Link zum BR Bericht vom 19.11.2025: „Es stinkt gewaltig in Karlstein – und keiner weiß, warum“
Anlässlich des Jubiläums „25 Jahre Brandschutzerziehung im Landesfeuerwehrverband Bayern“ trafen sich am 07. und 08. November 2025 bayerische Brandschutzerzieher zum Austausch in Mühlbach bei Dietfurt. Das Programm hatte eine gute Mischung aus praktischen Workshops, spannenden Experimenten und fachlichen Impulsen.
In vier Workshoprunden ging es unter anderem um Experimente für die Brandshcutzerziehung, neue interaktive Übungen für den Ordner Brandschutzerziehung, das Escape-Game „120 Sekunden – was tun, wenn’s brennt?“ und die praktische Arbeit mit dem Rauchhaus sowie dem neuen Koffer mit Hilfsmittel für die Brandschutzerziehung. Dazu gab es interessante Vorträge – etwa zu inklusiver Brandschutzerziehung für Menschen mit einem Handicap und einen spannenden Blick hinter die Kulissen einer Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst aus Sicht eines Disponenten.
Zwischendurch blieb genug Zeit für die Teilnehmenden aus ganz Bayern für die Vernetzung, einen ehrlichen Erfahrungsaustausch und praxisnahe Diskussionen.
Der Dank unseres Kreisfeuerwehrverbandes geht an unsere Teilnehmenden, die sich Zeit für den Besuch dieser Veranstaltung des LFV Bayern genommen haben und natürlich auch an die Referentinnen und Referenten sowie an alle, die an der Organisation des Forums beteiligt waren.
(Quelle und Bilder LFV Bayern)


Am 18.11.2025 wurde am späten Montagabend gegen 22:55 Uhr von der Integrierten Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Karlstein zu einer ausgelösten automatischen Brandmeldeanlage in das Gewerbegebiet „Am Sportplatz“ in den Karlsteiner Ortsteil Dettingen alarmiert.
Wegen der Besonderheiten des Objekt rückte die Karlsteiner Feuerwehr sofort mit einem erweiterten Löschzug, bestehend aus fünf Feuerwehrfahrzeugen (ELW1, HLF 20/16, DLA (K) 23/12, LF 16/12 und TLF 16/24-Tr) aus.
Vorort ergab die Erkundung einen verrauchten Raum, in welchem mehrere kleine Arbeitsräume mit Prüfständen angeordnet sind. Dieser Raum ist aus Sicherheitsgründen nur von außen zugänglich und hat keine direkte Verbindung zum weiteren Gebäude. Diese brandschutztechnische Abtrennung innerhalb des Gebäudes war bei diesem Einsatz natürlich sehr hilfreich.
Sofort ging ein Atemschutztrupp mit Kleinlöschgerät in den Raum vor, um die Lage weiter zu sondieren. Hierbei wurde eine sogenannte „Brandschutzkiste“ des Betriebes festgestellt, in welcher zwei „Kleingeräte Akkus“ brannten. Die Kiste wurde daraufhin ins Freie gezogen und die Akkus in einem Wasserbad versenkt. Weitere ausgerüstete Atemschutztrupps brauchten somit nicht mehr tätig werden und auch die bereits aufgebaute Löschwasserversorgung konnte sehr schnell wieder zurück gebaut werden.
Ein Betriebsverantwortlicher wurde verständigt. In der Folgezeit bis zu seinem Eintreffen wurden mehrfache Kontrollen des Raumes mit zwei Wärmebildkameras, sowie dessen Entrauchung durchgeführt. Mit dem Eintreffen des verantwortlichen Geschäftsführer konnten nach einer kurzen Übergabe der Einsatzstelle auch die letzten Feuerwehrkräfte die Einsatzstelle verlassen und zurück zum Feuerwehrhaus fahren. Einsatzende war für die 23 Einsatzkräfte um 00:25 Uhr.
(Quelle und Bilder FF Karlstein)

