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Registrierung auf der Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“

Durch den ZRF Bayerischer Untermain wurde am 24.02.2026 ein Informationsschreiben zur Ersthelfer-App „Region der Lebensretter“ veröffentlicht, das hier heruntergeladen werden kann:

20260224_Infoschreiben_ZRF-BU_Ersthelfer-App_Region_der_Lebensretter.pdf

Um den Registrierungsprozess aller möglichen Ersthelfer möglichst einheitlich und einfach zu halten, gibt die Kreisbrandinspektion für die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg noch ein paar ergänzende Hinweise:

Bitte folgende Felder für die Zuordnung auswählen:

Region: Bayer. Untermain

Organisation / Einheit: Feuerwehren Landkreis Aschaffenburg

Hinweis zu den Qualifikationen:

FW + ALS/BLS-Kurs:

- setzt eine Aus- / Fortbildung mit Schwerpunkt „Reanimation“ voraus. Wir empfehlen jeder Feuerwehr, die Erste-Hilfe Ausbildung jährlich aufzufrischen und dadurch zu festigen. Insbesondere im Bereich der Herz-Lungen-Wiederbelegung ist die Überlebens-Wahrscheinlichkeit von einer qualifizierten HLW-Maßnahme abhängig.

Weitere medizinische Ausbildung:

- ob Lehrgang Feuerwehrsanitäter, Rettungssanitäter, Notfallsanitäter oder dergleichen – hier bitte die höchste medizinische Ausbildung auswählen und angeben.

Hinweis zu den Qualifikationsnachweisen:

Hier bitte die jeweilige Teilnahmebescheinigung, Urkunde hochladen. Der Nachweis mittels Bescheinigung ist auch zur Überprüfung und Freischaltung unbedingt notwendig.

Sollten sich Feuerwehrleute schon registriert haben (vor dem 26.02.2026) und im März noch keine Freischaltungsmitteilung bekommen haben, dann per E-Mail eine kurze Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. Der Registrierungsvorgang wird dann nochmals überprüft.

Die Kreisbrandinspektion und der Kreisfeuerwehrverband danken allen Feuerwehrkameradinnen und Feuerwehrkameraden für Ihre zukünftige Unterstützung in diesem System und wünschen viel Erfolg bei dieser zusätzlichen freiwilligen Tätigkeit für unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger.

Als für die Bereiche Erste Hilfe und Sanitätsausbildung, First Responder und Psychosoziale Notfallversorgung zuständiger Fach-Kreisbrandmeister und nun auch als Organisations-Administrator für die Registrierung von Feuerwehrleuten der Feuerwehren aus dem Landkreis Aschaffenburg auf der Ersthelfer-App steht Kreisbrandmeister Tobias Brinkmann für Fragen und weitergehende Informationen zur Ersthelfer-App unseren Feuerwehren gerne unter den nachfolgenden Erreichbarkeiten zur Verfügung:
Mobiltelefon: 0170-7373520 gerne auch per WhatsApp
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
rdl grafik smartphonealarm

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 26. Februar 2026

Führungsausbildung mit Virtual Reality bei der Freiwilligen Feuerwehr Haibach

Am 23.02.2026 wurde von den Zug- und Gruppenführern der Freiwilligen Feierwehr Haibach der strukturierte Führungsvorgang, beginnend mit einer umfassenden Erkundung von Einsatzlagen, intensiv trainiert – diesmal unterstützt durch Virtual Reality (VR).

In realitätsnah dargestellten Szenarien konnten in einer von VR geschaffenen scheinbaren Wirklichkeit von den Führungskräften mehrere unterschiedliche Lagen durchgespielt, Entscheidungen unter Zeitdruck getroffen und Führungsstrukturen gezielt angewendet werden. Die Führungsunterstützungsgruppe dokumentierte parallel die Erkundungsergebnisse und Entscheidungen der Führungskräfte in der bei der Feuerwehr Haibach vorhandenen Einsatzführungssoftware „Fireboard“ und stellte den laufenden Einsatz in der digitalen Lagekarte von Fireboard immer aktuell dar. Anschließend wurden die gesamten Führungsprozesse gemeinsam analysiert und reflektiert.

