁𝗮𝗸𝘁
Los geht’s am Freitag (18:30 Uhr) mit dem legendären Festzug quer durch die Innenstadt – Start ist am Kindergarten Iglauer Straße, Ziel ist der Marktplatz. Die Freiwillige Feuerwehr Alzenau ist natürlich auch dabei – inklusive schicker Oldtimer und vieler engagierter Kräfte, die für einen sicheren Ablauf sorgen.
 
🍻 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿-𝗚𝗲𝘁𝗿ä𝗻𝗸𝗲𝘀𝘁𝗮𝗻𝗱 𝗺𝗶𝘁 𝗕ü𝗵𝗻𝗲𝗻𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁
Wer Durst hat, kommt bei uns voll auf seine Kosten: Unser Getränkestand auf dem Marktplatz versorgt euch mit kühlen Drinks – perfekt zum Relaxen mit Blick auf die Showbühne. Das Beste: Mit jedem Schluck unterstützt ihr direkt unseren Feuerwehrverein – und damit auch die Kinder- bzw. Jugendarbeit und die aktive Mannschaft.
 
🦆 𝗘𝗻𝘁𝗲𝗻𝗿𝗲𝗻𝗻𝗲𝗻 𝗮𝘂𝗳 𝗱𝗲𝗿 𝗞𝗮𝗵𝗹
Am Sonntag um 15 Uhr wird’s sportlich – beim kultigen Entenrennen des Rotary-Clubs. Wer seine Ente ins Rennen schickt, kann tolle Preise abstauben. Und keine Sorge: Am Ziel an der Kahlbrücke fangen unsere Feuerwehrleute jede Ente ein – sicher ist sicher!
 
🎆 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗿𝗸 𝘇𝘂𝗺 𝗙𝗶𝗻𝗮𝗹𝗲
Montagabend um 22:30 Uhr heißt’s dann: Kopf hoch! Die Burg wird in ein Lichtermeer getaucht – beim großen Abschlussfeuerwerk. Während ihr staunt, sorgt die Freiwillige Feuerwehr Alzenau im Hintergrund mit Fahrzeugen und Team für die nötige Sicherheit.
 
🚒 𝗘𝗶𝗻 𝗹𝗲𝘁𝘇𝘁𝗲𝗿 𝗛𝗶𝗻𝘄𝗲𝗶𝘀 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻𝗲𝗿 𝗦𝗮𝗰𝗵𝗲
Bitte parkt verantwortungsvoll – die Rettungswege müssen auch für große Einsatzfahrzeuge jederzeit frei bleiben. Danke!
 
𝗗𝗶𝗲 𝗙𝗿𝗲𝗶𝘄𝗶𝗹𝗹𝗶𝗴𝗲 𝗙𝗲𝘂𝗲𝗿𝘄𝗲𝗵𝗿 𝗔𝗹𝘇𝗲𝗻𝗮𝘂 𝗳𝗿𝗲𝘂𝘁 𝘀𝗶𝗰𝗵 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝘂𝗿𝗲𝗻 𝗕𝗲𝘀𝘂𝗰𝗵 – 𝗸𝗼𝗺𝗺𝘁 𝘃𝗼𝗿𝗯𝗲𝗶, 𝗳𝗲𝗶𝗲𝗿𝘁 𝗺𝗶𝘁 𝘂𝗻𝘀 𝘂𝗻𝗱 𝗺𝗮𝗰𝗵𝘁 𝗱𝗮𝘀 𝗦𝘁𝗮𝗱𝘁𝗳𝗲𝘀𝘁 𝘇𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝘂𝗻𝘃𝗲𝗿𝗴𝗲𝘀𝘀𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗘𝗿𝗹𝗲𝗯𝗻𝗶𝘀!
 
Programm Stadtfest
 
Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 07. August 2025

Feuerwehr Glattbach löscht brennendes Hybridfahrzeug

Am Mittwoch, den 06.08.2025 gegen 20:00 Uhr wurde die Freiwillige Feuerwehr Glattbach zu einem Fahrzeugbrand in der Straße Im Erlengrund alarmiert. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand der Motorraum eines Hybridfahrzeugs, das zusätzlich mit einer Gasanlage ausgestattet war, bereits in Vollbrand.

