

























DFV direkt – Das Format mit kostenlosen Onlinefortbildungen des Deutschen Feuerwehrverbandes
Thema: Batterie-zurück: Informationen zur korrekten Batterierückgabe können bei der Kommunikation zur Brandvermeidung unterstützen
Mittwoch, 15. Oktober 2025
18:00-19:00 Uhr, kostenlose Onlinefortbildung
Referentin: Joselin Düsenberg, Geschäftsstelle Batterie-zurück
Batterien nehmen im Zuge der Energiewende als „Energieträger der Zukunft“ eine immer größere Bedeutung ein. Dies betrifft sowohl eine schärfere gesetzliche Regelung als auch unseren persönlichen Umgang damit. Wie lauten die aktuellen Vorschriften bei der Batterierückgabe eigentlich? Welche Unterstützungsmöglichkeiten bietet Batterie-zurück, um zu informieren und diese Vorschriften bestmöglich umzusetzen? Wie können wir Sie bei der wichtigen Aufklärungsarbeit für die Vermeidung von Bränden unterstützen?
Ein Bewusstsein für die korrekte Rückgabe von Batterien und Akkus muss durch zielgerichtete Kommunikation geschaffen werden. Hierzu gehört auch, dass Batterien vor der Abgabe aus Elektrogeräten entfernt werden müssen. Aber wohin mit den kleinen Energiespeichern? Grundsätzlich können Batterien überall dort abgegeben werden, wo auch deren Verkauf stattfindet. Und an vielen Stellen mehr, zum Beispiel auf dem Wertstoffhof. Landet eine Batterie fälschlicherweise im Haus-, Rest- oder Biomüll, ist das Risiko im weiteren Entsorgungsprozess - etwa beim Pressvorgang innerhalb des Fahrzeugs oder beim Schreddern in der Anlage - hoch. Brände und Explosionen können die Folge sein.
Wir präsentieren Ihnen am 15. Oktober um 18 Uhr den „Kommunikationskoffer Batterie-zurück“ und zeigen, wie unsere Batterie-Icons das Thema transportieren. Beteiligen Sie sich an diesem wichtigen Austausch und nutzen Sie unsere Informationen und Kanäle. Gemeinsam können wir dazu beitragen, durch klug gesetzte Kommunikation zu einer verbesserten und sichereren Entsorgung von Batterien und Akkus beizutragen.
Sachgerechte Informationen zur Entsorgung von Batterien und Akkus können dazu beitragen, die Entsorgungssicherheit zu gewährleisten. „Batterie-zurück“ leistet hier wertvolle Informationsarbeit im Namen der in Deutschland tätigen Batterierücknahmesysteme. Die Geschäftsstelle ist erste Ansprechpartnerin für Privatpersonen, Unternehmen und öffentlich-rechtliche Entsorgungsträger und stellt zielgruppenspezifische Informationsmaterialien bereit.
Nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit dem Ticket als Anmeldebestätigung (ggf. Spamordner beachten) sowie den Zugangslink für den virtuellen Veranstaltungsraum.
Die Onlinefortbildung ist kostenfrei und beinhaltet ein Teilnahmezertifikat (im Nachgang per E-Mail, an alle, die angemeldet sind und teilgenommen haben). Bitte tragen Sie Ihren vollständigen Vor- und Nachnamen bei der Anmeldung im digitalen Veranstaltungsraum ein!
Link zur Anmeldung:
https://www.eventmanager-online.com/de/event/batterie-zurueck-informationen-zur-korrekten-batterierueckgabe-koennen-bei-der-kommunikation-zur-bra-1

Bei dem Seminar "Feuerwehr-Motorsägenführer (Modul A+B) vom 06.10. - 10.10.2025 in Schimborn gibt es noch freie Plätze.
Interessierte melden sich bitte bei Benjamin Weidinger unter
Am Dienstagmittag (30.09.25) kam es in Wiesen, Sternstraße, gegen 14:46 Uhr zu einem schweren Arbeitsunfall bei Dacharbeiten. Ein Arbeiter stürzte dabei vom Schrägdach auf ein angrenzendes Flachdach und zog sich erhebliche Verletzungen zu.
Bereits vor dem Eintreffen der Einsatzkräfte wurde der Verunglückte vorbildlich durch Ersthelfer betreut. Feuerwehr-Sanitäter übernahmen anschließend die weitere Erstversorgung und unterstützten den wenig später eingetroffenen Rettungswagen der Med3Group aus Heinrichsthal.
Um die Landung des Rettungshubschraubers Christoph 2 vorzubereiten, kümmerte sich die Freiwillige Feuerwehr zudem um die Absicherung des Landeplatzes und den Transport der Hubschrauberbesatzung.
In Absprache mit dem Notarzt wurde der Schwerverletzte wirbelsäulenschonend auf ein Spineboard gelagert und mit einer Schleifkorbtrage sowie der Drehleiter schonend zu Boden gebracht. Nach der weiteren medizinischen Versorgung im Rettungswagen erfolgte der Transport per Hubschrauber in eine Klinik.
Im Einsatz waren neben der Freiwilligen Feuerwehr Wiesen auch die Freiwilligen Feuerwehren Schöllkrippen, Kleinkahl, Großostheim und Aschaffenburg. Die Sondergruppe „Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen“ aus Großostheim und Aschaffenburg konnte ihre Anfahrt jedoch abbrechen. Geleitet wurde der Einsatz von Stephan Bathon-Pfaff, dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Wiesen, dem insgesamt 32 Kräfte zur Verfügung standen. Unterstützung seitens der Kreisbrandinspektion erhielt er von Kreisbrandmeister Jörg Klingmann.



