

Die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg – vertreten durch die Kreisbrandinspektion sowie den Kreisfeuerwehrverband – gratulieren Landrat Dr. Alexander Legler herzlich zu seiner Wiederwahl und dem damit verbundenen Wahlerfolg.
Wir freuen uns darauf, die erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit zum Wohle der Bevölkerung im Landkreis Aschaffenburg sowie zur weiteren Stärkung des Feuerwehrwesens auch in der kommenden Amtszeit fortsetzen zu können. Besonders wichtig ist uns dabei die weiterhin starke Unterstützung des Feuerwehrwesens und des ehrenamtlichen Engagements der zahlreichen Feuerwehrdienstleistenden in den Feuerwehren im Landkreis, die tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leisten.
Für die bevorstehende Amtszeit wünschen wir Landrat Dr. Alexander Legler weiterhin viel Erfolg, eine glückliche Hand bei allen Entscheidungen sowie alles erdenklich Gute.

Beim Richtfest für den Neubau des Feuerwehrhauses im Hutzelgrund begrüßte Bürgermeister Felix Wissel am Mittwoch, den 04.03.2026 die zahlreichen Gäste bei bestem Wetter zum „Richtfest 2.0“. Das ursprünglich geplante Richtfest musste zuvor aufgrund der winterlichen Witterungsbedingungen verschoben werden.
In seiner Ansprache dankte Wissel allen Beteiligten, die das Projekt über die lange Planungsphase hinweg begleitet haben. Besonders hob er hervor, dass im Laufe der Zeit zwei Kreisbrandräte in Folge, sowie auch zwei Verantwortliche innerhalb der Verwaltung mit dem Vorhaben befasst waren. Sein Dank galt außerdem dem beauftragten Planungsbüro, den Rohbaufirmen sowie allen beteiligten Handwerksbetrieben. Trotz eines strengen Winters seien die Bauarbeiten sehr gut vorangekommen.
Ziel sei es, so Wissel, dass die Feuerwehr Ende des Jahres 2026 in das neue Feuerwehrhaus einziehen kann. Die Freiwillige Feuerwehr Mömbris-Hutzelgrund habe sich von Beginn an über das übliche Maß hinaus in die Planungen eingebracht und zeige sich als schlagkräftige und engagierte Mannschaft.
Der neue Standort übernimmt eine zentrale Rolle für den Hutzelgrund: Die Feuerwehr ist aus vormals vier Freiwilligen Feuerwehren entstanden und für sechs Mömbriser Ortsteile und damit für rund ein Drittel des Marktes Mömbris zuständig und wird zudem als Logistik-Einheit überörtlich eingesetzt.
Auch die Kosten des Neubaus sprach der Bürgermeister offen an. Derzeit liegen diese bei rund neun Millionen Euro, was auf Preissteigerungen, unter anderem im Zuge des Ukraine-Krieges, zurückzuführen sei. Dennoch seien die Ausgaben aus wirtschaftlichen Gründen vertretbar. Von den vier bisherigen Feuerwehrhäusern in Gunzenbach, Hohl, Reichenbach und Rothengrund sei lediglich das Feuerwehrhaus in Hohl noch zeitgemäß. An den übrigen drei Standorten wäre ohne diese Fusion der vier Feuerwehren ebenfalls ein erheblicher Investitionsbedarf mit vergleichbaren Kosten entstanden. Die neue mitgliederstarke Feuerwehr in einem gemeinsamen Feuerwehrhaus verbessert deutliche die Tagesalarmsicherheit und trägt erheblich zu einer Erhöhung der Schlagkraft der Feuerwehr im ganzen Hutzelgrund bei.
Positiv für den weiteren Fortgang sei, dass die meisten Gewerke inzwischen vergeben wurden und sich die Kosten aktuell im geplanten Rahmen bewegen.
Auch Landrat Dr. Alexander Legler begrüßte die Anwesenden und hob hervor, dass der Neubau eine mutige, aber absolut richtige Entscheidung des Marktes Mömbris war. Er betonte, dass hier die richtigen Firmen am Werk sind und ist sich sicher, dass es weiterhin so zügig im Zeitplan voran gehen wird, wie bisher. Das neue Feuerwehrhaus mit seinen Einrichtungen ist auch für die überörtlichen Aufgaben der FF Mömbris-Hutzelgrund im Katastrophenschutz ein deutlicher Gewinn.
Franz Rauscher, Kommandant der FF Mömbris-Hutzelgrund, schloss den offiziellen Teil mit dem Dank für die gute Zusammenarbeit aller Beteiligten. Er hob hervor, dass das neue Feuerwehrhaus ein Ort der Ausbildung, der Einsatzbereitschaft und Kameradschaft sein wird. Er freut sich bereits heute auf den Tag, an dem die Feuerwehr im Hutzelgrund das zentrale Feuerwehrhaus in Betrieb nehmen kann.
Nach einem schönen Richtspruch eines Zimmermannes, vom Dach des Gebäudes unter dem am Baukran hängenden Richtkranz, der mit dem Zerschlagen eines Glases und dem damit verbundenen Wunsch nach Glück endete, trafen sich alle Teilnehmer des Richtfestes im Gebäudeinneren, um das bisher erreichte Werk als ein Meilenstein auf dem Weg zur Fertigstellung gebührend zu feiern.
(Quelle und Bilder FF Mömbris-Hutzelgrund)