So entsteht ein Trainingsraum, in dem insbesondere die Lagefeststellung, Entscheidungen mit Prioritätensetzung und die Kommunikation realitätsnah geübt und systematisch verbessert werden können.

Ein besonderer Dank der Haibacher Feuerwehr gilt Willi Votava aus Stockstadt, der über das Fachreferat 3 – Aus- und Weiterbildung des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg für die Kreisbrandinspektion die praxisnahe und fachlich fundierte Ausbildung durchführte, sowie allen Beteiligten aus Haibach für ihr engagiertes Mitwirken.

(Quelle und Bild FF Haibach)
Ausbildung Haibach

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 26. Februar 2026

Geflügelpest bei totem Wildvogel am Kahler See nachgewiesen

Die Aviäre Influenza - auch Vogelgrippe oder Geflügelpest genannt - wurde bei einer Wildgans im Landkreis Aschaffenburg festgestellt. Bei dem am Kahler See tot aufgefundenen Tier war der vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit - kurz LGL - durchgeführte Test auf den Subtyp H5N1 positiv und wurde im Anschluss auch durch das Friedrich-Löffler-Institut - kurz FLI - als dem nationalen Referenzlabor amtlich bestätigt. Seither wurden dort keine weiteren Vögel tot aufgefunden.

Eine Ansteckung des Menschen mit dem Erreger über infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen ist in Deutschland bislang nicht bekannt, kann aber bei intensivem Kontakt mit infiziertem Geflügel in seltenen Fällen nicht ausgeschlossen werden. Der Kontakt zu kranken oder toten Wildvögeln sollte daher vermieden werden. Nach einem Kontakt mit toten Wildvögeln wird empfohlen, die Hände gründlich mit Seife zu waschen. Daneben sollte in diesen Fällen für 48 Stunden kein Kontakt zu Geflügelhaltungen stattfinden. Auch andere Tiere wie Hunde und Katzen sollten nicht in den direkten Kontakt mit verendeten Wildvögeln kommen.

Wer Wassergeflügel wie Schwäne, Enten und Gänse, Raubvögel wie Eulen und Bussarde, Krähenvögel oder auch Kraniche, Störche und Reiher tot auffindet, wird gebeten, diese Funde dem Veterinäramt zu melden. Totfunde zum Beispiel von Tauben und Singvögeln sind für das aktuelle Geschehen weniger bedeutsam und sollten nur dann gemeldet werden, wenn mehrere tote Vögel dieser Arten an einem Ort innerhalb eines eng begrenzten Zeitraums gefunden werden. Die Meldung ist digital auf der Website des Landratsamts unter www.landkreis-aschaffenburg.de/veterinärwesen möglich.

Um auch eine potentielle Einschleppung in Hausgeflügelbestände weiterhin zu verhindern, werden Halterinnen und Halter von Haus- und Nutzgeflügel um besondere Beachtung der „Biosicherheit“ gebeten. Weiterhin werden Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter aufgefordert, die Geflügelhaltung dem Veterinäramt über die oben genannte Website anzuzeigen, sofern dies noch nicht erfolgt ist.

Über die Website des Landratsamts hinaus finden sich weiterführende Informationen auch an den folgenden Stellen:

  • Empfehlungen für Geflügelhalterinnen und -halter auf der Website des FLI unter „Aviäre Influenza“ und auf der Website des LGL unter „Tiergesundheit > Tierkrankheiten > Virusinfektionen > Aviäre Influenza > Empfehlungen zum Schutz gegen die Geflügelpest“
  • Risikoeinschätzung für Geflügelhalterinnen und -halter auf der Website der Universität Vechta unter „Universität > Weitere Einrichtungen > trafo:agrar > Projekte > AI Risikoampel“