Insgesamt rückten 20 Feuerwehrleute mit vier Fahrzeugen aus, um den Brand zu bekämpfen. Zwei Atemschutztrupps nahmen umgehend die Löschmaßnahmen vor. Mit einem Schnellangriffsschlauch gelang es den Einsatzkräften, die Flammen rasch unter Kontrolle zu bringen und ein Übergreifen des Feuers auf angrenzende Objekte zu verhindern.

Im Anschluss wurde die Motorhaube mithilfe eines hydraulischen Rettungsspreizers geöffnet, um verbliebene Glutnester gezielt ablöschen zu können. Eine Kontrolle mit der Wärmebildkamera bestätigte den erfolgreichen Löscheinsatz.

Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet, das ausgebrannte Fahrzeug wurde an die Besitzer übergeben. Verletzt wurde niemand.

Bilder: FF Glattbach

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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 07. August 2025

Fireboard Release 2.14 bringt zahlreiche Verbesserungen

Mit dem aktuellen Release 2.14 bringt Fireboard für Euch zahlreiche Verbesserungen, die den Einstieg in die Einsatzdokumentation und die tägliche Arbeit deutlich erleichtern.

Ein zentrales neues Feature ist der Startassistent. Dieser unterstützt beim schnellen Einstieg in die Einsatzdokumentation, indem er aktuelle Alarme auf einer Karte übersichtlich mit den wichtigsten Informationen darstellt. Ihr könnt direkt einen Alarm auswählen und die Dokumentation starten. Alternativ stehen Euch Eure Einsatzvorlagen zur Auswahl zur Verfügung – oder ihr könnt sie direkt mit Alarmdaten kombinieren, um noch effizienter zu starten. Zudem lässt sich im Startassistenten auswählen, ob man im klassischen Modus oder im neuen Tab-basierten Bearbeitungsmodus arbeiten möchte.

Der neue Tab-basierte Modus bietet eine moderne Alternative zur bisherigen Formularstruktur. Die einzelnen Formulare werden als Tabs dargestellt, können separat geöffnet oder aus dem Fenster gelöst werden. Auch die zentralen Druckfunktionen sind übersichtlich in der Tab-Leiste integriert. Der Modus ist bereits aus dem Remote-Formular bekannt und wurde nun vollständig in Fireboard integriert.
Der Alarmeingang wurde nun außerdem als eigener Tab im Formular Einsatzbasisdaten ergänzt. Das ermöglicht Euch eine noch einfachere und effizientere Übernahme von Alarmdaten in einen Einsatz.

Die Erfassung der Einsatzstärke wurde umfassend überarbeitet. Für Einsatzmittel kann die taktische Einsatzstärke gemäß den geltenden Dienstvorschriften erfasst werden. Sämtliche Berechnungen – sowohl für den Gesamteinsatz als auch für einzelne Abschnitte – wurden angepasst. Berichte, die Angaben zur Einsatzstärke enthalten, wurden entsprechend aktualisiert.

Einsatzmittel lassen sich jetzt noch übersichtlicher darstellen: In der Konfiguration kann jedem Einsatzmittel ein taktisches Zeichen zugewiesen werden. Diese Zeichen werden sowohl in der Einsatzmittelverwaltung, in der Einsatzübersicht sowie auf der Lagekarte angezeigt. So ist auf einen Blick ersichtlich, welche Mittel wo eingesetzt sind.

Neu ist auch die erweiterte Direktauswahl für taktische Zeichen: Der Auswahldialog in der Lagekarte enthält jetzt eine vollständige Liste aller Objekte, die bereits im Einsatz vorhanden sind und mit einem taktischen Zeichen sinnvoll darstellbar sind. Dazu gehören neben Einsatzmitteln auch Einsatzleitung, Einsatzabschnitte, Abschnittsleiter, Aufträge, Patienten, Ereignisse und Schäden. Diese Elemente können direkt zur Lagekarte hinzugefügt werden – ganz ohne nachträgliche Verknüpfung.