Wir haben folgendes Tagesseminar (2 Plätze) für euch im Angebot:
Lehrgangsbezeichnung: Tagesseminar Ideenforum Mitgliedergewinnung
Lehrgangsdauer: 22.11.2025
Schulungsort: SFS Würzburg
Interessierte melden sich bitte bei KBI Thilo Happ unter der 0170-2421120 per Whatsapp!
Hier kann die aktuelle Ausgabe von "Florian kommen" heruntergeladen werden:
LFV_Bayern_Florian_kommen_Ausgabe_Nr_145_aus_09-2025.pdf

Die aktuelle Ausgabe 03/2025 kann hier heruntergeladen werden:
Magazin_Bevölkerungsschutz_des_BBK_Ausgabe_03-2025.pdf







Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung, Ausgabe 10/2025 kann hier heruntergeladen werden:
Deutsche_Feuerwehr-Zeitung_Ausgabe_10-2025.pdf
Für die Freiwillige Feuerwehr im Hösbacher Ortsteil Hösbach-Bahnhof war der Samstag, der 27.09.2025 ein großer Freudentag. Um 15 Uhr versammelten sich vor dem Feuerwehrhaus die gesamte Feuerwehrmannschaft mit vielen Ehrengästen und interessierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern um zwei neue Feuerwehrfahrzeuge, ein neues Löschgruppenfahrzeug LF 20-Kats und ein Mehrzweckfahrzeug, nach ihrer kirchlichen Segnung offiziell in Betrieb zu nehmen.
Bei der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden des Feuerwehrvereins Christoph Bachstein brachte dieser seine große Freude über diese neuen Feuerwehrfahrzeuge zum Ausdruck. Er gedachte bei seiner Eröffnung aber auch in einem kurzen Moment der Stille an alle verstorbenen Kameradinnen und Kameraden, Gönnern und Förderern der Feuerwehr, die den bisherigen Weg der Freiwilligen Feuerwehr in Hösbach-Bahnhof in der Vergangenheit begleitet und geprägt haben.
Kommandant Christian Prakesch stellte in seiner Ansprache die Historie der Beschaffungen beider Fahrzeuge vor. Das bisher vorhandene Löschfahrzeug LF 8/6 war über 25 Jahre alt und eine Ersatzbeschaffung war daher dringend notwendig. Die Kurzbezeichnung LF 20-Kats des neuen Fahrzeugs steht für ein Löschfahrzeug mit einer Pumpenleistung der festeingebauten Kreiselpumpe von 2.000 Liter pro Minute. Das Kürzel Kats bedeutet Katastrophenschutz und macht auf die spezielle Zusatzausrüstung, insbesondere für durch Naturkatastrophen hervorgerufene Einsatzfelder wie Hochwasser oder Sturmschäden, aufmerksam. Das neue Löschfahrzeug ist unter anderem mit einem 1.200 Liter Löschwassertank, einer Tragkraftspritze, 600-Meter B-Druckschläuche, zwei Wärmebildkameras, einem Stromerzeuger, einem pneumatisch ausfahrbaren Lichtmast sowie einem 5.000 Liter Faltbehälter ausgestattet.
Über die Kontakte zur Kreisbrandinspektion wurde der Markt Hösbach mit seiner Feuerwehr auf eine Beschaffungsmöglichkeit bei der Firma Magirus in Ulm aufmerksam. Der Markt Hösbach konnte so sich an einen bestehenden Großauftrag für LF 20 Kats Fahrzeuge bei Magirus anhängen, was eine Kostenreduzierung bei der Anschaffung des Fahrzeuges von etwa 75.000 Euro mit sich brachte. Auch die Stadt Arnstein im Landkreis Main-Spessart hatte ebenfalls Interesse am Angebot dieses Fahrzeugtyps. Bei einer gemeinsamen Anschaffung mindestens zweier baugleicher Feuerwehrfahrzeuge erhöht in Bayern die zuständige Regierung die staatlichen Zuschüsse um 10 Prozent - was im Endeffekt einen Zuschuss für den Markt Hösbach von rund 111.000 Euro bedeutete.
Das neue Fahrzeug auf einem Iveco-Fahrgestell kostete bei der Firma Magirus rund 370.000 Euro. Die neuen Teile der Beladung wurde von der Firma Ziegler aus Giengen für circa 70.000 Euro geliefert. In Summe also ein Auftragswert in Höhe von insgesamt etwa 440.000 Euro. Abzüglich des staatlichen Zuschusses blieb für den Markt Hösbach ein Netto-Anschaffungswert für dieses Fahrzeug von gut 330.000 Euro übrig.
Aufgrund des Fahrzeugalters, des aus dem Jahr 2001 stammende Mehrzweckfahrzeug, ergab sich für den Markt Hösbach weiter die Notwendigkeit auch dieses Fahrzeug in Hösbach-Bahnhof zeitgleich zu ersetzen. Gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr im Hösbacher Ortsteil Winzenhohl, wo ebenfalls die Ersatzbeschaffung eines Mehrzweckfahrzeugs anstand, wurde die Anschaffung zweier baugleicher Mehrzweckfahrzeuge geplant und durchgeführt.