Deutschlandweit betrachtet, kam es im Oktober 2025 zu einem sprunghaften Anstieg der Nachweise der Vogelgrippe. Seinerzeit waren die Kraniche, die sich auf ihrem Herbstzug befanden, besonders betroffen. In vergangenen Herbst trat der erste bayerische Fall am 9. Oktober 2025 in einem Betrieb mit Gänsen im Landkreis Dingolfing-Landau auf. In Stadt und Landkreis Aschaffenburg kam es im November 2025 zu jeweils einem bestätigten Fall bei wildlebenden Kranichen sowie im Stadtgebiet vor wenigen Wochen zu einem weiteren bei einer Wildente.

(Quelle LRA PM 43/2026 vom 25.02.2026)
LRA AB Logo Pressestelle

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 25. Februar 2026

DFV direkt – Das Format mit kostenlosen Onlinefortbildungen des Deutschen Feuerwehrverbandes mit dem Thema am 11.03.2026 „Neuerungen zur Vereinheitlichung der Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen“

Mittwoch, 11. März 2026

18:00-19:00 Uhr, kostenlose Onlinefortbildung

Thema: „Neuerungen zur Vereinheitlichung der Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen“

Referent: Jürgen Weiß, Referent für die Facharbeit, LandesFeuerwehrVerband Bayern e.V.

Die seit Jahren bekannten Technischen Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen (TAB) der Landkreise/Städte können nun, da fast alle technischen Inhalte genormt wurden, überarbeitet werden. Die wesentlichen Inhalte sollen sich nur noch um die Fragen zur Alarmorganisation im Zusammenhang mit Brandmeldeanlagen drehen. Daraus entstehen nun die Anschlussbedingungen für Brandmeldeanlagen (AB BMA). Die verantwortlichen Herausgeber der AB BMA müssen wissen, was Sie aufschreiben, fordern und in der Folge auch durchsetzen können.

Nach Ihrer erfolgreichen Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit dem Ticket als Anmeldebestätigung (ggf. Spamordner beachten) sowie den Zugangslink für den virtuellen Veranstaltungsraum.

Die Onlinefortbildung ist kostenfrei und beinhaltet ein Teilnahmezertifikat (im Nachgang per E-Mail, an alle, die angemeldet sind und teilgenommen haben).

Link zur Anmeldung:
https://www.eventmanager-online.com/de/event/neuerungen-zur-vereinheitlichung-der-anschlussbedingungen-fuer-brandmeldeanlagen

(Quelle DFV)
DFV DIREKT

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 25. Februar 2026

Release Notes Fireboard 2.16

Das neue Fireboard 2.16 ist da.

Mit der Schnittstelle Statusverarbeitung PLUS übernehmt ihr ab sofort Status- und GPS-Daten Eurer Einsatzmittel automatisch und systemweit, transparent sichtbar in Lagekarte, Einsatzbibliothek und Einsatzticker.

Das Beste: Die neue Schnittstelle Statusverarbeitung PLUS ist für Kunden mit Wartungsvertrag kostenfrei und kann ab sofort beantragt werden.

Die neue Anbindung an wasserkarte.info integriert Hydranten- und Wasserentnahmestellen direkt in Eure Lagedarstellung.

Bilder lassen sich beim Import frei drehen und als Geländepläne übernehmen. Zusätzlich erwarten Euch Hinweistöne bei neuen Nachrichten, eine optimierte Statusleiste, neue Taktische Zeichen, flexible Bezeichnungen für Führungskräfte sowie die intelligente Alarmweiterleitung an externe Ziel-URLs.

Ausführliche Informationen und Details findet Ihr in den Release Notes auf unserem Blog:

https://tinyurl.com/y7y3vy8m

What‘s New – Fireboard 2.16 live erleben

Das Webinar zum neuen Release – Wir stellen euch die Verbesserungen des neuen Releases live im System vor und beantworten eure Fragen.