Auch im Bereich der Merkzettel gibt es hilfreiche Neuerungen: Das gleichnamige Formular wurde überarbeitet und zeigt nun alle im Einsatz angelegten Merkzettel gebündelt in einer gemeinsamen Ansicht. Eine strukturierte Liste sorgt für eine schnelle Navigation zwischen den einzelnen Einträgen.

Wichtig für die Nachvollziehbarkeit: Auch bereits abgearbeitete Merkzettel bleiben sichtbar und werden entsprechend als erledigt markiert. So bleibt der Überblick jederzeit erhalten – auch im Rückblick auf den Einsatzverlauf.

Alle weiteren Verbesserungen und technischen Details findet ihr im Changelog:
https://fireboard.net/changelog
 
Fireboard 2.14
Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 07. August 2025

Bundesweiter Warntag - Überprüfung der Systeme zur Warnung der Bevölkerung am 11.09.2025 um 11 Uhr

Zur Überprüfung der Funktionsfähigkeit der Systeme zur Warnung der Bevölkerung wird am Donnerstag, 11. September 2025, um 11 Uhr, eine Probealarmierung durchgeführt.

Hierfür werden die Sirenen mit dem Sirenensignal „Warnung der Bevölkerung“, einem einminütigen Heulton, im gesamten Landkreis Aschaffenburg ausgelöst. Zusätzlich werden über die Warn-App „NINA“ und "KATWARN" sowie mittels Cell Broadcast eine Probewarnung versandt.

Weitere Infos unter: BBK - bundesweiter Warntag

Warnung der Bevölkerung 1

 

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 07. August 2025

Verkehrsunfall in der Lärmschutzeinhausung Goldbach-Hösbach führt zu Vollsperrung der A3 – parallele Auslösung der Brandmeldeanlage

In der Nacht zum Donnerstag, den 07.08.2025 kam es in der Lärmschutzeinhausung der Autobahn A3 auf Höhe der Anschlussstelle Goldbach zu einem Verkehrsunfall, der eine kurzzeitige Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Frankfurt zur Folge hatte.

Gegen 00:46 Uhr ging über das eCall-System eines Mercedes ein automatischer Notruf bei der Integrierten Leitstelle ein – ein System, das bei einem Unfall eigenständig einen Notruf absetzt und dabei relevante Fahrzeug- und Standortdaten übermittelt. Gemeldet wurde ein Unfall in der Nordröhre der Tunnelanlage: Ein Pkw war aus bislang ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen die seitliche Betonwand geprallt. Das Fahrzeug wurde dabei stark beschädigt und kam erst nach einigen Metern zum Stehen.

Die alarmierten Feuerwehren sicherten die Unfallstelle umgehend ab, leuchteten sie aus und nahmen auslaufende Betriebsstoffe auf. Das verunfallte Fahrzeug wurde anschließend in den Auffahrtsbereich verbracht, sodass die Hauptfahrbahn bereits nach etwa 30 Minuten wieder freigegeben werden konnte. Die drei Insassen des Fahrzeugs wurden durch den Rettungsdienst untersucht, blieben jedoch glücklicherweise unverletzt.

Noch während der laufenden Maßnahmen kam es zur parallelen Auslösung der objekteigenen Brandmeldeanlage der Einhausung. Mehrere Melder in der Nordröhre schlugen Alarm. Eine umgehende Erkundung durch die Einsatzkräfte ergab keinen ersichtlichen Auslösegrund. Vermutet wird die Auslösung des Wärmesensorkabels durch einen direkt darunter stehenden Lkw. Die Anlage wurde nach Abschluss der Kontrolle über die Tunnelzentrale zurückgesetzt und der Einsatz damit beendet.

