
Die Freiwillige Feuerwehr Laufach konnte am gestrigen Tag ihr neues Löschfahrzeug LF 20 in Empfang nehmen. Das Fahrzeug basiert auf einem 16 Tonnen MAN TGM Fahrgestell mit 320 PS sowie einem Automatikgetriebe und wurde durch die Firma Rosenbauer im Werk in Luckenwalde (Brandenburg) aufgebaut. Es wird künftig unter dem Funkrufnamen „Florian Laufach 41/1“ im Einsatzdienst geführt.
Ausgestattet mit einem 2.600 Liter fassenden Wassertank, einem 120 Liter Schaummitteltank und einer Pumpe mit einer Leistung von 3.500 Liter bei 10 Bar dient das LF 20 als Ersteinsatzfahrzeug zur Brandbekämpfung und stellt damit eine wesentliche Verstärkung für die Schlagkraft der Wehr dar.
Mit der Indienststellung des neuen Fahrzeugs endet ein rund dreijähriger Beschaffungsprozess. Die Feuerwehr Gemeinde Laufach freut sich über die moderne Ergänzung ihres Fuhrparks und die damit verbundene Verbesserung der Einsatzmöglichkeiten zum Schutz der Laufacher Bürgerinnen und Bürger.
Weitere technische Details / Beladung:
- Pumpe mit zentraler Wasserachse und einem freien Tankeinlauf sowie einer Tankautomatik
- Variomatic Schaumzumischung mit 120l Tank
- Pump & Roll Funktion
- Fahrzeugbeleuchtung u. Lichtmast in LED Technik
- Frontsprühbalken und zusätzlicher B-Abgang an der Fahrzeugfront
- Standheizung
- Stromerzeuger 14 kVA
- 6 PA Geräte, hiervon 3 mit Doppelflasche für Rettungstrupp und die Tunnelbrandbekämpfung
- Fognail (Nebellöschsystem) und E-Löschlanze für die Bekämpfung von Akkubränden
- Faltpavillon
- 2 Wärmebildkameras FLIR
- Sprungpolster
- Gasmessgerät
- Hochleistungslüfter
- MicroCAFS, Metallbrandlöscher, CO² Löscher
- Schnellangriffhaspel mit 50m formstabilem Druckschlauch
- Umfangreiche Ausrüstung für Wasserschaden, Wassersauger, Tauchpumpe,…
- Rettungssäge, Kettensäge
- Material zur Wald- u. Vegetationsbrandbekämpfung
- Material zur Einsatzstellenhygiene








Bilder und Text: Christian Münstermann, Kommandant - Freiwillige Feuerwehr Laufach
Am Donnerstag, den 26.03.2026, um 13:47 Uhr wurde auf der Bundesautobahn 3 zunächst ein Verkehrsunfall mit drei beteiligten Fahrzeugen zwischen der Anschlussstelle Bessenbach und der Anschlussstelle Weibersbrunn in Fahrtrichtung Würzburg gemeldet.
Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass sich die Einsatzstelle auf der Kauppenbrücke befand. Die anrückenden Einsatzkräfte mussten sich aufgrund des bereits entstandenen Rückstaus durch den Verkehr kämpfen.
Bei dem Unfall wurde eine Person leicht verletzt. Ein beteiligter BMW wurde mithilfe des Rüstwagen-Kran (RW-Kran) der Freiwilligen Feuerwehr Waldaschaff von der linken Fahrspur auf den Standstreifen umgesetzt, um die Fahrbahn zügig wieder freigeben zu können.
Die Freiwilligen Feuerwehren Waldaschaff und Bessenbach übernahmen die Absicherung der Einsatzstelle sowie Reinigungsarbeiten.
Während des laufenden Einsatzes kam es im Rückstau zu einem weiteren Auffahrunfall, bei dem eine Person Verletzungen erlitt. Die Feuerwehrsanitäter der Freiwilligen Feuerwehr Bessenbach übernahmen die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.
Seitens der Kreisbrandinspektion machte sich Kreisbrandinspektor Otto Hofmann ein Bild vom Geschehen und unterstützte den Feuerwehreinsatzleiter.





Die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt wurde am Donnerstag, 26.03.2026, um 12:51 Uhr erneut zu einem Verkehrsunfall auf die B469 gerufen. Dieses Mal kollidierte in Fahrtrichtung Miltenberg ein Pkw mit einem Lastwagen. Eine Person wurde verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle und nahm ausgetretene Betriebsmittel auf.
Erneut gestaltete sich die Anfahrt zur Einsatzstelle schwierig. Während das erste Einsatzfahrzeug der Feuerwehr in sechs Minuten an der Einsatzstelle war, benötigten die beiden letzten Fahrzeuge mit 22 Minuten mehr als die dreifache Zeit zur Unfallstelle. Grund dafür war erneut die Situation, dass die Rettungsgasse nicht durchgehend offengehalten wurde.