Am 18.11.2025 wurde gegen 8:55 Uhr von der Integrierten Leitstelle die Freiwillige Feuerwehr Karlstein mit ihrer Drehleiter zur Unterstützung des Rettungsdienstes in die Hauptstraße in den Karlsteiner Ortsteil Großwelzheim alarmiert. In einen Wohnhaus benötigte das bereits anwesende Rettungsdienstpersonal technische Hilfe, um eine Person schonend aus dem oberen Geschoß auf die Straße zum Rettungswagen zu bringen.
Als die Feuerwehr mit ihrer Drehleiter am Notfallort eintraf, musste die Drehleiterbesatzung zunächst in der Wohnung die medizinischen Rettungsmaßnahmen unterstützen, da eine akute Patientenverschlechterung eingetreten war und die ganze Priorität zunächst bei der Stabilisierung des Patienten lag.
Nach Eintreffen des Notarztes und eines weiteren Rettungswagen konnte sich die Feuerwehr aus der Patientenversorgung herauslösen und die technische Rettung über die Drehleiter vorbereiten.
Gemeinsam wurde der Patient in der Wohnung auf die Trage gebracht und mittels Drehleiter aus einer oberen Etage in Richtung Boden transportiert, wo er vom Rettungsdienst für den weiteren Transport in den bereitstehenden Rettungswagen verladen wurde.
Die Karlsteiner Feuerwehr bedankt sich bei allen Beteiligten für die hervorragende Zusammenarbeit am Notfallort. Der komplette Einsatz war für die Feuerwehr nach knapp 1,5 Stunden beendet.
(Quelle und Bild FF Karlstein)
Am Montagabend, den 17.11.2025 wurde die Freiwillige Feuerwehr Blankenbach um 18:04 Uhr zu einem Verkehrsunfall in die Blankenbacher Hauptstraße alarmiert. Ein Pkw war alleinbeteiligt verunfallt; Verletzte waren nicht zu beklagen.
Die Maßnahmen der Feuerwehr umfassten das Ausleuchten der Einsatzstelle, die Unterstützung der Polizei bei der Unfallaufnahme sowie eine kurzzeitige Vollsperrung der Hauptstraße. Zudem wurde der Brandschutz sichergestellt. Anschließend wurde der Verkehr an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Nach Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme wurde das nicht mehr fahrbereite Fahrzeug abgeschleppt.
Die Feuerwehr Blankenbach war mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften unter der Leitung von Kommandant Uwe Pfaff im Einsatz.
(Quelle und Bilder FF Blankenbach)


Beim diesjährigen Ortspokalschießen in Sailauf konnte sich die Freiwillige Feuerwehr Sailauf mit ihrer Mannschaft wieder erfolgreich gegen alle anderen Teilnehmer durchsetzen. Mit kühlem Kopf und ruhiger Hand belegten sie auch im diesem Jahr als Mannschaft wieder den ersten Platz. Bei den Einzelwertungen erzielt der Feuerwehrmann Jens Mews ebenfalls das beste Ergebnis.
Die Freiwillige Feuerwehr Sailauf bedankt sich bei der Schützengesellschaft Edelweiss Sailauf 1906 e.V. für die tolle Organsiation und freut sich schon auf das nächste Ortspokalschießen im Jahr 2026.
(Quelle und Bilder FF Sailauf)

Der SC Frankonia Großostheim 1900 e.V. hat sich in besonderer Weise bei den Großostheimer Feuerwehrleuten für ihr ehrenamtliches Engagement zum Schutz der Großostheimer Bevölkerung bedankt und als sichtbares Zeichen 20 Freikarten für den letzten Heimkampf der Ringermannschaft in der diesjährigen Oberligasaison am 06.12.2025 gegen Rimbach in der Großostheimer Athletenhalle übergeben.
Der 2. Vorsitzende des SC Frankonia Stefan Seitner übergab an die Feuerwehrfrau Daniela Schreiner die 20 Freikarten, die jetzt an interessierte Feuerwehrleute weitergeben werden.
Die Freiwillige Feuerwehr bedankt sich über diese nette Geste als Zeichen der Wertschätzung für ihre Arbeit und wird sicherlich mit 20 Feuerwehrleuten gut motiviert in die Halle kommen und den erfolgreichen örtlichen Ringerverein lautstark unterstützen.
(Quelle und Bild FF Großostheim)
<Landkreis Aschaffenburg> Der Landkreis Aschaffenburg konnte einen neuen Kühlanhänger für Lebensmittel und Getränke in seinen Fuhrpark aufnehmen. Der neu beschaffte Kühlanhänger dient dazu, Lebensmittel und Getränke für Einsatzkräfte zu kühlen, wenn diese länger im Einsatz sein müssen.
Aktuell entsteht ein neues Feuerwehrhaus für die Freiwillige Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund. Hier wird mit Unterstützung des Landkreises eine neue Logistikhalle gebaut. In dieser neuen Halle wird der Anhänger sowie Material für den Bereich „Verpflegung und Logistik“ untergestellt.
Die Freiwillige Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund stellt gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr Unterafferbach, wo auch die Feldküche des Landkreises steht, die Einheit „Verpflegung und Logistik“. Bei dieser Einheit geht es darum, bei einem länger andauernden Einsatz im Landkreis oder beim Einsatz eines überörtlichen Hilfeleistungskontingentes die Versorgung der Einheiten der Feuerwehren zu sichern.


Bei der Dienstversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Sommerkahl-Vormwald am 17.11.2025 wurde am Montagabend Florian Crössmann zum neuen Kommandanten gewählt.
Die Neuwahl war notwendig geworden, nachdem der bisherige Kommandant Patrik Gries plötzlich und unerwartet verstorben war. In der Ansprache würdigten die Mitglieder sein großes Engagement und seine Verdienste für die Wehr.
Die Glückwünsche der Kreisbrandinspektion sowie des Kreisfeuerwehrverbandes Aschaffenburg überbrachte Kreisbrandrat Frank Wissel, der Crössmann zu seiner Wahl gratulierte und der Mannschaft für ihre Geschlossenheit in dieser schwierigen Zeit dankte.

