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Ausgedehnter Schuppenbrand in Bessenbach – 17-Jähriger schwer verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Bessenbach, 05. Februar 2026 – Am Donnerstagabend kam es in Oberbessenbach zu einem ausgedehnten Schuppenbrand auf einem landwirtschaftlich genutzten Anwesen, bei dem ein 17-jähriger Jugendlicher schwere Brandverletzungen erlitt. Der Schwerverletzte musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Verbrennungsklinik geflogen werden.

Die Feuerwehr Bessenbach wurde gemeinsam mit dem zuständigen Kreisbrandmeister Marco Eich um 20:22 Uhr mit dem Einsatzstichwort „B3 im Freien – Am Gebäude“ alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sowie Flammenschein weithin sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Schuppen bereits in Vollbrand.

Aufgrund der Ausdehnung des Brandes, der unmittelbaren Nähe zu weiteren Wohngebäuden sowie einer nahegelegenen Stallung wurde das Einsatzstichwort wenige Minuten später auf „B4 im Gebäude – ausgedehnt / hoch bis 6. OG“ erhöht. In der Folge wurde unter anderem die Feuerwehr Haibach sowie mehrere Mitglieder der Kreisbrandinspektion an die Einsatzstelle alarmiert.

Nach ersten Erkenntnissen kam es im Inneren des Schuppens vermutlich zu einer Verpuffung. Dabei erlitt der 17-Jährige schwere Brandverletzungen. Zwei weitere Jugendliche wurden leicht verletzt und vor Ort notärztlich, jedoch ambulant, versorgt.

Die Feuerwehr Bessenbach begann unmittelbar nach dem Eintreffen mit umfangreichen Löschmaßnahmen. Mehrere Trupps unter Atemschutz nahmen die Brandbekämpfung vor. Das Feuer breitete sich rasch aus und drohte auf angrenzende Gebäude überzugreifen. Oberste Priorität hatte daher der Schutz der umliegenden Wohnhäuser sowie der Stallungen. Durch den schnellen und koordinierten Einsatz der Feuerwehr konnte eine Brandausbreitung erfolgreich verhindert werden. Mehrere Strahlrohre kamen zum Einsatz, um den Brand zügig unter Kontrolle zu bringen.

Nachdem das Feuer unter Kontrolle gebracht worden war, wurden umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt. Da nicht ausgeschlossen werden konnte, dass der Schuppen einsturzgefährdet war, erfolgte die Brandbekämpfung ausschließlich von außen. Parallel dazu leuchtete die Feuerwehr einen nahegelegenen Sportplatz für die Landung des Rettungshubschraubers aus.

Insgesamt waren rund 70 Einsatzkräfte der Feuerwehren Bessenbach und Haibach im Einsatz. Die Einsatzleitung lag bei Kommandant Martin Gadau von der Feuerwehr Bessenbach. Unterstützt wurde er unter anderem von Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandinspektor Georg Thoma sowie weiteren Kräften der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg.

Seitens des Rettungsdienstes befanden sich zwei Rettungswagen, ein Notarzt, ein Rettungshubschrauber sowie der Einsatzleiter Rettungsdienst der Malteser, Florian Ewald, an der Einsatzstelle. Auch Landrat Dr. Alexander Legler und der 1. Bürgermeister der Gemeinde Bessenbach, Christoph Ruppert, machten sich vor Ort ein Bild der Lage.

Die Brandursache ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

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Text/Bilder: Fabien Kriegel, Pressesprecher der Kreisbrandinspektion Aschaffenburg; Feuerwehr Bessenbach

Geschrieben von: Fabien Kriegel stv. Pressesprecher
Veröffentlicht: 06. Februar 2026

Ehrenamtspreis 2026 der Versicherungskammer Stiftung

Ehrenamt zeitgemäß gestalten – Offen für Neues, stark im Miteinander

Die Ausschreibung für den Ehrenamtspreis 2026 der Versicherungskammer Stiftung ist gestartet! Unter dem Motto „Ehrenamt zeitgemäß gestalten – Offen für Neues, stark im Miteinander“ werden in diesem Jahr wieder herausragende Projekte, Initiativen und Organisationen aus Bayern und der Pfalz ausgezeichnet, die mit innovativen Ideen und großem Engagement das Miteinander in ihrer Gemeinschaft stärken.