Nach dem Ausschreibungsverfahren erfolgte die Beauftragung im März 2023 an die Firma Schäfer in Oberderdingen bei Karlsruhe für rund 105.000 Euro je Fahrzeug. Die Regierung von Unterfranken gewährte einen Zuschuss von 18.000 Euro pro Fahrzeug.
Das entspricht nach Abzug der staatlichen Förderung einem Netto-Anschaffungswert von gut 87.000 Euro für das Hösbach-Bahnhofer Mehrzweckfahrzeug.
Gemeinsam mit Winzenhohl konnten im April 2025 die beiden 180 PS-starken VW Crafter mit Automatikgetriebe in Karlsruhe abgeholt werden.
Zum Abschluss seiner Ansprache bedankte sich Kommandant Prakesch bei allen an den beiden Beschaffungen beteiligten Stellen und stellte fest, dass die Bahnhöfer Wehr damit in Zukunft noch besser für ihre Einsätze gerüstet ist. Er dankte seiner Mannschaft für ihr Engagement und für das Herzblut mit dem sie sich für die Freiwillige Feuerwehr Hösbach-Bahnhof jederzeit einsetzen.
Hösbachs Bürgermeister Frank Houben dankte den Feuerwehrleuten für ihre ständige Einsatzbereitschaft und betonte die volle Unterstützung aller Gremien im Markt Hösbach für die Freiwilligen Feuerwehren im Markt Hösbach.
Landrat Dr. Alexander Legler überbrachte die Glückwünsche des Landkreises und dankte dem Markt Hösbach für die großartige Unterstützung seiner Feuerwehren. Die Feuerwehren des Landkreises haben eine hohe Schlagkraft, was natürlich eine gute Ausstattung nötig macht. Noch wichtiger sind aber die Menschen, die in der Freiwilligen Feuerwehr ihren ehrenamtlichen Dienst verrichten. Ohne sie wäre alle Technik nutz- und hilflos. Ihnen allen gebührt besonderer Dank und Anerkennung.
Den kirchlichen Segen erhielten die beiden Fahrzeuge durch die anwesenden evangelische Pfarrerin Bettina Lezuo und den katholischen Pfarrer Matthias Rosenberger. Die beiden Fahrzeuge sollen als Werkzeug für die Feuerwehrleute mit ihrer Segnung zum Segen für in Not geratenen Mitmenschen werden. Der Segen soll helfen, dass die Feuerwehr immer den notwendigen Schutz und eine ausreichende Hilfe gemäß der Losung „Gott zu Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ ihren Mitmenschen bei Not und Gefahr bieten kann.
Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages Frau Andrea Lindholz, die Bayer. Staatministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention Judith Gerlach und die Landtagsabgeordnete Martina Fellner gratulierten in Grußworten als Ehrengäste der Freiwilligen Feuerwehr Hösbach-Bahnhof zu den neuen Fahrzeugen. Sie dankten den Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmännern für ihren unermüdlichen Einsatz und wünschten den beiden Fahrzeugen eine allzeit gute Fahrt und den damit im Einsatz befindlichen Einsatzkräften immer eine wohlbehaltene und gesunde Rückkehr in ihr Feuerwehrhaus.
Kreisbrandrat Frank Wissel freute sich über die gelungenen Fahrzeugbeschaffungen und dankte ebenfalls den anwesenden Feuerwehrleuten aus Hösbach-Bahnhof für ihr Engagement. Er stellte in seinem Grußwort die große Schlagkraft der überall in der Fläche vorhandenen Freiwilligen Feuerwehren heraus. Die Feuerwehr ist damit die tragende Säule im deutschen Bevölkerungsschutz und dies muss in allen Ebenen, von den Kommunen, über das Land bis hin zum Bund, immer die notwendige Beachtung finden.
Zum Abschluss des Festaktes überreichte der Vertreter der Firma Magirus Dominik Allig einen symbolischen Fahrzeugschlüssel an die Feuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Winzelhohl gratulierte als Nachbarfeuerwehr zu den neuen Fahrzeugen und überbrachte ein kleines Gastgeschenk an die Mannschaft.
Nach dem offiziellen Festakt zur Übergabe und Segnung der Fahrzeuge schloss sich die überall in Bayern an diesem Tag stattfindende „Lange Nacht der Feuerwehr“ an.