Mit Erreichen des 18. Lebensjahres tritt am 18.11.2025 mit Tom Wetzel eines der ersten Mitglieder der Stockstädter Kinderfeuerwehr in die aktive Mannschaft der Feuerwehr über. Tom war einer der ersten, die 2017 in die neu gegründete Kinderfeuerwehr in Stockstadt eintraten. Von den Kindern der ersten Gruppe sind heute noch vier Jugendliche dabei und werden mit Erreichen der Volljährigkeit ebenfalls übernommen. Aktuell hat in Stockstadt die Kinderfeuerwehr 38 Mitglieder, davon 23 männlich und 15 weiblich, die Jugendfeuerwehr 28 Mitglieder, davon 23 männlich und fünf weiblich.

Mit Erreichen des 18. Lebensjahres tritt am 18.11.2025 mit Tom Wetzel eines der ersten Mitglieder der Stockstädter Kinderfeuerwehr in die aktive Mannschaft der Feuerwehr über.
Das Interesse für die Feuerwehr ist bei Tom Wetzel das erste Mal konkret erwacht, als sein zwei Jahre älterer Bruder eine Einladung für die Jugendfeuerwehr erhalten hatte. Tom war damals 10 Jahre alt, doch ein Eintritt in die Jugendfeuerwehr ist erst ab einem Alter von 12 Jahren möglich. Umso größer war die Begeisterung, als zum Tag der offenen Tür 2017 in Stockstadt eine Kinderfeuerwehr mit der Eintrittsmöglichkeit ab dem 8. Lebensjahr geschaffen wurde. Für Tom war sofort klar, dass er das ausprobieren wollte.
Nach den ersten Treffen der Kinderfeuerwehr wusste Tom, dass er hier weiter mitmachen wollte. In der Kinderfeuerwehr finden die Treffen einmal im Monat statt. Das erlaubt den Kindern ausreichend Raum, auch weiteren Hobbys nachzukommen. Bei Tom war das der Handball, ein Sport, den er neben der Feuerwehr bis heute mit Begeisterung betreibt. Doch um beide Freizeitaktivitäten weiter zu betreiben, war einiges an Organisation erforderlich. Gerade nach Übertritt in die Jugendfeuerwehr, da sich hier die nun wöchentlichen Übungsstunden überschnitten.
Ganz nach dem Motto „Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“, ist es ihm gelungen, mit Übungsleitern und Eltern alles zu organisieren, dass er bis heute beide Aktivitäten weiterverfolgen kann, auch wenn Übungsstunden nur wechselweise besucht werden konnten. Es blieb sogar Zeit, um das Amt des Jugendsprechers bei der Feuerwehr zu übernehmen. Nach Übertritt von der Kinderfeuerwehr in die Jugendgruppe ist die Ausbildung für Tom interessanter geworden, da hier die ersten Fähigkeiten zum Feuerwehrmann vermittelt werden. Sein Fachwissen und Können um die Feuerwehr hat er bei Wissenstests und dem Leistungsabzeichen Jugendflamme unter Beweis gestellt.
Mit erreichen des 16. Lebensjahres durfte Tom mit der aktiven Mannschaft üben. So konnte er bereits das Basismodul der Modularen Truppausbildung (MTA) abschließen und auch die Zusatzmodule hat er bereits durchlaufen. Sogar erste echte Einsätze ist Tom Wetzel schon mitgefahren, auch wenn er als Jugendlicher nicht in die vorderen Bereiche der Einsatzstellen vor durfte. Für die Zeit nach dem Übertritt in die aktive Einsatzmannschaft hat Tom schon Pläne geschmiedet. Auf jeden Fall möchte er die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger machen. Dann soll es mit der Maschinistenausbildung und der Ausbildung zum Bootsführer weiter gehen.
Jugendwartin Clara Debor freut sich besonders, dass Tom die Jugendarbeit weiter unterstützen möchte und auch im Feuerwehrverein sehr aktiv ist. Die Stockstädter Kinder- und Jugendfeuerwehr hat heute 66 Mitglieder, um die sich sechs feste Betreuer kümmern. Weitere Unterstützung kommt bei Bedarf aus der aktiven Einsatzmannschaft, auf die sich Debor immer verlassen kann. Dass so hohe Mitgliedszahlen nicht selbstverständlich sind, musste die Feuerwehr Stockstadt in den Corona-Jahren erleben. Nach einem erfolgreichen Start mit 16 Kindern, war wegen der Kontaktbeschränkungen der Mitgliederstand auf wenige Kinder gesunken. Mit Werbekationen, Schulbesuchen und viel Engagement ist es Debor mit ihrem Team gelungen, den Mitgliederstand wieder auf 38 Kinder zu erhöhen.
Bild und Text: Willi Votava, FF Stockstadt