Gesucht werden Initiativen, Organisationen, Schulen und Projekte mit Vorbildcharakter, die neue Wege im Ehrenamt gehen, kreative Zusammenarbeit fördern, neue Mitglieder gewinnen und eine offene Willkommenskultur leben. Ob Kampagne oder einmalige Aktion – entscheidend ist, wie Tradition und Wandel nachhaltig verbunden werden. Bewerbungen aus allen Bereichen bürgerschaftlichen Engagements sind willkommen.

Die Bewerbung erfolgt ausschließlich online – entweder über die eigene Organisation oder über die Stadt bzw. Gemeinde, in der das Projekt stattfindet. Einsendeschluss ist der 31. März 2026. Die Auswahl der Preisträgerinnen und Preisträger übernimmt eine unabhängige Jury. Die Gewinner werden im Frühjahr informiert, die Preisverleihungen finden regional statt.

Für den Ehrenamtspreis 2026 werden insgesamt 45.000 Euro an Preisgeldern vergeben. Acht Preisträger aus den bayerischen Regierungsbezirken und der Pfalz erhalten jeweils 5.000 Euro. Darüber hinaus vergibt die Jury Publikumspreise in Höhe von insgesamt 5.000 Euro an vier ausgewählte Projekte.

„Mit dem Ehrenamtspreis möchten wir das vielfältige Engagement in Bayern und der Pfalz sichtbar machen und neue Impulse für ein modernes, zukunftsfähiges Ehrenamt setzen“, so Isabel Stier, Geschäftsführerin der Versicherungskammer Stiftung.

Für weitere Informationen und zur Einreichung von Bewerbungen besuchen Sie bitte die Website:
https://versicherungskammer-stiftung.de/preise/ehrenamtspreis/ehrenamtspreis-2026/ausschreibung/

Download eines Flyers zum Ehrenamtspreis 2026:
Ehrenamtspreis_2026_Flyer.pdf

(Quelle PM der Versicherungskammer Stiftung)

Ehrenamtspreis 2026

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Februar 2026

DGUV Information „Sicherheit und Gesundheit bei Lösch- und Rettungsarbeiten an Kraftfahrzeugen mit Hochvoltspeicher“

Die Anzahl von Elektrofahrzeugen im Straßenverkehr nimmt stetig zu. Laut Kraftfahrtbundesamt waren im Januar 2025 in Deutschland rund 2,5 Mio. Elektroautos und Hybridfahrzeuge zugelassen. Das entspricht einer Steigerung von 17,2 Prozent bei Elektro- und 5 Prozent bei Hybridfahrzeugen innerhalb eines Jahres. Es wird deshalb immer wahrscheinlicher, dass solche Fahrzeuge auch an Unfällen beteiligt sind. Worauf Rettungskräfte bei Lösch- und Rettungsarbeiten achten müssen, fasst die DGUV Information 205-022 zusammen, die jetzt mit Beteiligung des Deutschen Feuerwehrverbandes, mehrerer Feuerwehren und zahlreicher Feuerwehrschulen, Forschungsinstitute und weiterer Einrichtungen überarbeitet wurde.
 
Die DGUV Information „Sicherheit und Gesundheit bei Lösch- und Rettungsarbeiten an Kraftfahrzeugen mit Hochvoltspeicher“ (https://tinyurl.com/dguv-elektro-information) beschreibt Einsatzgrundsätze sowie Maßnahmen zu Sicherheit und Gesundheit im Umgang mit verunfallten oder brennenden Elektrofahrzeugen. Außerdem werden die Grundlagen im Zusammenhang mit der Gefahrenabwehr bei der dazugehörigen Ladeinfrastruktur vorgestellt.
 