Dem Einsatzleiter Sebastian Rußmann, Feuerwehr Goldbach, standen rund 40 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Hösbach, Goldbach, Laufach und Waldaschaff zur Verfügung. Unterstützt wurde er durch Kreisbrandinspektor Otto Hofmann sowie Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann seitens der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg.

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Text: Freiwillige Feuerwehr Goldbach, Fabien Kriegel
Bilder: Freiwillige Feuerwehr Goldbach / Freiwillige Feuerwehr Hösbach

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 07. August 2025

Hinweise zur geänderten DGUV Regel 105-049 zur Konkretisierung der DGUV Vorschrift 49 (UVV Feuerwehr)

Im Mai 2025 wurde die überarbeitete DGUV Regel 105-049 zur Konkretisierung der DGUV Vorschrift 49 (UVV Feuerwehr) herausgegeben. Die geänderte neue Version wurde hier bereits schon veröffentlicht.

Hier nochmals die aktuellen DGUV Regel 105-049 zum Downloaden:
DGUV_105-049_zur_Konkretisierung_der_UVV_Feuerwehr.pdf

Insbesondere möchten wir nochmals auf den geänderten Abschnitt "4.8 Dienst an und auf Gewässern" hinweisen:

Text der UVV Feuerwehr im § 22 Dienst an und auf Gewässern:
Besteht die Gefahr, dass Feuerwehrangehörige ertrinken können, muss der Unternehmer oder die Unternehmerin dafür sorgen, dass die Feuerwehrangehörigen geeignete Auftriebsmittel tragen. Ist dies nicht möglich, ist auf andere Weise eine Sicherung herzustellen.

Konkretisierung zum § 22 UVV Feuerwehr in der DGUV Regel 105-049:
Geeignete Auftriebsmittel sind Rettungswesten nach DIN EN ISO 12402 „Persönliche Auftriebsmittel“. Entsprechend der Gefährdungsbeurteilung ist der Typ auszuwählen. Für den Feuerwehrdienst sind Rettungswesten mit der Stufe 275 der Standard. Vom Standard Stufe 275 kann auf Stufe 150 reduziert werden, wenn sichergestellt ist, dass keine spezielle PSA (z. B. Feuerwehrüberjacke, Wathose) getragen werden muss.

Sind durch das Tragen von Auftriebsmitteln zusätzliche Gefahren zu erwarten (z. B. bei der Eisrettung), muss eine Sicherung auf andere Weise, z. B. durch Anleinen der Feuerwehrangehörigen, erfolgen.

Bei Einsätzen in fließenden Gewässern mit starker Strömung
● müssen geeignete Auftriebsmittel getragen werden,
● dürfen Leinen zum Halten nur vorgesehen werden, wenn Schnelltrenneinrichtungen verwendet werden.

In fließenden Gewässern ergeben sich in Abhängigkeit von den Fließgeschwindigkeiten Gefährdungen bei der Benutzung von Wathosen. Die Verwendung ist daher lagebezogen zu beurteilen.

Bei Einsätzen auf Booten sind keine Wathosen zu benutzen.


Daraus ist insbesondere abzuleiten, dass

1. Rettungswesten mit der Stufe 275 der Standard für den Feuerwehrdienst sind und alle anderen Rettungswesten mit einem reduzierten Auftrieb nur bedingt einzusetzen sind. Es wird angeraten zukünftig nur noch Rettungswesten mit der Stufe 275 für den Feuerwehreinsatz vorzuhalten.

2. Beim Einsatz von Wathosen besteht eine Gefährdung, wenn der Träger mit dem Oberkörper ins Wasser eintaucht und Luft in der Wathose eingeschlossen wird. Der Auftrieb durch die Luft innerhalb der Wathose kann die Beine an die Wasseroberfläche auftreiben, was wiederum dazu führen kann, dass es den Oberkörper unter Wasser drückt. Daher ist beim Einsatz einer Wathose ab einer Wassertiefe von mehr 40 cm eine Rettungsweste mit der Stufe 275 zu tragen. Wer also seine Wathosen bei entsprechenden Wassertiefen einsetzen will benötigt auch dazu Rettungswesten mit der Stufe 275.