02. März 2026 | 17:30 – 19:00

Jetzt anmelden:

https://tinyurl.com/bddyj2tt

03. März 2026 | 17:30 – 19:00

Jetzt anmelden:

https://tinyurl.com/uk797khz

Fireboard 2.16
(Quelle und Bild Fireboard)

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 25. Februar 2026

Deutsche Feuerwehr-Zeitung 03/2026 online lesen

Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung, Ausgabe 03/2026 kann hier heruntergeladen werden:
Deutsche_Feuerwehr-Zeitung_Ausgabe_03-2026.pdf

Deutsche Feuerwehrzeitung

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 24. Februar 2026

🚨 Dringender Hinweis: Anmeldeschluss Winterschulung morgen, Mittwoch, 25. Februar 2026, um 12:00 Uhr 🚨

Der Anmeldeschluss für die Winterschulung 2026 des Kreisfeuerwehrverbandes (KFV) Aschaffenburg ist morgen, am Mittwoch um 12:00 Uhr; die Anmeldung erfolgt ausschließlich über die Homepage.

Die Schulung findet am Samstag, den 28. Februar 2026, in der Maingauhalle in Kleinostheim statt und richtet sich an interessierte Feuerwehrleute. Die Veranstaltung bietet aktuelle und praxisrelevante Fortbildungsthemen.

Der Einlass beginnt um 07:45 Uhr, der offizielle Beginn ist um 08:25 Uhr, das Ende ist gegen 15:45 Uhr vorgesehen. 

 

Zeitplan Winterschulung 2026

Geschrieben von: KBM Markus Fischer
Veröffentlicht: 24. Februar 2026

Brand in einer Papierpresse in Haibach

Am 24.02.2026 wurde um 13:04 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Haibach zu einem Lebensmittel-Discounter in der Würzburger Straße alarmiert, da Rauch aus einer an dem Geschäftsgebäude abgestellten Papierpresse austrat.

Beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte konnte bei der Erkundung festgestellt werden, dass es im Innern der Presse zu einem Entstehungsbrand in den gepressten Papieren und Kartonagen gekommen war. Unter Atemschutz konnte von den Feuerwehrleuten das Feuer rasch und gezielt abgelöscht werden. Eine weitere Ausbreitung wurde dadurch verhindert.

Als mögliche Ursache gilt ein Mobiltelefon, das offenbar in die Papierpresse geraten war. Durch den Pressvorgang dürfte der Lithium-Ionen-Akku beschädigt worden sein. Solche Akkus reagieren äußerst empfindlich auf starken Druck oder mechanische Einwirkungen. Wird die innere Struktur des Akkus beschädigt, kann es zu einer sogenannten thermischen Reaktion kommen – im schlimmsten Fall mit Brandfolge in der Umgebung.

In enger Abstimmung mit dem Marktpersonal und einem hinzugezogenen Entsorgungsunternehmen wurde das vom Brand betroffene Material gesichert und fachgerecht abtransportiert. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte rund zwei Stunden.

Die Haibacher Feuerwehr dankt den Mitarbeitenden des Marktes und des Entsorgungsunternehmens für die ruhige und professionelle Zusammenarbeit.

Die Feuerwehr Haibach gibt wegen der vermutlichen Brandursache in der Papierpresse noch den Hinweis:

Lithium-Ionen-Akkus dürfen keinesfalls über den Restmüll oder über Pressanlagen entsorgt werden. Bereits starke Druck- oder Stoßeinwirkungen können Brände in einem Akku auslösen. Akkus und akkubetriebene Geräte gehören ausschließlich für eine Entsorgung in die dafür vorgesehenen Sammelstellen.