Eine übersichtliche Zusammenfassung der empfohlenen Maßnahmen bei diesen besonderen Lösch- und Rettungsarbeiten wird auch in Form einer kompakten Taschenkarte (https://tinyurl.com/dguv-elektro-taschenkarte) angeboten. Das Gefährdungspotenzial, das bei Unfällen und Bränden von Elektrofahrzeugen ausgeht, ist für Einsatzkräfte nicht größer als das von konventionellen Fahrzeugen. Aber die Gefahren verändern sich. Während potenziell brandbeschleunigende Schmier- und Kraftstoffe entfallen, müssen Rettungskräfte nun mit Hochvoltspeichern umgehen, die in der Regel aus Lithium-Ionen-Batterien bestehen.
 
„Die Bekämpfung eines Hochvolt-Speicherbrandes erfordert besondere Kenntnisse und unter Umständen auch eine angepasste Einsatztaktik“, sagt Tim Pelzl, Leiter des Fachbereichs Feuerwehren, Hilfeleistungen, Brandschutz der DGUV. „So ist zum Beispiel ein Brand im Inneren eines Hochvoltspeichers meist schwer zu erreichen und es kann zur Freisetzung von Gefahrstoffen kommen, die unter anderem giftig und brennbar sind.“ Die DGUV Information beschreibt deshalb Schritt für Schritt, wie Elektrofahrzeuge identifiziert und die Gefahrensituation an der Unfallstelle eingeschätzt werden können. Erläutert wird auch, wie Rettungskräfte Maßnahmen zur Brandbekämpfung und Personenrettung unter Beachtung der eigenen Sicherheit und Gesundheit durchführen können.

(Quelle DFV und DGUV)

DGUV Information 205 022
Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Februar 2026

DFV: „Ehrentag“ für Ehrenamt am 23. Mai - Förderungen für Aktionen beantragen

Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt ist starker Partner der Feuerwehren

„Demokratie lebt von Menschen, die mitmachen. Am Geburtstag unserer Verfassung packen deshalb alle mit an, um unser Land ein bisschen besser zu machen. Dabei stehen Begegnung und gemeinsames Tun im Mittelpunkt“ – so erklärt Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Gedanken hinter dem ersten deutschlandweiten Ehrentag zum Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai 2026. Karl-Heinz Banse, Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV), begrüßt die Initiative ausdrücklich. Er war auch durch eine Podiumsdiskussion und ein direktes Gespräch mit dem Bundespräsidenten in die Initialisierung der Veranstaltung eingebunden. „Wir nehmen den Impuls des Bundespräsidenten gerne auf und werden die Gelegenheit nutzen, das wichtige Engagement der Freiwilligen Feuerwehren für die Gesellschaft zu betonen“, so der DFV-Präsident. Ziel des Programms ist es, Engagement sichtbar zu machen, Menschen zusammenzubringen und den Ehrentag vor Ort lebendig zu gestalten.

Der Ehrentag wird auf Initiative und unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und in Zusammenarbeit mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) umgesetzt. Freiwillige Feuerwehren können sich mit kleinen und großen Aktionen an der deutschlandweiten Mitmach-Kampagne beteiligen. Die Events können unter https://www.ehrentag.de/ eingetragen und angekündigt werden. Dort gibt es auch Vorlagen etwa für die Werbung in den sozialen Medien.

Der Aktionszeitraum ist vom 16. bis 31. Mai 2026 rund um den 77. Geburtstag des Grundgesetzes angesetzt. Über die DSEE ist hierbei für Aktionen auch eine Förderung von bis zu 500 Euro möglich: Für die Förderung bewerben können sich Einzelpersonen, die im Namen von gemeinnützigen Organisationen oder Städten, Gemeinden oder Landkreisen eine Idee für eine gemeinwohlorientierte Aktion einreichen. „Bewerbungen können fortlaufend über das Förderportal der DSEE eingereicht werden, bis die zur Verfügung stehenden Mittel ausgeschöpft sind, spätestens jedoch bis zum 31. Mai 2026“, informiert die DSEE. Zur Beantragung geht es unter https://www.ehrentag.de/foerderprogramm/. Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe #DSEEerklärt gibt es weitere Informationen und Tipps in mehreren virtuellen Kurzseminaren.

