Beim aktuellen Treffen der Hösbacher Kinderfeuerwehr beschäftige sich eine Kindergruppe kindgerecht mit dem Verhalten im Notfall – was tun, wenn’s brenzlig wird? Gemeinsam wurden die W-Fragen in einem Notruf geübt, und die Kinder durften sogar einen Notruf selbstständig absetzen. Unsere kleinen Nachwuchsretter haben dabei richtig souverän ihr schon erreichtes Wissen gezeigt!
In einer zweiten Gruppe wurde die persönliche Schutzausrüstung eines Feuerwehrmanns bzw. einer Feuerwehrfrau unter die Lupe genommen. Besonders spannend war der Unterschied zwischen der Schutzkleidung für die technische Hilfeleistung und die Schutzkleidung der Atemschutzgeräteträger, die bei Brandeinsätzen getragen wird. Hier wurde fleißig probiert, angezogen und gestaunt!
Alle, die Kinder und die Betreuer, freuen sich schon jetzt auf die nächste Gruppenstunde in zwei Wochen im Hösbacher Feuerwehrhaus!
(Quelle und Bilder FF Hösbach)


Es gibt noch einige freie Plätze beim Seminar "Effektiver Einsatz von Tauchpumpen 02-2025" am 15.11.2025 von 08:30 – ca. 14:00 Uhr im Feuerwehrhaus in Daxberg.
Weitere Infos hierzu gibt es auf der Homepage im Bereich Lehrgangsbuchung.
Es gibt noch freie Restplätze beim Seminar "Grundlagen Aufzugsrettung" welches am 14. und 15.11.2025 im Fwh Großostheim stattfindet.
Weitere Infos sind bitte auf der Homepage im Bereich Lehrgangsbuchung zu entnehmen.
Aktuell sind folgende Lehrgangsplätze frei:
Ideenforum Mitgliedergewinnung am 22.11.2025 in Würzburg (aktuell 29 Plätze)
Workshop Betreuer/innen von Kinderfeuerwehrgruppen vom 19.11. - 21.11.2025 in Würzburg (aktuell 9 Plätze)
Fachteil für Ausbilder für MTA-Ausbildung vom 24.11. - 28.11.2025 in Regensburg (aktuell 6 Plätze).
Interessenten melden sich bitte bei KBR Frank Wissel oder KBI Thilo Happ
Am Samstagnachmittag, den 08.11.2025, fand die Abnahme der Leistungsprüfung „Die Gruppe im Löscheinsatz“ am Gerätehaus der Feuerwehr Kahl statt. Insgesamt 13 Teilnehmer stellten sich den Anforderungen der Prüfung.
Die hohe Motivation und Einsatzbereitschaft aller Beteiligten zahlte sich aus: Zwölfmal konnte die Stufe Bronze und einmal die Stufe Silber erfolgreich abgelegt werden. Leistungsprüfungen dienen dazu, ein einheitlich hohes Ausbildungsniveau innerhalb der Feuerwehr sicherzustellen. Dabei müssen die Teilnehmenden innerhalb eines vorgegebenen Zeitrahmens eine funktionierende Löschwasserversorgung aufbauen und drei Strahlrohre einsatzbereit machen. Ein weiterer Bestandteil ist das zügige und korrekte Kuppeln einer Saugleitung – eine Aufgabe, die nur gelingt, wenn jeder Handgriff sitzt und die Mannschaft effektiv zusammenarbeitet.
Die Teilnahme an der Leistungsprüfung stärkt den Ausbildungsstand, die Routine und die Teamarbeit innerhalb der Feuerwehr Kahl und trägt dazu bei, dass im Einsatz jeder Handgriff sicher ausgeführt wird. Gleichzeitig fördern die Prüfungen Motivation und Kameradschaft untereinander.
Abgerundet wurde der Nachmittag mit der Vergabe der Leistungsabzeichen durch die Schiedsrichter des Landkreises und ein anschließendes gemütliches Beisammensein.
Quelle: Facebookmeldung der Freiwilligen Feuerwehr Kahl


















Für den bei unseren Feuerwehren und Kommunen vorhandenen Corpuls AED wurde ein Softwareupdate (SW J) vom Hersteller bereitgestellt.
Dieses Update behebt hauptsächlich das Kompatibilitätsproblem mit anderen Corpuls Defibrillationselektroden.
Dieses Update wird kostenfrei bereitgestellt und durch den Beauftragten des Herstellers am Donnerstag, den 27.11.2025 ab 18.00 Uhr im Atemschutzzentrum Goldbach auf einem zentralen Update-Termin auf alle bei unseren Feuerwehren bzw. Kommunen vorhandenen Corpuls AED aufgespielt.
Es kann auf die Geräte gewartet werden, die Updates werden in Reihenfolge der Anlieferung aufgespielt.
Mitzubringen sind
• der Corpuls AED
• das Medizinproduktebuch
Bitte unbedingt darauf achten, dass ALLE bei den Feuerwehren und Kommunen befindliche Corpuls AED´s zu diesem Update-Termin gebracht werden.
Für Rückfragen steht KBM Tobias Brinkmann gerne allen Feuerwehren unter folgender Erreichbarkeit zur Verfügung:
Handy: 0170-7373520
E-Mail:

Am vergangenen Freitag stand für die Feuerwehren Goldbach und Unterafferbach die gemeinsame Abschlussübung 2025 auf dem Plan.
Gegen 19:10 Uhr wurden die Einsatzkräfte nach Unterafferbach zu einem gemeldeten Wohnungsbrand mit Menschenleben in Gefahr alarmiert. Dichter Rauch drang bereits aus den Fenstern eines zweigeschossigen Wohnhauses, mehrere Zimmer standen augenscheinlich in Vollbrand.
Nach dem Eintreffen begann die Feuerwehr Unterafferbach umgehend mit der Erkundung und traf erste Maßnahmen zur Menschenrettung. Auf dem Balkon des Obergeschosses machte sich eine Person bemerkbar – der Fluchtweg durch die verrauchte Wohnung war vollständig abgeschnitten. Sie informierte die Einsatzkräfte darüber, dass sich noch weitere Personen im Gebäude befanden.
Kurz darauf traf die Feuerwehr Goldbach mit ihren Fahrzeugen ein und brachte sofort die Drehleiter in Stellung, um die hilflose Person auf dem Balkon zu retten. Gleichzeitig rüsteten sich mehrere Trupps unter Atemschutz aus und gingen zur weiteren Personensuche und Brandbekämpfung in das Gebäude vor. Weitere Einsatzkräfte unterstützten beim Aufbau der Löschwasserversorgung.
Im Verlauf der Übung stellte sich heraus, dass insgesamt fünf Personen im Gebäude vermisst wurden, darunter ein Kind. Zusätzlich war im Außenbereich eine Person unter einem IBC-Behälter eingeklemmt, eine weitere befand sich auf dem Dach und drohte abzustürzen. Unter nahezu Nullsicht suchten die Atemschutztrupps das Gebäude Raum für Raum ab, während draußen zeitgleich die technische Rettung und die Menschenrettung über die Drehleiter durchgeführt wurden.
Nach gut einer Stunde konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Alle vermissten Personen waren gerettet, der Brand unter Kontrolle und gelöscht. Die Übungsleitung blickte zufrieden auf den Ablauf und die Zusammenarbeit beider Feuerwehren zurück.
Ein herzliches Dankeschön geht an die Feuerwehr Unterafferbach für die köstliche Verpflegung der Einsatzkräfte im Anschluss in ihrem Feuerwehrhaus.



Am Samstag fand in Hausen (Landkreis Miltenberg) das jährliche Treffen der Atemschutzverantwortlichen aus Unterfranken statt. Veranstalter war wie jedes Jahr der Bezirksfeuerwehrverband Unterfranken.
Die Organisation der Veranstaltung liegt seit vielen Jahren in den bewährten Händen von Andre Ziegler, ehemaliger Kreisbrandmeister Atemschutz im Landkreis Würzburg, sowie Oliver Jäger, Kreisbrandmeister Atemschutz im Landkreis Aschaffenburg.
Zu Beginn des Treffens erhielten die Teilnehmer zahlreiche Neuigkeiten und Informationen aus dem Atemschutzbereich durch Vertreter der Staatlichen Feuerwehrschule Würzburg. Im Anschluss stand das Thema Einsatzstellenhygiene nach Brandeinsätzen im Mittelpunkt. In diesem Zusammenhang wurde auch ein Hygieneanhänger der Firma Mundus vorgestellt, der für großes Interesse sorgte.
Ein weiterer Programmpunkt war der Bericht von Andre Ziegler über den Atemschutzunfall in St. Augustin. Dabei wurden die Ursachen des Unfalls detailliert erläutert und den Teilnehmern wertvolle Hinweise für den sicheren Atemschutzeinsatz vermittelt.
Seit rund einem Jahr wird im Landkreis Aschaffenburg die VR-Brille in der Atemschutzausbildung eingesetzt. Im Rahmen des Treffens fand ein reger Erfahrungsaustausch mit den anderen Landkreisen statt, wie diese innovative Ausbildungsmethode dort Anwendung findet.
Die Veranstaltung wurde mit zahlreichen weiteren Fachinformationen rund um den Atemschutz abgerundet und bot den Teilnehmern wertvolle Einblicke und Anregungen für ihre Arbeit.
Aus dem Landkreis Aschaffenburg nahmen Kreisbrandrat Frank Wissel, Kreisbrandmeister Oliver Jäger sowie die Atemschutzverantwortlichen der Feuerwehren Goldbach (Atemschutzzentrum), Alzenau, Großostheim, Karlstein, Weibersbrunn und Hemsbach teil.
Insgesamt war es eine sehr gelungene Veranstaltung, die einmal mehr zeigte, wie wichtig der fachliche Austausch und die kontinuierliche Weiterbildung im Bereich Atemschutz sind.



Bilder: KBM Jäger