(Quelle und Bilder FF Haibach)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 24. Februar 2026

Firmenausstellung zum Thema Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung am 06.03.2026 von 17 bis 20 Uhr im Feuerwehrhaus der Freiw. Feuerwehr Mömbris

Flyer Waldbrand Seite 1
Flyer Waldbrand Seite 2

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 24. Februar 2026

Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stockstadt am Main mit der Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins am 21.02.2026

Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Stockstadt a. Main – 263 Einsätze in 2025 – 109 Personen gerettet

Im Jahr 2025 leisteten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr bei insgesamt 263 Einsätzen beachtliche 4.248 Einsatzstunden. Damit stieg das Arbeitsaufkommen gegenüber dem Vorjahr erneut leicht an. Insgesamt 109 Personen konnten im vergangenen Jahr durch das Eingreifen der Feuerwehr gerettet werden. Davon entfielen 66 Rettungen auf medizinische Hilfeleistungen durch die First-Responder-Gruppe, 34 auf technische Hilfeleistungen und neun auf den Einsatz von Feuerwehrleitern. In 14 Fällen kam für die Betroffenen jede Hilfe zu spät.

Geografisch verteilte sich das Geschehen auf 190 Einsätze im direkten Ortsbereich sowie eine starke Belastung auf den umliegenden Verkehrswegen. Hierzu zählten 32 Einsätze auf Bundesautobahnen, vornehmlich der BAB 3, sowie 17 Einsätze auf den Bundesstraßen B26 und B469. Weitere elf Einsätze wurden auf Kreisstraßen absolviert. Zudem leistete die Wehr 13 Mal nachbarliche Löschhilfe in Aschaffenburg, Großostheim, Kleinostheim und Mainaschaff.

Die technischen Hilfeleistungen bildeten mit 114 Einsätzen und einem Anteil von 43,3 % erneut den größten Schwerpunkt des Einsatzgeschehens. Das Spektrum reichte dabei von Verkehrsunfällen bis zu Gefahrstoffaustritten. Einen historischen Höchststand in ihrer 27-jährigen Geschichte verzeichnete die First-Responder-Gruppe mit 82 medizinischen Notfällen, was 31,2 % der Gesamteinsätze entspricht. Die Brandeinsätze erreichten mit 44 Alarmierungen (16,7 %) den höchsten prozentualen Anteil der letzten zehn Jahre. Da diese Einsätze als besonders anspruchsvoll und zeitintensiv gelten, verdeutlichen sie die hohe Belastung der Aktiven. Parallel dazu wurden acht Sicherheitswachen geleistet, unter anderem bei den Sprengungen auf dem ehemaligen Sappi-Gelände. Ein positiver Trend zeigte sich bei den Fehlalarmierungen, die auf 15 Fälle (5,7 %) zurückgingen.

Die Feuerwehr Stockstadt verzeichnete zum Jahresende 2025 insgesamt 98 Mitglieder, darunter 76 Aktive und 22 Jugendliche. Mit einem Zuwachs von vier Einsatzkräften sowie dem erfolgreichen Einstieg mehrerer Quereinsteiger konnte das Personalniveau trotz steigender Anforderungen stabilisiert werden. Die Altersstruktur zeigt dabei eine starke Basis bei den 12- bis 36-Jährigen sowie ein erfahrenes Rückgrat in der Gruppe der bis 46-Jährigen. In der Kinderfeuerwehr sind derzeit elf Mädchen und 20 Jungen aktiv. Mit Erreichen des 18. Lebensjahres wurden Konrad Adrian und Tom Wetzel in den aktiven Dienst übernommen.

Trotz dieser positiven Entwicklung bleibt die Tagesverfügbarkeit eine kritische Herausforderung, da viele Kräfte beruflich außerhalb tätig oder nur bedingt abkömmlich sind. Da die Freistellung durch den jeweiligen Arbeitgeber nicht immer gesichert ist, kommt der Gemeinde eine wichtige Vorreiterrolle zu. Es ist unumgänglich, dass die Verwaltung sowohl bei Neueinstellungen als auch bei der Freistellung eigener Mitarbeitender für den Feuerwehrdienst mit gutem Beispiel vorangeht.