DSEE als starker Partner für Feuerwehren

Menschen für das ehrenamtliche Engagement zu gewinnen, ist das eine, sie zu halten das andere. Die Freiwilligen Feuerwehren Deutschlands haben hierzu zahlreiche Methoden entwickelt. Auch um sie zu unterstützen, bietet die Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt seit ihrer Gründung 2020 verschiedenste Möglichkeiten an, um das Ehrenamt besser zu organisieren. DFV-Präsident Karl-Heinz Banse ist seit 2025 Mitglied des DSEE-Stiftungsrates und sieht große Überschneidungen mit den Feuerwehren:

- #DSEEerklärt behandelt in kostenfreien Online-Seminaren auch zahlreiche weitere Themen, die für Feuerwehren und deren Angehörige interessant sind: Von Organisationsentwicklung und Wissensmanagement über Fundraising und Haftungsrisiken bis hin zum Umgang mit Social Media und Mitgliederbindung reicht derzeit das Angebot. Die Anmeldung ist unter https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/dseeerklaert/ möglich.

- Die Expertise der Stiftung kann durch die Feuerwehren auch für weitere Förderungen genutzt werden: So erklärt die DSEE nicht nur eigene Förderprogramme wie „transform D“ oder „100xDigital“, sondern auch den Zugang zu weiteren zivilen oder staatlichen Förderprogrammen, die zum jeweiligen Engagement passen. Es lohnt sich, hierzu einen Überblick zu gewinnen.

- Zum Thema Schutz- und Präventionskonzepte ist der Leiter des DFV-Fachausschusses Sozialwesen, Thomas Wittschurky, Mitglied im „Soundingboard“ des DSEE-Netzwerks. Hier informierte er über die entsprechende Facharbeit des Deutschen Feuerwehrverbandes und tauschte sich mit Repräsentanten von 19 Organisationen über entsprechende Maßnahmen aus.

Informationen zur Stiftung und deren Angeboten gibt es unter https://www.deutsche-stiftung-engagement-und-ehrenamt.de/.

(Quelle DFV PM Nr. 8/2026 vom 05.02.2026)

Foerderprogramm Ehrentag
DFV


Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Februar 2026

Fortbildung des Arbeitskreises PSNV-E zum Thema „Kommunikation mit Suizidanten“

Der Arbeitskreis PSNV-E führte kürzlich eine Fortbildung zum Thema „Kommunikation mit Suizidanten“ durch, bei der Herr Sutter als Referent gewonnen werden konnte. Sutter, Kriminalhauptkommissar, hat seine Expertise besonders in seiner langjährigen Tätigkeit in der Verhandlungsgruppe der Polizei gesammelt und brachte wertvolle Erfahrungen in die Veranstaltung ein. Zu dieser Fortbildung konnte KBM Tobias Brinkmann neben dem Referenten Andreas Sutter die eigenen Teilnehmer der PSNV-E Gruppe und Kollegen des PSNV-E Teams aus dem Landkreis Miltenberg begrüßen.

Sutter berichtete, dass sich jährlich etwa 10.000 Menschen in Deutschland das Leben nehmen – eine Zahl, die relativ stabil bleibt, sowohl in Jahren mit etwas höheren als auch mit etwas niedrigeren Fallzahlen. Im Jahr 2024 verzeichnete das Statistische Bundesamt (Destatis) 10.372 Suizidentodesfälle. Besonders auffällig ist die Verteilung, die zeigt, dass rund 71,5 % der Betroffenen Männer und nur 28,5 % Frauen sind. Suizid betrifft alle Altersgruppen, und gerade in der Gruppe der unter 25-Jährigen liegt die Zahl jährlich bei etwa 800 bis 900 Fällen.