3. Wathosen können sich mit Wasser füllen, den Träger einer sehr hohen Strömungskraft aussetzen und in fließenden Gewässern ggf. mit der Strömung mitreißen. Eine mit Wasser gefüllte Wathose bietet eine hohe Angriffsfläche für strömendes Wasser! In fließenden Gewässern ist immer auch eine Rettungsweste mit der Stufe 275 erforderlich. Zusätzlich muss eine Seilsicherung mit Schnelltrennungseinrichtung verwendet werden.

Der Träger hängt im fließenden Gewässer unter Umständen festgebunden an einer Sicherungsleine. Das strömende Wasser überspült den Verunfallten und drückt ihn nach unten. Gegen die Last der Strömung kann er jetzt nicht mehr oder nur mit großer Mühe an Land gezogen werden. In dem Fall muss das Sicherungsseil schnell gelöst und eine Rettung eingeleitet werden.

Bild Wathose im Fließgewässer

Die Kreisbrandinspektion bittet alle Feuerwehren die Gefahren für unsere Feuerwehrleute bei Diensten an und auf Gewässern und die dabei geltenden Vorschriften zur Unfallverhütung zu beachten.

Die Feuerwehren werden gebeten, ihre Vorhaltung von einer ausreichenden Zahl von geeigneten Rettungswesten mit der Stufe 275 und sonstiger notwendiger Einsatzmittel für den Einsatz an und auf Gewässern zu überprüfen, insbesondere auch für den richtigen Einsatz der vielerorts vorhandenen Wathosen.

Bei Einsätzen während Starkregenereignissen mit Sturzfluten, bei jedem Hochwasser oder auch bei Ölwehreinsätzen an und auf Gewässern können zum Schutz und für die Sicherheit der eingesetzten Feuerwehrleute bei jeder Feuerwehr geeigneten Rettungswesten für die Durchführung von Einsatzmaßnahmen notwendig sein.

Download Hinweise zur Wasserrettung:
Hinweise_zur_Wasserrettung.pdf

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 06. August 2025

Einladung zum Treffen der aktiven Feuerwehrfrauen des Landkreises Aschaffenburg am 18.09.25 um 18:30 Uhr in Großostheim

Download des Einladungsschreibens: Einladung_Treffen_Feuerwehrfrauen.pdf

Einladung Treffen Feuerwehrfrauen

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 06. August 2025

Info der KUVB vom 31.07.2025 - Feuerwehrmann stürzt bei Übung von Leiter

Bei einer Übung der Feuerwehr kam es zu einem schweren Zwischenfall: Ein Feuerwehrmann stürzte aus rund 7 Metern Höhe von einer Schiebleiter.

Ein Trupp sollte das Einsteigen in ein Gaubenfenster eines Einfamilienhauses über eine dreiteilige Schiebleiter trainieren. Die Leiter wurde gemäß den Vorgaben der Feuerwehr-Dienstvorschrift 10 (FwDV 10) mit einem Anstellwinkel von ca. 70 Grad auf einem glatten Betonindustrieboden aufgestellt.

Ein Trupp sicherte die beiden Stützstangen der Schiebleiter. Der Truppführer stieg die Leiter hoch, und steig in das Gaubenfenster ein. Bevor er jedoch den Leiterkopf am Objekt sichern konnte, begann der Truppmann ebenfalls die Leiter hinaufzusteigen. Zu diesem kritischen Zeitpunkt rutschte der Fuß der Leiter plötzlich weg, da er nicht mehr ausreichend gesichert war, und der Truppmann stürzte. Die Leiterfußspitzen der verwendeten Leiter waren in einwandfreiem Zustand.