Erforderliche Neu- und Ersatzbeschaffungen an Geräten und Fahrzeugen konnten wie geplant durchgeführt werden. Im März 2025 wurde ein neuer CBRN-Erkundungskraftwagen (CBRN-ErkW) des Bundes übernommen. Der Markt Stockstadt hat einen Notstromanhänger (NSA) beschafft und in Dienst gestellt, der nun bei der Feuerwehr stationiert ist. 2025 wurde weiterhin die Firma RDF-tec zur Lieferung eines neuen Versorgungs-Pkw beauftragt, der noch 2026 in Dienst gestellt werden soll. In der Feuerwache wurden erste Sanierungen, wie die Erneuerung der Umkleiden, bereits umgesetzt. Andere Bereiche und Bauelemente wie Fenster, Heizung und Sanitärinstallationen sind teilweise über 40 Jahre alt und müssen ebenfalls erneuert werden. Hier wünscht sich die Feuerwehr einen Zeitplan zur Umsetzung in den kommenden Jahren.

Mit dem Erreichen der Volljährigkeit wurden die bisherigen Feuerwehranwärter Konrad Adrian und Tom Wetzel offiziell per Handschlag in den aktiven Dienst übernommen. Verstärkt wird das Team zudem durch die Quereinsteiger Tobias Becker und Theo Uhrig, die ebenfalls zu Feuerwehrmännern ernannt wurden. Nadine Ledderhose wurde nach ihrem Zuzug nach Stockstadt zur Oberfeuerwehrfrau befördert, während Pius Rink nach dem erfolgreichen Abschluss seines Gruppenführerlehrgangs nun den Rang des Hauptfeuerwehrmanns bekleidet. Zudem wurde Jochen Büttner zum Löschmeister ernannt.

DV Stockstadt
Ehrungen für aktiven Feuerwehrdienst bei der Feuerwehr Stockstadt am Main (v.l.).
Bürgermeister Rafael Herbrik, Willi Votava (stellvertretender Kommandant, 20 Jahre aktiv), Otto Kuhn (10 Jahre aktiv), Rainer Giesemer (50 Jahre aktiv), Michael Kleinhenz (25 Jahre aktiv), Daniel Hollstein (20 Jahre aktiv), Sebastian Neuendorf und Achim Albers (30 Jahre aktiv), Christian Antoni (Kommandant). Es fehlen auf dem Bild: Duncan Di Canto (10 Jahre aktiv), Markus Däsch (20 Jahre aktiv).

DV Stockstadt 2Beförderungen bei der Feuerwehr Stockstadt: Im Bild (v.l.)
Willi Votava (stellvertretender Kommandant), Jochen Büttner, Nadine Ledderhose, Pius Rink, Tobias Becker, Theo Uhrig, Christian Antoni (Kommandant).


Mitgliederversammlung des Feuerwehrvereins "Freiwilligen Feuerwehr Stockstadt am Main e.V."

Der Feuerwehrverein der Freiwilligen Feuerwehr Stockstadt blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit Leistungen im Wert von ca. 20.000 Euro, wurde durch den Förderverein die gemeindliche Feuerwehr unterstützt. Im Berichtsjahr musste sich die Vereinsführung infolge einer Neuorganisation des Führungsquartetts sowie der Einarbeitung des neuen zweiten Vorsitzenden, Andreas Sauer, organisatorisch neu sortieren. Dabei zeigte sich erneut die Herausforderung der hohen Doppelbelastung für die Ehrenamtlichen, die oftmals zeitgleich Aufgaben in der aktiven Wehr und im Verein wahrnehmen. Die Priorität des Vereins lag dabei stets darauf, den abwehrenden Brandschutz und die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr Stockstadt bestmöglich zu unterstützen.

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Vereinstätigkeit lag in der satzungsgemäßen Verwendung der Vereinsmittel. Die Vorstandschaft trat hierzu zu zwölf Sitzungen zusammen. Ein Beispiel für die direkte Förderung der Mannschaft war die Investition von über 11.000 € in die Ausstattung des Feuerwehrhauses mit neuen Sitz- und Rückenpolstern. Diese Mittel wurden durch gemeinschaftliche Aktionen wie das jährliche Kartoffelbraten auf dem Dorfplatz erwirtschaftet und in Eigenleistung der Mitglieder montiert.