Die Gründe für einen Suizid sind äußerst vielfältig und können kaum allgemeingültig zusammengefasst werden. Dennoch zeigen sich die Anzeichen in vielen Fällen als ähnlich. Es gibt häufig einen oder mehrere „Hilferufe“, die jedoch oft nicht erkannt oder ernst genommen werden. Viele hilfesuchende Personen finden leider nicht die Unterstützung, die sie benötigen.

Ein erster und entscheidender Schritt zur Hilfe besteht darin, Signale zu erkennen und ernst zu nehmen. Es ist wichtig, für den Betroffenen da zu sein, ihm zuzuhören und Zeit zu schenken.

Sutter stellte auch wichtige Punkte vor, die es zu beachten gilt, um mit suizidgefährdeten Personen zu sprechen. Während das Gespräch in der Regel Aufgabe der Polizei ist, liefert das Hintergrundwissen auch für Fachkräfte im Einsatz wichtige Aspekte, die eine Unterstützung und Zusammenarbeit erleichtern.

Am 10. September ist der Tag der Welt-Suizid-Prävention. Dieser Tag, in dem Aufklärungsarbeit besonders dargestellt wird, ist in der Gesellschaft kaum bis gar nicht bekannt. Das Thema „Suizid“ wird nach wie vor tabuisiert in unserer Gesellschaft. Leider haben viele Hilfesuchende oft keinen Zugang zu adäquaten Unterstützungsmöglichkeiten, Therapieangeboten oder freien Plätzen. Es ist dringend notwendig, über diese Themen aufzuklären und den Austausch darüber zu fördern, um die Hilfe für Betroffene zu verbessern. Denn die Anzahl derer, die sich das Leben jährlich nehmen, übersteigt die Anzahl derer, die bei Verkehrsunfällen ihr Leben verlieren um mehr als das Vierfache.

Für die Teilnehmer war es eine sehr interessante Fortbildung und ein Blick über den Tellerrand für ihre eigene Arbeit als PSNV-E Kräfte. Als Dankeschön überreichte KBM Brinkmann an Andreas Suttner ein kleines Präsent. Er dankte zudem der Freiwilligen Feuerwehr Feldkahl-Rottenberg für die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

(Quelle und Bilder KBM Tobias Brinkmann)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 05. Februar 2026

Brand in Sommerkahl-Vormwald – schneller Feuerwehreinsatz verhinderte einen Übergriff von einem Brand auf der Terrasse auf das ganze Wohnhaus

Am 03.02.2026 wurden gegen 22:20 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren Sommerkahl-Vormwald und Schöllkrippen, der zuständige Kreisbrandinspektor Georg Thoma sowie der Rettungsdienst zu einem Gebäudebrand in die Bergstraße im Sommerkahler Ortsteil Vormwald alarmiert.
 
Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrkräfte wurde bei der Erkundung ein größeres Feuer auf der Terrasse festgestellt, das bereits begann auf das Wohngebäude überzugreifen. Es befanden sich zu diesem Zeitpunkt noch drei Personen im Gebäude.

Zwei Trupps unter Atemschutz rückten zur Terrasse und in das Gebäude zur Menschenrettung und Brandbekämpfung vor. Dank des raschen Eingreifens konnten die Personen aus dem Gebäude geholt und das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden. Nach weiteren Nachlöscharbeiten und Kontrollen konnte zeitnah „Feuer aus“ gemeldet werden. Die aus dem Gebäude geretteten Bewohner wurden dem Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung bzw. Abklärung übergeben.
 
Auch eine zu Anfang vermisste Katze konnte das Gebäude unbeschadet verlassen.
 
Die Feuerwehreinsatzleitung lag bei Kommandant Florian Crössmann von der FF Sommerkahl-Vormwald. Ihm standen aus den beiden alarmierten Feuerwehren insgesamt 35 Feuerwehrkräfte zur Verfügung. Er wurde bei seiner Arbeit von Kreisbrandinspektor Georg Thoma unterstützt. Auch der Sommerkahler Bürgermeister Albin Schäfer machte sich persönlich ein Bild von der Lage.
 
Ein durch die Hitze bereits geborstenes Fenster wurde durch die Feuerwehr mit einer Plane verschlossen.
 
