Bei einer realitätsnahen Feuerwehrübung der Freiwilligen Feuerwehr Hörstein, die am Montag, den 30.03.2026, im Alzenauer Stadtwald unweit des Alzenauer Hundeplatzes stattfand, stand ein Forstharvester im Mittelpunkt des Geschehens. Ziel war es, die Einsatzkräfte mit den besonderen Gefahren und Sicherheitseinrichtungen dieser komplexen Maschine vertraut zu machen. Insgesamt nahmen rund 30 Feuerwehrleute an der Übung teil.
Zu Beginn erhielten die Teilnehmer eine ausführliche Einweisung in Aufbau und Funktionsweise des Harvesters. Dabei wurden insbesondere die Not-Aus-Schalter, Feuerlöscheinrichtungen sowie die elektrische Absicherung erläutert.
Ein wichtiger Bestandteil war die Erklärung der Rettungswege aus der Fahrerkabine. Da sich diese in erhöhter Position befindet, ist ein sicherer Zugang im Notfall erschwert. Es wurde gezeigt, wie die Notausstiege funktionieren und welche Hilfsmittel zur Rettung eingesetzt werden können. Auch die Stabilität der Maschine sowie mögliche Gefahren durch bewegliche Teile wurden thematisiert.
Im praktischen Teil der Übung wurde ein realistisches Unfallszenario nachgestellt: Eine Person galt als verletzt und befand sich in der Kabine des Harvesters. Die Einsatzkräfte mussten zunächst einen sicheren Zugang schaffen und die Lage beurteilen. Anschließend erfolgte die Rettung mithilfe von Leitern und einer Rettungsplattform.
Besonderes Augenmerk lag auf der patientenschonenden Rettung. Die verletzte Person wurde gesichert und vorsichtig aus der Kabine gehoben. Dabei arbeiteten die Feuerwehrkräfte eng zusammen und achteten auf eine klare Kommunikation.
Nach Abschluss der Übung fand eine gemeinsame Nachbesprechung statt, in der die Abläufe analysiert und Verbesserungsvorschläge diskutiert wurden. Insgesamt zeigte sich, wie wichtig regelmäßige Übungen an speziellen Maschinen sind, um im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können.
Ein besonderer Dank gilt Sven Bischoff für die Organisation sowie dem Forstunternehmen Wolfgang Lauer.