In der Öffentlichkeit konnte das Kartoffelbraten 2025 wieder, als zentrale Veranstaltung etabliert werden. Neben dem geselligen Teil diente das Fest zur Darstellung der Feuerwehrarbeit, unter anderem durch ein Programm für Kinder und Jugendliche sowie einen gemeinsamen Informationsstand mit dem Roten Kreuz. Intern wurden bewährte Formate wie die Glühweinwanderung und das Lakefleischessen fortgeführt, wobei für Letzteres aufgrund steigender Kosten und veränderter Resonanz Anpassungen für das Jahr 2027 geplant sind.

Die Mitgliederentwicklung des Vereins verläuft weiterhin positiv: Zum 31. Dezember 2025 zählte der Verein 391 Mitglieder, davon 234 fördernde Mitglieder. Dies stellt das sechste Wachstumsjahr in Folge dar. Die generierten Mittel fließen neben technischer Ausstattung maßgeblich in die Unterstützung der aktiven Mannschaft sowie der Kinder- und Jugendfeuerwehr, um die Hürden für das ehrenamtliche Engagement so gering wie möglich zu halten. Für das Jahr 2026 ist der Terminkalender bereits gefüllt, während im Hintergrund die Planungen für das 150-jährige Bestehen des Vereins im Jahr 2028 anlaufen.

Im Rahmen der Versammlung wurden zahlreiche Mitglieder für ihren langjährigen Dienst und ihr besonderes Engagement ausgezeichnet. Für ihre aktive Dienstzeit nach dem Bayerischen Feuerwehrgesetz erhielten Duncan Di Canto und Otto Kuhn Ärmelstreifen für 10 Jahre, während Daniel Hollstein, Markus Däsch und Willi Votava für 20 Jahre Dienst geehrt wurden. Eine besondere Auszeichnung wurde Michael Kleinhenz zuteil, der das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber für 25 Jahre aktiven Dienst erhielt. Achim Albers und Sebastian Neundorf wurden für 30 Jahre geehrt. Eine seltene Würdigung erfuhr Rainer Griesemer, dem für 50 Jahre aktiven Feuerwehrdienst das Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold verliehen wurde.

Auch der Feuerwehrverein würdigte besondere Beständigkeit im Übungsdienst: Markus Steigerwald und Andreas Zang erhielten den Treuekrug für die lückenlose Teilnahme an allen Übungen ihres Löschzuges über drei Jahre hinweg. Sebastian Neundorf wurde geehrt, weil er zehn Jahre in Folge keine Übung seines Löschzuges versäumte.

Turnusgemäß standen Wahlen für die Beisitzer, den Gleichstellungsbeauftragten und die Kassenrevisoren an. Als Beisitzer wurden Oliver Staller, Gerd Bott und Florian Schwab gewählt. Als Gleichstellungsbeauftragte wurden Michala Bauer und als Revisoren Pascal Michalski und Nilas Paulson, erneut gewählt.

Bereits am 5. Februar, wählte die Jugendgruppe ihre neuen Vertreter in der Vorstandschaft. Zum Jugendsprecher wurde Constantin Gert gewählt. Zu seiner Stellvertreterin wurde Rocio-Jose Neagu Chican bestätigt.

MV Stockstadt 1Wahlen beim Feuerwehrverein in Stockstadt.
Im Bild (v.l.), Andreas Sauer (stellvertretender Vorstand), Oliver Staller, Florian Schwab, Nilas Paulson, Michela Bauer, Pascal Michalski, Gernd Bott und Jan-Michael Bott (Vorstand).

DV Stockstadt 1 DV Stockstadt 4

(Quelle und Bilder FF Stockstadt)




Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 24. Februar 2026

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