Was die Unfalluntersuchung ergab:

Einfluss des Untergrunds
Mit einem Kraftmessgerät wurde die horizontale Kraft gemessen, bei der die Leiterspitzen ins Rutschen kommen. Als sich der Truppmann an der oben angegebenen Position befand, zeigte sich der Leiterstand bereits bei einer Kraft von ca. 26 daN (entspricht ca. 26 kg) instabil.

Um den Einfluss der Rutschhemmung des Untergrundes zu untersuchen, wurden Vergleichsmessungen mit einer unbelasteten Leiter (Masse: 80 kg; Steighöhe von 11 m) auf unterschiedlichen Oberflächen durchgeführt:

  • Auf Asphalt verlor die Leiter ihren sicheren Stand erst bei einer horizontalen Kraft von über 100 daN (entspricht ca. 100 kg).
  • Auf dem glatten Betonboden geschah dies hingegen bereits bei etwa 30 daN (entspricht ca. 30 kg) – nur einem Drittel des Wertes für Asphalt.

Einfluss Stützstangen
Unabhängig vom Unfall konnte festgestellt werden, dass die Leiter auf Beton bereits bei einer Zugkraft von ca. 8 daN (entspricht ca. 8 kg) ins Rutschen kommt, wenn die Stützstangen – entgegen den Vorgaben – nicht locker auf dem Boden stehen, sondern eine vertikale Kraft aufbringen. Dies entlastet den Leiterfuß und schafft einen Drehpunkt am Anschlagpunkt der Stützen. Wirken bei dieser Fehlanwendung oberhalb des Drehpunktes Kräfte auf die Leiter – sei es durch Personen, einen Spanngurt, eine Sicherungsleine oder wenn der Truppführer stark nach innen zieht – entsteht ein Drehmoment, dass den Leiterfuß noch stärker entlastet und die Gefahr des Wegrutschens erhöht.

Empfehlungen zur Unfallvermeidung
Der Unfall hätte verhindert werden können, wenn die korrekte Reihenfolge eingehalten worden wäre:

  1. Der Truppmann sichert den Leiterfuß, während der Truppführer aufsteigt.
  2. Der Truppführer sichert den Leiterkopf.
  3. Erst DANN steigt der Truppmann auf.

Diese korrekte Vorgehensweise ist in der Feuerwehr-Dienstvorschrift 10 (FwDV 10) beschrieben, wird aber im Kapitel über die Dreiteilige Schiebleiter (Kapitel 8) nicht noch einmal explizit erwähnt.

(Quelle Website der Kommunale Unfallversicherung Bayern unter <Feuerwehren> <Aktuelles>)

KUVB Logo

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 06. August 2025

Gasaustritt in Alzenau – Feuerwehr verhindert Schlimmeres

Bei Abrissarbeiten in der Rodenbacher Straße in Alzenau ist am Dienstagnachmittag (05.08.25) eine Gasleitung beschädigt worden. Gegen 14:23 Uhr wurden die Freiwillige Feuerwehr Alzenau sowie Kreisbrandinspektor Georg Thoma alarmiert, nachdem es bei Baggerarbeiten an einem ehemaligen Gewerbeobjekt zum Gasaustritt gekommen war.
 
Beim Eintreffen der Feuerwehr lag bereits der typische, stechende Gasgeruch in der Luft. Ein Trupp unter Atemschutz konnte die beschädigte Leitung provisorisch abdichten und so den unkontrollierten Gasaustritt zunächst stoppen.
Kurz darauf traf ein Techniker des zuständigen Gasversorgers ein, der die Leitung mit einer speziellen Absperrvorrichtung zusätzlich sicherte. Die Feuerwehr stellte während des gesamten Einsatzes den Brandschutz sicher und sperrte den Gefahrenbereich weiträumig ab.
 
Insgesamt waren 18 Einsatzkräfte mit drei Fahrzeugen vor Ort. Geleitet wurde der Einsatz von Frank Lehrian, dem 2. stellvertretenden Kommandanten der Feuerwehr Alzenau.
Verletzt wurde niemand. Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen konnte eine größere Gefahr für Anwohner und Umgebung verhindert werden.
 
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Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 05. August 2025

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