Die ebenfalls anwesende Polizei nahm die weiteren Ermittlungen zur Brandursache auf.
 
Die Freiwillige Feuerwehr Sommerkahl-Vormwald bedankt sich bei allen am Einsatz beteiligten Kräften für die reibungslose Zusammenarbeit.
 
(Quelle und Bilder FF Sommerkahl-Vormwald)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 04. Februar 2026

Verkehrsunfall im Großostheimer Ortsteil Wenigumstadt

Am 03.02.2026 ereignete sich gegen 21.30 Uhr im Rosenbergweg im Großostheimer Ortsteil Wenigumstadt ein Verkehrsunfall. Der Rosenbergweg ist eine Nebenstrecke über die Wenigumstadter Aussiedlerhöfe in Richtung Mömlingen in der Verlängerung der Balduinistraße und liegt außerhalb der Ortsbebauung.

Der erste Notruf landet zunächst bei der Leitstelle in Dieburg, da wegen der Nähe zur Landesgrenze das Handy des Notrufenden in eine Mobiltelefonzelle in Hessen eingelockt war. Der Notruf wurde sofort an die zuständige Leitstelle Bayer. Untermain weitergegeben, die für den Verkehrsunfall die notwendigen Einsatzkräfte alarmierte.

Die Feuerwehr Großostheim rückte mit dem Einsatzleitwagen (ELW 1), dem Hilfeleistungslöschfahrzeug (HLF 20) und dem Rüstwagen (RW) und die Feuerwehr Wenigumstadt mit dem Tragkraftspritzenfahrzeug-Wasser (TSF-W) und dem Mannschaftstransportwagen (MTW) zur Einsatzstelle aus.

Die alarmierten Kräfte der Feuerwehr und des ebenfalls alarmierten Rettungsdienst fanden einen auf dem Dach liegenden PKW vor, der sich überschlagen hatte.

Der Fahrer war alleine im seinem Fahrzeug und hatte sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte bereits selbst aus dem Unfallfahrzeug befreit. Er wurde nach einer Erstversorgung Vorort durch den Rettungsdienst zur weiteren Abklärung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Feuerwehren aus Großostheim und Wenigumstadt sicherten die Unfallstelle ab, leuchten diese aus, nahmen die ausgelaufenen Betriebsstoffe auf und reinigten abschließend die Unfallstelle.

Bis zum Abschluss der polizeilichen Unfallaufnahme und der Bergung des Fahrzeuges durch ein Abschleppunternehmen war die Nebenstrecke nach Mömlingen an der Unfallstelle gesperrt. Die verkehrsregelnden Maßnahmen wurden von der Feuerwehr durchgeführt.

(Quelle und Bilder FF Großostheim und FF Wenigumstadt)
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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 04. Februar 2026

Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 469 bei Großostheim - Dank der Firma Umtec

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Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 04. Februar 2026

Freier Lehrgangsplatz Aufbaulehrgang für Führungskräfte Eisenbahn vom 09.03. - 11.03.2026

Wir haben einen freien Lehrgangsplatz für den Lehrgang Aufbaulehrgang für Führungskräfte Eisenbahn vom 09.03. - 11.03.2026 an der Feuerwehrschule in Geretsried.

Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel unter Tel. 0160 8341877 oder per Whatsapp.

Geschrieben von: KBR Frank Wissel
Veröffentlicht: 04. Februar 2026

In der Stadt Aschaffenburg sowie den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg wird eine Lebensretter-App eingeführt

Nach Beschluss der Verbandsversammlung des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Bayerischer Untermain (ZRF) wird in der Stadt Aschaffenburg sowie den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg eine Lebensretter-App eingeführt. Entwickelt hat das System die Initiative "Region der Lebensretter". Ziel ist, die Überlebenschancen beim Herz-Kreislaufstillstand zu erhöhen.

