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Bayerns Innen- und Katastrophenschutzminister Joachim Herrmann hat dabei Einblicke in die Arbeit des deutschlandweit ersten Landesamts für Bevölkerungsschutz gegeben und dabei dessen Bedeutung hervorgehoben: "Wir müssen den Bevölkerungsschutz umfassend in all seinen Facetten verstehen – vom Brandschutz und der Sicherstellung des Rettungsdienstes über den Katastrophenschutz in Friedenszeiten bis zum Zivilschutz im Verteidigungsfall. Diesen breiten Ansatz decken wir mit dem Bayerischen Landesamt für Bevölkerungsschutz ab." Das Landesamt hat seine Arbeit zum 15. April 2026 aufgenommen und entstand aus einer Neustrukturierung der bisherigen Abteilung D 'Feuerwehr, Rettungsdienst, Bevölkerungsschutz' im Innenministerium. Es verfügt nun über 85 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und über sieben Sachgebiete statt bisher fünf – neu geschaffen wurden die Sachgebiete "Einsatzvorbereitung' und 'Zivile Verteidigung', das aus der gleichnamigen bisherigen Projektgruppe hervorging. "Mit dem Landesamt stärken wir nachhaltig die Handlungsfähigkeit für Lagen des Katastrophenschutzes und der Zivilen Verteidigung auf Landesebene", so der Minister.
Im Rahmen des Pressetermins haben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landesamtes an einem fiktiven Hochwasserszenario gezeigt, wie die Bewältigung von solchen Großschadenslagen im Ernstfall abläuft. Dann wächst das bereits 2023 geschaffene und mittlerweile rund um die Uhr besetzte Bayerische Melde- und Lagezentrum für den Bevölkerungsschutz zur Führungsgruppe Katastrophenschutz Land Bayern auf. Durch regelmäßige Lagebesprechungen mit Mitarbeitern der Führungsgruppe und der Polizei sowie weiteren Hilfs- und Rettungsorganisationen wird im Katastrophenfall ein enger Austausch mit allen beteiligten Akteuren sichergestellt. "Von hier aus können wir weitere Unterstützung veranlassen und koordinieren, um Großschadenslagen bestmöglich zu bewältigen", so Herrmann.
Ein zentraler Aspekt der Errichtung des Landesamts im Innenministerium ist neben der schnellen Handlungsfähigkeit auch die Nähe zum ebenfalls im Ministerium angesiedelten Landespolizeipräsidium. Hermann erklärte: "So können sich Polizei und Katastrophenschutz unmittelbar auf kurzen Wegen abstimmen, das ist insbesondere im Krisenfall unverzichtbar." Auch die Polizistinnen und Polizisten haben heute die Aufgaben und Einsatzmöglichkeiten der Polizei bei einer Hochwasserkatastrophe dargestellt. Der Fokus der polizeilichen Maßnahmen liegt in solchen Situationen neben der Koordinierung der beteiligten Polizeiverbände insbesondere auf dem Schutz von Menschenleben, der Sicherung kritischer Infrastruktur und der reibungslosen Zusammenarbeit mit anderen Behörden wie dem Landesamt für Bevölkerungsschutz.
(Quelle StMI PM 252b/2026 vom 30.07.26 / Urheber der Bilder: Bayerisches Innenministerium)



Am 30.07.2026 wurden gegen 10:20 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Großostheim gemeinsam mit dem Rettungsdienst zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße AB 16 zwischen der sog. Großostheimer Chausseehaus-Kreuzung und Niedernberg alarmiert.
Der Kreisbauhof war mit einem Unimog mit Mähausleger auf der Kreisstraße AB 16 in Fahrtrichtung Stockstadt langsam fahrend mit Mäharbeiten am Seitenstreifen beschäftigt. Zu dem Unfall kam es, als ein ebenfalls in Richtung Stockstadt fahrender Kastenwagen, das arbeitende Fahrzeug überholen wollte und ein auch in Richtung Stockstadt fahrender Motorradfahrer in das Heck des Kastenwagens auffuhr. Nach dem Heckaufprall stürzte der Motorradfahrer und zog sich bei Aufprall und Sturz erhebliche Verletzungen zu. Der Fahrer des Kastenwagens blieb unverletzt.
Der Motorradfahrer wurde an der Unfallstelle durch den Rettungsdienst notärztlich erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus transportiert.
Die Großostheimer Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab. Für den Einsatz des Rettungsdienstes und die polizeiliche Unfallaufnahme, bei der auch später ein Sachverständiger hinzugezogen wurde, wurde die Kreisstraße komplett durch die Feuerwehr für längere Zeit gesperrt und der Verkehr umgeleitet. Nach der kompletten Räumung der Unfallstelle durch ein Abschleppunternehmen wurde die Unfallstelle von der Feuerwehr noch abschließend gereinigt.
Die Feuerwehr Großostheim war mit drei Feuerwehrfahrzeugen und 13 Einsatzkräfte im Einsatz und konnte gegen 12:30 Uhr den Feuerwehreinsatz beenden.
(Quelle und Bilder FF Großostheim)