Am Freitagabend (06.03.26) wurde die Feuerwehr Mainaschaff gemeinsam mit zahlreichen weiteren Einsatzkräften zu einer groß angelegten Personensuche alarmiert. Um 19:04 Uhr erfolgte die Alarmierung mit dem Stichwort „THL 1 Rettung – Personensuche“ zur Amtshilfe für die Polizei.
Schnell wurde deutlich, dass eine umfangreiche Suchaktion notwendig sein würde. Insgesamt waren rund 100 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen beteiligt, die gemeinsam die betroffenen Gebiete absuchten.
Neben der Feuerwehr Mainaschaff waren mehrere Kräfte der Polizei im Einsatz. Diese unterstützten die Suche mit mehreren Polizeistreifen, einem Suchhund sowie dem Polizeihubschrauber „Edelweiß“, der aus der Luft nach der vermissten Person suchte.
Auch zahlreiche Hilfsorganisationen beteiligten sich an der Suche. Vor Ort waren mehrere Rettungshundestaffeln aus Offenbach, Aschaffenburg und dem Landkreis Miltenberg. Zusätzlich unterstützte die Wasserwacht Mainparksee unter Leitung eines Einsatzleiters Wasserrettungsdienstes die wasserseitige Absuche. Ebenso waren ein Einsatzleiter Rettungsdienst sowie ein Rettungswagen der BRK-Bereitschaft Aschaffenburg im Einsatz.
Zur Unterstützung der Einsatzleitung des Rettungsdienstes wurde außerdem die SEG Information und Kommunikation des Roten Kreuzes hinzugezogen. Sie stellte die Koordination und Kommunikation zwischen den zahlreichen Einsatzkräften von Rettungsdienst, Wasserwacht und Rettungshundestaffeln sicher.
Auch KBM Marco Laske war vor Ort und stand dem Feuerwehreinsatzleiter beratend zur Seite.
Von Seiten der Feuerwehr Mainaschaff waren alle Fahrzeuge inklusive Boot und Drohne mit rund 30 Einsatzkräften im Einsatz. Gemeinsam mit den anderen Einheiten wurde das Ortsgebiet systematisch durchsucht.
Der Feuerwehreinsatz wurde vom Feuerwehrgerätehaus Mainaschaff aus geführt.
Auch Bürgermeister Moritz Sammer sowie Kreisbrandrat Frank Wissel verschafften sich vor Ort einen Überblicküber die Lage.
Zusätzlich wurde die Öffentlichkeitsfahndung des Polizeipräsidiums Unterfranken über KATWARN sowie über die sozialen Netzwerke und die Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes verbreitet.
Die intensive Suche zeigte schließlich Erfolg: Gegen Mitternacht konnte die vermisste Person durch eine Polizeistreife wohlbehalten aufgefunden werden. Damit konnte der Einsatz für alle beteiligten Kräfte beendet werden.





























Nach dem Brand auf einem Passagierschiff im Oberwasser der Einfahrt der Schleuse Kleinostheim wurden mittlerweile alle Betroffenen evakuiert. Die Betroffenen wurden mit mindestens sieben Booten an Land gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Dort wurden sie auf einem inzwischen vom Sanitäts- und Rettungsdienst eingerichteten Behandlungsplatz betreut und behandelt. Es sind über 40 Personen evakuiert worden. Es kam bei den Verletzten zu Knochenbrüchen, Rauchgasintoxikationen sowie Verbrennungen. Nach der Erstbehandlung wurden die Verletzten mit Rettungswagen ins eigens eingerichtete Übungskrankenhaus am Feuerwehrhaus Kleinostheim gebracht. Die Feuerwehr unterstützte den Rettungsdienst beim Transport der Verletzten und Betroffenen. Dabei lieferte die Drohne des Landkreises stets aktuelle Bilder.
Das Feuer im Maschinenraum des Schiffes ist zwischenzeitlich gelöscht worden, die Maßnahmen der Feuerwehr sind damit größtenteils beendet. Es handelt sich um eine Übung, es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Stand: 07.03.2026, 11:15 Uhr

Auf einem Passagierschiff ist es in der Zufahrt der Schleuse Kleinostheim zu einem Brand gekommen. Derzeit sind mehrere Boote im Einsatz. Einsatzschwerpunkte sind die Brandbekämpfung und Rettung der Betroffenen. Es sind mehrere Schwerverletzte und nicht gehfähige Personen zu verzeichnen. Insgesamt sind bereits über 40 Betroffene registriert worden. Feuerwehr, Rettungsdienst und Wasserwacht sind mit einem Großaufgebot von über 100 Einsatzkräften im Einsatz. Es handelt sich um eine Übung, es besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.
Stand: 07.03.2026, 10:30 Uhr