Bei diesem lebensbedrohlichen Notfall kann die Integrierte Leitstelle Bayerischer Untermain registrierte Ersthelfende über Smartphone in der unmittelbaren Nähe des Notfalls orten und alarmieren. Die qualifizierten Retter, die in den ersten 3 bis 5 Minuten nach einem Herz- Kreislaufstillstand eintreffen, können die Überlebenschance der Patienten verdoppeln bis vervierfachen. Somit wird das bewährte System der Helfer-vor-Ort- und First-Responder-Einheiten sinnvoll ergänzt, deren bisherige Alarmierung unverändert fortgeführt wird.

Ab 1. März 2026 können sich alle interessierten, qualifizierten Ersthelfenden in der App anmelden. Nach einer Überprüfung ihrer Qualifikation werden sie freigeschaltet. Die Initiative „Region der Lebensretter“ unterstützt alle Ersthelfenden bei technischen, medizinischen und organisatorischen Fragen. Nach einem Einsatz kann bei Bedarf auch direkt in der App psychosoziale Unterstützung angefordert werden. Voraussichtlicher Start ist der 1. Juli 2026.

Mitmachen können Ersthelfenden ab 18 Jahren mit folgender Mindestqualifikation:

Um eine qualitativ hochwertige und leitliniengerechte Reanimation zu gewährleisten ist neben einer Grundqualifikation in BLS (Basic Life Support) regelmäßiges Training notwendig. Geeignet sind alle 

  • präklinischen Qualifikationen mit fortlaufender Rezertifizierung in BLS/ALS (z.B. Sanitätshelfer mit min. 48UE)
  • Mitarbeitende aus Gesundheitsberufen und Kliniken mit klinischen Qualifikationen mit fortlaufender Rezertifizierung in BLS/ALS (z.B. Gesundheits- und Krankenpfleger) 
  • Berufsgruppen ohne notfallmedizinische Fachqualifikation, die zusätzlich die Grundqualifikation erworben haben (z.B. BLS Kurs basierend auf ERC oder AHA), darunter Feuerwehr, Polizei, THW, Bundeswehr und diese jährlich auffrischen. 

Mitinitiiert wurde die Einführung von der Gesundheitsregionplus Stadt und Landkreis Aschaffenburg sowie der Gesundheitsregionplus Landkreis Miltenberg, die das System künftig ebenfalls mitverwalten werden.“

„Als ausgebildeter Rettungssanitäter habe ich schon oft erste Hilfe geleistet und auch einige Male reanimiert“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Herzing. „Die Einführung der Lebensretter-App ist ein weiterer Schritt, um die Zeit zwischen dem Notruf und dem Eintreffen Rettungsdienst zu überbrücken. Selbstverständlich werde ich mich auch registrieren.“

Landrat Dr. Alexander Legler unterstreicht die Bedeutung dieses Projekts: „Die Einführung der Lebensretter-App ist ein maximaler Gewinn für uns alle, trägt sie doch wesentlich mit dazu bei, dass im Fall der Fälle schnellstmöglich Hilfsmaßnahmen ergriffen werden können, die bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes für das Überleben entscheidend sein können. Schließlich sind Herz-Kreislauf-Stillstände die dritthäufigste Todesursache in Deutschland und gerade die ersten drei bis fünf Minuten sind entscheidend für das Überleben. Dass es gelungen ist, diese App auf den Weg zu bringen, ist ein weiterer Beleg dafür, wie erfolgreich und überlegt die Region zum Wohle der Menschen bei uns zusammenarbeitet. Ich danke allen, die sich an der App beteiligen und auf diese Weise unser schon sehr dichtes Netz an Lebensrettern noch engmaschiger knüpfen.“

„Die neue Lebensretter-App ist gelebtes bürgerschaftliches Engagement im besten Sinne“, so Bernd Schötterl, Stellvertreter des Landrats, Landkreis Miltenberg.

Mehr Infos unter www.regionderlebensretter.de

(Quelle LRA Pressemitteilung vom 30.01.26 und ZRF-Info vom 29.01.26)
Lebensretter App

Geschrieben von: Pressestelle
Veröffentlicht: 03. Februar 2026

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