Um 15.00 Uhr haben die Feuerwehren aus Kahl und Karlstein ihren Einsatz beim Waldbrand in Hainburg beendet.
Herzlichen Dank an unsere Einsatzkräfte für die Unterstützung.
Nach Rücksprache mit der Einsatzleitung in Hainburg werden auch keine weiteren Kräfte aus unserem Landkreis mehr benötigt.
Mit der beigefügten Grafik möchte der DWD darauf hinweisen, dass das Potenzial für eine gefährliche Wetterlage nach aktuellem Stand der Modellprognosen für die Zeit von Freitag, den 31.07.2026, 12:00 Uhr bis Samstag, 01.08.2026, 6:00 Uhr gegeben ist. Der Inhalt der Grafik ist als ein erster Hinweis zu verstehen und stellt noch keine Warnung dar.
Bitte verfolgen Sie daher in den kommenden Tagen aufmerksam die weitere Wetterentwicklung im Internet (www.dwd.de, www.wettergefahren.de ) und in der WarnWetter-App des DWD.
(Quelle DWD)
Seit gestern mittag brennt eine größere Waldfläche im Bereich von Hainburg. Seit dieser Zeit sind dort Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Landkreis Offenbach im Einsatz.
Gestern abend wurde über die Leitstelle Dietzenbach ein AB Wasser/Tank aus unserem Landkreis angefordert. Von Mittwoch abend 21.00 Uhr bis heute morgen 7.00 Uhr war hier die FF Karlstein mit dem Wechselladerfahrzeug und dem AB Wasser/Tank im Einsatz.
Weiterhin wurde um 11.15 Uhr ein Löschzug aus unserem Landkreis zu diesem Waldbrand angefordert. Hier wurde der Löschzug 13 des Landkreises mit den Feuerwehren Kahl und Karlstein alarmiert.
Wir werden hier weiter informieren.
Die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt wurde am Mittwoch, 29. Juli 2026, um 16:42 Uhr zu einem Küchenbrand in der Obernburger Straße alarmiert.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte hatten die Bewohner den Entstehungsbrand in der Elektrik eines Kühlschranks bereits erfolgreich mit einem Feuerlöscher gelöscht. Die Feuerwehr kontrollierte anschließend den betroffenen Bereich und belüftete die Wohnung.
Drei Bewohner erlitten durch eingeatmete Rauchgase leichte Verletzungen und wurden vom Rettungsdienst vor Ort untersucht. Ein Transport in ein Krankenhaus war jedoch nicht erforderlich.


Bilder und Text: FF Stockstadt
Die Deutsche Feuerwehr-Zeitung, Ausgabe 08/2026 kann hier heruntergeladen werden:
Dank der Kooperation mit der vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. ist es der Jugendfeuerwehr Bayern möglich, im September 2026 ein kostenloses Seminar für junge Führungskräfte in den bayerischen Jugendfeuerwehren anzubieten. Es wird vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft (bbw e. V.) mit Annette Geiger durchgeführt.
Kurzbeschreibung
Ein Ehrenamt kann Spaß machen, Sinn stiften sowie neue Kenntnisse und Fähigkeiten vermitteln. Aber es ist nicht immer einfach, das Engagement bei der Feuerwehr zusätzlich noch im Leben unterzubringen - neben Job bzw. Ausbildung/Studium, Freunden, Familie und Hobbies. Was also tun, wenn das Ehrenamt zu stressig wird.
Im Mittelpunkt dieses Seminars steht deshalb die Stärkung Eurer persönlichen Ressourcen und Eurer Fähigkeit mit Stress und vielschichtigen Herausforderungen gut umzugehen – entsprechend der sieben Säulen von Resilienz.
Seminarinhalte
Termin
Freitag, 25.09.2026 15:00 Uhr bis Samstag, 26.09.2026 16:00 Uhr
Zielgruppe
Angehende und aktive Jugendwarte, stellvertretende Jugendwarte und Leiter*innen in den bayerischen Jugendfeuerwehren.
Ort
Tagungshaus St. Gregor / Benediktinerabtei Plankstetten, Klosterplatz 1, 92334 Berching
www.kloster-plankstetten.de
Anmeldung
Die Anmeldung ist ab sofort möglich: https://jf-bayern.de/kalender/detail/fuehrungskraefteseminar-3
Anmeldeschluss 11.09.2026
(Quelle Newsticker 11-2026 der Jugendfeuerwehr Bayern)