Bericht: Armin Lerch / Foto: Feuerwehr Stockstadt
Mit dem Relaunch der Plattform Feuerwehr-Lernbar entwickeln die Staatlichen Feuerwehrschulen Bayerns ihre digitale Lernplattform konsequent weiter und bleiben damit der zentrale Anlaufpunkt für Fachwissen rund um Ausbildung und Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren in Bayern.
Seit dem Mittwoch, den 25.03.2026 ist die neue Feuerwehr-Lernbar am Start. Die wichtigsten Neuerungen im Überblick:
- Verbesserte Suche: Alle Inhalte schnell und zielsicher finden.
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Drohnen sind für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) ein wichtiges Einsatzmittel – rechtlich bewegen sie sich dabei jedoch nicht im rechtsfreien Raum. Auch wenn BOS bei sicherheitsrelevanten Aufgaben weitgehend vom zivilen Luftrecht ausgenommen sind, müssen Regelungen angemessen beachtet werden.
In drei Vorträgen zeigt das Deutsche Rettungsrobotik-Zentrum DRZ e.V. im Rahmen der Reihe „Rettungsrobotik im Dialog“, wie Drohnen im Bevölkerungsschutz rechtssicher eingesetzt werden können.
Die kostenfreie Online-Fortbildung findet am Mittwoch, 1. April 2026, von 15.30 bis 17.00 Uhr über MS Teams statt.
Infos & Anmeldung: https://rettungsrobotik.de/rettungsrobotik-im-dialog-13/
(Quelle DFV, Bild DRZ)
Defibrillatoren sind bereits an zahlreichen Standorten im Einsatz, etwa in Firmen, Rathäusern, Banken, Schulen, Vereinen und Betrieben. Im Notfall entscheidet jedoch die schnelle Verfügbarkeit – und dafür ist es entscheidend, dass die Standorte bekannt und leicht auffindbar sind.
Dabei spielt es keine Rolle, ob ein Gerät rund um die Uhr öffentlich zugänglich ist oder nur während der jeweiligen Öffnungs- bzw. Betriebszeiten zur Verfügung steht: Jeder Defibrillator kann im Ernstfall Leben retten und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes überbrücken.
Bürgerinnen und Bürger sowie Behörden, Firmen und Einrichtungen sind daher aufgerufen, vorhandene Defibrillatoren zu melden. Die Erfassung erfolgt einfach und unkompliziert und trägt dazu bei, eine möglichst vollständige Übersichtskarte für die Region zu erstellen.
Ziel ist es, den Untermain gemeinsam zu einer „Region der Lebensretter“ zu entwickeln und die Notfallversorgung nachhaltig zu verbessern.
Unter folgendem Link können Defibrillatoren (Defis) gemeldet werden:
https://forms.monday.com/forms/184eca5c8b3e6f79b8ab24fd3aeb3353?r=use1

Die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt wurde am Dienstagmorgen, 24.03.2026, um 07:17 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße B469 Richtung Mainhausen gerufen. Zwischen der Auffahrt B26 und der Autobahn A3 war es zu einem Auffahrunfall von drei Personenwagen gekommen. Alle drei Fahrer wurden verletzt und mussten in Krankenhäuser eingeliefert werden. Die Feuerwehr übernahm die Absicherung der Einsatzstelle und beseitigte ausgetretene Betriebsmittel. Durch den Unfall kam es zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr. Während der Rettungsarbeiten war die B469 etwa eine Stunde voll gesperrt. Danach konnte eine Spur wieder freigegeben werden, gegen 9:30 Uhr war die Unfallstelle geräumt. Die Feuerwehr Stockstadt war mit fünf Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort.
Für die Feuerwehr und alle weiteren Rettungskräfte gestaltete sich die Anfahrt zur Einsatzstelle sehr schwierig. Aufgrund des fehlenden Standstreifens können Autofahrer an dieser Stelle der B469 nur schwer eine Rettungsgasse bilden. Hatten die ersten Fahrzeuge der Feuerwehr die Unfallstelle nach sechs Minuten erreicht, dauerte die Anfahrt für die nachfolgenden Fahrzeuge der Feuerwehr Stockstadt mit bis zu zwölf Minuten doppelt so lange. Grund hierfür ist die Tatsache, dass in einem Stau, Fahrzeuge immer weiter vorfahren, Lücken schließen und somit die Rettungsgasse verengen. Nachfolgende Einsatzfahrzeuge haben es dann schwerer, zwischen den wartenden Verkehrsteilnehmern zu rangieren, um an die Unfallstelle zu kommen.
Die Feuerwehr bittet daher Verkehrsteilnehmer im Falle eines Staus auf zweispurigen Straßen ohne Standstreifen, ausreichend Platz zum Vordermann zu lassen und auf der rechten Spur ganz nach rechts zu fahren sowie auf der linken Spur ganz nach links zu fahren. Wichtig ist es weiterhin, die Rettungsgasse für nachrückende Einsatzkräfte weiter offenzuhalten. Nach den Rettungskräften müssen meistens auch noch Straßenmeisterei und Abschleppwagen zur Unfallstelle vorfahren. Für die Straßenmeisterei betrug die Anfahrzeit heute 45 Minuten, reine Fahrzeit durch den Stau.
Da es in diesem Bereich der B469 schon Situationen gab, bei denen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr Stockstadt gar nicht mehr vorankamen und somit die Unfallstelle nicht erreichen konnten, werden Unfallstellen in diesem Abschnitt von der Feuerwehr Stockstadt von zwei Seiten angefahren: Ein Hilfeleistungslöschfahrzeug fährt immer auf der Gegenfahrbahn die Unfallstelle an, während alle weiteren Einsatzfahrzeuge die Einsatzstelle, wie im Normalfall vorgesehen, in der betroffenen Fahrtrichtung anfahren.
Ein Anfahren einer Einsatzstelle auf der Gegenfahrspur bedeutet für die Feuerwehr immer zusätzliche Risiken, da das Einsatzfahrzeug auf der Überholspur halten muss und die Feuerwehrleute über die Leitplanke arbeiten müssen. Zusätzlich kommt es wegen des fehlenden Fahrstreifens oft auf der Gegenspur dann ebenfalls zu einem Stau.
Die Feuerwehr Stockstadt war mit fünf Fahrzeugen und 21 Einsatzkräften vor Ort.



Text und Fotos: Armin Lerch, Pressesprecher Feuerwehr Stockstadt

